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Kaufberatung: Heim-Server / NAS

50€ für 200 Mhz? Ich glaub das investiere ich lieber in Festplatten.
ITX meide ich, weil die nur einen PCIe-Steckplatz haben. Die TV-Karte würde den sofort fressen und dann ist Ende der Fahnenstange - dabei braucht die Karte nicht mal so ne große Bandbreite:
digitaldevices.de: Digital Devices Cine CT DVB-T TV-Karte

Also dann wechsle ich mal das Board auf meiner Liste, thx


Edit:
So, ich mach mal ein Update meiner derzeitigen Einkaufsliste, damit wieder etwas Übersicht reinkommt:

UPS:
APC Back-UPS Pro 550 550 VA / 330 Watt

Gehäuse:
Fractal Node 804 mit Sichtfenster Mini Tower

PSU:
400 Watt be quiet! Straight Power 10

RAM:
2x 16GB Kingston D2G72KL111 DDR3L-1600 ECC

HDD:
4x 6000GB WD Red WD60EFRX 64MB 3.5"

SSD:
2x 128GB Samsung 850 PRO 2.5" (6.4cm) SATA (OS - RAID1)

MB:
Supermicro A1SRM-2758F

TV-Tuner:
Cine C/C2/T/T2

TV-Software:
DVBLink for Ubuntu 64x
Kodi
OpenMediaVault (wobei das auch nach einem OS aussieht - Hilfe)
Emby
 
Zuletzt bearbeitet:
Müsste ich auf Linux anfangen, ja da krieg ich die Formatierung der einzelnen Platten hin. Und ... irgendwo da müsste ich anfangen alles im Netz nachzulesen, fehlende libs oder wasauchimmer zu sammeln etc. k.a wie kompliziert das wirklich ist.
Die meisten Distributionen bieten eine geführte Installation an, in deren Verlauf du nicht nur die Partitionen erstellen, sondern genauso auch ein (oder mehrere) RAID anlegen kannst.
2OS gleichzeitig? -> VM. So mein Gedankengang.
Dann würde ich aber eher FreeNAS nativ laufen lassen und den Rest, für den du Linux brauchst, in eine VM packen. Sofern das mit FreeNAS geht, das kann ich nicht beurteilen. Aber ein Fileserver in einer VM...mir ist nicht wohl bei dem Gedanken.
Knackpunk ist der TV-Empfang, daran suche ich mir die Finger wund :D
Wie soll das Signal denn reinkommen? Falls via DVB-T, so kannst du dir mal den Hauppauge PCTV Systems DVB-T2 NanoStick 290e anschauen. Der lief bei mir unter Kodibuntu gut, allerdings ist die DVB-T-Abdeckung hier grottig, weswegen ich das Ding nicht wirklich gut testen konnte.
Mit Mediacenter meine ich, die Daten sollen auf den Festplatten liegen und von anderen Geräten (TV, PC, Tablet,...) empfangbar sein. Sei es über DLNA, Plex oder OpenMediaVault/Emby w.a.i. Ich hab da verschiedene Formate und nicht alle sind "frei empfangbar", also muss dafür sicher ein Transcoding her.
Wenn die Dateien einfach nur auf dem System liegen sollen, dann würde ich die - wenn notwendig - einmal in ein besser nutzbares Format konvertieren und nichts weiter damit machen.
Meine Sachen liegen alle auf einem einzigen System, auf welches dann die Clients (HTPC, PC, Notebooks, Smartphones, Tablets) zugreifen. Die Sachen werden also dann lokal auf dem Client abgespielt und nicht gestreamt. Ist es das, was du willst?

MfG Jimini
 
Ist das Raid 1 vom OS notwendig?
Ab und zu ein Image sollte eigentlich reichen.
Die 850Pro halt ich für zu teuer.
Da würd ich lieber eine Crucial MX200 nehmen.
 
Dann würde ich aber eher FreeNAS nativ laufen lassen und den Rest, für den du Linux brauchst, in eine VM packen. Sofern das mit FreeNAS geht, das kann ich nicht beurteilen. Aber ein Fileserver in einer VM...mir ist nicht wohl bei dem Gedanken.
Ich hab mir mal dieses Video hier angeschaut: Home Server 101: Plex Media, XBMC, FreeNAS, MythTV, ETC.
Hier wird auch ein Server auf FreeNAS gebaut mit einer kleinen Neben-Maschine die auf Mythbuntu läuft und TV empfängt. Nunja, ich würde schon gerne auf einen zweiten PC verzichten, weil der Server hier schon ordentlich ins Geld geht und m.M.n genug Rechenleistung hat um beide Aufgaben zu stemmen. Das Schwierige ist "nur" zwei Betriebssysteme unter einen Hut zu bringen.

Dass es besser ist FreeNAS nativ laufen zu lassen glaube ich auch. Anfangs wollte ich es anders herum, weil ich sicher weiß, dass VM auf Linux funktioniert. Aber wie du sagst: Wenn Dateiverwaltung abschmiert ist irgendwie alles im a*sch. Darum hab ich mich weiter rein gelesen und gesehen, dass FreeNAS Jail unterstützt (was so ähnlich wie VM sein soll). Nach meinem jetzigen Wunsch-Stand brauche ich Linux so gut wie ausschließlich für den TV-Empfang, also kann ich mir gut vorstellen das als VM laufen zu lassen. Ist eher eine Frage der Einrichtung bzw. was möglich ist in einer Jail.

Wie soll das Signal denn reinkommen?
Ich habe hier DVB-C, also würde ich auf diesen Empfänger von Digital Devices setzen, weil es ein twin-tuner ist und ggf. gut erweiterbar ist (was ich vermutlich nicht brauche - aber nice to have). Damit sollte ich also Aufnahme und Live gleichzeitig laufen lassen können, oder zwei verschiedene Aufnahmen gleichzeitig, was praktisch sein kann.
Wenn ich es richtig verstanden habe, brauche ich nur einen passenden Treiber, damit der Server das Gerät erkennt, und Mythbuntu kann dann den Rest (Aufnahme, Transcoding, Speichern). Liegt das Video dann mal auf der Platte kann ich die Plugins von FreeNAS nutzen zum verteilen im Netzwerk.

Wenn die Dateien einfach nur auf dem System liegen sollen, dann würde ich die - wenn notwendig - einmal in ein besser nutzbares Format konvertieren und nichts weiter damit machen.
Meine Sachen liegen alle auf einem einzigen System, auf welches dann die Clients (HTPC, PC, Notebooks, Smartphones, Tablets) zugreifen. Die Sachen werden also dann lokal auf dem Client abgespielt und nicht gestreamt. Ist es das, was du willst?
Es sollte zumindest den Zweck erfüllen. Solange ich simpel auf verschiedenen Geräten empfangen kann, ist mir recht schnuppe was im Hintergrund passiert.



Ist das Raid 1 vom OS notwendig?
Ab und zu ein Image sollte eigentlich reichen.
Das RAID1 soll einen Single Point of Failure ausmerzen. Zumindest hat das jemand hier so vorgeschlagen, und ich finde es klingt vernünftig. Fällt die Platte aus muss ich so oder so ne zweite besorgen, da kann ich gleich eine zweite fix und fertig betriebsbereit da haben. Findest du das nicht sinnvoll?

Die 850Pro halt ich für zu teuer.
Da würd ich lieber eine Crucial MX200 nehmen.
Als Argument für die Crucial spricht der doppelte Speicherplatz. Den werde ich vermutlich nicht mal bei der 850Pro füllen können. Von dem her finde ich es egal, weil sie preislich nicht wirklich unterschiedlich sind. (95vs93)
Ich lass es mir nochmal durch den Kopf gehen.
 
