• Wenn Ihr hier einen Thread erstellt, dann erwartet Euch im Beitragformular eine Vorlage mit notwendigen Grundinformationen, durch die Euch die Community schneller helfen kann. Mehr Informationen dazu findet ihr in diesem Thread.

Kaufberatung: Heim-Server / NAS

Ich würd einfach so einen kleinen Kühlkörper mit einem selbstklebenden Wärmeleitpad aufkleben.
Das bringt schon einiges und kostet nicht viel.
 
Also, ich hab inzwischen nen kleinen Kühlkörper besorgt und aufgeklebt. Das Teil sitzt mal fest und ist auch leicht, also sollte da nix abfallen. K.a wie viel Unterschied es macht, aber die NIC dankt es mir sicher still und leise.

Die richtig gute Nachricht kommt erst: Ich hab wegen dem Motherboard nochmal nachgeschaut und voraussichtlich ist es ab Montag wieder auf Lager! :D
Lange kann es also nicht mehr dauern. Irgendwie freu ich mich schon drauf mich mit den technischen Schwierigkeiten herum zu ärgern! :-9

Was mir im Moment mehr Sorgen macht ist mein lokales Netz. Es scheint, als ob die DNS Auflösung etwas spinnt. Ich hab mit Firefox mal die Zeiten ausgelesen und bis zu sensationelle 21s (ja, sekunden) DNS-Auflösung + 21s Verbindungsaufbau zu meinem Router (192.168...) gemessen.
Naja, dafür mache ich heut Abend ein eigenes Thema in richtigen Unterforum auf...

Motherboard, come to me!!! *freu*
 
Ja, hab ich. Gehäuse, Prozessor, ... Das einzige, womit ich noch am überlegen bin, ist, ob ich nicht doch nen anderen CPU-Kühler einbauen soll - rein aus ästhetik. Das Gehäuse hat ein Sichtfenster, da soll awesomeness heraus leuchten, kein staubiger stock-Kühler ;-)

Hart finde ich das warten nicht. Bis vor kurzem wusste ich a) gar nichts von dem Liefertermin, b) glaube ich, dass kurz bevor ich Montag gelesen habe (ca. 1 Tag vorher), noch ende Februar gestanden ist. Dass es jetzt so bald schon da sein soll ist toll!!
Ich halte mal die Finger gekreuzt und hoffe auf Mittwoch - wenn es dann noch nicht da ist, DANN wird es hart :-p
 
Kurzes Update meinerseits:
Der Liefertermin hat sich inzwischen auf 08.Feb verschoben. Na mal sehn ob die sich diesmal dran halten, sonst werd ich ungemütlich...
 
Hallo,

wie sieht's aus? Läuft der Server mittlerweile? Ich bin auch gerade am Überlegen, ob ich mir das X11SSH-CTF hole. Ursprünglich wollte ich das X11SSH-F haben. Allerdings gefallen mir die beiden 10Gig-Eth-Ports so sehr, dass ich nun halt eher zum X11SSH-CTF tendiere. Läuft denn der Ethernet-Chipsatz Intel X550 schon unter Linux (Dabian). Ich plane meinen neuen Homeserver mit openmediavault aufzusetzen. Hat da jemand Erfahrungen?

Mein Einsatzzweck scheint deinem sehr ähnlich zu sein. Ich habe hier nämlich auch noch eine Digital Devices Cine DVB-S2 v6.5 liegen. Mal sehen, es gibt wohl TVHeadend- bzw. VDR-PlugIns und auch Emby- bzw. Plex-Plugins in den alternativen Paketquellen von openmediavault.

Falls ich doch mal irgendwann virtualisieren möchte und die TV-Karte an den Gast durchreichen möchte, kann das Board aufgrund des Intel C236 auch VT-d. TOP! Auf einen Hardware-Raid-Controller möchte ich dieses Mal komplett verzichten. Festplattenschlüsse hat das Board genügend.

Edit1: Wo hast du das Board eigentlich bestellt? Besonders zuverlässig scheint das da ja nicht zu funktionieren.

Edit2: Kann man den VGA-Port des Mainboards auch mit einer CPU ohne integrierte Grafikkarte (Intel® HD Graphics P530) benutzen?

