Israel - Konflikt aktuell & allgemein

Wow jetzt wird es hier echt "lustig"!
Zitat: Heute 12:27 Uhr
Eh ja und? Dort steht nirgends, dass ich zivile Opfer bestreite. Alter Schwede, inwiefern macht es Sinn mit dir zu schreiben, wenn du weder verstehst, was ich schreibe, noch dich daran erinnerst, was du selber schreibst. Wird nämlich gerade etwas mühsam mit dir.
Wenn du den Unterschied nicht bemerkst, bemerkst du gar nichts mehr!
Achsooo, warte jetzt! Die Menge an zivilen Opfern macht es aus, ob Terrorist oder Freiheitskämpfern.
Über 1000 zivile Opfer = Terrorist
Unter 1000 zivile Opfer = Freiheitskämpfer.

:klatsch: :klatsch: :klatsch:
Du kannst mir viel erzählen im I-Net wenn der Tag lang ist, alle Indizien durch und in deinen Posts der letzten Jahre, weisen auf das Gegenteil hin.
"Indizien" die Objektivität in Person observiert und analysiert, mit seiner Lupe wie Sherlock Holmes.

Jetzt mal Spaß bei Seite, nur weil ich gerne Sucuk esse und das im "Was isst du gerade" Thread poste, macht mich das noch lange nicht zum Türken. Demnach ist @RyzA, aka Mr. Kavalli, der größte Türke hier im Forum :ugly:

Im Endeffekt ist es aber auch egal, was ich bin. Wichtig ist nur zu wissen, dass ich weiß, dass du ein alter weißer Mann bist, der sich genau dem Klischee entsprechend gerade verhält?
 
Hier kann man für die israelischer Opfer und deren Familien Spenden.
 
Eh ja und? Dort steht nirgends, dass ich zivile Opfer bestreite. Alter Schwede, inwiefern macht es Sinn mit dir zu schreiben, wenn du weder verstehst, was ich schreibe, noch dich daran erinnerst, was du selber schreibst. Wird nämlich gerade etwas mühsam mit dir.
In deinem Zitat steht eindeutig das die zivilen Opfer wohl eher nur Kollataralschäden sind, weil du behauptest die Angriffe richten sich in 1. Linie gegen militärische und staatliche Ziele!
Der geplante und vorsätzliche Überfall eines zivilen Musikfestivals mit Massenerschießungen, Entführungen und Leichenfledderei bzw. zur Schaustellung dieser Leichen, ist etwas grundsätzlich anderes.

Nochmal wenn du den Unterschied nicht bemerkst, bemerkst du gar nichts mehr!

Achsooo, warte jetzt! Die Menge an zivilen Opfern macht es aus, ob Terrorist oder Freiheitskämpfern.
Über 1000 zivile Opfer = Terrorist
Unter 1000 zivile Opfer = Freiheitskämpfer.
Wo hat das Jemand geschrieben, ich habe geschrieben, dass das die PKK schon seit Jahrzehnten nicht mehr macht, und in dem Umfang gegen die türkische Zivilgesellschaft nie gemacht hat, ist aber anscheinend zu hoch für dich!
Die PKK hat überwiegend gegen das türkische Militär gekämpft, die HAMAS kämpft alleine durch ihre tausenden abgefeuerten Raketen ausschließlich gegen die israelische Zivilgesellschaft.
"Indizien" die Objektivität in Person observiert und analysiert, mit seiner Lupe wie Sherlock Holmes.

Jetzt mal Spaß bei Seite, nur weil ich gerne Sucuk esse und das im "Was isst du gerade" Thread poste, macht mich das noch lange nicht zum Türken. Demnach ist @RyzA, aka Mr. Kavalli, der größte Türke hier im Forum :ugly:
Rofl!

Im Endeffekt ist es aber auch egal, was ich bin. Wichtig ist nur zu wissen, dass ich weiß, dass du ein alter weißer Mann bist, der sich genau dem Klischee entsprechend gerade verhält
Das empfinde ich als Kompliment, ich bin gerne ein alter weißer Mann!
Danke!
 
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.... ob Terrorist oder Freiheitskämpfern. ...
Das ist eine willkürliche Bezeichnung. Gewinnt man, ist man Freiheitskämpfer, verliert man, ist man Terrorist. Der Begriff "Terrorist" wird mir viel zu inflationär genutzt und für allerlei Repressalien missbraucht auch oder gerade bei uns.

Was war z.B. Georg Elser? Damals ein ganz böser Terrorist, der hingerichtet wurde. Heute ist er ein wichtiger Freiheitskämpfer, nach dem zurecht Schulen benannt und Denkmäler errichtet werden. Die Geschichte definiert, wer Terrorist ist und wer nicht. Viele sind einfach nur widerwärtige Mörder. Wie die NSU Täter. Die würde ich niemals in den Stand "Terroristen" heben. Auch die Hamas ist für mich nichts weiter als eine Mörder- und Schlägertruppe, aber es sind weder Freiheitskämpfer noch Terroristen. Die machen keinen Freiheitskampf. Aber, das werden Historiker bewerten. Und in unterschiedlichen Regionen natürlich anders.
 
