Kopfhörer statt Headset (Vorhanden: Soundkarte und Mic) - Budget 250 Euro

therealdrizzt

Komplett-PC-Käufer(in)
Kopfhörer statt Headset (Vorhanden: Soundkarte und Mic) - Budget 250 Euro

Guten Tag, werte Freunde des Klanges! :)

Ich suche einen fantastischen ;) Kopfhörer, der mein mittlerweile zweites (UND KAPUTTES) PC330 G4me ersetzt und hervorragenden Klang und Funktion bei folgenden Anforderungen bietet:

  • Anwendungsbereich Action-lastige Spiele -- räumliche Ortung wichtig, Bass nicht unerheblich
  • Bauweise halb-offen bis offen, ohr-umschließend, bei hohem Tragekomfort (soll auch auf längeren LANs nicht weh tun)
  • Musik ROCK!!!

Als Soundkarte habe ich die Creative Soundblaster ZXR und dazu ein Tischmikro, das mir gute Dienste leistet.
Ich dachte bereits Kopfhörer von Beyerdynamic wie die Premium Modelle des DT 880 bzw 990.

Welchen Rat würdet ihr mir dazu erteilen? bzw. höre ich gerne noch ganz andere Vorschläge zu anderen Herstellern / anderen Modellen.

Laut Hersteller und Treibermenü kann meine Karte 600 Ohms Kopfhörer ansteuern.
Sollte ich dann zu so einer Variante greifen, wenn ich doch die Möglichkeit habe oder lohnt es sich schlichtweg nicht?

P.S.: Wenn der räumliche Klang oder die Bühnendarstellung ebenfalls ausreichend ist, lasse ich mich wohl auch zu einer geschlossenen Bausweise überreden, wenn der Rest passt. In diesem Fall wäre das auch gar nicht so unpraktisch, da ich noch in einer Band Spiele und da evtl auch auf den Kopfhörer zurückgreifen muss. Allerdings ist hierzu zu sagen, dass es gar nicht schlecht wär, die Kollegen auch noch über die Monitorboxen zu hören zwecks 'live' Effekt, weshalb dann wiederum vielleicht eine halb-offene Variante Sinn macht?.? (geht nur ums sich selbst hören / bisl Studio, nicht um Verwendung bei Auftritten)

Wie immer vielen Dank im Voraus!
 
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Einzig sinnvolle Vorgehensweise: In ein entsprechendes Geschäft gehen und mit eigener Musik antesten. Beyerdynamic baut tolle Kopfhörer - ob dir jedoch die "eher neutrale" Charakteristik des DT 880 zusagt oder deine Ohren die "Badewanne" des DT 990 vorziehen würden, kannst nur du final beurteilen. Beim Tragekomfort verhält es sich ähnlich - zwar kann man hier mit Beyer erfahrungsgemäß wenig falsch machen (Stichwort "Ohrensofas" xD), trotzdem bleibt es ein subjektives Kriterium, wir kennen deine Kopfform und die Größe und Form deiner Ohren nicht ;)

Im Übrigen: Ob nun halboffen oder offen macht, was die Abschirmung angeht, keinen großen Unterschied.
 
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DT 880 ist schonmal ne gute wahl. Leicht betonter bass und höhen, aber immernoch recht natürlich und fein.
Als bass-stärkere Version könnte man zum ähnlichen Preis nen philips Fidelio X1 / X2 probieren.

Für Bühne ist offenes nicht geeignet. Da nimmt man glaub meistens inears ^^
 
Dann noch denn Philips Fidelio X1/X2 betonte Bässe aber irgendwie doch neutral große Bühne und wenn es was geschlossenes sein kann/soll wäre der Focal Spirit Professional vielleicht was für dich vorallem da du ja in einer Band bist. Der zerlegt förmlich alles und zeigt dir ohne gnade jeden Fehler auf. Der Focal Spirit Professional ist zwar neutral aber das heißt nicht das er keinen Bass hat er gibt es nur originalgetreu wieder ohne irgendwelchen Bass aufzuplustern
 
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Du hast bereits 2 gute genannt. Ich empfehle immer vorher die mal zu testen wenn's möglich ist.
Ist bei mir schwierig, in der Kleinstadt, in der ich lebe, hat nicht mal der Mediamarkt n Modell von Beyer ...
DT 880 ist schonmal ne gute wahl. Leicht betonter bass und höhen, aber immernoch recht natürlich und fein.
Als bass-stärkere Version könnte man zum ähnlichen Preis nen philips Fidelio X1 / X2 probieren.
Für Bühne ist offenes nicht geeignet. Da nimmt man glaub meistens inears ^^
Da habe ich mich unklar ausgedrückt. Ich will die nur im Studio verwenden. Auf der Bühne will ich keine "Ohrensofas" tragen ;)
Den Fidelio kenn ich nicht, wie verhält der sich so?
Der Focal Spirit Professional ist zwar neutral aber das heißt nicht das er keinen Bass hat er gibt es nur originalgetreu wieder ohne irgendwelchen Bass aufzuplustern
Da könnte man dann ja eh mit den Treibereinstellungen der Soundkarte spielen, nehm ich an?

