Und wie sollen sie das machen? Das einzige was die Regierung machen kann ist den Providern halbwegs faire Regeln für die Kunden aufzwingen. Aber sie dazu zwingen etwas anderes zu machen? Sollen sie auch gleich dich dazu zwingen das du jetzt Gruben gräbst für die Kabel?
Hier kann man den Grünen dieses mal wirklich nichts vorwerfen.
Die Einhaltung von Werbeversprechen unter Strafandrohung zu fordern löst nicht das Problem, sondern bekämpft nur die Symtome. Wichtige wäre Ausbauförderung, mehr finanzielle Unterstützung/ Ausbausubvention.
Fahrradwege wären sehr sehr hilfreich - aber da versagen die Kommunen regelmäßig mit halbgaren bis absolut Sinnlosen Maßnahmen denn das ganze kann nur funktionieren wenn es ein ganzheitliches Konzept gibt. Sprich ein durchgehendes Radnetz das nicht ständig mit normalen Straßen kollidiert, genügend Platz und auch gute Anbindungen an die öffentlichen Verkehrsmittel samt Abstellmöglichkeiten.
Ich sage nichts gegen vernünftige Fahrradwege allerdings frage ich mich immer öfter, wozu eigentlich? Die Fahrradfahrer hier in Berlin scheinen sich eh an kein Verkehrsregeln zu halten. Es werden regelmäßig trotz teils guter Fahrradwege Lichtzeichen, Verkehrsschilder und rechts vor links missachtet, so wie die Fahrtrichtung oder Abstand beim Überholen. Ich wäre dafür, dass wenn man Fahrradfahrer mehr als gleichberechtigtes Verkehrsmittel integriert, dass diese dann auch Kennzeichen pflichtig sind, mindestens wie Motorradfahrer, denn gerade durch die Missachtung, siehe Rotlichtverstöße, kommt es oft zu Unfällen, Autos machen eine Notbremsung, der Hinterverkehr fährt auf und der Verursacher, der Fahrradfahrer, fährt einfach weiter und kann nicht belangt werden. Ohne Kennzeichen bin ich nicht für einen Ausbau!
Ohne das ist es ziemlich Sinnlos (hab auch bei mir jetzt wieder gesehen - Verbindungsstraße zu einem kleinen Einkaufszentrum wurde zur Einbahnstraße degradiert - vom Einkaufszentrum wegführend - aber mit Radstreifen gegen die Einbahn............ Dadurch sind jetzt 2 weitere Kreuzungen überlastet und der Radstreifen bringt nix weil man den nur erreicht wenn man zuvor auf einer der 3 2spurigen Hauptstrßen ohne Radweg fährt, anstelle der Nebenstraßen mit Radweg und Schatten.
Das Problem ist, dass Politiker der Meinung sind, man könne die Innenstädte entlasten in dem Man Autofahrer auf das Rad umzwingt aber hier in Berlin funktioniert das nicht. Ich habe beispielsweise schon drei verschiedene Arbeitswege hinter mir und bei allen gelten ich sowohl von Entfernung als auch der Zeit als Pendler. Immer zwischen 13 und 30 KM, innerhalb von Berlin! Auf das Fahrrad umzusteigen würde diese Zeit deutlich vergrößern, habe ich alles schon durch und Arbeitsweg ist Lebenszeit, die man durch nichts aufwiegen kann. Im Übrigen trifft das auch auf die Öffis zu, mit denen ich deutlich länger brauche. So lange die Umstände bestehen, werde und kann ich nicht aufs Auto/Motorrad verzichten. und so geht es nicht nur Leuten wie mir, die in Berlin wohnen, sondern so geht es auch vielen Pendlern, die nach Berlin reinkommen um dort zu arbeiten.
Das Fahrrad ist gut für den Nahbereich aber wer Berlin kennt weiß, durch seine drei Zentren, dass da nichts nahe ist. Das mag in anderen Städten wie Münster vielleicht anders sein aber in Berlin klappt das so nicht aber das scheint den Grünen wurscht zu sein, dann lieber abstrafen und unnütze Fahrradwege bauen.^^
MfG