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In deinem Zitat steht eindeutig das die zivilen Opfer wohl eher nur Kollataralschäden sind, weil du behauptest die Angriffe richten sich in 1. Linie gegen militärische und staatliche Ziele!
Der geplante und vorsätzliche Überfall eines zivilen Musikfestivals mit Massenerschießungen, Entführungen und Leichenfledderei bzw. zur Schaustellung dieser Leichen, ist etwas grundsätlich anderes.
Okay, das stimmt. Das wusste aber auch noch niemand heute mittag gegen 12 Uhr.
Nochmal wenn du den Unterschied nicht bemerkst, bemerkst du gar nichts mehr!
Den Unterschied zwischen PKK und Hamas? Nope sehe ich tatsächlich nicht. Sind für mich beides Terrororganisationen.
Wo hat das Jemand geschrieben, ich habe geschrieben, dass das die PKK schon seit Jahrzehnten nicht mehr macht, und in dem Umfang gegen die türkische Zivilgesellschaft nie gemacht hat, ist aber anscheinend zu hoch für dich!
Zu hoch!? Ich habe Michel Foucaults Werke und Luhmanns Systemtheorie gelesen, danach ist nichts mehr zu hoch :ugly:
Du bist nur schlecht informiert, über deine Lieblingsterrororganisation:

Die PKK hat überwiegend gegen das türkische Militär gekämpft, die HAMAS kämpft alleine durch ihre tausenden abgefeuerten Raketen ausschließlich gegen die israelische Zivilgesellschaft.
Oh ja, hier ist wieder das Märchen von der "sozialistischen" PKK, die nur türkische Militärs vor Istanbuls Fußballstadien und Ankaras Einkaufsgassen tötet...

Aber jetzt mal logisch betrachtet: Wieso sollte die Hamas keine militärischen Ziele angreifen. Das wäre doch dumm und Entbehrung jeglicher Logik. Das glaube ich einfach nicht.
Das empfinde ich als Kompliment, ich bin gerne ein alter weißer Mann!
Danke!
Ist ja auch nicht schlimm, Gott hat uns alle unterschiedlich schön erschaffen.
Viel schlimmer ist, dass der alte weiße Mann auf die Idee kam, den Rest der Welt zu unterjochen. Das macht er zwar heute nicht mehr so aktiv, aber was ihm geblieben ist; er versucht die sprachliche Deutungshochheit über alles um ihn herum zu haben.
Er will den Diskurs beherrschen, indem er alles Nicht Weiße katalogisiert, definiert, und dann einteilt in was gut und böse ist, wer Menschenrechte hat und wer nicht, was Bildung und Fortschritt bedeutet, und vor allem steht er immer auf der objektiven Seite und ist somit stets der Gute in seiner ich-zentrierten Geschichte über seine Welt und den Rest...

Was ihn jedoch am meisten auszeichnet: Er ist sich nicht den unterschiedlichen Privilegien bewusst, die er heute hat, weil seine Vorfahren die Welt dafür ausgebeutet haben. Die Armut der Ausgebeuteten schreibt der weiße Mann, den ärmeren Teilen der Welt selber zu, "Wer verwehrt ihnen denn den Weg zum Wohlstand? Sollen sie halt so fleißig sein wie wir!" sind dabei Sätze, die in gleicher oder ähnlicher Form fallen, während er für relativ wenig Geld gute Klamotten und Schuhe trägt, die Kinder auf der anderen Seite der Welt für Paar Cents mühevoll genäht haben.

Kommt dir vielleicht bekannt vor^^
Auch die Hamas ist für mich nichts weiter als eine Mörder- und Schlägertruppe, aber es sind weder Freiheitskämpfer noch Terroristen.
Vielleicht sind es Menschen, die seit ihrer Kindheit auf mehrere Meter große Betonmauern mit Stacheldraht schauen, hinter denen Wohlstand floriert, während sie auf ihrer Seite ein Dasein im Elend und Armut fristen und dabei noch täglich erleben wie das Militär in nahezu jedem Haushalt einen Menschen drangsaliert, ermordet oder vergewaltigt hat.
Da wird eine Menschengruppe über Jahrzehnte systematisch traumatisiert und wir erwarten allen ernstes alle, dass das nicht schief läuft?!
Keiner kommt als Mörder zur Welt. Okay, nach der Kriminalpsychologie soll das wohl auch mal vorkommen. Aber doch nicht bei einer Menschengruppe. Das sind doch nicht alles nur Menschen mit einer Psychopathie als Persönlichkeitsstörung. Wie kann es also sein, dass eine Hamas so lange Zulauf bekommen kann. Wollen wir Symptombehandlung, oder an die Wurzel gehen, und dann die Gründe benennen - so bitter sie dann vielleicht auch sein mögen - die tatsächlich dazu führen, dass eine Hamas überhaupt gedeihen kann?

Aber nein, sorry das könnte eine zuu bittere Wahrheit sein, die man hier wahrscheinlich nur ungern hören möchte, oder vielleicht gar nicht so laut aussprechen darf, wenn man nicht den Job verlieren möchte, daher lieber wegschauen. So eine Geschichte macht sich auch im ARD nicht gut, weil das würde den zarten deutschen Michel vielleicht zu sehr verstören und außerdem hält der liebe Threshold nichts von der Opferkarte.
Ist ja leichter gesichtslose Menschen von jeglichem Kontext gelöst für ihre Taten zu verurteilen und zu hassen.
 