Ich hab meine Frage oben schon editiert, denn mich interessiert auch folgendes:
laut Hersteller und Treibermenü kann meine Karte 600 Ohms Kopfhörer ansteuern.
Sollte ich dann zu so einer Variante greifen, wenn ich doch die Möglichkeit habe oder lohnt es sich schlichtweg nicht?
 
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Der Fidelio hat einen warmen, bassbetonten Klang. Klanglich besser als der DT-990.


Da könnte man dann ja eh mit den Treibereinstellungen der Soundkarte spielen, nehm ich an?

Man kauft sich keinen neutralen KH, um da +12 DB im Bassbereich reinzuprügeln. Leichte Veränderungen kann man aber machen.

laut Hersteller und Treibermenü kann meine Karte 600 Ohms Kopfhörer ansteuern.
Sollte ich dann zu so einer Variante greifen, wenn ich doch die Möglichkeit habe oder lohnt es sich schlichtweg nicht?

Das kommt auf den Hörer an. Bei einem DT-990 ist der Aufpreis viel zu hoch, bei einem DT-880 könnte es sich lohnen.
 
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Falls der Kopfhörer tatsächlich für den aktiven Studioeinsatz gedacht ist, egal ob Hauptsache oder nicht, sollte man definitiv zu einem neutralen Kopfhörer greifen. Da ist man sowohl mit Beyer als auch Philips in der vollkommen falschen Ecke und sollte sich viel mehr um einem Nad Viso HP50 oder einen Focal Spirit Professional umsehen.
 
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Falls der Kopfhörer tatsächlich für den aktiven Studioeinsatz gedacht ist, egal ob Hauptsache oder nicht, sollte man definitiv zu einem neutralen Kopfhörer greifen. Da ist man sowohl mit Beyer als auch Philips in der vollkommen falschen Ecke und sollte sich viel mehr um einem Nad Viso HP50 oder einen Focal Spirit Professional umsehen.

Ich dachte der 880er wäre neutral.

Ja den AKG habe ich auch schon mal im Visier gehabt, nachdem aber den alle für so "langweilig" halten, hab ich das Thema ad acta gelegt.

Ich sollte das vielleicht noch mal präzisieren. Wichtig im Studio ist für mich hauptsächlich mich selbst mit zu hören, weshalb wahrscheinlich am Ende die In-Ears viel wichtiger sind als n Kopfhörer.

Man könnte also sagen 95 % des Einsatzes dieses Kopfhörers wird zu Hause am PC zum Zocken / Musik hören verwendet.
 
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Der 880 ist nicht wirklich neutral. Er hat leicht angehobene Tiefen und Höhen
 
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Der AKG K702 ist langweilig ?

Ich kenne persönlich den K702 nicht, doch allein schon des Namens wegen -> unterscheidet sich dieser denn viel vom 701?

folgendes Zitat aus dem Einkaufsführer zum 701 z. B. :

Klanglich ist er der neutralste der großen Drei. ... Zuletzt erweist sich auch der Tiefton als relativ neutral. Er ist kein Stück aufgedickt, sodass es vielen zu wenig Bass ist. ... Der K701 fühlt sich besonders wohl in den Bereichen der Klassik und Jazz, beziehungsweise einfach ruhiger Musik. In schnelleren Rockstücken wird ihm oftmals vorgeworfen zu langweilig zu sein.

Ein weiteres Zitat aus einem Testbericht zum AKG K702:
Zur Klarstellung: Bei schlecht aufgenommener und/oder abgemischter Musik bzw. stark komprimierten MP3-Dateien werden Schwächen gnadenlos aufgezeigt. Als HiFi-Kopfhörer ist der K 702 also nicht so gut geeignet, dann und wann vielleicht sogar enttäuschend. Der Fokus liegt eindeutig auf dem Einsatz als Referenzabhöre in der Musikproduktion.

Ums noch mal auf den Punkt zu bringen - ich zocke viele actionlastige Spiele, da brauch ich zwar auch die Klarheit darüber, wo ich Schritte höre etc, aber da muss bei Explosionen schon auch n Feuerwerk abgefeuert werden.
 
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Ums noch mal auf den Punkt zu bringen - ich zocke viele actionlastige Spiele, da brauch ich zwar auch die Klarheit darüber, wo ich Schritte höre etc, aber da muss bei Explosionen schon auch n Feuerwerk abgefeuert werden.

Und genau darum gehts! Niemand weiß, wie deine klanglichen Vorlieben sind.


Entweder du gehst in einen Hifi Laden und hörst dir genannte Alternativen an oder du bestellst dir deine 2-3 Favouriten und testest sie.
Wenn du dazu bereit bist, musst du eben "blind" kaufen und bei Nichtgefallen zurückschicken.