Ich habe hier DVB-C
Bedenke, dass der Empfang von verschlüsselten Kabelsignalen nicht ohne weiteres möglich ist. Beispielsweise gibt es für Kabel Deutschland noch keine legale Möglichkeit, TV-Signale ohne eine KD-Decoderkarte zu empfangen.
Es sollte zumindest den Zweck erfüllen. Solange ich simpel auf verschiedenen Geräten empfangen kann, ist mir recht schnuppe was im Hintergrund passiert.
Das ist dann aber ein wichtiger Punkt - wenn die Daten einfach nur bereitgestellt werden sollen, dann kannst du dir den ganzen Streaming-Kram auf dem Server sparen. Dann brauchst du nur Samba bzw. NFS. Alles weitere erledigen dann die Clients.
Das RAID1 soll einen Single Point of Failure ausmerzen. Zumindest hat das jemand hier so vorgeschlagen, und ich finde es klingt vernünftig.
Ja, das war ich ;)
Wenn dir die gesparte Zeit für die Neueinrichtung sowie die höhere Verfügbarkeit nach einem Festplattencrash mehr wert sind als ein weiteres Laufwerk, ist diese Lösung sinnvoll.

MfG Jimini
 
Nach weiterem schlau-machen hab ich ein paar brauchbare Infos rausfischen können:

- Anscheinend profitiere ich von einer SSD nicht wirklich. Die könne nur einen kleinen Vorteil bringen, wenn "sync writes" gemacht werden - Stichwort "ZIL". ZIL-Speicher sollte auch klein sein, also 1-2GB. Alles Andere übernimmt der RAM, der auch schnell ist. Außerdem macht der RAM auch alle non-sync writes, womit die SSD aus dem sinnvollen Nutz-Bereich fällt.
- Eine Ähnliche Funktion ist L2ARC, welche häufig geschriebene Daten auslagert. Im praktischen ist der Gewinn aber recht klein - verkürzte Latenz von um die 10 Millisekunden - und damit wohl auch nix für mich.

-> Ich werde mir erstmal die SSDs sparen. Ich kann sie immer noch nachrüsten, falls ich sie später doch noch brauche.


TV-Aufnahme:
Nach dieser Anleitung sollte es möglich sein MythTV in eine Jail zu bekommen. Von dort aus sollte es nicht mehr all zu schwer sein den TV-Tuner lesbar zu bekommen und Daten zu speichern.
Das ist schon mal ne echt geniale Nachricht! Das heißt neben etwas Fummelei steht dem Erfolg (hoffentlich) nichts mehr im Wege! :D
(Der ausgesuchte Tuner unterstützt MythTV explizit, also sollte es wirklich keine große Hürde sein)



Motherboard:
Im moment habe ich ja das SRM-2758F in Planung. Im Großen und Ganzen gefällt es mir, nur macht mir eine Planung noch Kopfzerbrechen:

- Die zwei PCIe Anschlüsse, die recht kurz sind (x8 und x4). Das hat folgenden Grund: Da eines meiner Zielgeräte zum Abspielen von Medien ein reiner Monitor ist (= kein lan, kein menü, nix), könnte ich dort nur dann ein Video/Audio-Signal hinschicken, wenn a) der PC mitläuft, oder b) ein RaspPi2 oder c) Der Server über eine Grafikschnittstelle (DP, HDMI) verbunden ist.

a) finde ich nicht so ideal. Es wäre ne funktionierende Lösung, aber wenn's geht würde ich das gern vermeiden.

b) Ich versuch's mit nem RaspPi2 und hoffe dass der genug Saft hat.

c) Sofern ich MythTV in der Jail auch grafisch zum laufen bekomme, könnte ich über eine kleine GraKa das Bild senden. Steuern müsste über Smartphone gehn (was akzeptabler ist als a). Allerdigns will die kleine (AMD) Graka R5 230 einen x16 slot. (NVidia hat zwar kleinere, aber ich möchte diesen Laden nicht unterstützen.)
Alternativ könnte ich auch zu einem anderen Board greifen, wie dem SLH-F (Herstellerseite). Dazu ein guter Xeon 12xx v3, das gibt bis zu 4x mehr Rechenkraft. Aber dieses Board unterstützt "nur" 32GB RAM. An sich genug, nur in der (theoretischen) max. konfiguration von 6x6TB im RAID-Z2 kommt das gerade mal an die min-specs ran. So oft wie ich im Zusammenhang mit ZFS über das Wort "more RAM" gestoßen bin, trau ich dem nicht mehr :P
Meine Frage: Kennt zufällig einer ein ähnliches Board mit 64GB RAM support? Supermicro scheint keines zu haben. Intel's SLH-F ist zwar offiziell auf 32 GB limitiert, aber laut Mindfactory sind es bis zu 64 GB, auch bestätigt von einem dubiosen Kommentar auf der selben Seite. (??)
Habt ihr zufällig ne Idee?

Ich werde erstmal den Server mit 4TB Platten füllen, das gibt mir erstmal mehr als genug Platz und RAM reicht auch dicke. Ich kann mir gut vorstellen, dass es die nächsten Jahre reicht! Ich stelle die Frage nach nem Motherboard eher vorsorglich, falls jemand zufällig eines kennt, dass meine (übertriebenen?) Sorgen deckt.
 
Mein Gedanke hier ist, dass ich Linux als Fundament laufen habe. Da kann ich recht frei "herumspielen" und habe definitiv mehr Möglichkeiten, als wenn ich nur FreeNAS installiere. Soweit ich weiß ist FreeNas aber wie ein eigenes OS, das kann ich nicht einfach auf Linux drauf legen, sondern müsste dann dieses in einer VM laufen lassen. Der Vorteil den ich da sehe ist, dass FreeNAS schon sehr gut auf die Verwaltung ausgelegt ist und ich das nicht auf Linux nachholen muss (vorallem da ich jetzt auf der Stelle damit überfragt wäre).

Naja Spielereien würde ich immer in einer VM auf dem Client machen, und dann auf den Server übertragen ;)

Ja, der Server soll 24/7 an der Leitung hängen und erreichbar sein. Nicht 24/7 vollgas laufen. An WOL habe ich dabei weniger gedacht, weil (soweit ich weiß) das mit booten genutzt wird. Im Zusammenhang mit Standby habe ich davon noch nicht gehört. Meine jetzige NAS liegt im Standby bis sich das Netzwerk bei ihr meldet. Ob dabei ein WOL gesendet wird weiß ich nicht. Eingerichtet hab ich mal keines.
Über meinen Router kann ich ein WOL senden, aber da glaube ich nicht, dass ich das per Aufruf der IP automatisch mitsenden kann. (DD-WRT)

Davor hab ich mit meiner App ein WOL Paket übers das Internet geschickt. Dort kann man einen Port einstellen. z.B. 12000 und in deinem Router diesen Port auf 9 oder 255 weiterleiten.


Emby kenne ich noch nicht, Kodi hab ich mich ein wenig eingelesen. Wenn die gut zusammen passen, werde ich mir das mal anschauen. Wegen der TV-Funktion bin ich noch auf diese Software gestoßen: dvblogic.com - Product Dvblink. Zusammen sollte ich damit einiges abdecken können!
Echt cool, was man alles anstellen kann :D
Jo das Stimmt. Gibt aber noch HDHomeRun. Denke aber das deine Karte die du jetzt ich denk mal gekauft hast auch gehen wird. Musst da halt mal schauen wie das sich auf nem Server verhält. Muss ja nich umbedingt von Emby / Plex unterstützt werden, wobei das ja nice to have ist :)

Wie ich weiter oben gesagt hab: Hier geht es mir in erster Linie um eine Option für Dienste die, aus welchem Grund auch immer, nicht auf Linux aufspielbar/nutzbar sind, wie zB FreeNAS zur Plattenverwaltung - sofern es Sinn macht bzw gut funktioniert das so aufzustellen.