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... Da wird eine Menschengruppe über Jahrzehnte systematisch traumatisiert und wir erwarten allen ernstes alle, dass das nicht schief läuft?!...
Keine Sorgen, mir ist die Wirkung der "Maßnahmen" klar. Es ging nur um den Begriff, nicht um eine Ursachenanalyse. Und wenn jemand, warum auch immer, Zivilisten meuchelt, dann ist es ein Mörder, aber kein Terrorist oder Freiheitskämpfer. Auch oder gerade in der größten Not kann man sich an die wirklichen Täter halten und nicht an mehr oder weniger Unbeteiligte.

Raketen in Wohngebiete zu schicken ist etwas anderes, als z.B. illegale Siedler gefangen zu nehmen und in Gefängnisse zu stecken. Auch diese unerträgliche Mauer zu sprengen bewerte ich anders, als Kindergärten zu beschießen. Usw.

Und was aktuell passiert, und auch in den letzten Jahren passierte, geht für meinen moralischen Kompass überhaupt nicht. Ich halte mich aber mit Bewertungen zurück, denn ich lebe nicht vor Ort. Und beide Seiten finden immer wieder Argumente, warum sie genau so handeln müssen, wie sie es tun. Und damit drehen wir uns im Kreis, Lösungen findet niemand und es bleibt ein Mahnmal für die Idiotie des Menschen, wie es der Postillon so treffend formulierte.
 
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2.: 167 Staaten auf der Welt erkennen den Staat Israel an. Das ist für mich das Völkerrecht.

Iirc 2 Staaten (aber nicht die UNO selbst) erkennen die aktuellen Herrschaftsansprüche Israels an.

3.: Was willst Du mir damit sagen? Das Israel kein anzuerkennender Staat ist?

Ohne klare Grenzen kann ein Staat nicht in Frieden exisitieren. Und fünf von sieben Völkern in der Gegend, darunter das israelische selbst, erkennen die international festglegten Grenzen des Staates Israel nicht an. Bei Nummer 6 scheint die Anerkennung auch immer mal wieder nur auf dem Papier zu existieren und Nummer 7 erhebt, trotz formeller Anerkennung, auch ab und zu Ansprüche, wenn die wirtschaftliche Situation es denn zulässt.
Was willst du jetzt also mit deinem "Völkerrecht" machen, wenn es alle betroffenen Völker unisono ablehnen? Die Kolonialtruppen schicken und es durchsetzen, weil Völker irgendwo anders der Meinung sind, dass wäre so richtig für die Lösung?
Ich glaube, so hat die heiße Phase der Geschichte angefangen...

Da gehen unsere Meinungen auseinander. Ich vergleiche die Situation durchaus und ich vergleiche, wie sich die Bevölkerung der Gebiete verhalten hat. Da sehe ich dann erhebliche Unterschiede. Warum gibt es noch keinen anerkannten Staat Palästina? Weil diese Ihrerseits Israel nicht anerkennen, nicht einmal das Kernland vor den Siebentagekrieg. Ganz dumme Entscheidung. Und so steht man ohne alles da, wird aber trotzdem massiv aus vielen Teilen der Welt unterstützt.

Diese Entscheidung mag aus heutiger perspektive dumm sein, aber sie war unter demokratisch-rechtsstaatlicher Perspektive berechtigt. Wie viele Polen haben 1940 das deutsche Reich bereitwillig anerkannt und damit die gerade erfolgte Enteignung ihrer selbst akzeptiert? Eher wenige und logischerweise wollte auch ein Großteil der Plästinenser lieber nach der Gründung Israels erstmal sein Eigentum und seine Grundrechte zurück. Ein Problem, dass sich bis heute vererbt hat.

Ebenso absurd mutet die Frage nach einer palästinensischen Staatsgründung 1949 an: Damals gehörte ein Teil Palästinas Jordanien, ein Teil Israel und ein Teil Ägypten. Wie ruft man da mal eben eine gemeinsame Nation aus? Wie organisiert man sich überhaupt, in einer Zeit in der Kommunikation mittels Post erfolgt und das in diesem Beispiel über verfeindete Grenzen hinweg? Genauso gut könntest du fragen, warum die Kurden damals keinen Staat gegründet haben.


Kennt Ihr das Sprichwort ..wenn sich zwei streiten, freut sich der Dritte?
Wenn Europa im Krieg verwickelt ist was macht dann China, Indien, Pakistan?

Hoffentlich die Kaschmirfrage klären.


Aber darum geht es hier nicht, hier geht es um den Nahostkonflikt. Und da zündeln natürlich alle herrlich mit. Der Konflikt muss so bleiben. Es gibt zuviele Gewinner daran. Und wen interessieren hunderte getöter Zivilisten? Niemanden jener, die die Macht hätte, dass zu verhindern. Denn ansonsten würde es verhindert.

Gewinner gibt es in dem Konflikt gar keine. Er ist, im Gegenteil, ein wunderbares Beispiel dafür, wie weit Menschen zu gehen bereit sind, um genau das sicherzustellen: Das "die anderen" bloß nicht gewinnen. Vollkommen egal, wie viel man selbst dabei verliert.


Na ja, von einem großslawischen Reich in naher Vergangenheit habe ich im Geschichtsunterricht nichts gehört. Ganz im Gegensatz zu einem muslimischen Großreich, welches ca. 1400 Jahre bestand hatte und mit dem osmanischen Reich so gar nicht lange her ist.

