Kaufberatung Robuste/Outdoor DSLR

TheRealStone

Freizeitschrauber(in)
Hallo allerseits,

da ich mich jetzt schon seit längerer Zeit gerne mit dem Thema der Fotographie auseinandersetzen würde, haben mir meine Eltern zum Geburtstag einen Gutschein für eine DSLR Kamera geschenkt, den ich nun einlösen möchte. Allerdings bin ich wie gesagt Einsteiger und möchte mich langsam in die Materie einarbeiten und weis deshalb auch nicht welches Modell ich mir wünschen soll.

Da ich die Kamera gerne in die Natur aber auch zum Ski Fahren mitnehmen würde, sollte sie sehr Robust sein (am besten abgedichtet wegen des Schnees... ). Fotographieren würde ich gerne Landschaften allerdings finde ich auch Detailaufnahmen sehr Interessant (ich weis das hilft nicht viel da das zwei Gegensätze sind... sry :ugly:)
Das Budget habe ich mit meinen Eltern noch nicht besprochen und möchte es deshalb offen lassen, es sollte schon eine sehr gute Kamera sein allerdings auch für einen Einsteiger Sinn machen.

Ich hoffe ihr könnt mit meinen Angaben halbwegs etwas anfangen!

Danke für eure Hilfe!
TheRealStone
 

SlowRider

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Ordentlich gedichtet gibt es bei Canon & Nikon erst im Profisegment zu entsprechenden Preisen.

Bei Pentax bekommt man gute Abdichtung auch preiswerter. Wichtig ist nicht nur die Kamera muss gedichtet sein, sondern auch die Objektive.

Landschaften und Detailaufnahmen sind ja kein gegenseitiger Ausschlussgrund, dafür gibt kann man ja die Objektive wechseln.


Aber um dir helfen zu können solltest du etwas konkreter werden. Du solltest auf alle Fälle das Budget klären!
Warum soll es unbedingt eine DSLR sein?
Hast du bereits fotografisches Vorwissen, also wie hast du bisher fotografiert?
Gibt es Ausstattungswünsche, Videoaufnahme, GPS, WLAN, Touchscreen.......?

Worauf ich hinaus will nicht für alle ist eine DSLR das Beste, man muss sich auch mit der Materie auseinander setzen wollen. Will man nur drauflos knipsen kommt evtl. mit einer guten Kompakten / Bridge besser.
 

ColorMe

Software-Overclocker(in)
Also du solltest dich wohl erstmal etwas mehr mit dem Thema auseinander setzen, denn sonst würdest du hier ganz andere Dinge schreiben.
Da fallen mir Dinge ein wie:
Was möchtest du Fotografieren? (Hier sagt du Landschaften und Detailaufnahmen... was soll ich mir darunter vorstellen? Fotografierst du mit Teleobjektiv aus 200m Vögel oder bist du wenige cm vom Objekt entfernt mit Makrolinse? Gleiche gilt bei Landschaften...)
Wann?
Wo?
Auch filmen?
Warum keine Systemkamera?

Als gute Allrounder kann ich die 70D und die GH2/GH3 (bald GH4 mit 4K Videos :wow:) empfehlen. Sind allerdings schon Semi-Prof. Geräte. Hier bleibt die Frage nach dem Budget stehen. Hinzu kommt, die beste Kamera bringt nichts, wenn der Rest der Ausrüsstung (Objektive, Stativ, etc.) Schrott ist und die beste Ausrüsstung bringt nichts, wenn man kein Gefühl fürs Bild hat. Am Anfang tut sicherlich auch eine 600/650D ihren Dienst und man wird sehr lang damit Freude haben. Bei Canon ist eben die Objektivauswahl ziemlich umfangreich (in verschiedenen Preissegmenten) und häufig findet man auch da eher und einfacher Hilfe als bei Exoten, da diese Kameras einfach weit verbreitet sind.