Sinn und Zweck ist eine möglichst robuste Datenintegrietät innerhalb vom Server. Ich werde deswegen nicht auf externe Backups verzichten, dafür wird meine jetzige NAS herhalten. Der Server soll her damit ich mehr Funktionalität (und im gleichen Atemzug Platz) bekomme.

Da ich (Stand jetzt) FreeNAS nutzen möchte, und da von RAM min 8GB +1GB je 1TB HDD die Rede ist, komme ich beim Mainboard mit 6 SATA Anschlüssen und max 32GB RAM mit 4TB Platten ans Limmit.
Gut, ich kann natürlich auch sagen ich baue 4x6TB ein. Das wäre ne Option die sinnvoll sein kann. Danke für den Hinweis :)

Seit wann braucht es dafür mehrere Subnetze? Ich weiß zwar nicht 100% wie, aber soweit ich weiß, kann man mehrere Netzwerkadapter in Verbindung als einen zum Laufen bringen. Klar, das heißt ich müsste auch die Verkabelung im Netzwerk entsprechend aufbauen - das soll jetzt eher ein theoretischer Gedanke sein.

Na gut das ganze kann man schon machen, hier ist nur Geld die Grenze. Wie gesagt finde ich nach wie vor das ECC Ram sowie ZFS für eine Heimnetz nicht notwendig ist.
Sobald ein Server voll eingerichtet ist, werden Dienste selten hinzugefügt / geändert. Der Zugriff erfolgt fast nur im Heimnetz. Naja wie hoch schätzt du den die Wahrscheinlichkeit ein das genau hier ein fehler passiert?

Ich mein ist Nice to Have, aber notwendig ist es nicht... kann in nem Multibetrieb anders aussehen. Die C't / Heise arbeiten z.B. damit.
Dort herrschen aber DEUTLICH andere Anforderungen.

Naja mehrere Subnetze braucht man nicht umbedingt, aber ich nehme an im Heimnetz hast du jetzt nicht umbedingt Business-Switche & mehrere Leitungen für 2-5 Clients


Wegen der Mediathek im Internet freigeben liebäugel ich mit der Lebenslangen Mitgliedschaft von Plex.
Das Zeug funktioniert wirklich ausgezeichnet unter Linux und es braucht keine fixe IP um darauf zuzugreifen.

Geht mit Plex und Emby gleichermaßen. SSL (Https Port nach draußen geben und gut ist)
Alternativ bei Emby gibts auch ne Supporter Version die 90€ und nicht 150€ (Plex) kostet. So muss man nicht mal mit DynDNS hantieren, sondern hat seine eigenen Logindaten. (Gilt für Emby / Plex)

FreeNas ist praktisch "fix und fertig". Es ist ja darauf ausgelegt Festplatten zu verwalten und bringt alles nötige von Haus aus mit. Zumindest in diesem Video von Tek Syndicate kriegt man ein Gefühl für die Einrichtung und da glaube ich, dass ich das gut hinbekomen kann.
Müsste ich auf Linux anfangen, ja da krieg ich die Formatierung der einzelnen Platten hin. Und ... irgendwo da müsste ich anfangen alles im Netz nachzulesen, fehlende libs oder wasauchimmer zu sammeln etc. k.a wie kompliziert das wirklich ist. Vielleicht ist es genau so simpel wie FreeNAS. Da bin ich einfach zu wenig informiert, was mich eben zur Fertiglösung FreeNAS schiebt - und da FreeNAS nicht alles deckt was ich brauche, sollte ich noch ein anderes OS haben. 2OS gleichzeitig? -> VM. So mein Gedankengang.

Paar Bilder ^^....
Was mir hier einfach gefällt ist das Angebot an Plugins. Viele Programme die sehr nützlich sind habe ich erst durch diese Plugin-Verwaltung kennen gelernt.
Man beachte die Laufleiste rechts bei den Plugins.
Die Sicherungsfunktion zeigt jede erdenkliche möglichkeit ein Backup zu fahren und wieder herzustellen.
Deshalb brauche ich kein Raid 1. Mein System wird über 3 Platten automatisch gesichert. Meistens am Wochende.

Shadow_dream schrieb:
Das denke ich auch.
Auslagern könnte ich vielleicht den TV-Tuner. Ein externes Gerät würde es mir erleichtern, an einem PC-Monitor TV zu empfangen (HDMI). Was ich gerade am recercieren bin ist:
- Wie bekomme ich das Live-Signal dann ins Netzwerk (empfangbar für TV, Tablet,...)
- Wie bekomme ich die Aufnahmen in einem brauchbaren Format auf den Server gespeichert
- Wie bekomme ich Timer-Aufnahmen hin, sodass der Receiver sendet und der Server alles bekommt und aufnimmt

Meine derzeitige Lösung/Idee (steht in einem früheren Post) ist ein interner PCIe Tuner, andem ich direkt das Kabel anschließen kann. Als Software würde DVBLogic laufen und *hoffentlich* kann das dann was ich gerne hätte. Ich weiß noch nicht mal ob die beiden kompatibel sind :(

Mit Mediacenter meine ich, die Daten sollen auf den Festplatten liegen und von anderen Geräten (TV, PC, Tablet,...) empfangbar sein. Sei es über DLNA, Plex oder OpenMediaVault/Emby w.a.i. Ich hab da verschiedene Formate und nicht alle sind "frei empfangbar", also muss dafür sicher ein Transcoding her.

Hol dir Plex / Emby und schau in den Einstellungen. HDHomerun soll ganz gut laufen. Bei Emby gibts Möglichkeiten zur Aufnahme und zur Automatischen Sortierung.

Zusätzlich zeigt mir Emby noch folgendes an: HDHomerun, M3U Playlist (hat glaube ich sogar deine TV-Karte, wenn ich richtig gegooglt habe, sowie Schedules Direct (IP TV Dienst)

Ich hab mir mal dieses Video hier angeschaut: Home Server 101: Plex Media, XBMC, FreeNAS, MythTV, ETC.
Hier wird auch ein Server auf FreeNAS gebaut mit einer kleinen Neben-Maschine die auf Mythbuntu läuft und TV empfängt. Nunja, ich würde schon gerne auf einen zweiten PC verzichten, weil der Server hier schon ordentlich ins Geld geht und m.M.n genug Rechenleistung hat um beide Aufgaben zu stemmen. Das Schwierige ist "nur" zwei Betriebssysteme unter einen Hut zu bringen.

Dass es besser ist FreeNAS nativ laufen zu lassen glaube ich auch. Anfangs wollte ich es anders herum, weil ich sicher weiß, dass VM auf Linux funktioniert. Aber wie du sagst: Wenn Dateiverwaltung abschmiert ist irgendwie alles im a*sch. Darum hab ich mich weiter rein gelesen und gesehen, dass FreeNAS Jail unterstützt (was so ähnlich wie VM sein soll). Nach meinem jetzigen Wunsch-Stand brauche ich Linux so gut wie ausschließlich für den TV-Empfang, also kann ich mir gut vorstellen das als VM laufen zu lassen. Ist eher eine Frage der Einrichtung bzw. was möglich ist in einer Jail.

Ich habe hier DVB-C, also würde ich auf diesen Empfänger von Digital Devices setzen, weil es ein twin-tuner ist und ggf. gut erweiterbar ist (was ich vermutlich nicht brauche - aber nice to have). Damit sollte ich also Aufnahme und Live gleichzeitig laufen lassen können, oder zwei verschiedene Aufnahmen gleichzeitig, was praktisch sein kann.
Wenn ich es richtig verstanden habe, brauche ich nur einen passenden Treiber, damit der Server das Gerät erkennt, und Mythbuntu kann dann den Rest (Aufnahme, Transcoding, Speichern). Liegt das Video dann mal auf der Platte kann ich die Plugins von FreeNAS nutzen zum verteilen im Netzwerk.