Gruß Hoppel
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo nochmal,

was den RAM betrifft, bin ich mir irgendwie noch nicht sicher, was nun wirklich geht, folgendes steht im Manual des Mainboards X11SSH-CTF:

Memory • Integrated memory controller supports up to 64 GB of DDR4 ECC UDIMM 2133MHz memory in four DIMM slots.

UDIMM steht für unregistered DIMM. Gibt es ECC UDIMM? Kann mir mal jemand erläutern, welche Module nun tatsächlich passen? Notfalls hole ich mir auch einfach die von @shadow_dream angedachten Samung-Module.


Danke und Gruß Hoppel
 
OK, so langsam komme ich dahinter.

bei diesem Mainboard möglich:
- unbuffered ECC (UDIMM) -> der Speicher erkennt Fehler und korrigiert diese
- unbuffered (UDIMM) -> der Speicher erkennt keine Fehler und korrgiert diese nicht

bei diesem Mainboard nicht möglich:
- registered ECC (RDIMM)

Richtig?

@Abductee: Danke für den Link. Folgendes Modul ist also mit dem von @shadow_dream angedachten Samung-Modul gleich zu setzen:

Crucial DIMM 16GB, DDR4-2133, CL15, ECC (CT16G4WFD8213) Preisvergleich | Geizhals Deutschland

Gruß Hoppel
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein, es gibt nur unbuffered oder registred. ECC alleine gibt es nicht.

Unbuffered erkennt den Fehler und die Fehlerbehebung übernimmt die CPU.
Beim reg. übernimmt die Fehlerbehebung der RAM selber und belastet das System nicht damit.
Das findet man aber nur bei Hardcoreservern.
 
OK, während du geantwortet hast, hatte ich meinem Beitrag oben nochmal editiert. Jetzt müsste das quasi mit deiner Aussage zusammenpassen. Mir gehts ja eigentlich nur darum, herauszufinden welche Module unterstützt werden. ;-)

Registered ECC wird nicht unterstützt, unbuffered (ECC) wird unterstützt. Danke
 
Ja, ich habe bei Crucial auch schon sehr gute Erfahrungen mit SSDs gemacht. Allerdings habe ich in meinem alten Homeserver und in meinem Desktop-PC auch Samsung-Speichermodule, die auch super funktionieren. Mal sehen, was es dann wird... :-)

Eine der letzten offenen Fragen bei mir habe ich gerade auch geklärt: Benötige ich bei diesem Mainboard eine CPU mit integrierter Grafikeinheit, um den VGA-Port am back panel nutzen zu können?

Folgendes steht dazu im Manual:

VGA Enable/Disable - JPG1 allows you to enable or disable the VGA port using the onboard graphics controller. The default setting is Enabled.

Bei einer CPU ohne Grafikeinheit wird der VGA Port also auch funktionieren.


Da ich meine Technik auch immer gern bei Mindfactory bestelle, Supermicro dort aber nicht vertrieben wird, muss ich also noch schauen, wo ich das Board herbekomme. Mittlerweile gibt es dieses Board aber bei verschiedenen Händlern.

@shadow_dream: Wo hast du dein Board bestellt? Hast du es mittlerweile überhaupt erhalten?
 
;-)

Meine Zusammenstellung sieht nun wie folgt aus:

Mainboard - Supermicro X11SSH-CTF (den SAS-Controller brauche ich zwar erstmal noch nicht, aber wer weiß, was da noch kommt)
CPU - Intel Xeon E3-1240v5 4x 3.50GHz So.1151 BOX
RAM - 2x 16GB Samsung M391A2K43BB1 DDR4-2133 DIMM CL15 Single
SSD für OS (openmediavault) - 1x 250GB Crucial MX200 2.5" (6.4cm) SATA 6Gb/s MLC (CT250MX200SSD1)
HDDs für Daten - 4x 8000GB WD Red WD80EFZX 128MB 3.5" (8.9cm) SATA 6Gb/s
TV-Karte - Digital Devices Cine S2 v6.5

Kostenpunkt alles insgesamt ca.: 2.500€ (Wahnsinn, naja, mein alter Server - Intel S3420GPLX / Xeon X3440 / 16GB Samsung RAM / 5x 3TB Hitachi 5K3000 / Areca ARC-1231ML mit BBU - wird mir bei ebay wohl auch noch den einen oder anderen Euro einbringen...)