Was ich überhaupt nicht verstehen kann ist, wie man sich ernsthaft überlegt eine DSLR mit zum Skifahren zu nehmen. Wenn ich daran schon denke... Kamerarucksack vollgepackt mit DSLR, Objektiven, Akkus, Filtern etc. und dazu noch die normalen Dinge zum Skifahren, wie Wasser und einen Snack... Na dann viel Freude beim Skifahren...
Dafür gibt es ja nicht ohne Grund Actioncams, welche klein, handlich und vorallem keine Kilo auf die Waage bringen.
 

n3rd

Software-Overclocker(in)
Bei den Olympus Kameras handelt es sich mehr um nette Gimmicks, als um gute Kameras. Durfte bei einer Veranstaltung diese ausprobieren.
Hatte meine 550D im Schlepptau. Im Vergleich waren die Bilder meiner Canon um einiges besser als die von Olympus (Die Bilder sahen eher
wie von einer handelsüblichen Digitalkamera geschossen).
Jetzt weiss man natürlich nicht, welches Budget du zum Kauf einer DSLR hast.
Würde aber pauschal diese hier ans Herz legen. [Nikon D7100 im Test - COLORFOTO]
 

Hideout

Software-Overclocker(in)
Du möchtest eine robuste Outdoor DSLR und dir keine Sorgen um Schnee, Regen, Nässe, Sand und Staub machen müssen und dazu nicht gleich im Profisegment (teuer!) einsteigen? Willkommen bei Pentax:
Hier findest du sehr gut abgedichtete Kamerabodys und Objektive zu bezahlbaren Preisen
Einen hochwertigen Pentaprismensucher mit 100% Sichtfeld
Bildstabilisator im Gehäuse, damit sind alle Objektive egal wie alt und auch Festbrennweiten stabilisiert
Pentax K-Bajonett seit 1975, also ein großer Gebrauchtmarkt für Objektive

Als Einstieg würde ich dir eine K-30 oder K-50 empfehlen, du kannst dir auch die K-5 anschauen wenn du ein Schulterdisplay haben möchtest und das neuste Pferd im Stall ist zur Zeit die K-3 aber selbst mit einer K-30 / K-50 bekommst du neben der Abdichtung schon einen sehr großen Funktionsumfang geboten den du woanders zu dem Preis nicht findest und sie ist somit für den Anfänger ebenso geeignet wie für den ambitionierten Fotoexperten.

Du musst beim Kauf der Objektive nur drauf achten das WR oder DA* dabei steht, damit diese auch abgedichtet sind.
 
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n3rd

Software-Overclocker(in)
@Hideout: Also wenn das keine gelungene Werbekampagne ist, dann weiß ich auch nicht weiter. Wie sieht es bei dir mit der Provision aus? Zahlt Pentax gut?:)
[Spaß bei Seite] Die Pentax ist auch eine gute Kamera. Leider kann diese der D7100 das Wasser nicht reichen. Die Nikon kann auch alle ältere Objektive (ohne Adaption)
verwenden. Würde ich Geld haben, so würde ich meine 550D in die Rente schicken und mir die Nikon holen.
 

Hideout

Software-Overclocker(in)
Ja die zahlen ganz hervorragend :D
Nein, es ist eben meine Ansicht das Pentax am meisten bietet. Wieso kann sie der D7100 nicht das Wasser reichen? Weil sie mehr Megapixel hat? Oder wegen des integrierten WLANs? Nikon hat das bessere AF-System aber das ist kein totschlagargument, vor allem wenn es um Landschaftsbilder und Nahaufnahmen geht, aber davon ab mache ich auch Actionfotos mit dem "schlechten" AF von Pentax.
Man sollte aber auch aufpassen was man jetzt vergleicht, die K-30 und D7100 macht kein Sinn, guck mal auf den Preis. Dann eher die K-3 mit der D7100, da sieht es schon wieder anders aus. Die K-3 hat auch 24 MP und einen neueren AF als die K-30 auch wenn er nicht so gut wie Nikon ist. Dafür macht sie aber 8 Bilder/s statt nur 6.
Die Nikon kann ältere Objektive, heißt? Ohne Kompromisse? Werden diese stabilisiert? Und alle seit 1975?
Ich hab ja nicht gesagt andere Hersteller sind schlechter, aber Pentax bietet was Outdoor und Abdichtung angeht nun mal das beste und das auch noch zu einem super Preis.
 
Zuletzt bearbeitet:

BillDschirm

PC-Selbstbauer(in)
Bei den Olympus Kameras handelt es sich mehr um nette Gimmicks, als um gute Kameras. Durfte bei einer Veranstaltung diese ausprobieren.
Hatte meine 550D im Schlepptau. Im Vergleich waren die Bilder meiner Canon um einiges besser als die von Olympus (Die Bilder sahen eher
wie von einer handelsüblichen Digitalkamera geschossen).

Selten so einen Stuss (Sry) gehört, mit Kameras und Fotografie an sich, kennst du dich nicht wirklich aus, oder?