Es sollte zumindest den Zweck erfüllen. Solange ich simpel auf verschiedenen Geräten empfangen kann, ist mir recht schnuppe was im Hintergrund passiert.
XMBC = Kodi. Jedoch finde ich das Plex Plugin Plexbmc nicht sehr gelungen. Das war einer der Hauptgründe warum ich mich gegen Plex entschieden habe. Plex hat jedoch auch ein eigenes Client Programm.
Sonst cooles Video habs mir auch mal markiert. Mein Serveroverkill kommt nämlich sobald Skylake bisschen günstiger wird :)

Naja Plex / Emby können das. Für Metainformationen muss man sich dann aber ne gute Strategie entwickeln, um alle Daten dort einzuspeisen. Ist nicht notwendig. Aber sobald man ein paar Filme damit versehen hat, und dann die anderen ausgeraut / mit hässligen Dateinamen sieht, fühlt man sich einfach nur schäbig :D

So sieht mein Willkommens Bildschirm aus: Der grüne Balken zeigt an wo ich stehen geblieben bin. Das ist der Browser Zugang. App und Kodi bieten ähnliche Features.
Es werden noch deutlich mehr Sachen angezeigt. Jedoch ist es schwer ein 2x 24 Zoll Bild in ein Forum zu zwängen :D

So sieht ein Film / Show aus. Wie gesagt einfach probieren..

Das RAID1 soll einen Single Point of Failure ausmerzen. Zumindest hat das jemand hier so vorgeschlagen, und ich finde es klingt vernünftig. Fällt die Platte aus muss ich so oder so ne zweite besorgen, da kann ich gleich eine zweite fix und fertig betriebsbereit da haben. Findest du das nicht sinnvoll?

Als Argument für die Crucial spricht der doppelte Speicherplatz. Den werde ich vermutlich nicht mal bei der 850Pro füllen können. Von dem her finde ich es egal, weil sie preislich nicht wirklich unterschiedlich sind. (95vs93)
Ich lass es mir nochmal durch den Kopf gehen.
Raid 1 Kann man schon machen, je nachdem wie wichtig dir die Ausfallzeit ist.
Die Pro würde ich jedoch nicht nehmen, eher die Evo oder vergleichbares.
Die Evo ist zwar langsamer, aber erst wenn der ~3Gb große Puffer verbraucht ist. Davor ist die gleich schnell. Beim Booten braucht man niedrige Zugriffszeiten.
D.h. du wirst den Unterschied nur beim Kopieren von Daten merken.


Ansonsten meine Meinung:
Warum Openmediavault MIR besser gefällt als FreeNas:
- Ich habe ein Debian unterbau
- Ich habe ebenfalls eine GUI
- Gefällt mir Open... nicht mehr kann ich zu jeden anderem Linux wechseln ohne meine Daten/Einstellungen umsatteln zu müssen
- Ich kenne mich Null mit FreeBsd aus
- Die Bootzeiten / Standby Einstellungen sind deutlich besser
- Die Einstellungsvielfalt / Plugins gefallen mir sehr gut
- Die Community ist der Hammer

Siehe Bsp. Link unten

Warum ich Emby besser als Plex finde:
- Mehr Einstellungsmöglichkeiten (Aber auch komplizierter zum einrichten)
- "Natives" Kodi Addon
- Open Source
- Gute Community
- Der Skin gefällt mir besser
- Plugins

Warum Plex trotzdem nicht schlecht ist:
- Einfach zum einrichten (Dafür weniger Einstellungsmöglichkeiten)
- PS3 Programm aus dem Store (meine PS3 erkennt Emby "nur" über DLNA)
- Eigentlich selbe Features wie Emby
- Größere Verbreitung

Mit Emby in Verbindung mit Openmediavault hatte ich jedoch mehr Probleme als mit Plex siehe hier:

Beachtet wie gut mir im Openmediavault forum geholfen wurde.

Auf Ubuntu hatte ich z.b. keine Probleme mit Emby. Aber gut das man ja ein Debianunterbau hat und nicht an Plugins gebunden ist ;)
So habe ich einfach Emby "normal" installiert und alle Probleme waren weg. Btw. das Problem kam durch meine CPU (Pentium 4, 3 GHZ) zustande.

Edit:
Meine Beurteilung habe ich vor 2 Jahr getroffen und mir war sehr wichtig das WOL + Standby funktioniert. Da hatte ich mir FreeNas Probleme.
Würde ich heute ein neues System in Betrieb nehmen, würde ich beide probieren.

hier zwei bebilderte Anleitungen:
http://www.technikaffe.de/anleitung...te_installation_schritt_fuer_schritt_erklaert
http://www.technikaffe.de/anleitung...guration_von_openmediavault_inkl._wake_on_lan

so sieht man schon die groben Unterschiede.
Dort gibt es auch paar Nas Kaufempfehlungen.
Nicht wundern das beinnahe jedes NAS ein ASROCK Mainboard hat. Er hat Connections dazu. Trotzdem find ich die Systeme zur Orientierung sehr gut. Vor allem da alles mit Stromverbrauch dokumentiert wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
Anscheinend profitiere ich von einer SSD nicht wirklich. Die könne nur einen kleinen Vorteil bringen, wenn "sync writes" gemacht werden - Stichwort "ZIL". ZIL-Speicher sollte auch klein sein, also 1-2GB. Alles Andere übernimmt der RAM, der auch schnell ist. Außerdem macht der RAM auch alle non-sync writes, womit die SSD aus dem sinnvollen Nutz-Bereich fällt.
Den Unterschied zwischen SSD und HDD wirst du nur beim Booten sowie Kopieren, Löschen, Erstellen, Suchen etc. von Dateien spüren. Zudem sind SSD sparsamer und kühler.
Motherboard:
Im moment habe ich ja das SRM-2758F in Planung.
Wahrscheinlich habe ich nur nicht aufmerksam genug mitgelesen, aber welches für dieses Szenario relevante Killerfeature hat dieses Board, was einen Preis von fast 400 € rechtfertigt? Ist es die Unterstützung von 64GB RAM?
b) Ich versuch's mit nem RaspPi2 und hoffe dass der genug Saft hat.
Wenn du ansonsten wegen des einen Monitors gezungen wärst, Medien auf dem Server abzuspielen und dann an den Monitor weiterzureichen, dann würde ich mir auf jeden Fall einen Raspi anschaffen. Das würde das Server-Setup nicht nur deutlich vergünstigen, sondern auch erheblich vereinfachen.
Ich persönlich mache es mittlerweile so, dass ich stets versuche, Daten zentral zu halten, rechenaufwändige Sachen aber auf die Clients zu verlagern, damit mein Server nicht zu viele verschiedene Sachen machen muss, sondern möglichst Däumchen dreht und sich um die wichtigen Aufgaben kümmert.

Ich würde mir nochmal gut durch den Kopf gehen lassen, ob du so sehr auf die Features von ZFS angewiesen bist, dass du dafür ein Mainboard für 400 € und 64 GB RAM anschaffen willst. So wie ich das sehe, wären das 500 € Mehrkosten nur für die Möglichkeit, ZFS mit seinen Features nutzen zu können. Für den Preis kannst du dir ja fast schon ein identisches System hinstellen, auf welches du deine Daten spiegelst. :D

MfG Jimini
 
Punkt B + C

Ich würd immer noch mit einem Receiver direkt auf das NAS speichern.
Einfach, hat eine Fernbedienung, keine Grafikkarte oder Raspberry notwendig.

Dreambox DM500 HD V2 Satelliten-Receiver (DVB-S2, Ethernet) schwarz: Amazon.de: Heimkino, TV & Video
oder
Dreambox DM500 Kabelreceiver (HD, DVB-C/T, V2) schwarz: Amazon.de: Heimkino, TV & Video

Ansonsten kann eigentlich jeder bessere DVD- oder BD-Player Streams abspielen.
Ein Raspberry könnte das nur besser in dem er über FTP darauf zugreift.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hat hier denn jemand überhaupt schonmal mit beiden Systemen gearbeitet?
OpenMediaVault > FreeNAS. Der Unterschied ist gewaltig.

