iPhone 5s: Touch-ID-Sensor zur Speicherung von Fingerabdrücken ruft Datenschützer auf den Plan

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Falls jemand an einer Tatwaffe deine Fingerabdrücke hinterlässt und es irgendwie rauskommt das Fingerabdrücke "gestohlen" worden sind und jetzt verwendet werden,
wird überall auf der weiten Welt noch schärfer bei Fingerabdrücken und Tatverdacht geschaut =)
Somit kann dir kaum was angehängt werden weil im Zweifelsfall wird für den beschuldigten entschieden. Wir leben ja auch noch in Deutschland xP

*kauft hier gut und günstig eine Tüte PARA* :ugly::D:P
 
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Im Zweifle für den Angeklagten gilt doch schon lange nicht mehr, siehe IP Datenermittlung/ Störerhaftung.^^

@cook
Wenn deine Fingerabdücke in einer Datenbank stehen und jedes Mal abgeglichen werden gilt perse für dich die Unschuldsvermutung nicht mehr, dann bist du bei jedem Abgleich ein potenzieller Verbrecher um es spitz zu sagen. Willst du das wirklich, unter Generalverdacht stehen?

MfG
 
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Im Zweifle für den Angeklagten gilt doch schon lange nicht mehr

Das weiß ich nicht. Ich war noch nie in einer solchen Bredouille ;)

Wenn deine Fingerabdücke in einer Datenbank stehen und jedes Mal abgeglichen werden gilt perse für dich die Unschuldsvermutung nicht mehr, dann bist du bei jedem Abgleich ein potenzieller Verbrecher um es spitz zu sagen. Willst du das wirklich, unter Generalverdacht stehen?

Die Unschuldsvermutung ist letztlich gesetzlich verankert. Und so etwas wie einen Generalverdacht gibt es nicht, denn selbst wenn jemand vorbestraft ist, muss man ihm jedes neue Verbrechen erst mal wieder nachweisen. Die Zeiten in denen es möglich war, Menschen wegen eines Generalverdachts zu belangen, sind Gott sei Dank seit fast 70 Jahren vorbei.
 
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Im Zweifle für den Angeklagten gilt doch schon lange nicht mehr, siehe IP Datenermittlung/ Störerhaftung.^^

@cook
Wenn deine Fingerabdücke in einer Datenbank stehen und jedes Mal abgeglichen werden gilt perse für dich die Unschuldsvermutung nicht mehr, dann bist du bei jedem Abgleich ein potenzieller Verbrecher um es spitz zu sagen. Willst du das wirklich, unter Generalverdacht stehen?

MfG
Wenn in den USA Abdrücke abgeglichen werden, steht Cook dort sowieso schon unter Generalverdacht. ;)

Um jemandem mit dem Abdruck etwas anzuhängen, ist viel mehr erforderlich, als nur den Abdruck zu hinterlassen, denn du müsstest viel über das Leben desjenigen wissen.
Es bringt nämlich nichts, wenn du um 18.30h in New York mit einem Mord in Verbindung gebracht wirst, während du zur selben Zeit grad in Los Angeles in der Sonne liegst.
Man kann also nicht irgendjemandem etwas anhängen, denn sowas muss gezielt gemacht werden und dann braucht man für den Abdruck auch keinen Scanner, denn anders bekommt man ihn leichter.

Wenn du wissen willst, wieso so viele mit Kinect ein Problem hatten, musst du dir nur 1984 anschauen. Die hatten dort den Prototypen. ;)
 
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Wenn in den USA Abdrücke abgeglichen werden, steht Cook dort sowieso schon unter Generalverdacht. ;)

Um jemandem mit dem Abdruck etwas anzuhängen, ist viel mehr erforderlich, als nur den Abdruck zu hinterlassen, denn du müsstest viel über das Leben desjenigen wissen.
Da hast du/ ihr ja auch völlig Recht aber so einfach wie jetzt war es eben noch nie. Schließlich befinden sich alle dafür relevanten Daten auf dem Smartphone oder lassen sich damit auslesen. Die Hintertürchen scheint es ja zu geben, zu mindestens bei US Amerikanischen Firmen. Und genau deshalb kann und sollte man das kritisch sehen, zu mindestens alle mal kritischer als die im Vergleich dazu lächerlichen Datenschutzbedenken bei Kinect 2, worauf ich ja auch irgendwie die ganze Zeit hinaus will.

