Konsolen haben den Anschluss an die Lebensrealität der Teenager verpasst.
1995 war es ok ein Gerät wie die Playstation zu haben, das nur eine Sache konnte, weil die Teenager wollten diese eine Sache (Gaming) und daher das Gerät. Das waren auch Zeiten in denen alles stark segmentiert war. Zum Musik hören hatte man einen Walkman/Discman, zum Lesen ein Buch, zum Telefonieren ein Telefon, zum Fernseher schauen einen Fernseher und Videorekorder. Du willst, eine Sache, du kaufst ein Ding, das macht nur diese Sache.
Versucht dieses Konzept überhaupt mal GenZ oder Gen Alpha zu erklären, die damit aufgewachsen sind, dass alles was ich aufgelistet habe und noch viel mehr als ein Tablet oder Smartphone zu haben ist.
Die Konsolen haben sich lange über Wasser gehalten, aber Corona hat die Gewohnheit gebrochen. Auf der anderen Seite wird von jedem Schüler erwartet, dass er Hausaufgaben digital macht und in jeder Lebenslage mit Computern klar kommt. Das gibt den Konsolen Raum sich neu zu erfinden, bzw. so ein Laptop mit Nvidia Karte ist im Prinzip schon das was für die älteren unter uns die Konsole war, nur dass das Laptop halt auch alles andere kann.
Wenn ihr alle heute 14 wärt und würdet zu Weihnachten ein neues Laptop für die Schule bekommen und Eure Eltern wären nicht super gewitzt mit Technik, dann würde doch jeder einzelne von Euch Minimum mit einem 4060 Laptop unter dem Baum enden. Das schlägt sich dann in Verkaufszahlen der Konsolen nieder.