Liebe Diskutanten,
es war nicht schwer vorherzusehen, dass diese Aktion auf wenig Zustimmung in diesem Forum stoßen wird. Man kann über den Sinn oder Unsinn dieser Aktion gerne streiten, allerdings sollte das auf vernünftiger und sachlicher Basis erfolgen. Doch was hier geschrieben wird reicht von einfachen Unwahrheiten und Unfug bis Verhöhnung der Opfer und deren Familien. Aufgrund der Länge und der sehr vielen gleichartigen wie ebenso inhaltslosen Beiträge, habe ich nicht alle Beiträge gelesen. Trotzdem halte ich den Auszug dennoch für repräsentativ:
Unfug:
fresh_dumbledore schreibt:
bingo88 schreibt:
Invisible schreibt:
Verhöhnung:
Godisgay schreibt:
Dennisth schreibt:
nr-thunder schreibt ironisch:
Einer der wenigen, die sich etwas kritischer mit der Aktion ausseinander setzen ist JOJO. Er schreibt:
Was hier insgesamt übersehen wird: Der Verein, der hinter dieser Aktion steckt, hat nirgends behauptet, dass Killerspiele für den Amoklauf die Ursache gewessen sein soll. Wer das unterstellt, der lügt. Ganz im Gegenteil, ich kann auf keiner der Seiten Mutmaßungen über die Ursachen erkennen. Vielleicht ist das auch richtig, weil so eine unbegreifliche und erklärbare Tat eben genau dies ist: unerklärbar. Und Meinungen wie jene von NCphalon ("Grundgesetze werden gebrochen") oder computertod ("Volksverhetzung") zeigen was für eine verzerrte Warnehmung mitunter herrscht: In welcher Form wird durch diese Aktion und deren Forderung irgendwelche Gesetze gebrochen? Was hat das mit Volksverhetzung zu tut?
Wenn man sich die Forderungen des Vereins mal anschaut, erkenne ich durchaus vieles Wünschenswerte:
- Gewaltprävention an Schule
- Besserer Jugenschütz im Internet
(um nur ein zwei konkrete Beispiele zu nennen).
Insgesamt zeigen die meisten Beiträge hier nur eines: Kaum kommt die Forderung nach einem Verbot, erfolgt wie automatisch sofort ein Aufschrei in der Gaming-Gemeide (zu der ich lange Zeit auch gehört habe). Es wird einfach nur losgeschrien, nicht groß gedacht, nicht groß arumentiert. Es ist einfach nur (im übertragenen Sinne) laut, wahrscheinlich um möglichst andere Meinungen zu überdecken oder gar schon im Keim zu ersticken. Dabei könnte man doch auch Fragen: Gibt es ein Recht auf Killerspiele (= Spiele mit der Absicht möglichst viele Menschen umzubringen)? Reicht es nicht schon, wenn man Gewalt durch das Fernsehen passiv konsumieren kann? Gibt es nicht auch genug andere virtuelle und nichtvirtuelle Aktivitäten neben Killerspielen? Oder was kann man tun um andere harmlosere Spiele zu fördern (es will ja keiner das du "Bus Simulation oder Blumen pflücken extrem" spielen musst, gellt Jack ONeil). Was macht Killerspiele so interessant, das man auf anderes übertragen kann?
Oder man könnte Gegenvorschläge wie striktere Alterbegrenzungen oder neue Schutzmechanismen vorbringen, die einen wirklichen Jugendschutz gewähren. Nichts davon. Vielleicht liegt das ja auch an den Killerspielen. Sie verleiten vielleicht nicht zum Töten, aber verkürzen die Zeit zum nachdenken? Hat über diese These schon mal jemand nachgedacht?
Teilweise kann ich diesem Post sogar zustimmen, zumindest wenn es um die Ausdrucksweisen der User hier geht, wozu ich auch gehöre.. aber kein Weg ist so falsch, wie der, der dort in Stuttgart unter anderem gegangen wird.
Wenn was passiert, müssen Köpfe rollen, egal ob recht oder zu unrecht... wenn das richtig sein soll, ist es auch richtig, dieses gewonnene T-Shirt vom sogenannten Bündnis Symbolisch auf den Boden zu werfen und auf gut deutsch drauf zu pissen, und die Eltern bei dieser Aktion um die Frntzähne zu erleichtern. Wäre falsch, daher hat auch keiner gemacht... So wie dieses Bündnis in Stuttgart aufgeschrien hat, dürfen "wir" diesem Beispiel doch folgen. Und ständig die Trauer vorzuschieben, und als Entschuldigung zu nehmen, für die Sachen die man danach unternimmt ist auch in der Regel keine Freikarte für nicht kritisiert zu werden. Zumindest half es bei mir auch nie, wenn ich fremd ging, und meiner Freundin sagte, das Alkohol halt ein trauriges Erlebnis aus meinem leben hervorruft...