MfG
 
Der Abdruck welcher vom Sensor eingelesen wird kann nicht so einfach missbraucht werden.

Der Sensor arbeitet mit Infrarotlicht und ließt den Abdruck unter der obersten Hautschicht ein.
Also nicht den Abdruck den man beim Anfassen von Gegenständen hinterlässt.

Dadurch ist es schier unmöglich jemanden eine Straftat anzuhängen wenn man den Abdruck, welcher von dem TouchID-Sensor gescannt wird, verwendet.

Weiterhin wird aus den Markanten Punkten des Abdrucks eine zeichenfolge erstellt welche mit der SoC-ID des Gerätes "verrechne"t wird. Daraus ergibt sich dann der Hashwert welcher von dem Gerät verwendet wird. Es wird nie ein Bild des Abdrucks gespeichert, sondern nur dieser Hashwert, welcher keine Rückschlüsse auf das Bild zulässt.

Von daher macht euch nicht ganz so wild.
 
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Der Abdruck welcher vom Sensor eingelesen wird kann nicht so einfach missbraucht werden.

Der Sensor arbeitet mit Infrarotlicht und ließt den Abdruck unter der obersten Hautschicht ein.
Also nicht den Abdruck den man beim Anfassen von Gegenständen hinterlässt.

Dadurch ist es schier unmöglich jemanden eine Straftat anzuhängen wenn man den Abdruck, welcher von dem TouchID-Sensor gescannt wird, verwendet.

Weiterhin wird aus den Markanten Punkten des Abdrucks eine zeichenfolge erstellt welche mit der SoC-ID des Gerätes "verrechne"t wird. Daraus ergibt sich dann der Hashwert welcher von dem Gerät verwendet wird. Es wird nie ein Bild des Abdrucks gespeichert, sondern nur dieser Hashwert, welcher keine Rückschlüsse auf das Bild zulässt.

Von daher macht euch nicht ganz so wild.
Und woher nimmst du diese "gesicherte" Erkenntnis und kannst du ausschließen das nicht irgend eine App den Abdruck scannt ohne das man das mitbekommt? Ich meine, bei Kinect 2 wurde auch ganz klar gesagt, man kann sie deaktivieren aber dennoch war die Skepsis so groß das man dann sagte, warum soll man sie angeschlossen lassen, wenn man sie deaktivieren könne? Die Schlussfolgerung war, dass es sich nur um eine "Alibi-Aussage" handelte und Daten einfach heimlich, man könnte es ja nicht ausschließen, gesammelt werden. Erst die offizielle Ankündigung man könne sie auch abschließen beruhigte die Datenschutzaufgeregten.

Also, warum sollte das in diesem Fall anders sein als bei der Kinect 2, warum soll man da jetzt mit einer anderen Logik herangehen?

MfG
 
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Und woher nimmst du diese "gesicherte" Erkenntnis und kannst du ausschließen das nicht irgend eine App den Abdruck scannt ohne das man das mitbekommt? Ich meine, bei Kinect 2 wurde auch ganz klar gesagt, man kann sie deaktivieren aber dennoch war die Skepsis so groß das man dann sagte, warum soll man sie angeschlossen lassen, wenn man sie deaktivieren könne? Die Schlussfolgerung war, dass es sich nur um eine "Alibi-Aussage" handelte und Daten einfach hiemlich, man könnte es ja nicht ausschließen, gesammelt werden. Erst die offizielle Ankündigung man könne sie auch abschließen beruhigte die Datenschutzaufgeregten.