FreeNAS verliert seit Jahren Features und an Softwarequalität. Liegt daran, dass der Hauptentwickler vor Jahren gegangen ist. Er hat OpenMediaVault gegründet. Das beste OS wenn man mit großen Platten hantiert.

Ok, da FreeNAS ein BSD ist, kann es nativ ZSF. Aber ist das wirklich wichtig? Standard Software-Raid tuts doch auch. Dann sparst du dir auch noch das Geld für die 100000GB Ram :) . Ohne ZFS wirst du niemals mehr als 2 GB Ram belegen. Abgesehen davon: Raid ist für Datenverfügbarkeit und hat im privat Bereich nichts zu suchen (Verfügbarkeit kann nicht so wichtig sein, sonst würde nicht 5 Tage hier erstmal diskutiert werden :) ). Ein Backup kann das gleiche wie Raid, dafür noch viel mehr inkl. der Snapshotfunktion.

OpenMediaVault ist ein Debian stable mit vorkonfigurierter Weboberfläche == komplettes Server OS. Du kannst über die Repos jede erdenkliche Software nachinstallieren inkl. Grafischer Oberflächen. Gut möglich, dass du FreeNAS auf moderner HW garnicht sauber zu laufen bekommst.

Für deinen Server ist OpenMediaVault das beste sag ich :)

Übrigends für alle deine Einsatzzwecke wacht die CPU nichtmal auf. Hier könnte man Geld sparen :)
Irgendwann ist mal das Wort "transcoding" gefallen. Hier ist natürlich CPU Leistung nötig aber ich persönlich würde lieber länger warten als ewig viel Geld für eine CPU auszugeben nur damit man mal etwas transcoden kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
@ Abductee
für dieses Geld kann mich sich nen HTPC zusammen bauen und Windows / Linux drauf laufen lassen. Für die die gerne Basteln und sich mit der Materie auskennen optimal.
Wobei auskennen relativ ist.
Mit dem Rasp. / jeden anderen HTPC kann man surfen, Emails checken, via Netzfreigabe auf den Server drauf zu greifen, DLNA/ Stream nutzen, ...
Mir ist der Rasp. lieber, aber jedem das seine.
@ Jimini & drchef
Genau das versuche ich die ganze Zeit mit meinen langen Posts zu sagen :)

Ansonsten:
Für das Transcoding was hier angesprochen wird, braucht man schon bissle Leistung. Kann man sich wie "transcoding on the fly" vorstellen.
D.h. der Server übersetzt den Videostream in ein für den Client verständliches Format.

Ich weiß nicht warum viele immer nur via Netzfreigabe Inhalte an Clients freigeben wollen und sogar empfehlen. Und das selbst wenn es eindeutig in Richtung Multimediazentrale geht. Das ist doch total unflexibel. Sollte ein entsprechendes (evtl. neues??) Format nicht unterstützen was dann? Neuen Client holen? BR-Player wegschmeißen und neuen kaufen? Super!
Vor allem so kann man auf seine Mediathek über das Internet zugreifen. Dank Transcoding kann man die Qualität an die Leitung anpassen.

Der Rasp. Pi 1 war übrigens schon stark genug für 1080p Videos.
Der Rasp Pi2 ist sogar für Windows 10 stark genug. Ich will nicht wissen wie man damit arbeitet, aber es geht.

Ganz toll finde ich das Wort Streaming. Da weiß man sofort ob die Inhalte über DLNA, Netzfreigabe, Transcoding, übers Internet oder vom Mars abgespielt werden.

Edit:
Habe nun mal Testweise nen Emby Server auf dem Intel i5 2410M und dem Q6600 aufgesetzt.

Ich habe nur 1080p getestet mit 2 Filmen und folgenden Geräten: PS3, Android Handy/App, Webbrowser
Intel i5 2410M (Notebook CPU) aus dem Jahr 2011:
bis 3 Streams (Client Decodiert): keine Nennenswerte Auslastung
3 Streams + 1 Transcoden: Alle laufen
2x Transcoden: Es tauchen ruckler auf.
3x Transcoden: kann man nicht mehr anschauen
2x Transcoden + 1 Stream: Nur Stream läuft ohne Probleme, andere Ruckeln

Q6600:
2x Transcoden: kein Problem
3x Transcoden: PS3 hat Probleme, die beiden anderen laufen ohne Probleme weiter

Zusammenfassung:
Ich habe immer die gute Qualität gewählt. 1080p @ 20mbps. Das ist Bluray Qualität (naja zwischen 20 - 40 mbps ist blueray Qualität).
1x Transcoden: CPU schießt auf 100%
Der Q6600 hatte mit 2x Transcoden null Probleme (obwohl die CPU schon auf 100% war). Erst die PS3 machte ihm zu schaffen.
Stellte man die Qualtät vom Handy und Webbrowser runter (auf 720p @ 4 mbps), so liefen alle 3 Filme ohne Ruckler.
Mein PC durfte man jedoch nicht mehr anfassen. Sobald man da ein Programm aufgemacht hat, resultierte das in ruckler. Gut es läuft auch Windows drauf mit einer Menge Hintergrund programmen.

Hoffe du weißt nun wie stark in etwa deine CPU sein muss. Für alle deine bisher genannten Dienste reicht ein Pentium / Celeron / Atom. Erst für Transcoding brauchst du Power. Am besten einen guten Quad-Core.
Hier was offizielles: https://support.plex.tv/hc/en-us/ar...kind-of-CPU-do-I-need-for-my-Server-computer-

Die AMDs sind was Transcoding angeht ganz gut (dank nativer Kerne). Jedoch Stromverbraucher ohne Ende. --> in einem 24/7 System fehl am Platz...

Liegt an dir zu entscheiden was du davon brauchst ;). Alles reinbauen gehen immer. Den Weg zwischen Leistung / Nutzen / Preis zu finden ist die Kunst.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wahrscheinlich habe ich nur nicht aufmerksam genug mitgelesen, aber welches für dieses Szenario relevante Killerfeature hat dieses Board, was einen Preis von fast 400 € rechtfertigt? Ist es die Unterstützung von 64GB RAM?
Das, ein sparsamerer Prozessor und günstiger als meine Vorgehende Lösung (Supermicro X10SLH-F + Xeon 1231).
Ich hab ein bisschen herumgerechnet und das auch in meinem letzten Post gesagt: Ich glaube, dass ich da übermäßig vorsichtig geplant habe. 6x4TB im RAID-Z2 geben mir immer noch satte 16TB netto und wenn ich die Angaben richtig lese, rechnet man den RAM basierend auf dem Netto-Speicher. Also sollten 32GB auf dem SLH-F reichen. *fingers crossed*


Wenn du ansonsten wegen des einen Monitors gezungen wärst, Medien auf dem Server abzuspielen und dann an den Monitor weiterzureichen, dann würde ich mir auf jeden Fall einen Raspi anschaffen. Das würde das Server-Setup nicht nur deutlich vergünstigen, sondern auch erheblich vereinfachen.
Ich wollte mir eh schon vor ner gefühlten Ewigkeit einen anschaffen - günstig und ne nette Spielerei ;) Damit könnte ich gut leben.

Ich persönlich mache es mittlerweile so, dass ich stets versuche, Daten zentral zu halten, rechenaufwändige Sachen aber auf die Clients zu verlagern, damit mein Server nicht zu viele verschiedene Sachen machen muss, sondern möglichst Däumchen dreht und sich um die wichtigen Aufgaben kümmert.
Das ist sicher eine Möglichkeit da ran zu gehen. Ich würde schon lieber alles auf dem Server machen, was er machen kann. "Plug and Play" sozusagen. Das macht einfach unabhängiger.