Vergleiche hier die Bilder:

Olympus OM-D E-M5 Review: Digital Photography Review

Dann merkst du vielleicht selbst, dass es reichlich unqualifiziert war, was du geschrieben hast. Wenn du dir dann noch die EM-1 zu Gemüte führst, wirst du merken, dass die 550D nicht an diese heranreicht.

Wenn du mir die "handelsübliche Digitalkamera" zeigst welche Bilder wie in dem folgenden Review produziert, wärst du mein persönlicher Held:

Google-Ergebnis für http://2.bp.blogspot.com/-1TZfsX-VldA/UjSWfurT6RI/AAAAAAAAalI/WACJR62dDSw/s1600/P9080100.jpg

Testbilder der EM-1 in voller Auflösung:

http://www.mediafire.com/download/zyioyaq1c6rrqr4/E-M1+with+Four+Thirds+lenses.rar
 
Zuletzt bearbeitet:

n3rd

Software-Overclocker(in)
@Hideout: Zu den Objektiven = Ja das kann sie. Einziger Kompromiss war eine Serie von Objektiven (sind ein Paar), die mit einer anderen Mechanik ausgestattet war (anderer Anschluss), die Nikon dann verworfen hat (wg. des schlechten Feedback von den Kunden). Pentax macht auf jeden Fall gute Kameras, die es auch Spaß macht zu bedienen, aber
die Nikon ist mMn. das Beste für unter 1000€ Marke. Das sagen auch so ziemlich alle Reviews. Und nein, es geht mir hierbei nicht um die MP Zahl!

@BillDschirm: Ja, ich bin Hobbyfotograf. Ja, ich hatte die Gelegenheit die OM-D Reihe bei einer Veranstaltung einen ganzen Tag zu testen. Ja, die Bildqualität und das Resultat war
bescheidend. Es sollte dir auch klar sein, dass es bei den Äußerungen (nicht nur von meiner Seite aus), um rein subjektive Erfahrungen/Meinungen geht?!
Zu Link 1: Es vergleicht sich schlecht ohne die Objektivangabe (bzw. nur mit Kitobjektivs = Da es nicht die wirkliche Bildqualität der Kamera wiedergibt).
Zu Link 2: Naja, die EM-1 kostet ja auch das dreifache! Also wieso dann nicht gleich 1Dx, D800, 3D Mark III???
Welche Kamera hast du den selber Hr. BilDschirm?


@all: Mit dem "Gefetze" helfen wir dem TE nicht wirklich weiter.
 

BillDschirm

PC-Selbstbauer(in)
@n3rd

Jetzt gib mir doch mal ein stichhaltiges Argument und versuche nicht mit Aussagen wie: "nicht nur von meiner Seite aus", fiktive Mitstreiter bezüglich deines Eindruckes herbeizureden. Zudem widersprichst du dich ja selbst; deine Aussage war, dass die Bildqualität einer handelsüblichen Digitalkamera entspricht; diese Aussage, auch wenn sie aus subjektiven Eindrücken rührt, entbehrt jeglicher Grundlage und ich bitte dich höflichst, dies fachlich zu untermauern. Weiterhin kostet die E-M1 1.700 EUR mit Kitobjektiv, die 3D Mark III 3.500 EUR (mit schlechtem Kitobjektiv) und die D800 auch knapp 3.000 EUR. Also auch diese Vergleiche sind recht hanebüchen und eine E-M5, welche zudem noch wetterfest ist, ist eine durchaus akzeptable und bezahlbare Lösung, die zudem noch ultraportabel ist; wenn mehr Geld vorhanden ist, könnte durchaus auch die E-M1 eine Option sein. Ich selber habe die Panasonic Lumix DMC-G3, eine Kamera, deren Body mittlerweile mehr als die Hälfte weniger kostet, als die Objektive die daran benutzt werden und trotzdem gute Ergebnisse liefert, sicher schlechter, als die der 550D. ;)
 

der_yappi

BIOS-Overclocker(in)
Jetzt mal um von den ganzen anderen Vorschlägen mal wegzukommen...

Ich würde mich einfach mal fragen:
Will ich beim Skifahren wirklich ~1kg Kameramaterial mit mir rumtragen?
Reicht hierfür nicht eher ne kompakte Kamera die abgedichtet / tough ist?