Also, warum sollte das in diesem Fall anders sein als bei der Kinect 2, warum soll man da jetzt mit einer anderen Logik herangehen?

MfG

Diese Informationen habe ich einem Bericht auf ntv.de entnommen in dem sich ein Apple Soft-und Hardware-Entwickler zur Touch-ID geäußert hat und diese Aussagen von anderen Experten bestätigt wurden.
Und wie gesagt: Der Abdruck der unteren Hautschichten ist effektiv nicht anders Nutzbar.
 
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Genau das Gleiche hatte MS ja auch gesagt allerdings wurde das von den Nutzern nicht akzeptiert also warum sollte man bei Apple die Unschuldsvermutung gelten lassen aber nicht bei MS, so mal ja beides US Amerikanische Unternehmen sind? Darum geht es. Und biometrische Daten sind sensibler als irgendwelche Annahmen von angeblichen, es waren ja auch nur Gerüchte, Analysen welche zur Marktforschung verwendet werden könnten.

MfG
 
Bei MS war es eine Kamera, die Filmen und Fotos machen. Der Touch-ID-Sensor nimmt keine Bilder von Abdrücken, sondernmarkiert markante Punkte in einer Art Koordinatensystem.
Da liegt für mich der entscheidene Unterschied. Es ist realistish gesehen nicht der Sichtbare Fingerabdruck, der genutzt wird.
 
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Das kannst du nicht mit Sicherheit sagen, da vertraust du lediglich den Angaben von Apple. MS hat auch ganz klar gesagt das man die Kamera deaktivieren kann und so jene von Dir angegebenen Daten nicht erhoben werden und dennoch wurde dem kein Glauben geschenkt also warum sollte man da bei Apple eine andere Logik gelten lassen, dass ergibt für mich überhaupt keinen Sinn, so mal biometrischen Daten viel sensibler sind?!?

MfG
 
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So, bevor du jetzt noch mal MS oder Kinect in den Mund nimmst, schaust du dir brav 1984 an, dann solltest du verstehen, wieso viele mit MS ein Problem hatten/haben.

Kinect konnte man anfangs nicht abstecken und die Box musste alle 24h mal ans Netz und wenn man mit sowas auf den Markt kommt, braucht man sich nicht über Kritik wundern.
Den Fingerabdruck einer Person kannst du nur dann missbrauchen, wenn du diese Person kennst und weißt was sie macht, aber dann brauchst du dafür auch nicht mehr das iPhone stehlen, um an den Abdruck zu kommen.
Du kannst also diese zwei Dinge nicht miteinander vergleichen und dich darüber wundern, dass Apple nicht so kritisiert wird, denn die werden normalerweise bei jeder Kleinigkeit durch den Dreck gezogen, egal was andere Firmen machen.
 
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Na und? Den Fingerabdruck Sensor kann man defakto auch nicht deaktivieren oder kannst du sicherstellen das er "wirklich" aus ist wenn man ihn/ seine Funktion abschaltet? Man kann ihn auch nicht ausbauen und in wie weit Drittanbieter Programme darauf zurückgreifen kann auch nicht mit Sicherheit beantwortet werden. Ich bin einfach dafür das man beide Themen mit dem gleichen Maß an Skepsis behandelt, tut man das nicht, zeigt das einfach nur auf wie polemisch und sachfern die Aufregung bei der Kinect 2 gewesen ist. Ich will jetzt auch keine Leichen aus Apples Keller holen, bezugnehmend zu deinem Datumsbeispiel, darum geht es nicht, auch generell nicht um Apple sondern schlicht um die Funktion an sich und die fehlende Hysterie um den viel sensibleren Datenschutz bei Biometrischen Daten. ;)

MfG
 
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Na und? Den Fingerabdruck Sensor kann man defakto auch nicht deaktivieren oder kannst du sicherstellen das er "wirklich" aus ist wenn man ihn/ seine Funktion abschaltet?

