Israel - Konflikt aktuell & allgemein

Und jetzt könnte jeder sagen, aus dem und dem Grund finde ich das und das, aber verurteile auch dieses und jenes Verhalten der Gegenseite (oder mache das bewusst nicht, weil ich die Israelis einfach für alleinverantwortlich halte, auch wenn die Fakten was anderes aufzeigen) oder so.

@emp1 Und meinst du, das passiert gleich und wir haben somit den Frieden im Nahost-Thread hergestellt? :D
Die obige Aufzählung erscheint umfassend zu sein.

Die grundsätzliche Kernproblematik dieses Gebietes ist eine fast nicht Lösbare.
Genau genommen war diese Region seit es den Sapiens gibt immer wieder Durchzugsland diverser Völker und Stämme und ausnahmslos alle, die nun dort wohnen, gab es vor 3000-3500 Jahren oder so dort gar nicht.
Trifft ja für uns Deutsche genau so zu.

Im Prinzip müssen dort sich erst einmal alle damit abfinden, dass es eben so ist, wie es ist.

Riesenmetropolen, wie z. B. NewYork machen es vor, dass es durchaus möglich ist, dass diverse Volkgruppen in namhafter Anzahl auf dichtem Raum halbwegs friedlich miteinander leben können.

So lange das Grundprinzip der gegenseitigen Anerkennung nicht vorhanden ist, wird das nix mit Frieden in der Region.
Gilt explizit für die Hauptprotagonisten Israelis wie Palästinenser.

So irrsinnig sich das im Angesicht des heutigen Krieges anhören mag:
Da muss völlig neu gedacht werden.
Eine Zwei-Staaten-Lösung wird für immer und ewig den Hass aufeinander einzementieren.

Ich für meinen Teil glaube, dass es besser wäre, wenn es eine Einstaatenlösung gäbe.
Das wäre ein zweifellos schmerzhafter Prozess und insbesondere die religiös-konservativen Kräfte bei Israelis und Palästinensern werden sich extrem schwer tun, so etwas akzeptieren zu können.

Ein winziger Staat in Afrika könnte Modell sein, wie man es zumindest versuchen könnte.
Ruanda.
Trotz unermesslichem Gräul ist es halbwegs funktionierend, sehr weit von Perfekt weg und die überlebenden Tutsis führen auch heute eher ein Nischendasein. Der Staat Ruanda als Institution versucht jedoch zu Einen.

Das alles wird sehr viel Zeit beanspruchen, Generationen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Warum stellst du Fragen, die Unwahrheiten suggerieren?
Ich konkretisiere, warum zerbombt die IDF nicht auch im Westjordanland vergleichbar mit dem Gaza streifen?
Ich höre bisher nicht von Raketen aus dem Westjordanland auf Israel. Könnte eventuell damit zu tun haben.
Unfassbar, wo denn?
Gibts Quellen dazu?
Ja die gibt es.

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und jede Menge mehr auch schon in der Vergangenheit.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich für meinen Teil glaube, dass es besser wäre, wenn es eine Einstaatenlösung gäbe.
Das wäre ein zweifellos schmerzhafter Prozess und insbesondere die religiös-konservativen Kräfte bei Israelis und Palästinensern werden sich extrem schwer tun, so etwas akzeptieren zu können.
Ich glaube, es kommt eher drauf an, ob die Menschen in der Region sich irgendwann mal dazu entscheiden, friedlich miteinander zu leben. Ob in einem, zwei oder x Staaten, ist dann nachrangig. Dazu bräuchte es eine Staatsgewalt, die dann auch entsprechend innere und äußere Sicherheit herstellen kann und will. In den Staaten, wo das der Fall ist, und die keinen Krieg wollen, da gibt es dann auch nur einen, wenn man angegriffen wird. Und ansonsten kann man sich endlich um die Verbesserung der Lebenssituation der eigenen Bevölkerung kümmern.

Die Prioritäten liegen mitunter leider woanders.
 
Trotz unermesslichem Gräul ist es halbwegs funktionierend, sehr weit von Perfekt weg und die überlebenden Tutsis führen auch heute eher ein Nischendasein. Der Staat Ruanda als Institution versucht jedoch zu Einen.

