Ich lese hier in Dänemark die Diskussion hier echt mit Interesse. Anscheinend gefällt es hier einigen, wenn ihnen die Provider auf den Kopf sch***en.
Hier oben gibt es schon länger eine Regelung in die Richtung. Die Provider müssen eine Minimalgeschwindigkeit angeben. Diese wird an deinem Anschluss zu jeder Zeit erreicht. Damit weiß ich also schon beim Vertragsabschluss, ob ich überzahle.
Das hat dazu geführt, dass manche Provider Tarife mit "garantierten" Geschwindigkeiten haben, du kriegst also definitiv, wofür du zahlst. Zusätzlich haben die Provider in der Regel sehr stabile Netze, weil sie sonst Geschäft verlieren.
Und wenn die Geschwindigkeiten unterschritten werden, hat man Anrecht auf eine sofortige Kündigung des Vertrags (6 Monate Laufzeit) und bekommt sein Geld zurück.
Echt ein Nachteil für den Kunden
Und während ich die deutschen Grünen auch nicht mag, warum kommen hier Leute mit Atomkraft und Radwegen daher?

Das ist Whataboutism vom Feinsten.
Der Schuss geht gewaltig nach hinten los. So veranlasst man die Provider nur die maximale Geschwindigkeit auf den Wert zu drosseln, der immer ankommt. Besonders die Kabelnetzbetreiber dürften betroffen sein. Z.B. 250Mbit Anschlüsse werden dann künstlich auf 100Mbit gedrosselt, weil man nur 100Mbit 24/7 garantieren kann. Ich wette der Preis bleibt aber der selbe. Wieder mal nicht zu Ende gedacht.
Dann weiß man das aber wenigstens bei Vertragsabschluss. Wenn es wie bisher überzeichnet so ist, dass man 1GBit bestellt und oft nur 100 MBit ankommen grenzt das an Betrug.
Die Preise sind dann "ehrlich" weil die Provider nicht mehr mit Fantasiezahlen werben können.
Theoretisch kann man jetzt schon etwas gegen zu geringe Leistung unternehmen. Dafür gibt es schon lange die Bundesnetzagentur. Die schreiben die Provider bei Problemen und Verstößen an und setzen sie unter Druck. Als mein Internet 3 Monate lang nicht richtig funktionierte, dauerte es nach dem Schreiben an die BNA nur knapp 3 Wochen, bis endlich der oftmals versprochene Techniker (der aber niemals kam) endlich vor der Tür stand. Der hat die Probleme in einer viertel Stunde beseitigt. Davor testeten sie immer mitten in der Nacht die Leitung und stellten ausreichende Verbindung fest, was bedeutete: "kein Eingreifen nötig" -.-
Der Ergebnis daraus: ich muss für diese 3 Monate nichts bezahlen und hätte sogar Anrecht auf Schadensersatz, da ich ja über LTE ins Netz musste. Natürlich ist mir mein Provider da auch entgegen gekommen aber ganz ehrlich, hier vor Ort gibt es zu dem keine Alternative, daher bin ich froh, dass ich das so ändern konnte und nicht auf das Sonderkündigungsrecht, das die BNA einräumt, zurückgreifen zu müssen...
Wow, durch das tolle System hattest du nur 4 Monate kein vernünftiges Internet und hast dafür Geld zurückbekommen?
