Ist Selbstmord in Deutschland strafbar! (Diskussion mit quantenslipstream)

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Wissen die das denn?
Ja.
Das will und kann ich nicht verstehen! Wie können dir deine Freunde egal sein? Wenn diese das wüssten.
Ich habe es einfach nur aufs Wesentliche reduziert.
Freundschaft ist, genauso wie eine Beziehung, ein Geben und ein Nehmen, d.h. dass ich mich nur mit Menschen beschäftige, für die ich eine Verwendung habe.
Ich muss halt nur gleich viel für die "Freundschaft" tun.
Wenn sie es wüssten, hätte er keine Freunde, bzw. er hat keine Freunde mehr, ist ihm nur nicht aufgefallen, weils ihm egal ist. :ugly:
Ich habe Freunde, ja auch im RL.
Aber wenn du Familie hast, kommst du in der Regel da gar nicht hin.
Ich hoffe noch immer, dass ich adoptiert wurde und es mir einfach nur keiner sagen will. :D
Ich hab keine Depressionen, nie gehabt, hab nicht und werde auch keine haben.
Also hat dich nie etwas fertig gemacht?
Weswegen hast du dich damals hier angemeldet?
Zu der Zeit gings dir psychisch wohl kaum blendend.
 
Also hat dich nie etwas fertig gemacht?
Weswegen hast du dich damals hier angemeldet?
Zu der Zeit gings dir psychisch wohl kaum blendend.

Meine Frau hatte Probleme, ich hab nur eine Ablenkung gesucht, weil ich ihr nicht mehr helfen konnte, sie brauchte professionelle Hilfe.
Und Ablenkung hat nun nichts mit Depressionen zu tun.
 
Aber @quanti wenn du deine Frau liebst und davon gehe ich aus, dann muss dich ganz schöne belastet haben das es deiner Frau schlecht ging und das du ihr nicht mehr helfen konntest, da kannst du mir erzählen was du willst. Aber lassen wir das Thema besser ich will ja nicht das du hier Psychischen Striptease betreibst, das ist echt deine Privat Sache. Ich wollte eigentlich nur aufzeigen das es jeden Menschen einmal im Leben schlecht geht und damit jenen Mut machen die gerade jetzt ne schwere Zeit haben. Was ich damit sagen will ich will dich nicht angreifen oder dich als Lügner darstellen ich denke nur das du was versuchst zu verdrängen. Kann sogar sein das du es nicht mal bewusst machst sondern dein Unterbewusstsein. Also nochmal @quanti ich will wirklich kein Streitgespräch anfangen!
 
Das ist halt Definitionssache.
Ich hab mich nicht schlecht Gefühl, ich hab logisch gedacht. Als ich ihr nicht mehr weiter helfen konnte, habe ich mich um professionelle Hilfe bemüht, die hat sie dann in Anspruch genommen und da ich in der Zeit nichts mehr machen konnte, habe ich mich eben mit anderen Dingen beschäftigt.
Zur gleichen Zeit wurde auch unser Haus gebaut, was auch nicht wirklich reibungslos ablief, aber das hat mich auch nicht wirklich belastet, derartiges kann ich eben bessere verarbeiten als andere.
Natürlich ist es schön, wenn ich sehe, wie meine Frau sich freut. Aber wenn sie sich mies fühlt und ich nicht "der Fels in der Brandung" bin, sondern mich psychisch auch runterziehen lasse, ist keinem geholfen.
Wenn einer heult, dann bringt es nicht, wenn der andere mitheult.
 
Schön für dein Frau das sie so einen starken Mann erwischt hat, ich hoffe sie weiß es zu schätzen. Aber das ist eher die Ausnahme, ich denke das ist dir bewusst die meisten Menschen, ich auch, könne solche Dinge nicht so leicht an sich abprallen lassen, beneidenswert. Ich trinke seit Jahre keinen Alkohol mehr, aus gutem Grund,. weil ich die Erfahrung gemacht habe das man mit Alkohol besser oder ganz abschalten kann und das ist das gefährliche. Ich denke du weißt auf was ich hinaus will!
 