Wie der ein oder andere hier spiele ich seit meinem 8. lebensjahr Shooter, oder was man damals so nennen konnte vor der Doom und Duke Nukem-zeit. Also effektiv spiele ich seit ~22 Jahren PC-Spiele nach dem Motto, je mehr Blut desto besser. Ich kannte mich aufgrund der Vorlieben meines vaters bereits mit 10 hervorragend mit Fausfeuerwaffen aus, und habe sogar schon als Kind auf andere geschossen was aber mehr Unfall statt Amok war, auch wenn daher mein Spitzname kommt, aber das sind dann die positiven Eigenschaften aus einem eigentlichen peinlichen Moment das man nie die kontrolle hat, auch wenn man denkt das man alles unter Kontrolle hat. Mein Elternhaus war auch zerrüttet, Eltern immer weg Geld verdienen und mir nur Kohle in den Arsch geschoben damit ich ruhig bleibe, und in der Schule gemopped weil ich nichts von "normalos" hielt. Und ganz ehrlich. eine Woche Dauerzocken, was bei mir fast die regel ist, abhängig von Arbeit und Freundin, und ich lief ich bis heute kein Amok. Viele meiner Freunde ebenso wenig, die noch mehr vor Games hocken als ich. Bei 80 Millionen Einwohnern muss man sich aber nicht wundern, wenn mal einer, zwei oder drei durchdrehen.. aus welchen Gründen das auch immer sein mag, Computerspielen die schuld zu geben, ohne erstmal bei euch vor der Haustür zu kehren, ist ignorant, arrogant und what ever. Ansonsten könnte ich oder "wir" mal damit anfangen und sagen : Wann hat das angefangen mit dem Amok laufen im 19 Jahrhundert, abgesehen von diversen Diktatoren ? Na seid dem die frauen ihre BHs verbrannt haben und arbeiten gehen, und keine zeit mehr für ihre Kinder haben. Seitdem sich Eltern häufiger scheiden lassen, und Special Effekts im Fernsehen alltag wurden. Also Back to Basic und Frauen an den herd, und Superman an die Leine statt in den Greenroom? Danke dafür das ihr es euch immer so leicht machen wollt... Stellt einfach Metalldetektoren in Schulen auf, schreibt Schuluniformen vor, schickt die Kids auf Internate und Euer Problem ist gelöst.
ich kann mich nur über viele Eltern wundern. Anstatt selbst zeit mit den Kids zu verbringen, kaufen sie denen lieber ne Playstation. Zocken sie zuviel mit dem teil sollen sie Hausaufgaben machen oder dem versoffenem vater beim Bier schlucken und Fussball gucken zusehen. Dann wird sich beim Aldi statt die Spielsammlung zu kaufen einfach der PC gekauft, weil das kind in der 5. Klasse ja die Hausaufgaben damit machen kann. Und wenn sie Kinder mit schlehcten Noten nach hause kommen, ist gleich der Chat, PC, oder die Lehrer und Freunde als erstes Schuld... An einem Amok-Lauf haben viele Sachen schuld.. aber in meinem Augen sind die leute die sofort einen schuldigen haben und Container aufstellen die schuldigsten von allem für den Augenblick... ab da ist es bei mir mit dem Mitleid oder sagen wir Mitgefühl vorbei..
Edit: ja..ich rege mich wirklich gerade künstlich auf über gewisse deppen, dahr sind evtl Argumente nicht schlüssig oder Beispiele unnötig, daher schreibe ich auch nie politikern über Themen die mich selbst berühren.. wäre schneller im knast als ich die Bombe..ähm brief wegschicken könnte
Menschen sind auch nur Tiere/Viren, die alles dran setzen um zu überleben oder ihr leben erfolgreich und zufiedenstellend zu meistern... Der eine Killt dich, wenn du ihn nur dumm anschaust oder ne schiefe Nase hast, der andere braucht um dich zu killen schon ne kanone an der Schläfe seiner Frau.. sollen wir also schiefe nasen, häßliche gesichter und Frauen auch abschaffen und verbieten, oder jedes Kind ab dem 1. geburtsjahr zum Psychoklemptner schicken, die eh meist selbstmord begehen und damit ein perfektes Beispiel sind, statt einfach dem Problem an den Wurzeln packen und so gut es geht ausrotten..was nie geht, weil sonst müssten wir uns allen nen Kopfschuss verpassen... Menschen laufen meiner Meinung nach Amok wegen anderen Menschen, aber ich kann nur spekulieren und hab kein Buch über Amokläufer verfasst.. aber hier sind schonmal die ersten 2 Seiten
Und zum letzten Abschnitt zwecks These und Vorschläge... eine rote USK Einstufung für Leute über 18, die meist sogar noch geschnitten ist, dürfte in der regl ausreichen..
Daher wäre eine Alternative zu Altersbegrenzungen -> Eltern sorgen sich um ihre Kinder... Eltern haben von PCs keine Ahnung? na Kinder von Eltern auch nicht, denoch wird von Kindern verlangt, das sie die Eltern verstehen.... also macht nen Kurs.
Wegen der These verkürzen der zeit zum nachdenken? Das nachdenken vom Zielen auf den anderen bis zum abdrücken, oder das nachdenken, was ein Kind machen könnte, wenn es nicht am PC sitzt? in beiden Fällen wäre wieder "ELTERN" meine Antwort... im ersten Fall haben die Eltern versagt, im zweiten gebt den Kids was, was interessanter ist oder verbietet euren Kindern das Spielen, nicht aber denen, die bereits über 18 sind...
und erst wenn dann alles passiert ist, das Eltern wieder auf ihre Kinder achten, und ich keine 12 jährige mehr nachts um 2 in der Disco antreffe, oder mir ein 8 Jähriger sagen kann, welche sexstellung in Pornos am meisten vorkommt, erst dann ist für mich die Ursache Eltern abgeschlossen und widme ich selbst den Problem PC-Spiele und sonstige, aber das wird nie passieren, weil die lieben Eltern ja sooooooo überfordert sind... Schnipp schnapp Hoden ab, oder weg mit dem Eierstock, und die haben so ein problem niemals und brauchen kein mitlied wegen überforderung...