Gutes Beispiel! - in mehrfacher Hinsicht: Das hat nämlich geklappt, eben weil die Welt NICHT hineingeredet hat - und die diversen Player dort keine geopolitischen Interessen hatten, die ein Frieden eher stört. Außerdem ließen die sich von der UNO helfen.

Was wären die Ultrakonservativen ohne die Amerikaner? Was wäre die Hamas ohne den Iran?

Gleichzeitig ging der Friedensprozess in Ruanda mit Zugeständnissen einher. ALLE wurden und werden an der Macht beteiligt. Mehr oder weniger ..

Der Friedensprozess begann schon 1993, dauert also schon über 30 Jahre. Und hatte auch Rückschläge. Da liegt die Latte verdammt hoch.
 
Im Libanon mehren sich nun wieder die Stimmen, die auf die Umsetzung der Resolution 1701 pochen. So kündigte Ende der Woche Libanons Premierminister Najib Mikati - selbst ein Sunnit - an, seine Regierung werde im UN-Sicherheitsrat einen "kompletten und sofortigen Waffenstillstand" einfordern und sich im Gegenzug zur Durchsetzung der Resolution 1701 verpflichten.
Spannend. Wäre ne tolle Entwicklung. Wie allerdings die, steht im Artikel, schwache libanesische Armee das dann umsetzen wollen würde, steht leider nicht drin. Die UN haben da ja bisher auch gar nix gerissen, selbst da, wo sie stationiert sind.

Auch der Rest des Artikels ist interessant.
 
Die USA erhöhen angesichts der katastrophalen humanitären Lage in Gaza den Druck auf Israel, die Situation für die Menschen dort spürbar zu verbessern. Andernfalls drohe ein Verstoß gegen US-Gesetze zur militärischen Unterstützung, hieß es aus Washington. Das könnte auch die US-Militärhilfen für Israel gefährden.

Die jüngsten Bilder von einem Angriff der israelischen Streitkräfte auf ein Krankenhausgelände im Gazastreifen seien "entsetzlich", sagte John Kirby, der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrats im Weißen Haus. Das US-Außenministerium bestätigte außerdem Berichte über einen Brief, in dem US-Außenminister Antony Blinken und Verteidigungsminister Lloyd Austin ihre "tiefe Besorgnis" über die humanitäre Lage in Gaza äußerten und "dringende und nachhaltige Maßnahmen" seitens der israelischen Regierung forderten.


Welche konkreten Konsequenzen die US-Regierung ziehen könnte, sollte Israel der Aufforderung nicht nachkommen, war zunächst unklar. Es gehe nicht "um irgendwelche Drohungen", sagte der Sprecher des Außenministeriums, Matthew Miller, sondern um "Ergebnisse" für die Zivilbevölkerung im Gazastreifen.
Quelle: USA setzen Israel Frist und drohen mit Kürzung von Militärhilfen

Hoffentlich passiert da auch endlich mal was. Was Israel da macht verstößt eindeutig gegen das Völkerrecht.
 
Na ob Großbritanien die Teile welche nicht an Staaten gehen auch wieder als Mandatsmacht verwaltet halte ich für sehr unwahrscheinlich. Das Osmanische Reich gibt es ja nicht mehr.
Also haben die Briten die Hand drauf und Israel müsste neu verhandeln?
Ich weiß, dass alle irgendwie an der Vergangenheit kleben, ab er niemand hat einen Flux Kompensator.
Es spielt also keine Rolle, was man hätte früher besser machen können. Es ist so wie es ist.
 
Also haben die Briten die Hand drauf und Israel müsste neu verhandeln?
Ich weiß, dass alle irgendwie an der Vergangenheit kleben, ab er niemand hat einen Flux Kompensator.
Es spielt also keine Rolle, was man hätte früher besser machen können. Es ist so wie es ist.
Na das hat wenig an Vergangenheit hängen zu tun. Aber es müsste ja an den vorherigen Besitzer gehen wenn es für Territorium keinen Staat gibt dem es entrissen wurde. Siehe Golan oder auch den Sinai.
 
