Kann man Mac Os irgendwie testen?

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Ja, aber bekommst du dafür auch ein Gerät mit Alu-Gehäuse? Klar, die großen Macbooks sind übetrieben teuer, aber das kleine 13er finde ich durchaus ok. Bei anderen Herstellern gibt es nur mehr oder weniger stabile Plastikkisten und mir wäre allein das schon den Aufpreis wert.
MacBooks haben so Kleinigkeiten wie das Alu-Gehäuse, Tastatur mit Hintergrundbeleuchtung und weitere Ausstattung, die nicht unbedingt auf Produktbeschreibungen stehen.
Öhm, das alles hat mein 15" Sony Vaio auch(die guten Sachen gut abgeschaut :daumen:) und ich musste für das hochauflösende blendfreie Display mit Helligkeitssensor keinen Aufpreis zahlen.

Allerdings muss ich zugeben, das ich diese Gimmicks auch bei Sony mitbezahle, was es mir natürlich auch wert war. Aber nochmal 500 oder mehr Aufpreis zahlen, damit ein angefressener Apfel drauf ist? Nein Danke!
 
Öhm, das alles hat mein 15" Sony Vaio auch(die guten Sachen gut abgeschaut :daumen:) und ich musste für das hochauflösende blendfreie Display mit Helligkeitssensor keinen Aufpreis zahlen.

Allerdings muss ich zugeben, das ich diese Gimmicks auch bei Sony mitbezahle, was es mir natürlich auch wert war. Aber nochmal 500 oder mehr Aufpreis zahlen, damit ein angefressener Apfel drauf ist? Nein Danke!
Also einen Helligkeitssensor hat ohnehin jedes Macbook Pro ohne Aufpreis drin.
Ich hab gerade mal auf amazon so die gängigen Preise von Windows-Macbook-Verschnitten (gibt da ja genügend, die sich von Apples Design haben "inspirieren" lassen - Beispiel Samsung 700Z5A oder Dell XPS15) mit von der Leistung her vergleichbaren Macbook Pros verglichen. Zugegeben: Da ist anscheinend immer noch ein guter Unterschied zwischen Apple und der Windowskonkurrenz.

Aber muss ich dazu sagen, dass mein Macbook Pro das erste Laptop ist, bei dem ich wenn ich es benutze einfach spüre, dass Hard- und Software zusammenpassen. Ich habe das Samsung beispielsweise letztens erst auf der CeBit ausprobiert, weil es in der c't so gelobt wurde, aber schon nach 5 Minuten war mir die Lust vergangen. Die Tatsache beispielsweise, dass man bei vielen solchen Laptops immer alle 10 Sekunden ungewollt nicht den Mauszeiger bewegt sondern scrollt, weil man in irgendeinen Randbereich des Touchpads gekommen ist, der sich aber leider nur grob erahnen lässt, weil aus Design-Gründen auf Markierungen verzichtet wurde.

Anderes Beispiel - Szenenwechsel. Meiner Mutter ist letztens nach 9 Jahren ihr alter Toshiba Laptop kaputtgegangen. Darum hatte sie sich einen Sony Vaio gekauft - zugegeben kein Hochpreisiges Modell, aber für ihre Zwecke voll ausreichend - ich war dann der Arme, der ihr das Teil einrichten sollte:
Das viel zu klein geratene Multi-Touch-Pad kann ich nur als einen schlechten Witz bezeichnen. Ich weiß nicht wie oft ich allein in diesen 2-3 Stunden, die ich zum Aufspielen ihrer alten Software, Fotos, etc. aufversehen gescrollt habe, weil ich mit dem Finger ein Stück zu weit am Rand war - zugegeben: Das ließ sich abschalten und durch Apple-Typische Multi-Touch Gesten (zumindest 2 oder 3 Stück gabs insgesamt) ersetzen. Hab ich auch gemacht. Mit dem Resultat, dass scrollen eigentlich nur dann so richtig funktioniert, wenn der Computer es gerade möchte. Zuverlässig ist anders.
Desweiteren schien Sony auch darauf bedacht zu sein, Windows auf Teufel komm raus irgendwie Macintosh-Artig erscheinen zu lassen. So gab es am oberen Bildschirmrand bereits vorinstalliert so eine Art Dock. Das sich aber offenbar nur dann öffnet, wenn man vorher mit der Maus oben in die Mitte geht und dann 1-2 Sekunden wartet - in der Zeit habe ich das Programm schon 10 mal auf dem Desktop angeklickt. Und daneben gab es noch weitere mehr oder weniger "gute" Zusatzsoftware, die aber bei mir einzig und alleine den Anschein erweckte, den Laptop zu lähmen.
Versteht mich nicht falsch - ich will hier Sony nicht abreden, dass sie gute Software machen können, wenn sie wollen, aber hier wollten sie offenbar nicht so richtig und das hat man gemerkt.