Wir als Berater können nur Tipps und Empfehlungen geben, aber es gibt keine Benchmarks etc., die besagen, dass KH XY am besten ist.
Das unterscheidet die sich die Audiosparte von den anderen Sparten der Elektronikgeräte. Hier entscheidet das subjektive Empfinden sehr viel!
 
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Ich kenne persönlich den K702 nicht, doch allein schon des Namens wegen -> unterscheidet sich dieser denn viel vom 701?
Hat ein besseres Kopfband und ein abnehmbares Kabel, ist ansonsten aber gleich.

folgendes Zitat aus dem Einkaufsführer zum 701 z. B. :
Klanglich ist er der neutralste der großen Drei. ... Zuletzt erweist sich auch der Tiefton als relativ neutral. Er ist kein Stück aufgedickt, sodass es vielen zu wenig Bass ist. ... Der K701 fühlt sich besonders wohl in den Bereichen der Klassik und Jazz, beziehungsweise einfach ruhiger Musik. In schnelleren Rockstücken wird ihm oftmals vorgeworfen zu langweilig zu sein.
Das halte ich für Bullshit! Ich habe hier den K701 und finde ihn klasse. Die Musik wird halt exakt so wiedergegeben, wie sie gemixt wurde. Die Leute, die die Musik produziert haben, haben sich da schon was bei gedacht, dass sie den Bass genauso und nicht stärker gemacht haben und den jetzt unbedingt künstlich aufzublähen, halte ich für blödsinnig. "Langweilig" klingt er deshalb nicht, sondern realistisch und präzise. Aber heutzutage ist ja Mode mit Schrott à la Beats rumzulaufen, nur einen möglichst starken Bass zu haben.Das finde ich bescheuert; ich will Musik hören und keine Darmmasssage bekommen. Da, wo in der Musik Bass ist, gibt der AKG K701/2 den auch wieder. Wo keiner ist, halt nicht. Ich bin jetzt echt kein Typ, der nur ruhige Musik hört, sondern viel Kram, der gut reinhaut; auch Power Metal und so'n Zeug. Dass er bei schneller, harter Musik also lahm klingt, stimmt meiner Meinung nach nicht. Bass vermisse ich auch nicht. Bei "Donaukinder" von Rammstein z.B. donnert's ziemlich - im Guten Sinne. :D

Ein weiteres Zitat aus einem Testbericht zum AKG K702: Zur Klarstellung: Bei schlecht aufgenommener und/oder abgemischter Musik bzw. stark komprimierten MP3-Dateien werden Schwächen gnadenlos aufgezeigt. Als HiFi-Kopfhörer ist der K 702 also nicht so gut geeignet, dann und wann vielleicht sogar enttäuschend. Der Fokus liegt eindeutig auf dem Einsatz als Referenzabhöre in der Musikproduktion.

Das ist der blödeste Satz, den ich dazu je gelesen habe. Als LoFi-Kopfhörer eignet er sich dadurch nicht, aber wer nur Musik hört, die er sich von YouTube runtergeladen und dann noch drei Mal komprimiert hat, der sollte auch keine 200 Tacken für 'nen Kopfhörer ausgeben. Als HiFi-Kopfhörer eignet er sich hervorragend, weil er die Musik super auflöst und eine klasse Bühne hat, also auch in einem fetten Metal-Mix alles sauber differenziert! Durch die neutrale Abstimmung, klingt die Musik auch genau so, wie sie gedacht ist, es tritt also alles im richtigen Maße hervor.

Ums noch mal auf den Punkt zu bringen - ich zocke viele actionlastige Spiele, da brauch ich zwar auch die Klarheit darüber, wo ich Schritte höre etc, aber da muss bei Explosionen schon auch n Feuerwerk abgefeuert werden.
Er macht nicht aus allem, was reinkommt krampfhaft ein Feuerwerk. Wenn die Soundquelle ein Feuerwerk liefert, spielt der K701/2 das auch ab - wenn nicht, dann nicht.
Die Ortung ist zweifellos spitze!
 
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So ein Blödsinn der AKG K702 unterscheidet sich auch im Klangbild zum K701

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So weit ich das richtig gelesen habe, ist der Treiber der gleiche. Durch die neuen Polster und den damit veränderten Abstand zum Ohr soll es nur einen minimalen Unterschied im Bassbereich geben. Das Klangbild ist generell also sehr, sehr ähnlich.
 
Der K701 ist wahrlich recht schwach im Bass, besonders der Tiefbass kommt zu kurz, wobei auch ne recht hohe Serienstreuung vorliegt, es gibt auch durchaus wirklich neutrale K701er die nicht komplett blutleer im Bass sind.

Wenn du nen neutralen zum Zocken willst dann würde ich mir mal den Q701 anschauen, der ist etwas weniger zurückhaltend im Bass.

Oder den K612 Pro, der ist etwas bassbetont und klingt sehr viel wärmer als die 701er.
 
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