Auch ich bin froh, dass ich so eine Frau abgekriegt habe, die eben viel mit macht und auch schon mal was Verrücktes ausprobiert oder spontan ist.
Ich lasse ja nichts abprallen, ich verarbeite das, mit Logik und dem Wissen, dass es für alles eine Lösung gibt,

Auf meinem Single Malt verzichte ich jedenfalls nicht. :D
 
Lustige Frage. Selbstmord ist natürlich nicht strafbar, denn wer Selbstmord erfolgreich begeht, ist ja nachher tot. Da gegen Tote prinzipiell nicht ermittelt wird, weil sie ja nicht mehr bestraft werden können, ist es auch sinnlos, Taten, die im eigenen Tod enden, unter Strafe zu stellen. Komplizierter wird es allerdings beim einseitig fehlgeschlagenen Doppelselbstmord. Für den armen Tropf, der das überlebt, wird das Nachspiel extrem unangenehm.
 
Es geht ja nicht darum, dass man einen Toten bestrafen will, es geht vielmehr darum, jemanden zu bestrafen, der sich eben umbringen will, es aber noch nicht getan hat (es aber täte, wenn man ihn nicht abhalten würde).
 
hulkhardy1 schrieb:
Natürlich ist Beihilfe Strafbar deshalb gehen doch viele die Unheilbar krank sind in die Schweiz weil es da so einen Arzt gibt der das macht, habe aber leider den Namen vergessen.

Dignitas und Exit heissen die beiden Organisationen und bei uns ist es nicht straffbar wenn man schwer krank ist oder altersschwach (die genau Grenze kann ich dir aber auch nicht sagen)

Das ganze heisst bei uns Sterbetourismus :devil:

Mit schönen Grüssen aus der schönen Schweiz =)

Sent from my iPhone using PCGHExtreme
 
Aber irgendwie ist er ja schon gestraft genug, sonst würde er sich ja nicht umbringen wollen.
 
Meines Wissens ist der Versuch auch nicht strafbar. Wäre ja auch irgendwie schwachsinnig, denn mit dem eigenen Tod schadet man ja nur auf höchst theoretischer Ebene auch anderen Personen. Wer einen Selbstmordversuch unternimmt, wird aber doch regelmäßig in psychiatrische Behandlung geschickt. Und das ist ja auch in dem Fall wesentlich sinnvoller als eine Geld- oder Haftstrafe.
 
Generell ist Selbstmord nicht strafbar.
Die Polizei nimmt dich höchstens auf der rechtlichen Grundlage mit das du in diesem Moment eine Gefahr für dich selbst darstellst. (genauso werden zu betrunke Menschen in die ausnüchterungs Zelle mit genommen [Gefahr für sich selbst oder andere] meistens wegen zeitlich/räumlicher Desorientierung und Verlust der Motorik)

Wenn du dich also umbringen willst, dann kann man in diesem Moment von einer psychischen Störung sprechen, in der du für dich selbst eine Gefahr darstellst. Das reicht dann vollkommen als rechtliche Grundlage dafür dich davon abzuhalten und dich vorläufig in eine heil psychatrische Anstalt einzuweisen.

Bei Beihilfe zum tot, wird erstmal unter aktiv und passive Beihilfe unterschieden.

Aktive Hilfe ist immer strafbar!!! Passive Sterbehilfe ist eine rechtliche Grauzone, da dafür momentan die gesetzeslage einfach zu dünn und ungeklärt ist.

*sign*
Hat darüber hinaus eigentlich noch irgend jemand etwas zum Thema zu fragen oder beizutragen?
Ich möchte in diesem Zusammenhang auch nochmal daraufhinweisen, dass
"- Psychologische Beratung
- Medizinische Beratung"
Hier im Forum unerwünschte Themen sind und dass Diskussionen über einzelne Personen sehr schnell die Grenze zwischen Wissenschaft und Laberei überschreiten. (Was bei diesem Thema nicht abwertend gemeint sein soll, aber trotzdem die Relation zum Themenspektrum dieses Unterforums wiedergibt)


Also wenn die Polizei dich vor dir selber schützen darf dann ist es dir also nicht gestatte dich umzubringen, das ist Fakt und wenn etwas nicht gestattet ist und du tust es dennoch begehst du doch eine Straftat. Wenn Hilfe zum Selbstmord strafbar ist, ob aktiv oder passiv, dann muss doch auch der Selbstmord an sich strafbar sein. Das wäre doch die Logisch Konsequenz oder nicht??

Gesetze sind nicht unbedingt logisch und die Polizei darf mitnichten nur bei Straftaten aktiv werden.
In der Tat ist es iirc aber so, dass Selbstmord verboten ist. Es gibt aber iirc keine Strafe für versuchten Selbstmord. Der Grund dürfte auch auf der Hand liegen: Wenn jemand wegen Selbstmordversuch&-gefahr angeklagt werden würde, würde das Verfahren sowieso auf psychische Störung/Unzurechnungsfähigkeit und Einweisung in psychatrische Behandlung, aber nicht in einer Strafe enden. Da kann man also auch gleich den direkten Weg via oben beschriebenen Schutz (auch vor sich selbst) verwenden.