Um die Treiber für den Ethernet-Chipsatz Intel X550 und die Digital Devices Cine S2 v6.5 direkt im Kernel zu haben, werde ich mit der Bestellung noch warten bis openmediavault in der Version 3 stable (Debian 8 Jessie) verfügbar ist. In den neueren Kerneln sollen beide Treiber bereits enthalten sein. Es scheint so, als ob man sich kurz vor der Final-Version befindet:

OpenMediaVault 3..13 Beta - Stabilitat und Funktionsumfang - Technikaffe.de
Erste Info zu OpenMediaVault 3. auf Debian 8 (Jessie) Basis - Technikaffe.de

Die 8TB-Festplatten sind laut Mindfactory ca. Mitte März verfügbar. Mal sehen, ob ich mich dann in die ZFSonLinux-Thematik einlese, mich einfach für ein Standard-Linux-Software-Raid oder für die Hardware-Raid-Funktionalität des C236-Chipsatzes entscheide. Es soll so in Richtung Raid 5 gehen. Eine Platte für Ausfallsicherheit im Raid und eine werde ich mir zur Sicherheit in den Schrank packen.

Gruß Hoppel
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein, die Grafik übernimmt der aufgelötete Aspeed AST2400 mit knackigen 16MB VRAM.

Das sagt er ja im letzten Post ;-)

@hoppel:
1.) Nein. Ich warte immer noch und mache dem Support Dampf. Das was da läuft geht so einfach nicht, aber andere Händer sind auch nicht besser dran, soweit ich bisher sehen konnte. Alle haben min. 4 Wochen Lieferzeit oder mehr.
In erster Linie bleibe ich bei diesem, weil sie immer noch einen guten Preis haben. Bei anderen sind die Preise schnell mal +50€ oder mehr. Außerdem hab ich schon seit Dezember bestellt - ich will nicht in ne neue Warteliste (falls es sowas gibt).
X11SSH-CTF

2.) Beim RAM habe ich einen von Samsung genommen, wie du dem Threadverlauf entnehmen kannst. Das war damals der erste unter vielen, bei dem ganz explizit alle Angaben zu finden waren, die nötig sind. Also Unbuffered/Unregistered, ECC, 2133MHz, 1,2V, DDR4,......
Ich glaube es war auch einer der wenigen, die 16GB Einzelmodule hatten. Die meisten waren 8GB Dual-Kits. Das war für mich wichtig, weil ich eher zu FreeNAS tendiere und das gerne viel RAM mag. So kann ich jetzt 2x16GB einbauen (weil Dual-Rank) und wenn ich merke, dass ich mehr brauche, kann ich problemlos auf das Maximum vom Board aufrüsten.

Das ist mir wichtig, weil ich den Server sehr Langlebig gestalten will. U.a will ich deshalb die 10Gbit LAN ports. Heute kann ich die nicht auslasten, aber in 5 Jahren sieht das sicher anders aus, wenn Switches mit 10Gbit erschwinglich werden.
Selbiges gilt für die Festplatten-Anschlüsse. SAS ist mit 12Gbit rasant und erlaubt mir (in x Jahren) von HDD auf SSD zu wechseln (oder ergänzen). Und wieder: Am Server selbst muss ich nicht viel tun, die Kosten beschränken sich rein auf was ich neu möchte anstatt was ich zusätzlich neu anschaffen muss.

Falls du OMV nutzen willst, sieht das mit dem RAM Verbrauch sicher anders aus. Das basiert auf Debian und wird als solches sicher genügsamer sein. 32GB Ram ist da sicher totaler Overkill - ich persönlich richte mich da rein daran keine künstlichen Limits einzubauen (und natürlich auch den FreeNAS Vorgaben, mit 1GB RAM pro 1TB Speicher, +8GB für's OS - was in meinem Fall, 6x4TB HDD, genau 32 GB ausmacht).

