Nein, die Grafik übernimmt der aufgelötete Aspeed AST2400 mit knackigen 16MB VRAM.
Das sagt er ja im letzten Post
@hoppel:
1.) Nein. Ich warte immer noch und mache dem Support Dampf. Das was da läuft geht so einfach nicht, aber andere Händer sind auch nicht besser dran, soweit ich bisher sehen konnte. Alle haben min. 4 Wochen Lieferzeit oder mehr.
In erster Linie bleibe ich bei diesem, weil sie immer noch einen guten Preis haben. Bei anderen sind die Preise schnell mal +50€ oder mehr. Außerdem hab ich schon seit Dezember bestellt - ich will nicht in ne neue Warteliste (falls es sowas gibt).
X11SSH-CTF
2.) Beim RAM habe ich einen von Samsung genommen, wie du dem Threadverlauf entnehmen kannst. Das war damals der erste unter vielen, bei dem ganz explizit alle Angaben zu finden waren, die nötig sind. Also Unbuffered/Unregistered, ECC, 2133MHz, 1,2V, DDR4,......
Ich glaube es war auch einer der wenigen, die 16GB Einzelmodule hatten. Die meisten waren 8GB Dual-Kits. Das war für mich wichtig, weil ich eher zu FreeNAS tendiere und das gerne viel RAM mag. So kann ich jetzt 2x16GB einbauen (weil Dual-Rank) und wenn ich merke, dass ich mehr brauche, kann ich problemlos auf das Maximum vom Board aufrüsten.
Das ist mir wichtig, weil ich den Server sehr Langlebig gestalten will. U.a will ich deshalb die 10Gbit LAN ports. Heute kann ich die nicht auslasten, aber in 5 Jahren sieht das sicher anders aus, wenn Switches mit 10Gbit erschwinglich werden.
Selbiges gilt für die Festplatten-Anschlüsse. SAS ist mit 12Gbit rasant und erlaubt mir (in x Jahren) von HDD auf SSD zu wechseln (oder ergänzen). Und wieder: Am Server selbst muss ich nicht viel tun, die Kosten beschränken sich rein auf was ich neu
möchte anstatt was ich zusätzlich neu anschaffen muss.
Falls du OMV nutzen willst, sieht das mit dem RAM Verbrauch sicher anders aus. Das basiert auf Debian und wird als solches sicher genügsamer sein. 32GB Ram ist da sicher totaler Overkill - ich persönlich richte mich da rein daran keine künstlichen Limits einzubauen (und natürlich auch den FreeNAS Vorgaben, mit 1GB RAM pro 1TB Speicher, +8GB für's OS - was in meinem Fall, 6x4TB HDD, genau 32 GB ausmacht).
Ich habe sonst noch einige Gedanken zur Software gehabt und u.a OMV als option. Außerdem habe ich noch ESXi 6 zur Virtualisierung offen, für den Fall dass das mit der TV-Karte unter FreeNAS nicht geht.
Prinzipiell bin ich ein Freund von Linux und würde das auch nehmen, allerdings liegt mein erster Schwerpunkt an einem sicheren Datenspeiche. Von ZoL (ZFS on Linux) habe ich bei weitem nicht so viele Lobeshymnen gehört wie von FreeNAS was das betrifft. Ich will hier nicht experimentieren und dann deshalb Daten verlieren. Darum zur Not auch ESXi, damit ich den Speicher auf FreeNAS laufen lassen kann, und Linux als DEN Server. Betonung auf "Not"! Denn im FreeNAS Forum ist ein passender Beitrag, der einem den Aufbau erklärt, aber auch einer (vom selben Autor) der einem dringend davon abrät sofern nicht absolut notwendig.
Link...
Das schreibe ich rein vollständigkeitshalber. Da du ohnehin OMV planst, solltest du die Pro/Contra schon abgewogen haben und mit Linux einen gut unterstützten Unterbau haben.
Hoffe ich konnte dir helfen
Edit:
Für die optimale Performance des RAID solltest du folgendes beachten:
Wenn RAID-5, dann entweder 3, 5 oder 9 Gesamtplatten
Wenn RAID-6, dann entweder 4, 6, oder 10 Geamtplatten
Der Unterschied ist vielleicht marginal, aber wenn du ohnehin schon 5 Platten hast, dann wäre ein 5er RAID5 ne Überlegung wert (m.M.n weniger), oder du setzt auf ein 4er RAID6 mit 1 Hotspare (m.M.n eher) bzw. 6er RAID6 (je nach Budget und Zielen).
Passend dazu hab ich noch ein paar Benchmark-Zahlen:
4x 8TB - raid6, raidz2 - 16 terabytes ( w=268MB/s , rw=117MB/s , r=249MB/s )
5x 8TB - raid5, raidz1 - 32 terabytes ( w=469MB/s , rw=173MB/s , r=406MB/s )
6x 8TB - raid6, raidz2 - 32 terabytes ( w=425MB/s , rw=171MB/s , r=424MB/s )