Das osmanische Reich mag !in der ferneren! Vergangenheit etwas größer gewesen sein, aber es war nie "das muslimische Reich". Persien, die islamischen Völker Ost- und Zentralasiens sowie große Teile des islamischen Afrikas gehörten selbst auf dem Höhepunkt der Ausdehnung nicht dazu, sondern im wesentlichen Byzanz und zwei Streifen entlang der südlichen Mittelmeer- und der östlichen Rotmeerküste. Die letzte zusammenhängende politische Organisation aller Muslime war, in einem weit kleineren Reich, Mohammed selbst. Und diese Einigkeit endete bekanntermaßen noch vor seiner Beerdigung.

Das ist einer der wichtigsten Punkte, der einem zum verstehen der "muslimischen Welt" klar werden muss: Sie existiert nicht.
Das ist ein im wesentlichen von europäischen Rassisten herbeiphantasiertes Konstrukt, um sich dagegen abzugrenzen und Angst davor herbeizureden. Aber insbesondere der Erbkonflikt zwischen persischem und arabischen Kulturraum (inkl. Ägypten), der Auswüschse in gesamt Vorderasien hat, macht eine Einigung auf breiter Front unmöglich und weder die süd- noch die zentralasiatischen noch die afrikanischen Muslime wollen damit etwas zu tun haben. Seit 100-150 Jahren kann man noch die Türken als weitere Entität betrachte, die haben ihre nationalistische Abschottung auch im Rahmen des widererstarkenden Fundamentalismus beibehalten, wie man sogar ganz bequem an den Moscheeverbänden in Deutschland sehen kann.

Ich sehe es nicht für abwegig, dass sich muslimische Nationen irgendwann zusammenschließen werden, und nichts fördert mehr Zusammenhalt als ein äußerer Feind.

Letzteres stimmt zwar. Aber nicht einmal als Israel den Tempelberg besetzt hat, haben sich mehr als ein halbes Dutzend der muslimischen dagegen zusammengeschlossen. Und die haben das genaugenommen auch nicht deswegen gemacht, sondern schon vorher, weil sie Teile des israelischen Territoriums für sich beansprucht haben (und allgemein angepisst waren von britischer Kolonialpolitik und deren Nutznießern). 60 bis 80% aller Muslime haben damals zwar vielleicht geschimpft, sind aber nicht aktiv geworden. Und heute sind die Streitigkeiten untereinander und die nationalistischen Rivalitäten eher noch ausgeprägter, umgekehrt schreitet die Säkularisierung auch im islamischen Raum immer weiter voran. Ich kann mir keine Bedrohung vorstellen, die so mächtig wäre, dass sich Araber, Perser, Mauren, Malayen, Turkvölker, etc. dagegen zusammentun, nur weil sie Muslime sind.


Erkenne in den Beiträgen von Vorgestern, Gestern und Heute keinen Mehrwert, oder, dass sie dieses Thema wirklich voran bringen.

Also wenn wir [Staat, an dem die Verteidigung Israels hängt], [Staat, dessen Gebiet Israel teilweise besetzt hält], [Volk, das sich von Israel unterdrückt fühlt], [Staat, der im Israel-Konflikt vermitteln soll], [Volk, von dessen Gebiet aus Israel angegriffen wird] und [Konflikt, dessen Zentrum Israel ist und der seinerseits im Zentrum nahezu jeder israelischen Entscheidung steht] nicht erwähnen dürfen und auch jedliche Vergleiche sowie die Erwähnung von nun einmal durchweg historisch begründeten (respektive ""begründeten"") Ansprüchen der Konfliktpartien untersagt sind, dann wird das hier aber ein arg dünner Faden. :ugly:
Soll ich einen neuen Aufmachen "Geschichte, gegenwärtige Einflüsse und Zukunft des nahen Ostens"? Dann kann das hier zu einer reinen News-Ticker-Sammlung mit Links verkommen, die man dann zumacht, da in einer unmöglich gemachten Diskussion niemand Diskussionsinteresse zeigen kann :P .

(Diskussionen über europäische Atomwaffen oder die Einstufung der PKK und Wählerschaft der HDP finde ich allerdings auch eher störend/ablenkend. Manchmal kann auch ein weit hergeholtes Beispiel angebracht sein, um zu unterstreichen, dass etwas eben anders ist. Aber bei einem guten Beispiel sollten sich alle einig sein, wie dieses Vergleichsobjekt überhaupt geartet ist. Sonst diskutiert man Ende über darüber und verdeutlicht rein gar nichts.)


Ja, in der Überschrift des Themas steht das Wort "allgemein", trotzdem muss man hier jetzt nicht erneut eine Geschichtsstunde der letzten 2000 Jahre abhalten.

2000 Jahre wären übertrieben. Aber wenn Leute wegen Dingen morden, die ihrem Urgroßvater angetan wurden, dann sind 3-4 Generationen oder 100 Jahre automatisch Teil der Diskussion. Nicht zwingend Zentrum (es sei denn alle hier finden das spannender. Aber dann hätte man es schon vor Monaten diskutiert), aber ganz ohne Erwähnung auskommen... Tricky, wenn die, über die man diskutiert, es selbst ansprechen.
Und so Sachen wie "welche Staaten könnten sich noch einmischen, weil sie Bezug haben?" kann man halt auch nicht ohne einen kurzen "haben die überhaupt Bezug?"-Blick in die Geschichte beantworten. Oder?


