Kampf gegen Elektroschrott: Neues Gesetz ohne Pflicht für Wechselakkus

Importstop von Geräten mit fest verbautem Akku.

Wie lange wohl, bis die Konzerne das gewünschte liefern? Ein Absatzmarkt wie D lassen die sich nicht entgehen.

Samsung und Co. mit 20 Prozent weniger Umsatz oder tauschbaren Akku einbauen, was werden die wohl tun?
 
Wenn Deutschland eine Vorreiterrolle übernehmen will, sollte es selbst Smartphones und deren Komponenten herstellen, statt sich auf wirre Ideologien wie dem Gendern zu versteifen. Dann bleibt vielleicht auch der Sozialstaat langfristig finanzierbar.
Die...ähh....Das Genderproblematik ist schon wichtig...wenn sich jemand als Toastbrot fühlt, sollte dieses Geschöpf nicht schief angeguckt werden, wenn das Rettungsdienst jemanden bewusstlos und nackt neben dem ans Stromnetz angestöpselten Toaster findet.

Ohne diese satanistischen Wörter "der/die" liest sich das Text gleich angenehmer.
Samsung und Co. mit 20 Prozent weniger Umsatz oder tauschbaren Akku einbauen, was werden die wohl tun?
Das Zeug über Österreich verkaufen...ist den Firmen doch egal, ob das Geld nun in Deutschland verdient wird oder in Österreich.
 
Ein einfach zu tauschender Akku ist zwar nicht verkehrt, aber was hält euch davon ab, die "nicht wechselbaren" Akkus einfach selbst zu tauschen, wenn euch die Umwelt so wichtig ist? Ist doch wirklich kein Hexenwerk.

Ansonsten stehe ich aber hinter den Argumenten gegen "wechselbare" Akkus, welche Smartphones einfach dicker machen und mehr Ressourcen benötigen würden. Allein das nötige Plastikgehäuse, um lose Li-Ion-Akkus vor Schäden und Verformungen zu schützen, macht da einen riesen Unterschied zu den verklebten Akkus.

Was wirklich kontrolliert werden sollte, wäre die Art des Recycling. Alles irgendwo hinzuschippern und dann abzufackeln ist keine Lösung. Weiterhin sollten Wertstoffhöfe dazu verpflichtet werden, Elektroschrott kostenfrei entgegen zu nehmen. Diese Verbrecher fetten aber weiter fröhlich die Leute ab, nur um dann ein zweites mal beim Verkauf des Schrotts zu verdienen.
 
Wen juckt es, ob das Smartphone jetzt 1 cm dick ist oder 1,5 cm?

Ich kapiere eh nicht, warum die Leute heutzutage Elektronik mit sich herumschleppen müssen. Vor 20 Jahren hätten sie dir den Vogel gezeigt, wenn du denen erzählt hättest, was heutzutage hier abgeht.
 
Wen juckt es, ob das Smartphone jetzt 1 cm dick ist oder 1,5 cm?

Ich kapiere eh nicht, warum die Leute heutzutage Elektronik mit sich herumschleppen müssen. Vor 20 Jahren hätten sie dir den Vogel gezeigt, wenn du denen erzählt hättest, was heutzutage hier abgeht.

hmmm, ich hatte vor 20 jahren auch schon immer ein handy dabei, gerade auf arbeit, das hatte wechselakku und war wasserdicht und nicht ganz so gross wie ein damals üblicher barren.

mit einem einfuhrverbot gekoppelt mit einer pflicht die akkus wechselbar zu machen, würde man sehr schnell dafür sorgen, das ein samsung und co wieder solche geräte herstellt.
ich hab auch ein G5 und da kann man den akku auchnoch tauschen ohne da das gerät enorm dick oderso wurde.
wenn ich das mal tauschen muss, gibt's da nix bezahlbares mehr das ähnliche leistung hat aber wechselakku.

ich stehe da sicher nicht alleine, ein markt wäre also da.
leider reagiert da kein hersteller, weil die dinger dann zu lange halten würden.
 
Wenn die Kunden wirklich wert auf wechselbare Akkus und gute Umweltschutz legen würden wäre das Shift-Phone oder Fairphone keine Nische.

Korrekt! Politik und Firmen den schwarzen Peter zuzuschieben ist einfach, aber eben nur die halbe Wahrheit. Auch die Nachfrage spricht nicht wirklich die Sprache des Umweltschutzes.
 