Also eher Zweigleisiges fahren:
Skitouren -> Kompakte, toughe Kamera
Rest -> DSLR / Mirrorless
 

n3rd

Software-Overclocker(in)
@BillDschirm: Zu der M1: Hab bloß andere Geschoße angeboten, die teuer sind. Wie soll ich meine Eindrücke (die sowieso subjektiv sind) bitte fachlich untermauern? Soll ich mir jetzt die Kamera (die mir nicht gefallen hat) kaufen und mich in ein Testlabor begeben? Die Kamera erschien mir (persönlich) eher wie ein Gadget mit hoher Verarbeitungsqualität aber mit einer keiner guten Bildqualität (nicht die M1!). Das ist alles! Hast du die Kameras selber mal ausprobiert? (das ein mal Foto schießen bei MediaMarkt gilt nicht!). Ich kenne die Lumix DMC-G3 nicht, daher kann ich hierzu keine Äußerung (Meinung) geben.
 

Hideout

Software-Overclocker(in)
Nikon ist vielleicht das beste um de 1000€ Marke herum, aber bei 500€ bekommst du deutlich mehr bei Pentax in Sachen Ausstattung, Funktionsumfang und Bildqualität sowie Haltbarkeit (Mechanik ausgelegt für 100000 bis 150000 Auslösungen statt 50000 bis 100000 bei der Konkurrenz). Das sagen die Reviews ebenfalls. Und Nikons alte Objektive sind dennoch nicht stabilisiert.
Mit Spaß hat das nichts zu tun, wenn ich eine K-30/50 und eine Nikon 3/5xxx oder Canon 1/6/7xx dann merke ich schnell was Werkzeug und was Spielzeug ist.
 

n3rd

Software-Overclocker(in)
@Hideout: Da kann ich dir getrost recht geben. Für die 500 ist die Pentax auf jeden Fall etwas, was man getrost empfehlen kann. Dachte bloß (weil keine weiteren Angaben vorliegen ), dass wir uns im Preisrahmen bis 1000 €
bewegen. :) [Einbildung ist auch eine Art Bildung.] In diesem Preissegment ist die D7100 eine Königin!:)
 
TE
TE
TheRealStone

TheRealStone

Freizeitschrauber(in)
Erstmal danke, dass sich so viele (mehr oder weniger ;)) mit meinem Thema auseinandersetzen...:daumen:

Da die Frage zu meinen Vorkenntnissen aufkam:
Ich habe so vor zwei Jahren angefangen mit meinem Smartphone spontan interessante Motive zu fotographieren, ja klar ich weis mit richtiger Fotographie hat das wenig zu tun aber es hat mir spass gemacht und insofern würde ich micht nun gerne in die Richtige Materie vorwagen. Also kann man sagen dass ich eigentlich grob gesagt keine Vorkenntnisse habe. (manchmal habe ich mir die Eos 350D meiner Eltern geschnappt...) Falls ihr eine Empfehlung habt was Online Lektüre zu diesem Thema betrifft wäre ich euch sehr dankbar!

Klar weis ich dass es etwas mühsam ist beim Skifahren im Rucksack viel Gewicht zu tragen, allerdings soll das nicht das Haupteinsatzgebiet werden. Ich würde nur gerne die Möglichkeit haben die Kamera mit in den Schnee zu nehmen ohne andauernd Angst zu haben dass sie nass wird. Wenn es keine DSLR gibt die diesen Spagat (zumindest bei meinem Budget, siehe unten) hinbekommt muss ich mir sowieso eine andere Lösung einfallen lassen...
Und mit einer DSLR kann man ja meinses wissens nach am meisten Experimentieren was mich dann doch sehr reizen würde... :)

Zusätliche ausstattungswünsche habe ich eigentlichkeine besonderen, klar einmal ein Video drehen oder mit einer Zeitrafferfunktion spielen wäre sicher ganz nett, ob ich wirklich WLAN oder GPS brauche weis ich nicht. Wegen eines Touchscreens sind mir eigentlich Tasten lieber als ein schlechter Touchscreen wenn die Kamera dann aber einen hatt der wirklich gut funktioniert habe ich nichts dagegen! (ich hoffe ihr versteht was ich meine... ;) )

Mit Detailaufnahmen meine ich Makro Aufnahme, sry war nicht präzise...
Und mit Landschaftsaufnahmen Motive die einem unterkommen wenn man durch den Wald geht am Berg unterwegs ist usw. ich brauche sicher kein Objektiv dass mir den Vogel aus 200m "heranholt" sondern bewege ich da mehr in kurzen bis mittleren Entfernungen.
Spannend finde ich auch Bilder die bei Nacht in Städten entstehen.