Sie wird seit Jahren verurteilt, was sollten wir sonst machen? Sollten wir sie unterstützen? Natürlich nicht,

Nun ja: Wir unterstützen seit Jahren andere Sektoren Israels und das ist einer der wichtigsten Gründe dafür, dass Israel die nötigen Ressourcen für die strittigen Projekte übrig hat. Vergleiche Afghanistan: Den Taliban schenken wir nur sehr zurückhaltend dringend benötigte Lebensmittel und zivile Infrastruktur, weil wir ganz genau wissen, dass sich dadurch nicht die Lage bessern würden, sondern dass die Taliban einfach nur mehr Divisen für Unterdrückung auf Aufrüstung umleiten könnten. Aber wenn Israel große Teile seiner Armee finanziert und Großgerät direkt geschenkt bekommt, israelische Wirtschaft und Forschung bevorzugter Partner für gut subventionierte Projekte ist und besonders gute Handelsbedingungen bekommt, von der direkten Förderung israelischer Kultur ganz zu schweigen, dann tut man so, als hätte das gar nichts damit zu tun, dass der israelische Staat seinerseits für all diese Bereiche erstaunlich wenig ausgeben muss und sich am anderen Ende des Haushalts einen paramilitärische Polizeiapparat leisten kann, der außerhalb der völkerrechtlichen Grenzen Israels eine Macht ausübt, auf die manch explorative Armee nur neidisch sein kann.

Wir gehen sogar noch einen Schritt weiter und brandmarken höchst offiziell Initiativen, die die Profite des israelischen Imperialismus/Kolonialismus auf zivilgesellschaftlichem Wege schmälern wollen, als "antisemitisch". (Mit allen sich daraus ergebenen, auch institutionellen Konsequenzen. An der Stelle übrigens die Anmerkung, dass die Verwendung von "Antisemitismus" in einer verengten, nur auf Juden gerichteten Bedeutung eine von deutschen Rassisten in Selbstbezeichnung geprägte Bedeutung ist.)


Bund prüft sämtliche Palästinenser-Hilfen

Wie ich bereits schrieb, das sieht aber momentan nicht so aus als wenn dafür in naher Zukunft noch Geld fließen wird ... das wird die Hamas nutzen um ihm gemeinen Volk, den Hass auf alles "westliche" noch weiter zu schüren. Ist das weise?

Quelle: ARD Tagesschau

In den Gaza-Streifen floss schon seit der Wahl der Hamas kaum noch was aus nicht-arabischen Ländern. Da wird das keinen großen Unterschied machen. Aber die PLO-Autokratie, die sich mangelhaft von dem laufenden Morden distanziert hat, könnte künftig ein Finanzproblem bekommen. Folgen: Unklar. In den letzten Jahren auch weder zu einer Besserung der Lebensverhätlnisse der Palästinenser noch zu einer Steigerung der Sicherheit Israels geführt und schon gar nicht zu einer Versöhnung. Man kann also nicht gerade sagen, dass da ein Teil einer Lösung der Boden unter den Füßen weggezogen wird.


Doch das geht, denn die PKK hat seit 2008 keine tausenden Raketen auf die Türkei geschossen und sie läuft auch nicht mehr seit Jahren, eher Jahrzehnten durch die Gegend und tötet hunderte eher tausende von Zivilisten, wie das die HAMAS in den letzten 15 Jahren mehrfach getan hat.

Es mag spitzfindig erscheinen, könnte aber noch wichtig werden, wenn in den nächsten Tagen diverse Instutionen und Personen ihre Position zur Hamas ändern: Die haben in den letzten 15 Jahren nicht "mehrfach" "tausende von Zivilisten" getötet. Sondern nicht einmal annähernd einmal 1000 insgesamt. Selbst "Wellen" wie die Messerstechereien vor ein paar Jahren, waren de facto "nur" eine Aneinanderreihung von 1-2 Dutzend Attacken mit jeweils 0 bis niedrigen einstelligen Opferzahlen. In der Summe in diesem Fall unter 40. Das ist verdammt viel, wenn man sich in einem Land sicher fühlen will - aber es führt netto zu relativ wenig Toten (verglichen mit den üblichen Verdächtigen wie Rauchen, Straßenverkehr, Blitzschlag, Verkaufsautomaten, Heirat,...).

Was ich auf die schnelle an systematischen Listen finde, läuft daumen*pi darauf hinaus, dass von der Wahl der Hamas bis Anfang dieser Woche maximal 200 bis 300 Menschen ermordet wurden, inklusive der Opfer weiterer Akteuere neben der Hamas.
Letztere hat in den letzten Tagen also alleine mit dem Angriff auf das Musikfestival die Zahl der Opfer des letzten 1,5 Jahrzehnte verdoppelt, insgesamt vermutlich schon mehr als verdreifacht.

Das liegt sicherlich zu einem größeren Teil an der israelischen Verteidigung respektive des technischen Unvermögens der Hamas, die hätten sicherlich in der Vergangenheit gerne mehr getötet. Aber diese extreme Esakalation ist dennoch eine Zensur, die die Diskussion, die Bewertung und die Reaktionen prägt und prägen wird. Denn zuletzt waren die Israelis im wesentlichen ein in Sicherheit lebendes Volk, dass nach belieben schalten walten und konnte und das deswegen reichlich Kritik dafür bekommen hat, dass es nicht gerade im Interesse von Frieden und Aussöhnung schaltete und waltete. "Hunderte Opfer pro Tag", auch wenn das ganz sicher ein unwiederholbares Einzelereigniss darstellt, sind ein sehr starkes Narrativ gegen diese Anschuldigungen.