Ich habe sonst noch einige Gedanken zur Software gehabt und u.a OMV als option. Außerdem habe ich noch ESXi 6 zur Virtualisierung offen, für den Fall dass das mit der TV-Karte unter FreeNAS nicht geht.
Prinzipiell bin ich ein Freund von Linux und würde das auch nehmen, allerdings liegt mein erster Schwerpunkt an einem sicheren Datenspeiche. Von ZoL (ZFS on Linux) habe ich bei weitem nicht so viele Lobeshymnen gehört wie von FreeNAS was das betrifft. Ich will hier nicht experimentieren und dann deshalb Daten verlieren. Darum zur Not auch ESXi, damit ich den Speicher auf FreeNAS laufen lassen kann, und Linux als DEN Server. Betonung auf "Not"! Denn im FreeNAS Forum ist ein passender Beitrag, der einem den Aufbau erklärt, aber auch einer (vom selben Autor) der einem dringend davon abrät sofern nicht absolut notwendig. Link...
Das schreibe ich rein vollständigkeitshalber. Da du ohnehin OMV planst, solltest du die Pro/Contra schon abgewogen haben und mit Linux einen gut unterstützten Unterbau haben.

Hoffe ich konnte dir helfen :)


Edit:
Für die optimale Performance des RAID solltest du folgendes beachten:
Wenn RAID-5, dann entweder 3, 5 oder 9 Gesamtplatten
Wenn RAID-6, dann entweder 4, 6, oder 10 Geamtplatten
Der Unterschied ist vielleicht marginal, aber wenn du ohnehin schon 5 Platten hast, dann wäre ein 5er RAID5 ne Überlegung wert (m.M.n weniger), oder du setzt auf ein 4er RAID6 mit 1 Hotspare (m.M.n eher) bzw. 6er RAID6 (je nach Budget und Zielen).

Passend dazu hab ich noch ein paar Benchmark-Zahlen:
4x 8TB - raid6, raidz2 - 16 terabytes ( w=268MB/s , rw=117MB/s , r=249MB/s )
5x 8TB - raid5, raidz1 - 32 terabytes ( w=469MB/s , rw=173MB/s , r=406MB/s )
6x 8TB - raid6, raidz2 - 32 terabytes ( w=425MB/s , rw=171MB/s , r=424MB/s )
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo shadow_dream,

danke für die ausführliche Beschreibung. So etwas hilft immer weiter. Schade, dass du dein Board immer noch nicht hast. Diese Wartezeit ist ja unglaublich!

Ja, die Pros und Cons habe ich für mich abgewogen. Da ich keinen Plan von FreeBSD habe, mich in Sachen Linux aber ganz gut auskenne, kommt FreeNas für mich nicht in Frage. Wenn es da zu einem Fehler kommt, muss ich mich erst wieder ausführlich belesen. Bei Linux bekomme ich wahrscheinlich eine ganze Menge auch so aus dem Handgelenk geklopft. Da es sich um Debian handelt und nicht um Ubuntu, ist Stabilität eher kein Problem.

Zumal ich mit openmediavault eine einzige Debian-Plattform habe und für die TV-Geschichte definitiv keine EXTRA-VM benötige. Willst du deinen Server eigentlich in den Standby-Modus versetzen können oder planst du einen 24/7-Server?

Ich kann mir kaum vorstellen, dass man ein Hostsystem und gleichzeitig alle Gäste in den Standby bringen kann und nach dem Aufwecken tatsächlich noch alles funktioniert. Wenn du einen 24/7 Server planst, sollte dich das natürlich nicht betreffen. Von dem Virtualisierungsgedanken habe ich mich fast schon gänzlich verabschiedet. Wenn da mal was während meiner Abwesenheit nicht geht, wird es zu Hause wahnsinnig witzig. "Starte mal VM XY neu..." ;-) Ja, ich weiß es gibt ssh. Das macht es in dem Moment aber auch nicht besser.

Zukunftstauglichkeit und Stabilität ist auch bei mir ein großes Thema. Das ausgewählte Equipment spricht für sich.