Budgetmäßig habe ich nocheinmal mit meinen Eltern und der Großmutter gesprochen (man muss ja alle Quellen anzapfen... :D) und sie sind bereit zwischen 1000 und 1500€ zu zahlen. Wenn es wür ein paar Euro mehr etwas für mich viel besser passendes gibt dann kann ich noch selber etwas drauflegen allerdings ist das dann glaube ich sowieso schon sehr viel für eine erste richtige Kamera...
Falls das zu viel für meine Bedürfnisse ist dann muss ich das Geld klarerweise nicht krampfhaft ausgeben...

Danke für eure Hilfe!
TheRealStone
 
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Schrauberopi

Software-Overclocker(in)
Mit der Aussage lässt sich doch schon mal ein wenig anfangen.

Die Pentax sind abgedichtet, ich würde sie trotzdem nicht kaufen, da mir die Auswahl an guten und lichtstarken Objektiven einfach nicht ausreicht. Mir ist schon klar, dass einige hier mich jetzt für diese Aussage steinigen werden, die Diskussion hatten wir aber schon.

Wenn deine Eltern schon Canon haben und evtl. eine etwas größere Auswahl an Objektiven, ist die Frage, ob man sich da mal etwas ausleihen kann. Das würde auf jeden Fall für eine Canon sprechen. Leider kenne ich mich damit nicht aus und kann so sehr wenig dazu sagen.

Die beste Kamera ist immer die, deren Bedienung und Handhabung dir am besten liegt. Gehe in ein Fotogeschäft oder auch Elektronikmarkt und nimm die Kameras, die in Frage kommen in die Hand.

Falls es eine Nikon sein soll, würde ich dir eine D7000 oder D7100 empfehlen. Beide Kameras sind abgedichtet gegen Spritzwasser. Durch den Schnee ziehen würde ich sie allerdings auch nicht. Da du keinen Sport und auch keine Tiere mit schnellen Bewegungen fotografieren willst, sollte die D7000 ausreichen (der Autofokus der 7100 ist etwas besser). 16Mpix reichen locker aus. Mehr Auflösung brauchst du eigentlich nur, wenn du Riesenprints in Top-Qualität (über A3) ausdrucken willst. Die meisten Bilder werden am heimischen PC angesehen und wenn du einen sehr guten 27" Monitor hast, kann der auch nur ca. 3Mpix darstellen. Diese großen AUflösungen sind überwiegend unnötig und nur Marketing der Hersteller. Insgesamt ist die 7100 sicher der 7000 in vielen Dingen überlegen und die bessere Kamera, sie ist aber auch deutlich teurer.

Dazu das 18-105mm Kitobjektiv, was wirklich ganz ordentlich ist für den Einstieg. Mit dem Objektiv bist du für die Landschaftsfotografie sehr gut aufgestellt, vom Weitwinkel bis zum leichten Tele. Lichtstärke (große Blendenöffnung) ist hier nicht unbedingt erforderlich.

Dazu würde ich mir noch ein 90 oder 105mm Makro von Sigma oder Tamron holen. Mit dem kann von der Blume bis zum Insekt fotografisch ein weiter Bereich abgedeckt werden. Für die Makrofotografie eine sehr universelle Brennweite. Zusammen mit der D7100 wird es hier aber schon langsam eng mit dem Budget.

Falls es noch drin ist, würde ich dir noch eine lichtstarke Festbrennweite wie das 50 oder 35 mm f/1.8 empfehlen. Ob dir 50 oder 35mm mehr liegen, kannst du nur selber entscheiden. Einfach die Brennweite mit dem Kit-Objektiv ausprobieren und später entscheiden, welche es wird. Die Gläser sind wirklich günstig und bieten viel Spaß.

Wirklich robust wäre eine D300s. Die bekommt man aber nur noch auf dem Gebrauchtmarkt und sie bietet keine Motivprogramme, was ich als sehr positiv empfinde. Allerdings erfordert die Kamera auch, dass man sich etwas mit der Technik auseinandersetzt.

Für die Nachtfotografie sind alle von mir genannten Kamera/Objektivkombis tauglich. Allerdings braucht man dafür ein gutes!!! Stativ, was nicht ganz billig ist.