Ich würde mir nochmal gut durch den Kopf gehen lassen, ob du so sehr auf die Features von ZFS angewiesen bist, dass du dafür ein Mainboard für 400 € und 64 GB RAM anschaffen willst. So wie ich das sehe, wären das 500 € Mehrkosten nur für die Möglichkeit, ZFS mit seinen Features nutzen zu können. Für den Preis kannst du dir ja fast schon ein identisches System hinstellen, auf welches du deine Daten spiegelst. :D

Ich falle für paranoide Sicherheit! Als ich beim Einrichten meiner VPN einen Schlüssel erstellen musste, und gelesen habe, dass 1024 bit absolut ausreichend sind und nur paranoide 2048 nehmen, bin ich auf 4096 gegangen! :D
Ich bin sicher noch nicht konsequent genug, aber als ich von ZFS gehört habe, bin ich aufgegangen. Man hätte gleich meinen Namen drauf schreiben können! ZFS arbeitet in seinen Möglichkeiten konsequenter als ich es mit RAID/Spiegelungen könnte und hebt die Datensicherheit auf ein neues Level (bei richtiger Verwendung!) Das ist mein Ziel, nicht möglichst günstig neuen Speicher bekommen. Dafür könnte ich auch meiner aktuellen NAS neue HDDs schenken (= bis zu 3-facher Speicher netto im RAID 1) und mit nem billig-PC den Rest dazuspielen (Das NAS unterstützt keine Plug-ins).

Ich möchte mir schon die Alternative OpenMediaVault noch etwas anschauen. Mir gefällt, dass es auf Linux aufbaut und damit die Flexibilität für Spielereien mitbringt. Schade dass FreeNAS OpenBSD ist, das hätte ihm den Schliff gegeben.



Na gut das ganze kann man schon machen, hier ist nur Geld die Grenze. Wie gesagt finde ich nach wie vor das ECC Ram sowie ZFS für eine Heimnetz nicht notwendig ist.
Sobald ein Server voll eingerichtet ist, werden Dienste selten hinzugefügt / geändert. Der Zugriff erfolgt fast nur im Heimnetz. Naja wie hoch schätzt du den die Wahrscheinlichkeit ein das genau hier ein fehler passiert?

Ich mein ist Nice to Have, aber notwendig ist es nicht... kann in nem Multibetrieb anders aussehen. Die C't / Heise arbeiten z.B. damit.
Dort herrschen aber DEUTLICH andere Anforderungen.
*Notwendig* ist ein nettes Wort. Man(n) tut Dinge nicht nur, weil sie notwendig sind. Ich habe zu Hause keinen Betrieb, aber nen kleinen Haufen an Geräte die bediene. Kein großartiges Zeug, aber so n gemeinsammer Zugriffspunkt wie ne NAS ist schon ne feine Sache. Noch besser, wenn diese NAS sicher Daten verwalten und Backup-en kann. Ich hab trotz Spiegelung mal fast ein paar wichtige Daten verloren. Das zu verhindern ist mit die paar extra-Mücken wert.


Geht mit Plex und Emby gleichermaßen. SSL (Https Port nach draußen geben und gut ist)
Ich glaube mit VPN sollte ich auch zurecht kommen.

XMBC = Kodi. Jedoch finde ich das Plex Plugin Plexbmc nicht sehr gelungen. Das war einer der Hauptgründe warum ich mich gegen Plex entschieden habe. Plex hat jedoch auch ein eigenes Client Programm.
Sonst cooles Video habs mir auch mal markiert. Mein Serveroverkill kommt nämlich sobald Skylake bisschen günstiger wird :)
Hast du schon konkrete Pläne? Was hast du für Ziele? Auf welche Hardware setzt du? Warum diese?

Raid 1 Kann man schon machen, je nachdem wie wichtig dir die Ausfallzeit ist.
Die Pro würde ich jedoch nicht nehmen, eher die Evo oder vergleichbares.
Die Evo ist zwar langsamer, aber erst wenn der ~3Gb große Puffer verbraucht ist. Davor ist die gleich schnell. Beim Booten braucht man niedrige Zugriffszeiten.
D.h. du wirst den Unterschied nur beim Kopieren von Daten merken.
Ich würde an einem Ausfall nicht sterben, aber ich halte es schon für gut, diese Zeiten kurz zu halten. Es liegen z.T wichtige Dateien da und vorallen: Ausfälle passieren gerne dann, wenn man sie nicht brauchen kann. In diesem Fall zB wenn ich einen Film aufnehmen will :D

Ansonsten meine Meinung:
Warum Openmediavault MIR besser gefällt als FreeNas:
- Ich habe ein Debian unterbau
- Ich habe ebenfalls eine GUI
- Gefällt mir Open... nicht mehr kann ich zu jeden anderem Linux wechseln ohne meine Daten/Einstellungen umsatteln zu müssen
- Ich kenne mich Null mit FreeBsd aus
- Die Bootzeiten / Standby Einstellungen sind deutlich besser
- Die Einstellungsvielfalt / Plugins gefallen mir sehr gut
- Die Community ist der Hammer
Debian ist definitiv DER Punkt, an dem mir OpenMediaVault besser gefällt!
Könnte ich die FreeNAS Features einfach mal "rüberschieben" wäre die Entscheidung schnell gefallen.

Meine Beurteilung habe ich vor 2 Jahr getroffen und mir war sehr wichtig das WOL + Standby funktioniert. Da hatte ich mit FreeNas Probleme.
Würde ich heute ein neues System in Betrieb nehmen, würde ich beide probieren.
Ich schau mir OMV an. Aber ich sage ehrlich, dass mich FreeNAS wegen der Sicherheit anzieht ;)
Ich hab bisher nichts dazu gefunden, wie ich das Beste von beiden verbinden kann. Am nächsten kommt FreeNAS mit seiner JAIL, dort profitiere ich von sicherer Dateihandhabung und kann trotzdem ein Linux laufen lassen (dessen Absturz zu verkraften wäre). Anders herum sieht es leider nicht so rosig aus.



Für das Transcoding was hier angesprochen wird, braucht man schon bissle Leistung. Kann man sich wie "transcoding on the fly" vorstellen.
D.h. der Server übersetzt den Videostream in ein für den Client verständliches Format.

Ich weiß nicht warum viele immer nur via Netzfreigabe Inhalte an Clients freigeben wollen und sogar empfehlen. Und das selbst wenn es eindeutig in Richtung Multimediazentrale geht. Das ist doch total unflexibel. Sollte ein entsprechendes (evtl. neues??) Format nicht unterstützen was dann? Neuen Client holen? BR-Player wegschmeißen und neuen kaufen? Super!
Es macht sicher Sinn, den Server die Arbeit machen zu lassen. Zumindest für mich. "im Hintergrund" kann ich schon selbst schauen, dass eine möglichst kompatible Datei vorhanden ist bzw ggf. neu transcodieren. Aber die Clients zu entlasten öffnet Tür und Tor für Diese.

Habe nun mal Testweise nen Emby Server auf dem Intel i5 2410M und dem Q6600 aufgesetzt.
[...]
Hoffe du weißt nun wie stark in etwa deine CPU sein muss. Für alle deine bisher genannten Dienste reicht ein Pentium / Celeron / Atom. Erst für Transcoding brauchst du Power. Am besten einen guten Quad-Core.

Die AMDs sind was Transcoding angeht ganz gut (dank nativer Kerne). Jedoch Stromverbraucher ohne Ende. --> in einem 24/7 System fehl am Platz...

Liegt an dir zu entscheiden was du davon brauchst ;). Alles reinbauen gehen immer. Den Weg zwischen Leistung / Nutzen / Preis zu finden ist die Kunst.