Na das hat wenig an Vergangenheit hängen zu tun. Aber es müsste ja an den vorherigen Besitzer gehen wenn es für Territorium keinen Staat gibt dem es entrissen wurde. Siehe Golan oder auch den Sinai.
Aber worüber diskutieren wir? Dass es für Palästina keinen Platz gab? Beide Staaten sollten ja entstehen. Soweit ich weiß, gab es auch den Platz, aber nur Israel gründete den eigenen Staat.
 
UNWRA-Chef: Keine Untersuchung zu Terror-Verstrickung mehr offen

Der Generalkommissar des UN-Flüchtlingshilfswerks UNWRA ist bei einer Pressekonferenz auch auf Vorwürfe gegen Mitarbeiter des Hilfswerks und mögliche Verstrickungen in den Hamas-Terrorangriff vom 7. Oktober 2023 eingegangen. Hierzu habe es eine gründliche Untersuchung gegeben, die betreffenden UNWRA-Mitarbeiter seien gemeldet, teils bei den Angriffen getötet oder inhaftiert worden, sagte er laut Nachrichtenagentur KNA.

"Mit Blick auf das Hamas-Massaker vom 7. Oktober ist keine Untersuchung mehr offen", betonte Lazzarini. Er hatte direkt nach dem Bekanntwerden der Vorwürfe erklärt, dass jeder, der möglicherweise in den Terrorakt verwickelt sei, zur Rechenschaft gezogen werde. Deutschland und andere Geberländer hatten temporär ihre Mittel für das Hilfswerk eingestellt.
Find ich gut, dass es fertig untersucht sein soll. Was mir fehlt sind Daten und Fakten sowie Maßnahmen:
- Wieviele direkte Unterstützer des Terroraktes gab es in der UN Organisation? Wieviele indirekte?
- Wie sah die Organisation dieser Beteiligten aus? Wie das Netzwerk?
- Wie haben diese kommuniziert?
- Wann haben sie sich radikalisiert? Sind sie vielleicht schon als Radikale in die UN Organisation aufgenommen worden? Wenn nein, warum ist es dann verborgen geblieben, dass sie sich radikalisiert haben?
- Wie stellt die UN nun sicher, dass keine Radikalen diese und andere Institutionen unterwandert können? Sowohl vor als auch während der Zugehörigkeit? Es hat ja bisher augenscheinlich nicht funktioniert.
- Wo ist das klare Statement gegenüber Israel, dass man sich persönlich dafür entschuldigt und sich schämt, solchen Menschen Schutz durch UN Zugehörigkeit geboten zu haben und somit den Terrorakt und dessen Planung die notwendigen Ressourcen vermittelt zu haben?

Also, ein wir haben es untersucht, die Menschen, die das gemacht haben sind entweder tot oder inhaftiert oder gemeldet, Schwamm drüber, ist mir viel zu wenig.
 
Aber worüber diskutieren wir? Dass es für Palästina keinen Platz gab? Beide Staaten sollten ja entstehen. Soweit ich weiß, gab es auch den Platz, aber nur Israel gründete den eigenen Staat.
Ursprünglich war meine Frage, wie viel Land muss Israel zurück geben.

Natürlich gab es für Palästina Platz, nur genutzt hat man die Möglichkeit nicht.
 
Die Gesellschaft in Israel war schon davor gespalten. Da hat es schon Demos gegen Netanjahu & Co gegeben.

Nein.
Ja.
Es gibt seit Jahrzehnten Demos gegen Netanjahu & Co. Mit Ausnahme der Demos gegen die Justizreform, die sich nicht gegen seine allgemeine politische Position richteten (die haben die Wähler x-fach gut geheißen), sondern gegen seine mangelnde Rechtsstaatlichkeit, waren das aber kleine Veranstaltungen von Randgruppe. Die israelische Gesellschaft war eben nicht gespalten, sondern ein Kontinuum. Das schließt ein, dass Leute am äußeren Rand des Meinungsspektrums angepisst sind, aber es bedeutet auch, dass es eine stabile Mehrheit in der Mitte gibt.

Die löst sich seit 12 Monaten Stück für Stück auf. Heute gibt es unter den politische Aktiven quasi nur noch "knallhart dafür" und "knallhart dagegen". Das ist eine gespaltene Gesellschaft - und eine Situation, die massive innenpolitische Probleme für die israelische Zukunft mit sich bringt. Man sieht ja gerade bei unseren Landtagswahlen was passiert, wenn die Bevölkerung sich in zunehmend radikalere Lager spaltet (wobei in Israel eins so radikal wie nur möglich angefangen hat :ugly: ) und die Mitte wegbricht.