Schau dir mal den Startpost vom http://extreme.pcgameshardware.de/f...-alle-bilder-kritik-beratung.html#post4868889 an. Da findest du jede Menge Links, zu Fotolehrgängen usw. Insbesondere den Fotokurs im Internet (1. Link unter Punkt 3) kann ich sehr empfehlen für den Einstieg.
 

n3rd

Software-Overclocker(in)
Falls es wirklich keine Passion des Augenblicks ist, dann würde ich dir eine Semi-Pro-Kamera empfehlen.
Hier der Link zu den Preisen der D7100 [LINK].
Hat gleich das gewünschte Objektiv an Bord.
Bevor du aber jmd. (mich eingeschloßen) blind vertraust - Reviews lesen (einfach googl'n) - bzw. Fachzeitschrift holen.
Für den Einstieg in die DSLR-Welt kann ich dir folgenden Podcast empfehlen Blende 8. Hier werden generell Tips und Tricks erklärt (Hardwareunabhängig).
Wie gesagt, so eine Anschaffung braucht Zeit zum Überlegen und Denken. Guck dir auch die Vorschläge der anderen Kameraden an.


@Schraueropi: Bin voll deiner Meinung (außer der D300s - würde einfach keine DSLR gebraucht kaufen)!
 
Zuletzt bearbeitet:

Schrauberopi

Software-Overclocker(in)
Ich habe inzwischen 4 Kameras gebraucht gekauft (D90, D300s, D7000, D700) und bei keiner irgendwelche Probleme gehabt. Wichtig ist, das man darauf achtet, das die Teile pfleglich behandelt wurden und nicht wesentlich über 20 000 Auslösungen auf dem Buckel haben. Ebenso ist es bei den Objektiven. Einen sehr großen Teil meiner Sammlung habe ich gebraucht gekauft und bei keinem sind Probleme aufgetreten. Es gibt halt nicht viel, was bei normalem Gebrauch kaputt gehen kann. Sollte bei einer Optik tatsächlich einmal ein Fehlfokus vorliegen (hatte ich noch nicht), kann man die beim Hersteller für relativ wenig Geld justieren lassen. Es ist halt ein Unterschied, ob ich für ein 24mm 1.4 knapp 2000 oder 1100 Tacken auf den Tisch lege. Mein 16-35mm habe ich bei einem Händler mit 1 Jahr Gewährleistung für deutlch unter dem üblichen Gebrauchtpreis erstanden. Letztendlich muss es aber jeder für sich entscheiden.
 

TurricanVeteran

Volt-Modder(in)
In diesem Preissegment ist die D7100 eine Königin!:)
...dann ist die pentax K3 die kaiserin. Im bereich um 1000€ kommst du eigentlich schon fast nicht um das ding herum dank neuem rgb-sensor, AF-system und fehlendem tiefpassfilter, welcher aber simuliert werden kann. (gerade den zuschaltbaren tiefpassfilter hat weder nikon noch canon und schon garnicht in der preisklasse)
Und nur weil nikon bzw. canon den markt anführen heißt das noch lange nicht, das sie auch die besten sind. ;) Die sind das nur, weil sie massiv geworben haben (und noch werben) und der kunde ja auch gerne was kauft mit dem er "angeben" kann. (stichwort klapp- bzw. touch-display, filme in uhd aufnehmen, 120 fps-aufnahmen) Wer aber nur fotografieren oder ordenlich damit arbeiten will, braucht nichts davon. (gerade fürs filmen kauft man nicht gerade eine dslr)

Die Pentax sind abgedichtet, ich würde sie trotzdem nicht kaufen, da mir die Auswahl an guten und lichtstarken Objektiven einfach nicht ausreicht. Mir ist schon klar, dass einige hier mich jetzt für diese Aussage steinigen werden, die Diskussion hatten wir aber schon.
Wer sollte dich wieso dafür steinigen? :huh: Deine aussage trifft ja zu, auf hersteller eigene, ladenneue objektive. Bereinigt man aber das sortiment von nikon und canon um mehrfach vorhandene brennweiten und lichtstärken, schrumpft auch deren portfolio mit sicherheit ganz ordentlich.
Bei den drittherstellern (sigma, tamron) fällt mir da adhoc nur das 120-300 2.8 von sigma ein, was aktuell fehlt.
Meine empfehlung wäre übrigens die K30 mit einem abgedichtetem objektiv. :D Allerdings muß auch ich dazu sagen erst in den laden gehen und verschiedene modelle anfassen und dann entscheiden, was es werden soll!
 
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