Dann drückt man halt eben den Home-Button so, dass der Fingerabdruck nicht abgenommen werden kann, wenn man davor Panik hat, denn dafür braucht man den Finger nur seitlich zu halten.

Ich werde jedenfalls am Freitag ein iPhone 5S kaufen und werde den Scanner auch benutzen.

Aber danke, dass ihr euch solche Sorgen um die Sicherheit von uns Apple Usern macht.:D;)

PS:

Der Vergleich zur ursprünglich geplanten Funktionsweise von Kinect hinkt übrigens tatsächlich ganz gewaltig.
 
@DaStash
Du sollst dir den Film 1984 ansehen, denn Kinect wäre ein weiterer Schritt in diese Richtung gewesen. ;)

Den Scanner kann man aber nur dann missbrauchen, wenn man die Person wirklich kennt, aber dann braucht man den Scanner nicht mehr.
Dass hier mit zweierlei Maß gemessen wird, wundert dich nur, weil du es nicht verstanden hast.
 
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Ich habe das genau verstanden. Die Analogie zur Kinect 2 ist eindeutig, daran ändert auch dein Orwell Beispiel nichts. ;) Im Gegenteil, die permanente Angabe wichtigster biometrischer Daten ist in ihrer Sensibilität höher einzustufen als "der gläserne" Bürger, wenn auch nicht ungleich wichtiger. Deshalb sollte und muss man mindestens die gleichen Wertungskriterien anlegen, wie es eben auch bei Kinect 2 gemacht wurde.

@Cook
Also bei der Kinect 2 wurde es nicht akzeptiert wenn man gesagt hatte, deaktivieren und sicherheitshalber nen Karton/ Blumenvase vor die Kamera stellen, falls du verstehst was ich meine. :ugly: Das hat auch von meiner Seite absolut nichts mit gegen Apple sein zu tun. Mir stößt lediglich nur diese Doppelmoral auf, die von den Kinect 2 Datenschutzkritikern offensichtlich an den Tag gelegt wird. Das ist der Punkt.

Der Vergleich zur ursprünglich geplanten Funktionsweise von Kinect hinkt übrigens tatsächlich ganz gewaltig.
Es war von Anfang an ursprünglich geplant das sie deaktivierbar ist, nur wollte das ja niemand glauben, weil MS könne man ja sowas nicht glauben. Also, warum sollte man des jetzt analog bei den off. Apple Angaben anders werten?


MfG
 
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Also bei der Kinect 2 wurde es nicht akzeptiert wenn man gesagt hatte, deaktivieren und sicherheitshalber nen Karton/ Blumenvase vor die Kamera stellen, falls du verstehst was ich meine. :ugly: Das hat auch von meiner Seite absolut nichts mit gegen Apple sein zu tun. Mir stößt lediglich nur diese Doppelmoral auf, die von den Kinect 2 Datenschutzkritikern offensichtlich an den Tag gelegt wird. Das ist der Punkt.

Na ja, für mich persönlich ist es halt ein Unterschied, ob ich mir eine Art Kamera ins Wohnzimmer stelle, was für mich der absolut wichtigste Teil meiner Privatsphäre ist (und natürlich das Schlafzimmer :devil: ), oder ob ich meinen Finger benutze um mein Smartphone zu entriegeln. Aber es muss natürlich jeder selber wissen, wie er das gewichtet. Ich für meinen Teil hatte an den Kinect Diskussionen übrigens gar nicht teilgenommen, weil ich mir die XBox 1 nicht kaufen werde. Ich kann aber, entsprechend meiner Argumentation, voll und ganz verstehen, dass jemand Kinect als etwas anderes ansieht als den Fingerabdruck Scanner und ich sehe da ehrlich gesagt auch keine Doppelmoral.
 
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Das war auch ungefähr das, was hier auch alle anderen gesagt haben. ;)
 
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