Für die Hamas natürlich ein Traum, wenn sich nach Gaza, Westjordanland, Syrien und bald Libanon auch Israel selbst in die Liste der vorderasiatischen Failed States einreihen sollte. (Der Weg dahin ist natürlich noch weit, aber im Zuge des 7.10. wurde ein erster, sehr großer Schritt in diese Richtung unternommen.)


Ich würde insoweit widersprechen, als es außer dem "Einmarsch" und Terror verbreiten - keine weitergehenden Pläne gab. Die haben PR-Mäßig gerade einfach nur "Glück", dass das israelische Militär samt seiner Führung jegliche Verhältnismäßigkeit verloren hat.

Okay, mit "keinem weiteren Plan" hast du recht. Aber "Glück" würde ich den aktuellen Zustand, ungeachtet aller humanistischen Probleme, auch aus Sicht der Hamas nicht nennen, sondern eben Plan.

Eine vernünftige Regierung hätte natürlich mit Präzisionsschlägen nur einzelne Verantwortliche töten können. Oder einen vernünftige Regierung hätte den globalen Schock genutzt, um die Hamas auf diplomatischem Wege von jeglicher Unterstützung abzuschneiden. Oder eine vernünftige Regierung hätte endlich Verantwortung für die Menschen in den Regionen übernommen, über die und über deren Leben man de facto die Kontrolle beansprucht. Aber Netanjahu und, was den militärischen Teil betrifft, die IDF, haben in der Vergangenheit x-fach bewiesen, dass sie nicht über diese Art Vernunft verfügen. Damit gab es als Reaktion auf das Blutbad der Hamas nur noch zweieinhalb Möglichkeiten:

a) Netanjahu zeigt einen Funken Rückgrad, wiedersetzt sich der menschenverachtetenden Forderungen seiner Koalitionspartner und die israelische Regierung zerbricht in einem Moment, in dem sie eigentlich Kontrolle über die Lage beweisen musste. War sehr unwahrscheinlich, wäre aber ein Win für die Hamas gewesen.
b) Israel macht den Gazastreifen platt. Das Ergebnis ist, wie man sieht, ein Win für die Hamas (zu Lasten der Gazianer, aber das ist denen egal)
b') Israel beginnt den Gazastreifen platt zu machen, wird dann aber wegen nationaler oder internationaler Kritik gestoppt, was zu Szenario a) führt. Das wäre der ultimative Win für die Hamas gewesen.

Ich weiß nicht, welchen Ausgang die Hamas konkret als plausibel gesehen hat (die sehen die Welt offensichtlich anders als ich), aber sie konnten so oder so mit einem Erfolg planen. Alles, was diesen verhindern konnte, wären entweder die Sicherheitskräfte an der Grenze gewesen (die waren aber weit davon ab) oder ein Level von Vernunft, dass in Israel nicht an der Regierung ist. Daher: Nicht "Glück gehabt". Sondern eine perfide Zwickmühle geschaffen, in der absehbar war, dass Netanjahu der Hamas in die Hände spielen würde.

Und ich fürchte, bevor der Wähler in Israel merkt, wie katastrophal er sich gerade selber schädigt durch den Ansehensverlust im Rest der Welt - wird es zu spät sein.

Das ist eine ebenso häufig wiederkehrende Situation im Nahostkonflikt, die das Anstreben eines Völkermords auf beiden Seiten der Konfliktlinie. Wer Zusammenhänge zwischen beiden Aspekten sieht, ist schon einen Schritt weiter als Netanjahu & Co.


der angriff der hamas ging gegen israelische zivilisten ... die feiglinge haben nicht das israelische militär angegriffen!

Letztere Aussage ist schlichtweg falsch. Wie bereits x-fach beschrieben und eigentlich schon seit dem 7.10.23 aus sämtlichen Nachrichten bekannt sein sollte, hat die Hamas AUCH das israelische Militär angegriffen. Und wie ich schon mal dargelegt hatte, ist der Anteil der Militär und Sicherheitskräften (was aus Sicht von Palästinensern kein großer Unterschied ist, beide üben tödliche Gewalt im Namen Israels aus) zuzuordnenen Opfer unter denen des 7.10. sogar höher, als der Anteil von Hamaskämpfern unter den israelischen Opfern des Gazakriegs.