Bei 1GB RAM pro 1TB handelt es sich übrigens um eine ZFS-Faustregel. Da ich mir noch nicht sicher bin, was ich im Endeffekt mache (Harware-Raid, Software-Raid oder ZFS), brauche ich pauschal erstmal die 32 GB RAM. Aber das kannst du ja sicher gut nachempfinden. ;-)

Es wäre schön, wenn du mir per PM mitteilen würdest, wo du dein Mainboard bestellt hast.

Danke und viele Grüße
 
Ich plane einen 24/7 Server, einfach aus dem Grund weil es die Festplatten deutlich schohnt. Er frisst dann etwas mehr Strom, aber bis dieses Plus mir die Festplatten preislich ersetzt, seh ich das Gras von unten :D
Eigentlich wollte ich genau deswegen auch ein effizientes PSU - hier hab ich eines mit 94% Effizienz. Das sollte die Kosten ein bisschen drücken - abzüglich dem Aufpreis für das bessere PSU versteht sich. 550W high-end wird der Server nie brauchen. Dafür ist es modular, was den Kabelsalat minimieren sollte!

Ja, ZFS, entschuldige.
Ich habe bisher nicht wirklich viel herausbekommen was die konkreten Unterschiede zwischen FreeNAS und ZoL sind. Ich erwarte, dass FreeNAS als Betriebssystem (variant) einige Funktionen oder Automatismen mitbringt die bei gewissen Szenarien greifen oder sonst wie das System optimieren und sichern, während ZoL im Prinzip "nur" ein Dateisystem ist, das nachträglich zu Linux gepackt wird. Korrigiere mich bitte, wenn ich da falsch liege. Da ich den Unterschied nicht so klar kenne, wiege ich mich lieber auf die sichere Seite und vertraue einem empfohlenen System. Besonders da es von Werk ab komplett und für diesen Zweck entwickelt wurde.

Sicher bin ich mir bei der Entscheidung ZFS zu nutzen, so oder so. Denn während Hardware-Raid oder auch Software-Raid die Platten klonen/aufteilen können, bietet ZFS zusätzlich den Schutz der Datenintegrität. Ein schönes Beispiel ist ein read-error der nicht als solcher erkannt wird. Das RAID kann zwar erkennen, dass besagte Datei zweimal unterschiedlich da liegt, aber nicht, welche jetzt die "gesunde" Datei ist. Im schlimmsten Falle wird die Gute überschrieben. ZFS verhindert das durch Hash.

Übrigens: Die 32GB RAM gelten pro physikalischem TB, nicht dem Netto, das du dann hast. Bei 4x8TB fehlt genau genommen noch das OS. Gut, ich habe auch schon faustregeln gelesen, die von 1GB RAM pro 2TB reden, aber das sind dann schon diejenigen, die es ausreizen. 1GB pro 1 TB soll eine sichere und verlässliche Menge sein die bedenkenlos empfohlen wird.
 
Ich plane einen 24/7 Server, einfach aus dem Grund weil es die Festplatten deutlich schohnt. Er frisst dann etwas mehr Strom, aber bis dieses Plus mir die Festplatten preislich ersetzt, seh ich das Gras von unten :D
Eigentlich wollte ich genau deswegen auch ein effizientes PSU - hier hab ich eines mit 94% Effizienz. Das sollte die Kosten ein bisschen drücken - abzüglich dem Aufpreis für das bessere PSU versteht sich. 550W high-end wird der Server nie brauchen. Dafür ist es modular, was den Kabelsalat minimieren sollte!

Für meinen derzeitigen Server habe ich vor ca. einem Jahr auch ein effizienteres modulares Netzteil von Thermaltake gekauft. Das werde ich auch für meinen neuen Server wieder verwenden. So ein 24/7-Server hat schon seine Vorteile. Allerdings läuft er die meiste Zeit ungenutzt. Was macht man privat schon großartig? Selbst TV-Aufnahmen laufen, wenn überhaupt, nur abends. Von daher habe ich mich für den neuen Server gegen das 24/7-Modell entschieden. Aber das ist Geschmackssache. Vor allem, wenn man virtualisieren möchte, ist das mit dem Standby eigentlich nicht umsetzbar. Um nicht virtualisieren zu müssen, habe ich mich halt für Openmediavault entschieden. Da habe ich ein Debian als Grundlage und kann so gut wie alles direkt installieren. Wobei ich auch schon öfters mit dem Gedanken gespielt habe, mit Proxmox zu virtualisieren. Aber dann habe ich wieder das Problem mit dem Standby.