Ich habe mich auch schon etwas schlau gemacht dazu. Jedenfalls danke für deinen praktischen Test! Den kann man sicher bei Bedarf gut an andere Geplagte verlinken!
Jedenfalls bin ich auf diese Webseite gestoßen, welche CPUs nach ihrer Leistung listet. Nach Angaben von (ich glaube) Plex braucht ein FHD-Stream zum transcoden eine Mark von etwa 2.000 pro Stream. Ich bin jetzt aber nicht sicher, ob dazu auch Live-Übertragung von TV dazugehört bzw. wie das vorliegende Format da mitspielt.
Von dem her würde mir ein Xeon 1231 schon gut rein passen, für die Leistungsspitzen. Den könnte ich sogar für den Normalbetrieb runter takten um sparsamer zu sein, ohne auf das Plus an Leistung zu verzichten, wenn ich es brauche. Aber da komme ich wieder in Richtung Linux, das mir bei FreeNAS fehlt *seufz*
 
Ich hab mir beide Systeme etwas angeschaut in einer VM.
Ich finde OVM ist etwas einfacher zu bedienen, dafür bringt FreeNAS mehr Optionen von Haus aus mit. Die Grundlegende Einrichtung ist bei beiden kein Problem und - soweit mein Testrahmen es erlaubt hat - laufen beide gut und schnell.
Also im Endeffekt kommt es wirklich auf das an, was man tun/haben möchte.

Ich hab gelesen, dass man ZFS auch unter Linux zum laufen bekommen könnte. Seht ihr darin eine Alternative?
 
Für OpenMediaVault solltest du noch die OMV-Extras Installieren: OMV-Extras.org Plugin - Guides - OpenMediaVault
Da stecken die meisten Plugins drin.
ZFS gibt es für Linux, ZFS On Linux ist das Stichwort. Das Programm hätte es fast in den Kernel geschaft. Jedoch hat es sich nicht mit der GPL Lizenz von Linux vertragen, weshalb der immer noch nicht enthalten ist.
seit 2013 gilt der als Stabil und wird von den Entwicklen empfohlen auf Produktiven Systemen zu verwenden.

Ob dir das genug ist musst du selber entscheiden. Ich persönlich würde mich auf solche Spielereien nicht einlassen, dafür kenne ich Linux nicht gut genug. Klar einrichten ist die eine Sache, aber was mache ich wenn irgendwo der Wurm steckt? Da bringt mir weder ZFS noch Raid etwas. Ich denke ein Linux-Kenner fragt nicht ob ZFS dort möglich ist ;).

Mit ZFS hast du dich eigentlich selber komplett festgelegt. Du wirst wohl oder übel auf FreeNas / Nas4Free setzen müssen.

Zu meiner Planung:
Ich werde mir gleich 2 Systeme holen. Eines mit Power für Transcoding. Und eines mit nem Atom als BackupNas. Meinen Raspberry Pi2 wandle ich in einen AD-Domaincontroller um. Und als HTPC kommt eine Intel Nuc her oder etwas vergleichbares mit Fernbedienung, gibt auch Mainboards mit Infrarotsensor, damit kann man den PC über eine Fernbedienung starten & steuern. Zur not auch so ne schicke Funktastatur mit Touchpad. Handyfernbedienung ist zwar ganz nett und funktionert bei mir seit Jahren, aber nicht vergleichbar mit einer Taste ^^. Diese Pc - Boxen finde ich einfach schicker als den Raspberry. Jedoch zum Einstieg in die Linux welt ist der Raspberry ideal, beim nächsten System wirst du schlussendlich wissen was du gerne noch an Extras hättest.

Mit Skylake erhoffe ich mir noch niedrigere Verbrauchswerte. Wenn man beachtet das 1W bei 24/7 und einem Strompreis von 0.28€ pro kWh knapp 2,50€ im Jahr ausmachen. Zuerst habe ich an einen i3 oder i5 gedacht. Jedoch nach dem CPU Test und der Erkenntnis das für Transcoding doch mehr leistung notwendig ist, werde ich wohl auf min. auf einen i5 oder Xeon setzen. Jedoch sind die günstigen Xeons in Skylake ja durch Intel für Desktopplattformen mehr oder weniger gesperrt worden. Naja mal gucken...
IPMI bin ich mir noch nicht so sicher. Bisher musste ich nur nach meinem Server schauen wenn ich den neu installiert habe. Die Features sind zwar nice, aber mir irgendwie zu teuer. Vor allem muss das Betriebssystem das auch unterstützen.

Jo Ansonsten, fehlt dir ja nur noch das Herz: Mainboard, CPU
Steht das fest, geht drumherum alles ganz schnell.
Hab bisschen zu IPMI Mainboards und Alternativen recherchiert und bin irgendwie auf nichts gekommen. Da lasse ich anderen gerne den Vorzug :).

Einen Tipp hab ich noch: Lass vorherst den DVB Tuner weg. Du wirst am Anfang mit Freenas/ IPMI / Plex (oder Emby) /Raspberry genug (Software) Probleme haben. Die Frustgrenze ist hier schnell erreicht ^^.
 
Interessant habe ich noch folgende Teile gefunden:

Motherboard:
X11SAE-M - Hat eigentlich alles, außer IPMI
X11SAE-F - Hat auch alles, aber ATX statt µATX
Deren Verfügbarkeit ist aber eine andere Frage :D

CPU:
Xeon 1225 v5 - Genug Saft für 3-4 1080p streams transcoding


Nach meinen Recherchen gestern überlege ich mir mit OMV anzufangen, aber gleich die Hardware für ZFS (ECC-Ram, 64gig support,...) auszulegen. Der Vorteil wäre ich könnte mit weniger Platten anfangen (erst mal 4x4TB für RAID 6). Wenn ich dann *mehr* brauche, kann ich schnell und einfach 6x6TB an Platten einbauen und auf ZFS mit RAID-Z2 springen (was sich gut mit meinem Backup vereinbaren lässt). Oder ich habe Glück und OMV unterstützt bis dahin ZFS nativ, hehe :D

Soll ich nochmal meine Hardware-Liste aktualisieren, zur Absegnung? Ich möchte nicht, dass ich was übersehe und lass lieber nochmal Dritte einen Blick drauf werden, wenn's ok ist!
 
Ich weiß nicht warum viele immer nur via Netzfreigabe Inhalte an Clients freigeben wollen und sogar empfehlen. Und das selbst wenn es eindeutig in Richtung Multimediazentrale geht. Das ist doch total unflexibel.
Es kommt halt darauf an, was man will und wie die Nutzungsgewohnheiten sind. Bei mir greifen größtenteils vollwertige Rechner (PC, Notebook, HTPC) auf die Medien zu. Ab und an auch mal Tablet oder Smartphone. Funktioniert bisher alles einwandfrei, aber die verwendeten Dateiformate gibt es ja nicht erst seit gestern.
Sollte ein entsprechendes (evtl. neues??) Format nicht unterstützen was dann? Neuen Client holen? BR-Player wegschmeißen und neuen kaufen? Super!
Ich nutze beispielsweise einen Bluray-Player dafür, um Blurays abzuspielen. Mehr mache ich damit nicht, für Musik und sonstigen Kram ist mein HTPC zuständig, der deutlich weniger kostete als ein anständiger Bluray-Player. Aber auch hier gilt wieder: individuelle Nutzungsgewohnheiten.
Vor allem so kann man auf seine Mediathek über das Internet zugreifen. Dank Transcoding kann man die Qualität an die Leitung anpassen.
Klar, wenn man sowas machen möchte, dann ist das serverseitige Transkodieren natürlich praktisch. Natürlich muss man die Kiste dann noch weiter absichern, wenn man einen Zugang von außen haben möchte, aber das ist ein anderes Paaar Schuhe.

Zusammengefasst: bei mir wird der Großteil der Wiedergabe von einem HTPC (passiv gekühlter Atom, 2GB RAM, kleine SSD) erledigt, welcher mit so wie allem klarkommt, was ich ihm vorsetze. Dadurch kann ich den Server deutlich schlanker halten.
Wenn man natürlich "dumme" Geräte nutzen oder Format, Auflösung etc. "on the fly" ändern können möchte, kann eine serverseitige Transkodierung Sinn machen.