Das sagt niemand. Israel wurde angegriffen und besetzte in dem Zug strategisch wichtige Gebiete. Warum war man denn so blöd und begann einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen Israel? Vertausch also bitte nicht Ursache und Wirkung

Israel wurde nicht von den Bewohnern des Westjordanlands angegriffen, die ihr Land für zionistische Siedlungen räumen müssen. Die Mehrheit dieser Palästinenser war noch nicht einmal gebohren, als Israel das letzte Mal eine formale Angriffserklärung erhielt. Und unter anderem (allerdings auch aus vielen anderen Gründen) weil Israel ihnen die Staatlichkeit abspricht, könnten sie nicht einmal in Friedensverhandlungen über einen etwaigen geerbten Krieg treten.

(Nicht das man diese Seite Palästinas als sonderlich kriegerisch betrachten sollte. Konflikte der letzten Jahre im/aus dem Westjordanland drehten sich überwiegend um neu gegründete israelische Außenposten oder um gewaltsame Einsätze isralischer Sicherheitsbehörden mit des öften zweistelligen Zahlen ziviler Todesopfer und teilweise mehrtägigen existenbedrohendem Versorgungsnotstand für 10000de. Also um Widerstand gegen Taten, die eigentlich selbst nach israelischen Recht abgestraft werden sollten.)


Achsooo, warte jetzt! Die Menge an zivilen Opfern macht es aus, ob Terrorist oder Freiheitskämpfern.
Über 1000 zivile Opfer = Terrorist
Unter 1000 zivile Opfer = Freiheitskämpfer.

Eigentlich eher umgekehrt: 20 Opfer sind ein Schwerstverbrechen, 2000 Opfer sind Kollateralschäden.

Aber wie schon gesagt, ist "Terrorist" klassischer Weise und in Vorderasien anhaltend über die Wahl der Methoden und die Zielsetzung klar definiert.
- Wer der Machtausübung dienende Institutionen (i.d.R. Soldaten, ggf. auch der Polizei zugezählte Sicherheitstruppen) gezielt angreift, damit diese ihn nicht mehr unterdrücken können, der ist "Kämpfer". Beispiele: Französische Ressistance, Che Guevara, afghanische Nordallianz, Opposition in Myanmar.
- Wer dagegen unschuldige Zivilisten ermordet, in der Hoffnung, ein ganzes Volk zu vertreiben oder (seltener) eine ganze Nation zum Rückzug zu bewegen, der ist Terrorist. Beispiele: KKK, Hamas, IRA, El Kaida, RAF.

(Mischformen sind möglich. Siehe Taliban, FARC oder in Teilen den IS, aber auch die von Israel gegen Palästinenser praktizierte Sippenhaft kann unter bestimmten Gesichtspunkten als Angstmaßnahme betrachtet werden.)
 
Die letzte zusammenhängende politische Organisation aller Muslime war, in einem weit kleineren Reich, Mohammed selbst. Und diese Einigkeit endete bekanntermaßen noch vor seiner Beerdigung.
Korrektur dazu: Diese zusammenhängende politische Organisation aller Muslime, begann nach der erzwungenen Auswanderung des Propheten aus Mekka nach Medina, wo dann eine Verfassung und der Stadtstaat Medina (vormals Yathrib) gegründet wurde. Die Expansion nahm ab dann stetig zu, sodass zum Ableben des Propheten die Muslime, die ganze arabische Halbinsel aus der Hand der herrschenden Götzendiener entrissen und schon an den persischen und byzantinischen Grenzen standen. Seine vier direkten Nachfolger, Zeitzeugen, enge Freunde und Verwandte, übernahmen dann das sogenannte Kalifat und gingen in die islamische Historie als die vier rechtgeleiteten Kalifen ein. Ein innerpolitischer Disput entbrannte dann als der 3. Kalif ermordet wurde und die Staatsführung in die Hände des vierten Kalifen überging, namens Ali (Neffe und Schwiegersohn des Propheten), nach dessen Ermordung die Ummayaden das Reich übernahmen. Auf diese Zeit bezieht sich die erst später entstandene Schiia, also die Schiiten.
Daher stimmt auch die Aussage nicht, dass die Uneinigkeit schon vor dem Tod des Propheten Muhammed vorhanden war. Jedenfalls ist das historisch nicht belegt. Im Gegenteil, der Prophet Muhammed vollbrachte das Wunder die gesamten arabischen Stämme, die teilweise Jahrzehntelang im Krieg sich befanden, unter der Flagge des Islams zu einigen und für Frieden zu sorgen.

Wie dem auch sei. Erst in der Zeit der Ummayaden und lange nach dem Tod des Propheten entstanden dann auch schon kleine pre-schiitische Strömungen. Das Reich wuchs jedoch weiterhin über ganz Nordafrika, Spanien und Frankreich in westlicher Richtung und im Osten bis in den indischen Subkontinent rein.

Wiki hat dazu ein sehr anschauliches Bild und guten Eintrag dazu:

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Auch interessant ist hierbei, dass die Umayyaden sunnitische Muslime waren und somit der Iran ursprünglich sunnitisch zum Beginn ihrer Konversion waren. Die Schiitisierung des Irans entstand viel später, nämlich erst Jahrhunderte später im 15. Jhd unter dem Schach Ismail.