Ein einfach zu tauschender Akku ist zwar nicht verkehrt, aber was hält euch davon ab, die "nicht wechselbaren" Akkus einfach selbst zu tauschen, wenn euch die Umwelt so wichtig ist? Ist doch wirklich kein Hexenwerk.

Ansonsten stehe ich aber hinter den Argumenten gegen "wechselbare" Akkus, welche Smartphones einfach dicker machen und mehr Ressourcen benötigen würden. Allein das nötige Plastikgehäuse, um lose Li-Ion-Akkus vor Schäden und Verformungen zu schützen, macht da einen riesen Unterschied zu den verklebten Akkus.

Was wirklich kontrolliert werden sollte, wäre die Art des Recycling. Alles irgendwo hinzuschippern und dann abzufackeln ist keine Lösung. Weiterhin sollten Wertstoffhöfe dazu verpflichtet werden, Elektroschrott kostenfrei entgegen zu nehmen. Diese Verbrecher fetten aber weiter fröhlich die Leute ab, nur um dann ein zweites mal beim Verkauf des Schrotts zu verdienen.

Für viele hier wird es wahrscheinlich weniger ein Problem sein die Akkus zu tauschen. Für den Technisch wenig versierten Normalbürger ist das aber ein riesen Problem. Wenn er mit einem zwei Jahre alten Smartphone zu einer Handywerkstatt geht, bekommt er nur zu hören das dass Gerät zu alt ist und er solle sich doch besser ein neues kaufen.

Ich denke durch eine längere Nutzungsdauer der Geräte relativiert sich der "höhere Ressourcenverbrauch" ganz schnell wieder. Und ein gesteckter/geschraubter Deckel wird den Akku nicht viel schlechter schützen wie ein geklebter.

Das Recycling würde mit Sicherheit auch besser funktionieren wenn die Verbraucher die Akkus getrennt von den Elektronikgeräten Entsorgen könnten. Beim Recycling muss sich hier aber auch noch einiges tun. Soweit ich weis fällt das verschiffen von Schrott nach Afrika auch unter Recycling. So kann man sich die Recyclingquoten auch schön rechnen.

Edit...
Der muss jetzt auch noch sein
Wie Smartphones heute aussehen.
960x0.jpg
Wie Smartphones mit Tauschbarem Akku aussehen könnten.
960x0.jpg
Was uns die Hersteller erzählen wie Smartphones mit Tauschbaren Akku aussehen würden.
25-skurrile-iphone-cases-altes-handy-rcm1024x0u.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:
Für den Technisch wenig versierten Normalbürger ist das aber ein riesen Problem.

Dessen bin ich mir bewusst. Jedoch sehe ich weniger das technische Know-How als den Knackpunkt an. Eher der generelle Unwille, sich einmal 5 Minuten hinzusetzen und zu recherchieren, wie ein technisches Problem gelöst werden kann, ist meiner Meinung nach das Problem. Bei der Masse ist doch in erster Linie gar kein Wille da, sein in die Jahre gekommenes Gerät zu reparieren / reparieren zu lassen. Neuer, schneller, besser, größer ist die Devise. Den meisten Kunden ist da der Umweltschutz doch egal, wenn man mal ehrlich zu sich selbst ist. Gutes Beispiel ist da der User aus Post #48. Er ist in einem Forum für Technik-Enthusiasten unterwegs, bekommt es aber nicht hin, einen Akku zu wechseln? Ist das nun technisches Unvermögen oder ein völlig verworrenes Prinzip seiner Person, auf wechselbare Akkus zu pochen, mit dem Finger auf die pösen Großen zu zeigen, aber selbigen nicht krümmen zu wollen, einen festeingebauten Akku irgendwann mal selbst zu wechseln? :ka:

Wenn er mit einem zwei Jahre alten Smartphone zu einer Handywerkstatt geht, bekommt er nur zu hören das dass Gerät zu alt ist und er solle sich doch besser ein neues kaufen.

Und wo ist in diesem Fall das Problem, der Werkstatt zu sagen, "Ok, dann bekommt eben jemand anderes mein Geld. Tschau mit au ihr Pfeifen!"? Wer irgendwas um die vier Wörter bei Google eintippen und auf ein paar Website-Links klicken kann, kann sehr schnell feststellen, ob sein Gerät repariert werden kann oder nicht. Würde mir das eine Werkstatt bei meinem alten Auto an den Kopf werfen, würde ich kommentarlos kehrt machen und ausnahmslos jeden aus dem Bekanntenkreis vor dieser Firma warnen.