Dabei spielt es keine Rolle, ob sich einer Ohrlöcher oder ein Tattoo stechen, sich die Zunge spalten, sich die Brüste vergrößern oder sich einen Arm abschneiden lässt. Ist halt Selbstbestimmung und solange es keinen anderen Menschen betrifft, ist das eigenes Ermessen.

Iirc gibt es einen Paragraphen gegen (Selbst)verstümmelung. Schließlich führt das Entfernen von Gliedmaßen auch schnell dazu, dass man auf Hilfsleistungen der Gemeinschaft angewiesen ist/zurückgreift.


Ich hab keine Ahnung, wie das in den USA ist (Waco ist ja ein Beispiel), aber Anstiftung ist nicht verboten, strafbar ist eben Täuschung und wenn einer sagt, dass du nach dem Tod ein bessere Leben hast (wie auch immer das gehen soll), dann ist das meiner Meinung nach Täuschung.
Ebenso wenn du dem Selbstmordattentäter sagt, dass 72 Jungfrauen auf ihn warten.
(die Sache mit den Jungfrauen muss auch mal geklärt werden. Wenn ich eine Bürste (:D), hab ich dann nur noch 71 Jungfrauen oder wird die danach ausgetauscht und ich hab immer 72 Jungfrauen?)
(und was ist mit Frauen, kriegen die 72 Jünglinge oder müssen sie ans andere Ufer schwimmen, weils immer nur Jungfrauen gibt?)

Frag deinen bevorzugten Iman. Da nicht einmal die Zahl der Jungfrauen festgelegt ist (5 bis >100 werden definitiv genannt), geschweige denn die für ihren Erhalt zu erbringende Leistung (morden ist nach Meinung vieler schonmal eine ganz schlechte Idee), dürfte auch der Rest genau so erzählt werden, wie man gerade lustig ist oder der going-to-be Attentäter es hören möchte. Vergleiche Neuwagen und Handyverträge: Die haben im Verkaufsgespräch auch prinzipiell genau die Eigenschaften, nach denen du gerade suchst.
 
Iirc gibt es einen Paragraphen gegen (Selbst)verstümmelung. Schließlich führt das Entfernen von Gliedmaßen auch schnell dazu, dass man auf Hilfsleistungen der Gemeinschaft angewiesen ist/zurückgreift.

Du kannst immer auf Hilfeleistungen der Gemeinschaft angewiesen sein, wenn eine Operation daneben geht, wie letztens ja wieder zu lesen war, die Xte Brustoperation war eben die eine zu viel und sie ist gestorben. Wäre sie nicht gestorben, wäre sie wohl ein Pflegefall geworden und wer hätte dafür aufkommen müssen? Genau, die Gemeinschaft.
Lasse ich mir ein Piercing machen, das sich später entzündet, muss ich in Behandlung gehen, wer kommt dafür auf? Genau, die Gemeinschaft.
Kannst du endlos so weiter machen.
Selbstbestimmung ist eins der höchsten Errungenschaften unseres Grundgesetzes und wenn es einer drauf anlegt, dann kann er sich immer darauf berufen.

Frag deinen bevorzugten Iman. Da nicht einmal die Zahl der Jungfrauen festgelegt ist (5 bis >100 werden definitiv genannt), geschweige denn die für ihren Erhalt zu erbringende Leistung (morden ist nach Meinung vieler schonmal eine ganz schlechte Idee), dürfte auch der Rest genau so erzählt werden, wie man gerade lustig ist oder der going-to-be Attentäter es hören möchte. Vergleiche Neuwagen und Handyverträge: Die haben im Verkaufsgespräch auch prinzipiell genau die Eigenschaften, nach denen du gerade suchst.

Dass Morden im Islam ebenso verachtet wird wie im Christentum, ist klar, aber es werden ja keine Moslems getötet (zumindest wird es den Selbstmordattentätern gesagt) und das ist dann wieder im Einklang mit dem Koran und für ihre Taten werden sie hoch geschätzt und kommen eben zu den 72 Jungfrauen.
Und ich bezweifel, mal so nebenbei, dass auch nur ein einziger Iman diese Geschichte mit den Jungfrauen plausibel erklären kann.
Genauso könntest du einen Priester fragen, wie das denn nun mit der Hölle abläuft. ;)
 
Du kannst immer auf Hilfeleistungen der Gemeinschaft angewiesen sein, wenn eine Operation daneben geht, wie letztens ja wieder zu lesen war, die Xte Brustoperation war eben die eine zu viel und sie ist gestorben. Wäre sie nicht gestorben, wäre sie wohl ein Pflegefall geworden und wer hätte dafür aufkommen müssen? Genau, die Gemeinschaft.
Lasse ich mir ein Piercing machen, das sich später entzündet, muss ich in Behandlung gehen, wer kommt dafür auf? Genau, die Gemeinschaft.
Kannst du endlos so weiter machen.