Sorry, für den OT Exkurs, aber das war mir wichtig, im Kontext des Nahost Konflikts. Und wer diesen Konflikt wirklich verstehen möchte, sollte auch die Geschichte des nahen Ostens kennen.
 
Zuletzt bearbeitet:
... Wiki hat dazu ein sehr anschauliches Bild und guten Eintrag dazu: ---
Das ist lange her und aus einer Zeit, die von West- und Nordeuropäer gerne verdrängt wird. Themen wie Sklaverei in der Zeit, als arabische Schiffe die Küsten abgrasten und Europäer einsammelten, sind aus unserem kollektiven Gedächnis natürlich verschwunden, denn wir sind ja immer die Gewinner. Wenn die Türken 1683 Wien erobert hätten, wäre die Geschichte komplett anders verlaufen. Da ging es um Stunden.

Heute sind diese Gebiete aber alles andere als ein Staatsgebiet, das mit einer Stimme entscheidet. Ich weiß bis heute nicht, ob die arabische Welt von sich aus so zerrstritten ist, oder ob von außen "unterstützt" wird. Es wäre aber nicht auszudenken, wenn sie geeinigt gegen Israel vorgehen würde. Und solange sich Schiiten und Sunniten bis aufs Blut bekämpfen, kann man von außen unbesorgt zuschauen. Nur die Israelis sitzen mitten drin. Das erklärt vielleicht, warum sie anderes reagieren, als wir es in unserer Blase des Wohlstands und Friedens machen?
 
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Ich bin mal gespannt ob Israel noch Bodentruppen einsetzt und in Gaza einmarschiert.
Könnte ich mir aber gut vorstellen. Das hatten sie in der Vergangenheit schon öfter gemacht.
 
Ich bin mal gespannt ob Israel noch Bodentruppen einsetzt und in Gaza einmarschiert.
Könnte ich mir aber gut vorstellen. Das hatten sie in der Vergangenheit schon öfter gemacht.
Werden und müssen sie, alleine um möglichst viele der Geiseln zu befreien.

Viel schlimmer ist, dass der alte weiße Mann auf die Idee kam, den Rest der Welt zu unterjochen. Das macht er zwar heute nicht mehr so aktiv, aber was ihm geblieben ist; er versucht die sprachliche Deutungshochheit über alles um ihn herum zu haben.
Er will den Diskurs beherrschen, indem er alles Nicht Weiße katalogisiert, definiert, und dann einteilt in was gut und böse ist, wer Menschenrechte hat und wer nicht, was Bildung und Fortschritt bedeutet, und vor allem steht er immer auf der objektiven Seite und ist somit stets der Gute in seiner ich-zentrierten Geschichte über seine Welt und den Rest...
Das hat nichts mit "weißen Männern" zu tun, sondern schlicht mit erdrückender technologischer Dominanz, welche die weiße Minderheit zeitweilig (etwa 400 Jahre) besaß und vieles von dem was du da dem "weißen Mann" andichtest hat der "gelbe Mann" (China) paralell auch getan, bis er den Anschluss ab dem 1700 Jahrhundert zunehmend verlor. Für den "gelben Mann" waren Jahrhundertelang alle anderen Menschen weniger Wert, als er selbst und verstand und definierte er sich selbst als "Zentrum der Welt".

Zudem setzt der "gelbe Mann" auch gerade dazu an das von dir geschriebene wieder umsetzen zu wollen und den "weißen Mann" abzulösen. Aber alles ganz fein, schließlich ist der "gelbe Mann" ja kein "weißer Mann".
 
Zuletzt bearbeitet:
Und solange sich Schiiten und Sunniten bis aufs Blut bekämpfen, kann man von außen entspannt zuschauen. Nur die Israelis sitzen mitten drin. Das erklärt vielleicht, warum sie anderes reagieren, als wir es in unserer Blase des Wohlstands und Friedens machen?
Glaube ich nicht. Zumal sich die Schiia/Sunni Konflikte in den letzten Jahrzehnten durch mediale Hetzer in den jeweiligen Ländern stark zugespitzt haben. Das war Anfang des 19. Jhd in Palästina eigentlich gar nicht das Thema.
Meine persönliche Theorie lautet, dass sich bei den ersten Zionisten-Siedler eine ganze Menge an Toxizität vermischt hat. Sie waren selber alle traumatisiert durch den Holocaust und genereller Verachtung in Europa, sind jedoch zugleich auch in diesem rassistischen Sozialdarwinismus sozialisiert worden, zudem wurde ihnen die Lehre des Ober-Zionisten Theodor Herzl eingeimpft, dass nur ein "Judenstaat" ihre Probleme lösen wird.

In Palästina angekommen haben sie sich natürlich wie das auserwählte Volk verhalten, welches ein heiliges Geburtsrecht auf die gesamte Levante hat (zionistischer Sozialdarwinismus kicks in), um dort die seit Jahrhunderten ansässige Bevölkerung stetig immer mehr zu vertreiben und in eine Ecke (Gaza) zu drängen. Das alles natürlich mit großer finanzieller Unterstützung ihrer europäischen/amerikanischen Freunde und Pro Zion Lobbys und heute steht man vor riesigen Stacheldraht-Mauern und sperrt Menschen in Ghettos, ironischerweise genau die gleiche Tyrannei, dessen ihre Großeltern selber Opfer waren.
Aber das Phänomen ist in der Psychologie auch bekannt, wenn zbsp ehemalige Missbrauchsopfer, später als Erwachsene selber andere missbrauchen.
 