Bevor hier Gesetzgeber oder Firmen zur Rechenschaft gezogen werden, sollte mMn erst einmal beim Käufer angesetzt werden. Hach wie ich mir gerade ausmale, wie die Apple-Jünger auf die Barrikaden gehen, weil das neueste iPhone um "einiges" dicker und mit einem hässlichen Plastik-Akkudeckel daherkommt. :rollen:
 
Für viele hier wird es wahrscheinlich weniger ein Problem sein die Akkus zu tauschen. Für den Technisch wenig versierten Normalbürger ist das aber ein riesen Problem. Wenn er mit einem zwei Jahre alten Smartphone zu einer Handywerkstatt geht, bekommt er nur zu hören das dass Gerät zu alt ist und er solle sich doch besser ein neues kaufen.

Ich denke durch eine längere Nutzungsdauer der Geräte relativiert sich der "höhere Ressourcenverbrauch" ganz schnell wieder. Und ein gesteckter/geschraubter Deckel wird den Akku nicht viel schlechter schützen wie ein geklebter.

...

Man könnte ja mal zu den E-Bikes schielen und schauen welche Entwicklung der Markt dort nimmt. Bis auf eine handvoll Ausnahmen haben die Bikes wechselbare Akkus und nach 5 Jahren wirds schon problematisch passenden Ersatz zu bekommen. Ist natürlich alles herstellerabhängig aber ändert nichts daran, dass der Hersteller langfristig genauso mitentscheidet wie lange man ein Gerät nutzen kann. Ganz gleich, ob der Akku einfach oder mit Aufwand gewechselt werden kann.

Der Zwang zu wechselbaren Akkus kann ebenso zur Gewinnoptimierung bei sinnloser Resourcenverschwendung führen. Reicht, wenn Apple/oder jeder andere Hersteller nur eine Serie lang alle Geräte mit einem Tauschakku mit 1200mAh verkauft. Den größeren Akku mit 4000mAh gibts dann extra, natürlich fast geschenkt für 100€.

Alles nur um die Umwelt zu schonen, weil man dachte die meisten kämen ja mit 1200mAh aus.
 
@PureLuck
Damit hast du auch vollkommen recht. Viele Leute haben einfach keine Lust sich damit zu beschäftigen. Mit passendem Werkzeug, Ersatzteilen und einer Guten Anleitung kann sowas fast jeder schaffen.

Das mit der Werkstatt war meine Persönliche Erfahrung. Ich bin mit einem knapp zwei Jahre alten Handy mit einem Kratzer im Display zu einer Werkstatt gegangen und wollte wissen ob man den irgendwie entfernen lassen kann. Der Typ hat mir gesagt das man Kratzer nicht reparieren kann, da kommt nur ein Displaytausch in frage und für so alte Modelle bekommen die keine Teile mehr.

@-Shorty-
Auch dir muss ich recht geben. Auch mit reparaturfreundlichen Geräten werden die Hersteller mittel und wege finden dem Kunden unter Missachtung der Umweltaspekte möglichst viel Geld aus der Tasche zu ziehen.

Hier müsste eigentlich wieder die Politik einschreiten und dafür sorgen das die Hersteller für einen festgelegten Zeitraum Ersatzteile liefern müssen. <- Unter dieser News Klingt der Satz wie ein schlechter Witz.
 
Naja gut das die Handy Reperaturwerkstädten ständig pleite gehen und die wenigsten Leute selbst reparieren wollen hat halt ein realen Grund und der ist das es finanziell sich nicht lohnt.

In Deutschland ist Arbeitskraft meist teuer. Teile kosten auch viel Geld. Ein in die Jahre gekommenes Smartphone zu reparieren ist dann im Endeffekt oft teurer als der Restwert des Gerätes. Ist ökologisch natürlich nicht gut aber ansonsten nachvollziehbar.
 
Man sollte an der Stelle vielleicht darauf hinweisen, dass die Verordnung nie eine Schnellwechseloption verlangte, sondern nur einen vom Anwender austauschbaren Akku. Ein erst nach lösen von 10 (Standard-)Schräubchen zu öffnendes Gehäuse mit einer losen Pouchzelle und einem nur mit Pinzette steckbarem Kabel hätte die EU-Ziele bereits erfüllt. Verboten worden wären vor allem verklebte Gehäuse und Energiespeicher, Lötverbindungen sowie Einweg-Clipmechanismen.

