Kleines Problem mit einem Universal Temperatursensor Thermistor

Hagal

Software-Overclocker(in)
Guten Abend,

ich habe ein kleines Problem, ich habe diesen Sensor hier an meinen Corsair Commander Core XT angeschlossen, der Zeigt komischen Wert an. Kann ich das irgendwie einstellen / fixen? Kennt sich jemand damit aus?

Specs:
  • Temperatur-Bereich: ca. -40°C bis +300°C
  • Widerstand: bei 25°C: 100 K Ohm
  • Thermistor: NTC 100 K 3950
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Habe den Fühler an den 12VHP Stecker der GPU angebaut. Daher wäre es mir wichtig dass der Funktioniert. Habe extra einen +300° genommen die meisten anderen haben nur 95° was für diesen Zweck sinnlos gewesen wäre.

LG
 
die meisten anderen haben nur 95° was für diesen Zweck sinnlos gewesen wäre.
Naja, nicht wirklich... wenn dein Anschluss solche Temps erreicht haste schon ein großes Problem, der Stecker sollte selbst bei 600W immer unter 70°C, besser unter 60°C bleiben (Igor hat bei einem wie er soll arbeitenden Anschluss bei künstlicher dauerhafter Vollast in der Spitze 68°C gemessen im realen Betrieb deutlich weniger). Mehr als 95 messen zu können ist für den Zweck nicht nötig, wenn man in den Regionen ankommt ist klar dass was nicht stimmt.

Warum dein anderes Modell nicht richtig ausgelesen bzw. benutzt wird kann ich dir nicht sagen, es liegt technisch aber wohl an einem anderen temperaturabhängigen Widerstandswert verglichen mit den Standarddingern, darauf muss die Software halt kalibriert sein.
 
Bei der Inno3D wurden bei einem Review 160°c gemessen und Roman hatte auch was mit dem 12VHP bei einer anderen Karte, will nur auf Nummer sicher gehen altes Haus.

Tja ich schau mal ob HWinfo etc. das richtig Auslesen kann. Der Sensor ist von einem 3D Drucker.
 
Bei der Inno3D wurden bei einem Review 160°c gemessen und Roman hatte auch was mit dem 12VHP bei einer anderen Karte, will nur auf Nummer sicher gehen altes Haus.
Ja, klar man kann da schon hin kommen (dann ists aber zu spät weil manche Plastiksorten dann schon geschmolzen/geschmort sind).
Wenn das System als reine Warnfunktion gedacht ist reichen die normalen aus, denn dann kanste die Warnglocke bei 80-90°C setzen... wenn du natürlich genau wissen willst wann dein Stecker gebrutzelt hat musste auch über 100 noch messen können, ja :-D

Tja ich schau mal ob HWinfo etc. das richtig Auslesen kann. Der Sensor ist von einem 3D Drucker.
Naja, das ist ja nur ein PTC oder NTC Widerstand. Das Messgerät muss halt wissen, welcher Widerstand welcher Temperatur entspricht. Bei Messgeräten kann man sowas einstellen, bei Mainboards? Da müsste sowohl der Controller als auch die Software das können. :ka:

EDIT: Steht ja dran, NTC, 100K bei 25°C, ne Kurve oder so gibts anscheinend nicht, nur ein qualitatives je heiß desto Strom :fresse:
Bei nem echten Messgerät würde man hier zwei Punkte messen (Eiswasser und kochendes Wasser) und das so eintragen, dazwischen linear und drüber extrapoliert. Ist auf die Art natürlich nur ein Schätzeisen, für den zweck hier aber ausreichend.
 
Im Normalfall haben die Sensoren meist 10K Ohm.
Ja deshalb ist das auch Merkwürdig, denn der Wassersensor hat die selbe Ohm und ist auch am CCXT angeschlossen.

Ja, klar man kann da schon hin kommen (dann ists aber zu spät weil manche Plastiksorten dann schon geschmolzen/geschmort sind).
Wenn das System als reine Warnfunktion gedacht ist reichen die normalen aus, denn dann kanste die Warnglocke bei 80-90°C setzen... wenn du natürlich genau wissen willst wann dein Stecker gebrutzelt hat musste auch über 100 noch messen können, ja :-D
...
EDIT: Steht ja dran, NTC, 100K bei 25°C
Peek FR z.B. etc. ;) Super zum Fräsen auf der CNC hehe
PEEK kann dauerhaft bei Temperaturen bis zu +260°C eingesetzt werden und kurzzeitig sogar bis 300°C aushalten

Nee der Stecker war bei denen im Review noch nicht geschmolzen. Das passt schon so, sonst ist der Sensor gleich kaputt. 120°c ist unschön aber safe, da stelle ich ein Autoshutdown ein.