Aber um jetzt nicht zuu Fanboymäßig rüberzukommen, sei nur noch kurz gesagt, dass auch in der Applewelt nicht alles rosarot ist. Vieles mag vielleicht einen Sinn haben, aber bei so manchen Dingen denkt man sich schon als Windows-User, dass es einfach nicht gut ist.
Beispielsweise der grüne (+)-Knopf oben an jedem Fenster hat quasi in jedem Programm eine andere Wirkung, sodass man nie wirklich weiß, was er macht. Mal wird das Fenster riesig, mal auf optimale Größe, mal Miniatur-Modus. Genauso erschließt sich mir bis heute nicht, wer auf die Idee gekommen ist im Finder makierte Dateien mit der Return Taste umzubenennen statt zu öffnen. Die vergleichsweise umständliche Tastenkombination Apfel + Pfeil runter zum öffnen will sich mir bis heute nicht so richtig erschließen.

Aber ich muss dem Mac halt zu gute halten, dass er einfach der stimmigste (wohlgemerkt nicht der Leistungsstärkste) Computer ist den ich bis heute hatte, denn er hat einfach vom GPS-Tracker über die serienmäßige Infrarotschnittstelle für Fernbedienungen (nicht zu verachten, wenn man beim einschlafen noch eine DVD dudeln lassen will) bis zur Tastaturbeleuchtung alles, was das Herz begehrt.

Als Empfehlung würde ich daher geben:
Es kommt immer darauf an, was man machen will (gerade mit einem Laptop). Alltagsaufgaben wie surfen, Mails lesen oder twittern und Kalender mit dem iPhone synchronisieren habe ich noch nie so effizient erledigt, wie mit dem Mac. Das liegt zum Großteil an der Software und der Stimmigkeit von Hard- und Software. Aber ein vollkommener Ersatz für meinen Standpc ist das MacBook Pro aufgrund seiner Leistungsmäßigen Nachteile nicht - andere Laptops sind das aber genausowenig (wobei der Vergleich Laptop - Stand-PC ja auch nicht ganz fair ist).
Von daher: Wer aktuelle Spiele spielen will kann das natürlich bis zu einem gewissen Grad auch auf dem Mac, aber wessen Hauptverwendungszweck nun mal spielen ist, der soll besser einen Windowslaptop kaufen.
 
Soviele möchtegern Hipster wie es gibt, suchst du dir einfach einen auf der Straße, ob du
an seinem MacBook mal testen darfst.

HaHa. Mady my day. Sorry für Off Topic kommentieren, aber das wars wert. :devil:

BTT: Es gibt auch noch die möglichkeit dein von dir ausgesuchtest system welches den computer der bösen firma betreibt in einer maschine zur virtualisierung einer desktop arbeitsumgebung zu testen. Dafür solltest du jedoch eine im weltweiten internet verfügbare maschine zum suchen von bestimmten begriffen benutzen. :ugly:
 
HaHa. Mady my day. Sorry für Off Topic kommentieren, aber das wars wert. :devil:

BTT: Es gibt auch noch die möglichkeit dein von dir ausgesuchtest system welches den computer der bösen firma betreibt in einer maschine zur virtualisierung einer desktop arbeitsumgebung zu testen. Dafür solltest du jedoch eine im weltweiten internet verfügbare maschine zum suchen von bestimmten begriffen benutzen. :ugly:


Ach du wolltest ihm DEN Tipp hier geben!? Let me google that for you
 
Wenn man das Betriebssystem testen will, geht man am besten in den nächsten Computerladen und schaut sich entsprechende Geräte mal näher an. MacOS auf normaler Hardware zu installieren ist zwar nicht explizit verboten, man bewegt sich damit aber in einer rechtlichen Grauzone. Um hier weitere Tipps in dieser Richtung zu unterbinden, schließe ich den Thread.

Bei Anmerkungen hierzu bitte per PN an mich wenden.

MfG Jimini
 
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