Ja, ZFS, entschuldige.
Ich habe bisher nicht wirklich viel herausbekommen was die konkreten Unterschiede zwischen FreeNAS und ZoL sind. Ich erwarte, dass FreeNAS als Betriebssystem (variant) einige Funktionen oder Automatismen mitbringt die bei gewissen Szenarien greifen oder sonst wie das System optimieren und sichern, während ZoL im Prinzip "nur" ein Dateisystem ist, das nachträglich zu Linux gepackt wird. Korrigiere mich bitte, wenn ich da falsch liege. Da ich den Unterschied nicht so klar kenne, wiege ich mich lieber auf die sichere Seite und vertraue einem empfohlenen System. Besonders da es von Werk ab komplett und für diesen Zweck entwickelt wurde.

OK, bei FreeNAS ist ZFS in den Kernel integriert. Aber Sowohl FreeNAS als auch Openmediavault sind für NAS optimiert. Ich bevorzuge Linux als Grundlage. Sicherheit hin oder her. Mit Linux kenne ich mich aus. Wenn man keinen Plan hat, wird man im Fehlerfall immer ein Problem haben. ;-)

Sicher bin ich mir bei der Entscheidung ZFS zu nutzen, so oder so. Denn während Hardware-Raid oder auch Software-Raid die Platten klonen/aufteilen können, bietet ZFS zusätzlich den Schutz der Datenintegrität. Ein schönes Beispiel ist ein read-error der nicht als solcher erkannt wird. Das RAID kann zwar erkennen, dass besagte Datei zweimal unterschiedlich da liegt, aber nicht, welche jetzt die "gesunde" Datei ist. Im schlimmsten Falle wird die Gute überschrieben. ZFS verhindert das durch Hash.

Ja, ZFS ist geil! Aber in meinem derzeitigen Server habe ich einen Areca Raid-Controller mit 2GB RAM und BBU. Das ist ein schönes Teil, läuft 1A und bereitet mir super Lese- und Schreibraten. In den ganzen mittlerweile fast 5 Jahren habe ich keine Dateifehler wahrgenommen. Bei Areca kann man übrigens jederzeit ein aktuelleres Controller-Modell nachrüsten. Der Raidverbund wird wieder erkannt. Wenn der Controller mal abraucht, ist es also nicht ganz so wild. Areca ist allerdings auch eher im High-End-Bereich angesiedelt und kostet ein paar Euro mehr. Mein neuer Server soll allerdings ohne zusätzliche Controller-Karte auskommen, so dass mir der LSI 3008 sehr zu Gute kommt.

Übrigens: Die 32GB RAM gelten pro physikalischem TB, nicht dem Netto, das du dann hast. Bei 4x8TB fehlt genau genommen noch das OS. Gut, ich habe auch schon faustregeln gelesen, die von 1GB RAM pro 2TB reden, aber das sind dann schon diejenigen, die es ausreizen. 1GB pro 1 TB soll eine sichere und verlässliche Menge sein die bedenkenlos empfohlen wird.

Eigentlich war geplant, dass ich eine Platte in den Schrank packe. Dann hätte ich 3x8TB, also 24GB RAM für ZFS und 8GB für's OS. Insgesamt bin ich mir bei der ZFS-Variante aber auch noch unsicher. Kann man die Pools später einfach so um einzelne HDDs erweitern? Ich glaube nicht. Ich bin mir auch noch nicht sicher, ob es eher ein Raid-Z1 (3x8TB oder 5x8TB) oder ein Raid-Z2 (4x8TB oder 6x8TB) wird. Grundsätzlich tendiere ich aufgrund der größeren Platten eher zu einem Raid-Z2. Allerdings hätte ich dann netto bei 4x8TB "nur" 16TB übrig und 6x8TB ist ziemlich dekadent. Bei letzter Variante bräuchte ich natürlich auch mehr RAM. ;-)
 
Zurück