Nach meinen Recherchen gestern überlege ich mir mit OMV anzufangen, aber gleich die Hardware für ZFS (ECC-Ram, 64gig support,...) auszulegen. Der Vorteil wäre ich könnte mit weniger Platten anfangen (erst mal 4x4TB für RAID 6). Wenn ich dann *mehr* brauche, kann ich schnell und einfach 6x6TB an Platten einbauen und auf ZFS mit RAID-Z2 springen (was sich gut mit meinem Backup vereinbaren lässt). Oder ich habe Glück und OMV unterstützt bis dahin ZFS nativ, hehe :D
Zum Thema "Sinn und Unsinn von ZFS" wurde mittlerweile glaube ich ausreichend gesagt - davon, dass Linux ZFS nativ unterstützt, würde ich erstmal nicht ausgehen ;)
Soll ich nochmal meine Hardware-Liste aktualisieren, zur Absegnung? Ich möchte nicht, dass ich was übersehe und lass lieber nochmal Dritte einen Blick drauf werden, wenn's ok ist!
Das kannst du natürlich gerne machen.

MfG Jimini
 
Ich nutze beispielsweise einen Bluray-Player dafür, um Blurays abzuspielen. Mehr mache ich damit nicht, für Musik und sonstigen Kram ist mein HTPC zuständig, der deutlich weniger kostete als ein anständiger Bluray-Player. Aber auch hier gilt wieder: individuelle Nutzungsgewohnheiten.

Bei mir macht das der BD-Player gleich mit.
 
So ist jetzt ne ganze Weile her, dass ich hier gepostet hab. Ich sag euch, sich da schlau zu machen ohne blöde zu werden ist ne Kunst für sich :D

Ich bin zur Zeit noch am Grübeln, welches Motherboard am Besten zu meinem Server dazu passt.
Mein bisheriger Favorit ist das X11SSZ-TLN4F von Supermicro. Gefallen tun mir die großen PCIe Steckplätze (Für den Prozessor ergibt das 1x8 + 2x4 an Lanes) und der Dual 10GBit LAN Anschluss. Allerdings ist es mit nur 4x Sata3 etwas mager bestückt für einen Datenspeicher. Zum Kompensieren habe ich mir den LSI SAS 9207, oder besser gleich den LSI SAS 9341 überlegt.
Jetzt werde ich da nicht ganz schlau aus der Beschreibung. Laut diversen Foren werden bis zu 8 Festplatten angeschlossen (über Splitkabel), aber in der Beschreibung ist von 128 bzw. 256 die Rede!? Gut, über den PCIe Anschluss ist theoretisch ne ganze Menge möglich, ohne Übertragung einzubüßen, aber da ich im Gehäuse ohnehin nur Platz für 8 HDDs habe (plus einige SSDs) brauche ich so etwas großes nicht. Mich reizt da eher die große Übertragungsrate um in ferner Zukunft gut nachrüsten zu können - wenn SSDs billig wie Staub sind und schnell wie die Hölle etc :D

Alternativ habe ich noch dieses Motherboard gesehen: X11SSH-CTF
Der Vorteil hier ist, dass genug SAS und SATA Anschlüsse mitkommen. (Infos zum SAS-Controler)
Komisch finde ich hier, dass nur 2 PCIe Steckplätze genannt werden, aber laut Produktbild 3 aufgebaut sind - abgesehen davon, dass diese sehr mager ausfallen. Außerdem lese ich von "Dual 10GBase-T LAN". Lese ich das richtig, dass das auch *echtes* 10GBit ist? Ich habe hier zwar kein 10GBit Netzwerk, aber da ein NIC dafür schweine teuer ist und als Flaschenhals ausnahmslos der Gigabit-Port genannt wird, wäre mir wohler, wenn das gleich mir an Bord ist. Mein bescheidenes Netzwerk lässt sich ja ausbauen.

Momentan tendiere ich mehr zur ersten Lösung, aber da blicke ich nicht ganz durch, wie das konkret zusammen gestellt wird mit Adaptern, Kabel etc.
Wie werden die 8 Ports beim Controler aufgeteilt? Wie viel Datendurchsatz kann ich da erwarten bzw wie verteilt sich das auf die Festplatten? Wie viel hätte ich von einem 12Gb/s SAS Anschluss? Kann ich bei Bedarf auch SSDs (cache oder sowas) anhängen ohne ins Limit zu rennen?
Ich versuche mit den Zahlen zu jonglieren, aber ich merke schon, dass ich da zu wenig Ahnung hab: Ne HDD bringt ca. 125MB/s, ne SSD 550MB/s. Bei 6GBit/s Ports wären das ca 6 HDDs pro Port -> 8x6 = bis zu 48 HDDs bzw 8 SSDs ohne Einbußen? Dazu SATA 3.0 x8 = 7877 MB/s > 48x125 MB/s, also keine Einbußen bei Maximal-Last?


Was mich noch verwirrt ist, dass die beiden Boards den kompatiblen RAM mit "ECC/non-ECC Unbuffered UDIMM" angeben.
Soweit ich herausgefunden habe gibt es reg-ECC, aber nicht wirklich ECC Unbuffered. Außerdem soll es zwei Formen von ECC geben, einmal die single-bit und double-bit.
Als RAM hätte ich Samsung regECC im Auge, als einer der günstigsten. Der deckt doch meine Bedürfnisse, oder?

Edit: Typos
 
Zuletzt bearbeitet:
Ok jetz komme ich mir etwas blöd vor - hätte nur genauer hinschauen müssen, dann hätte sich die Hälfte selbst erklärt...

- Beide Boards teilen sich den selben LAN-Anschluss/chip (Intel® X550), also 10GBit - check
- Das CTF bringt einen aktuellen LSI 3008 SAS3 controler mit - also den Selben wie das LSI SAS 9341 mitbringt. - check

Plötzlich ist mir das CTF sympatischer - hm, woher kommt das nur...
Spaß beiseite, wenn ich keinen Controler mehr brauche, spare ich mir einen PCIe Slot. Das CTF kommt mit einem 3.0x2 slot, der genau richtig ist für meine TV-Karte. Frei bleibt damit ein 3.0x8 Slot.
Ganz nebenbei ist diese Lösung günstiger als Board+Controler (beim TLN4F). Ich denke, damit kann ich gut leben - Stellt sich nur noch die Frage, wo ich so eines her bekomme. Der einzige Händler nach langer Suche beliefert anscheinend nur Firmen :(


Offen geblieben ist die Frage über:
- die Verkabelung der Platten am SAS-Anschluss
- Die Übertragungsrate an diesen
- RAM

Verkabelung:
Brauche ich da so ein mini-SAS zu SATA Kabel?
Mir reichen die nativen SATA-Anschlüsse erstmal, aber es wäre schön zu wissen, wie die Reise weiter gehen kann.

Übertragungsraten:
Interessieren mich eher neugierdehalber, wie sich SAS zu SATA unterscheidet bzw welche Auswirkung so ein Anschlusskabel auf die Gesammtleistung hat. HDDs reizen die Übertragung ja nicht aus.

RAM:
Laut Geizhals unterstützt das Board "PC4-17000E", aber der RAM, den ich gesehen habe ist "PC4-17066R". Auf der Produktseite gibt es keine nähere Beschreibung als "Unbuffered ECC UDIMM DDR4 2133MHz". Gibt es technische Unterschiede/inkompatibilitäten? Google ist bisher nicht allzu ergiebig bzw. gibt keinen Hinweis darauf, dass es nicht geht... Vom Formfaktor her gibt es mal kein Problem.

Edit: Bild mit brauchbarer Auflösung ins "CTF" verlinkt
 
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