Das Israelische Militär gibt keine Informationen mehr zu Opfern, wenn Raketen in Israel einschlagen.

Das ist auch nicht nötig, da es innerhalb des israelischen Kernlandes noch eine freie Presse und NGOs gibt, die von sich aus über zivile Opfer berichten. Das ist schlicht kein Militärthema.

Da die Hamas und auch die Hisbollah aber immer noch mit Raketen angreifen und der Iron dome nicht alle abfangen kann, ist es müßig zu diskutieren, dass es keine Toten gibt.

Iron Dome ist verdammt gut und ein sehr großer Teil der Raketen, die nicht abgeschossen werden, soll schlicht gar nicht abgefangen werden. Die Zahl derjenigen, die tatsächlich "durch" kommen, anstatt dran vorbei zu fliegen (gerade die Hamas ist nicht einmal in der Lage, zuverlässig auf Großstädte zu zielen), fallen dann dank, dank der guten israelischen Frühwarnsysteme und der überall vorhandenen Bunker und Schutzräume (ja, die Gegener der Hamas bauen sowas noch viel systematischer in Zivilgebieten :) ) meist auf menschenleere Straßen. An der syrischen Grenze kommt noch hinzu dass die Hisbollah, zumindest immer dann wenn Tagesschau & Co überhaupt ein präziseres Ziel als "Nordisrael" angeben (was selten ist) auf israelische Militärstellungen zielen. Das heißt bei deren Zielgenauigkeit zwar auch nicht viel, aber reduziert die Zahl potentieller ziviler Opfer deutlich.

Tatsächlich würde mir außer dem Hisbollah Fehlgänger auf ein syrisches Dorf im Golan (das stand afaik NICHT unter Iron-Dome-Schutz) kein einziger tödlicher Raketenangriff einfallen. Es gab 3-4-5(-6?) Anschläge in Israel, wo israelische Hamas-Sympathisanten mit Schusswaffen oder Messern gemordet haben. Die Hamas jenseits der Grenze ist, dank der Sicherung derselben, eigentlich keine aktue Gefahr für die israelische Bevölkerung.


Ich konkretisiere, warum zerbombt die IDF nicht auch im Westjordanland vergleichbar mit dem Gaza streifen?
Ich höre bisher nicht von Raketen aus dem Westjordanland auf Israel. Könnte eventuell damit zu tun haben.

Könnte es. Wobei ich mich nicht festlegen würde, in welche Richtung die Kausalität ausgeprägter ist. Aber die Feststellung, dass die IDF dort mit anderen Methoden (und glücklicherweise deutlich weniger) tötet, ist halt doch schon eine ganz andere, als die vorherige Behauptung, sie wäre dort gar nicht aktiv.
Umgekehrt muss man aus Sicht palästinensischer Aggressoren respektive deren Propagandamöglichkeiten halt leider auch sagen: Trotz diverser Angriffe des israelischen Militärs ist das palästinenisch kontrollierte Territorium im Gaza-Streifen von 2006 bis 2023 nicht kleiner geworden (im Gegenteil). Das Westjordanland schrumpft dagegen jeden Tag.


Na das hat wenig an Vergangenheit hängen zu tun. Aber es müsste ja an den vorherigen Besitzer gehen wenn es für Territorium keinen Staat gibt dem es entrissen wurde. Siehe Golan oder auch den Sinai.

Bei der Rückgabe palästinensichen Eigentums geht es nicht um Staatlichkeit, sondern tatsächlich um Privatbesitz. Den müsste man theoretisch den ehemaligen Besitzern respektive dessen Erben zurückgeben. Nur sind letztere mittlerweile ziemlich zahlreich und an israelischem Eigentum würde nahezu nichts in der Region übrig bleiben, weswegen diese Maximalforderung ebenso wenig plausibel ist, wie die Vertreibung oder Auslöschung aller Palästinenser oder zumindest Gazianer, die Teile der israelischen Regierung befürworten.
 
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