Das sagt niemand. Israel wurde angegriffen und besetzte in dem Zug strategisch wichtige Gebiete. Warum war man denn so blöd und begann einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen Israel? Vertausch also bitte nicht Ursache und Wirkung
Du verwechselst da gerade den Sechstagekrieg mit dem Jom Kipur Krieg einige Jahre später.

Beim ersteren hat man seitens Israels einen Präventivangriff auf die auf dem Sinai zusammengezogenen Truppen Ägyptens ausgeführt, als Reaktion wurde dann Israel auch von Jordanien und Syrien angegriffen, In den folgenden sechs Tagen wurden Sinai, Gaza, Westjordanland und der Golan von Israel erobert. Es ging sogar soweit, dass Israel kurz davor war Damaskus, Amman und Kairo einzunehmen.
 
Das sagt niemand. Israel wurde angegriffen und besetzte in dem Zug strategisch wichtige Gebiete. Warum war man denn so blöd und begann einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen Israel? Vertausch also bitte nicht Ursache und Wirkung
Israel Kolonisiert illegal Palästina. Mehr brauch ich hier nicht zu schreiben und vorallem mit Dir zu diskutieren. Vertausch Du mal nicht Ursache und Wirkung…
 
Den Unterschied zwischen PKK und Hamas? Nope sehe ich tatsächlich nicht. Sind für mich beides Terrororganisationen.
Mach dich nicht lächerlich, der Unterschied bezog sich auf die faktischen vorsätzlichen Taten der HAMAS und deiner Behauptung sie würden in 1. Linie nur militärische und staatliche Ziele angreifen. Und natürlich war das schon seit Sonntag Mittag klar, das abzustreiten, zeigt nur wie du denkst!
Aber jetzt mal logisch betrachtet: Wieso sollte die Hamas keine militärischen Ziele angreifen. Das wäre doch dumm und Entbehrung jeglicher Logik. Das glaube ich einfach nicht.
Dafür kann ich auch nichts, es ist aber die Realität und Zivilisten lassen sich nunmal einfacher bekämpfen als Militär und Polizei. Der IS hat es ganz genauso gehandhabt, wenn möglich nur Zivilisten und wenn nicht anders möglich dann Militär und Polizei.
Die HAMAS wird diesemal sehr nachhaltig das israelische Militär kennen lernen!
Viel schlimmer ist, dass der alte weiße Mann auf die Idee kam, den Rest der Welt zu unterjochen.
Da unterscheidet er sich weder vom arabischen, gelben oder latainamerikanischen Mann.
Das macht er zwar heute nicht mehr so aktiv,
Ja wir haben dazu gelernt im Gegensatz zum arabischen Mann, der unterdrückt immer noch nachhaltig 50% seiner eigenen Bevölkerung.
er versucht die sprachliche Deutungshochheit über alles um ihn herum zu haben.
Wie man bei dir sieht, ist er da nicht der einzige "Mann" auf der Welt.
Er will den Diskurs beherrschen, indem er alles Nicht Weiße katalogisiert, definiert, und dann einteilt in was gut und böse ist, wer Menschenrechte hat und wer nicht, was Bildung und Fortschritt bedeutet, und vor allem steht er immer auf der objektiven Seite und ist somit stets der Gute in seiner ich-zentrierten Geschichte über seine Welt und den Rest...
Du bietest guten Anschauungsunterricht für deine eigene Propaganda.
Was ihn jedoch am meisten auszeichnet: Er ist sich nicht den unterschiedlichen Privilegien bewusst, die er heute hat, weil seine Vorfahren die Welt dafür ausgebeutet haben.
Ich glaube da unterscheidet er sich nicht wirklich vom arabischen Mann, der seine Privilegien noch heute gegenüber seinen Frauen mit Gewalt durchsetzt und was Ausbeutung und Sklaverei in der Vergangenheit betrifft, dem "weißen Mann" in absolut nichts nachsteht.
Kommt dir vielleicht bekannt vor^^
Von dir ausgesprochen? Ja!
Deshalb ziehe ich mir noch lange nicht den Schuh an, da kannst du lange warten!
 
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Echt verstörend was da abgegangen ist. Und das sind noch harmlose Bilder.
 
Das geht garnicht sowas, echt heftig da hätte jeder von uns dort beim Feiern gewesen sein können.
Nö, nicht jeder.
Ich und andere sicherlich auch, sind aus der Phase raus, in der man zum feiern auf irgendwelche Festivals geht.

Wie auch immer, es bleibt schlicht erbärmlich und verachtenswert, wenn die HAMAS meint sowas als legitimie Ziele zu betachten und dort Masaker anzurichten.
 
Wenn sich das hier als wahr herausstellen sollte und der Mossad kann das verifizieren, weiss ich nicht was die nächsten Wochen so passieren wird, aber ein echter ClusterFuck liegt zumindestens in der Luft!
Es kann wirklich sein, das es der Iran diesmal überspannt hat und die Israelis diesmal mehr als nur Nadelstichvergeltung üben.
 
Die Israelis haben wohl in relativ kurzer Zeit 300000 Reservisten aufgestellt:


Die werden bestimmt im Gazastreifen noch einmarschieren.
 
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