Und jedes einzelne Mal trifft man auf den eindeutigen Unterschied, dass Verstümmelung nicht das Ziel der Handlung ist ;)


Dass Morden im Islam ebenso verachtet wird wie im Christentum, ist klar, aber es werden ja keine Moslems getötet (zumindest wird es den Selbstmordattentätern gesagt) und das ist dann wieder im Einklang mit dem Koran

Nö. Der verbietet allgemein das Töten Unschuldiger, auch unschuldiger Ungläubiger. Nur Verteidigung ist erlaubt.

Und ich bezweifel, mal so nebenbei, dass auch nur ein einziger Iman diese Geschichte mit den Jungfrauen plausibel erklären kann.
Genauso könntest du einen Priester fragen, wie das denn nun mit der Hölle abläuft. ;)

Die ist aber auch per Definition ein unspezifiziertes Worst-Case-Szenario, über das man nicht alles weiß. Den Attentätern wird dagegen scheinbar ein konkretes Versprechen gegeben, kein "alle eure Wünsche werden war)
 
Und jedes einzelne Mal trifft man auf den eindeutigen Unterschied, dass Verstümmelung nicht das Ziel der Handlung ist ;)

Tja, sowas ist eben Definitionssache. Für die einen ist ein Tattoo schon eine Verstümmelung. :schief:

Nö. Der verbietet allgemein das Töten Unschuldiger, auch unschuldiger Ungläubiger. Nur Verteidigung ist erlaubt.

Das wird ja als "Verteidigung" verkauft, ebenso wie die USA ihre Grenzen verteidigen, nur eben nicht an ihren Grenzen. ;)
Doch wo ist die Grenze? Menschen, die das "feindliche" Regime unterstützen (und das tut man ja, wenn man z.b. in den USA oder bei uns lebt) sind automatisch nicht mehr unschuldig?

Die ist aber auch per Definition ein unspezifiziertes Worst-Case-Szenario, über das man nicht alles weiß. Den Attentätern wird dagegen scheinbar ein konkretes Versprechen gegeben, kein "alle eure Wünsche werden war)

Das Problem hier ist auch wieder, dass es keine klare Aussage gibt, die allgemein in der islamischen Welt akzeptiert wird (und ich meine die gesamte islamische Welt).
 
Iirc gibt es einen Paragraphen gegen (Selbst)verstümmelung. Schließlich führt das Entfernen von Gliedmaßen auch schnell dazu, dass man auf Hilfsleistungen der Gemeinschaft angewiesen ist/zurückgreift.

Da schon Körperverletzung mit Einwilligung für niemanden strafbar ist, wird die Selbstverletzung wohl noch viel weniger strafbar sein. Anderes gilt natürlich sinnvollerweise beim Militär wenigstens im Kriegsfall, da hier die Wehrfähigkeit erhalten werden muß.
 
Hallo,

die Situation ist in Deutschland folgendermaßen:

1) Selbsttötung an sich ist straffrei aber man kann belangt werden, wenn durch den Versuch andere zu Schaden gekommen sind.
2) Beihilfe zur Selbsttötung ist straffrei, aber z.B. für Ärzte gilt die Garantenpflicht und das ärztliche Standesrecht, so dass sie letztlich wieder zur Ersten Hilfe verpflichtet wären.
3) Passive Sterbehilfe (=Abschalten der Lebenserhaltung oder verzicht auf notwendige Medikamente) ist straffrei, soweit ein klarer Wille des Patienten vorliegt.
4) Aktive Sterbhilfe (=Tötung) ist strafbar
5) Indirekte Sterbhilfe (=Lebensverkürzung durch Schmerzmittel) ist straffrei, soweit ein klarer Wille des Patienten vorliegt.

Sehr schön ist dies unter Sterbehilfe - Rechtslage Deutschland erläutert.
 
Der thread sollte lieber mal in der Versenkung verschwinden; am Anfang steht so viel dummes Zeug.



Ah Mist, gepusht. :ugly:
 
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