Schauste hier Old Alk
 
Ja, ich kenne die Extremszenarien^^

Die PCIe-SIG hat die Buchse auf 105°C dauerhaft spezifiziert, wenn du einen Shutdown einrichten willst und die Spec ausnutzen möchtest würde ich den genau da hinsetzen. Wie gesagt, da sollte man nicht annähernd hinkommen so lange man kein Balancingproblem oder schlechten Kontakt hat und wenn man etwas davon hat kann man auch schon bei 90°C die Warnlampe anschalten.

Dass da noch mehr geht bevor es schmilzt stimmt zwar, kommt dann aber aufs verwendete Material an. Je nachdem, welche Plastiksorte der Netzteilhersteller bei seinen Steckern verwendet kann das mehr oder weniger sein, persönlich würde ich aber unabhängig davon nie dreistellige Temperaturen sehen wollen. ;-)
 
R(t) = R0 * (1 + A * t + B * t^2) das ist die Berechnung, mach ich morgen Heute kein Bock mehr xD

Gut´s Nächtle ihr zwei :)
 
aber ist die Kennlinie denn linear?
Nein. Die Umwertung Widerstand zu Temperatur erfolgt entweder über eine Formel oder über eine Tabelle - oder über den groben Schätzwert einer Interpolation wenn nur eine bestimmte Temperatur passen muss (wenn bei 105°C abgeschaltet werden soll muss nur die 105°C stimmen, da ists egal was bei 50 oder 150 gemessen wird).

Sowas sieht beispielsweise so aus:
 
Nein. Die Umwertung Widerstand zu Temperatur erfolgt entweder über eine Formel oder über eine Tabelle - oder über den groben Schätzwert einer Interpolation wenn nur eine bestimmte Temperatur passen muss (wenn bei 105°C abgeschaltet werden soll muss nur die 105°C stimmen, da ists egal was bei 50 oder 150 gemessen wird).
Deshalb frage ich ja, also was hat der TE denn nun vor? Abschalten mit Thermistor und Relais oder anzeigen einer bestimmten Temperatur?

Vor allem was wird gemessen? Steckergehäuse hab nicht alles genau gelesen 😇
 
Die 12V Hi Power Buchse an der Grafikkarte
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@Old alk
Schätzung: Da der 10k Ohm Thermistor bei 24 °C einen Widerstand von ca 10k Ohm hat, und wir wissen, dass der Widerstand bei -22 °C für den 100k Ohm Thermistor 1265 Ohm beträgt, können wir annehmen, dass der 10k Ohm Thermistor bei einer Temperatur von etwa 30 °C bis 40 °C einen Widerstand von 10k Ohm haben könnte.
Denke das Passt, wir gehen von 35°c aus bei einer Tol. von +/- 5°c (bei 24°c Raumtemperatur)

Formel ist T gesucht

1/T = 1/T0 + (1/T0) * A * ln(R/R0)
T - für gesuchte Temperatur °c
R0 - Widerstand bei der Referenztemperatur (100k Ohm)
R - Der Widerstand bei der gewünschten Temperatur (10k Ohm)
A - Thermistor-Parameter (3950)
ln - Natürlicher Logarithmus

Was ein Akt so was zu brechenen ... nach Feierabend. Als nächstes ist die Frage ob man das 1zu1 umrechnen kann oder ich den maximalwert neu berechnen muss. Da bekommt man ja Hirnlaggs lol

NT:
Habe es jetzt eine Ki machen lassen. Ich habe das Datenblatt meines 10k Ohm Kühlwassersensors gefunden (der richtig Ausgegeben wird von icue) und das zweite Datenblatt (von dir) des 100k Ohm Sensors. Die Ki sagt dass bei einer Temperatur von real 95°c auf der Oberfläche mit dem 100k Ohm Sensor, die Software +28°c bis +30°c anzeigen wird. Also weiß ich jetzt den Wert auf den ich Achten muss.
Über +28°c beim 100k Ohm Thermistor sind real 95°c am 12VHP sind kritisch und muss zum Autoshutdown führen. Man muss sich nur zu Helfen wissen ;)
 
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