Wie viele Elektrogeräte mit weniger als 25cm Kantenlänge habt ihr eigentlich so zu Haus?
Da gibts schon Toaster, Staubsauger oder Kaffeemaschine die sind größer, ja sogar Dildos. Also nehmen die elektrische Zahnbürsten, Rasierapparate und Smartphones zurück, evtl. auch mal ein Bügeleisen.
Alles Andere wird dann kostenpflichtig, genial gelöst.
Da werd ich mich im Sommer bei meinen Touren durch den Wald sicher wieder von überzeugen können, nicht ein entsorgtes Telefon, nur Kühlschränke und Waschmaschinen im Einklang mit der Natur, top.

25 cm ist in der Tat etwas zu klein angesetzt, da so alle Laptops rausfallen. (Und bei Extrapolation der heutigen Entwicklung auch alle Handys ab 2023.) Zudem bringt so eine zweite Grenze neben der 5-kg-Regel wieder mehr Bürokratie als nötig.
Hauptziel sind aber tatsächlich Smartphones, Wearables, Mediaplayer, Smartspeaker (da wird 's auch eng), Router und andere Geräte mit aufwendiger Technik und kurzen Modezyklen. Es geht hier nicht um die Vermeidung von Müll im Wald (zum Glück das seltenere Vergehen), sondern um Recycling und insbesondere die Entsorgung im Hausmüll. In letzteren passen alte Waschmaschinen ohnehin nicht rein, stattdessen werden sie oft vom Lieferanten des Neugerätes abgeholt. Selbst wenn das mal nicht klappt, stellen sie keine Brandgefahr (Akkus!) dar und enthalten weniger Elektonik/im Recyling anspurchsolle Ressourcen als ein handelsübliches Hosentaschengerät.
 
Tatda!!! Eine Regierung ohne Rückrat. Hat mal wieder gezeigt wer die Hosen an hat...Großkonzerne!

Eigentlich können wir auch Pappmaché-Aufsteller mit Leuten in Anzügen dort hinstellen. Ich glaube der unterschied wird kaum bis selten auffallen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kaufte mir kürzlich ein gebrauchtes Galaxy S5. Es hat nicht nur einen austauschbaren Akku sondern auf diesem lässt sich auch leicht ein Google unabhängigeres Betriebssystem installieren. Es funktioniert wunderbar und ist auch nicht klobiger als neuere Smartphones. Dann noch eine Schutzfolie und -hülle und es sollte recht lang halten.
Ich würde sagen - würde es nach ökologischen Verständnis gehen, sollten neue Waren ohne Recyclingsmöglichkeit und -verpflichtung gar nicht erscheinen dürfen. Bspw. Smartphonehersteller müssten eigene Recyclingsstätten vorhalten, in denen eigene Waren wieder flottgemacht würden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kaufte mir kürzlich ein gebrauchtes Galaxy S5. Es hat nicht nur einen austauschbaren Akku sondern auf diesem lässt sich auch leicht ein Google unabhängigeres Betriebssystem installieren. Es funktioniert wunderbar und ist auch nicht klobiger als neuere Smartphones. Dann noch eine Schutzfolie und -hülle und es sollte recht lang halten.
Ich würde sagen - würde es nach ökologischen Verständnis gehen, sollten neue Waren ohne Recyclingsmöglichkeit und -verpflichtung gar nicht erscheinen dürfen.
Ein weiteres Problem ist, dass auch städtische Entsorgungsfirmen nicht erlauben, noch funktionierende Geräte mitzunehmen. Solange das der Fall ist halte ich Verbote für sinnfrei, weil vieles noch funktionierend oder mit kleinem Defekt entsorgt wird und dann auf dem Müll landet.
 
Bei Dingen die (in meinen Augen) einen ausgewachsenen shitstorm verdienen verstehe ich nicht dass es solche Artikel nicht mal in die "top News" schaffen.
Alles pseudo-öko-arschlöcher solange es nicht Gegenleistung gibt. Erst wenn der Geldbeutel gut wächst ist es anscheinend ökologisch, davor dient nur die Scheiße im Hirn als Dünger.
 
Zurück