Internet: Dänen bekommen Gigabit-Kabelanschlüsse

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Bei mir in der Stadt wurden vor kurzem Werbeplakate von der Deutschen Glasfaser ausfgestellt. Was ist das überhaupt für ein Verein? Nicht das die wie Kabel Deutschland zu Vodafone gehören und anfangen zu drosseln. uploadfromtaptalk1454141545276.jpg
 
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Das hängt davon wie stark man den Videofeed komprimieren will.
H265 verspricht da z.B. deutlich bessere Resultate bei derselben Bitrate.
Hardware decoder gibts aber nicht, noch net. Am PC aber alles möglich und es sieht geil aus, belastet nur die CPU etwas ^^
Natürlich gibt es die schon...^^

MfG
 
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Bei mir in der Stadt wurden vor kurzem Werbeplakate von der Deutschen Glasfaser ausfgestellt. Was ist das überhaupt für ein Verein? Nicht das die wie Kabel Deutschland zu Vodafone gehören und anfangen zu drosseln.Anhang anzeigen 877344

Geh doch einfach mal auf deren Homepage.
Liest sich recht attraktiv.

200mbit down und upload, keine volumengrenze, günstiger monatspreis und für 1gbit und mehr bereits vorbereitet.... FTTH eben :)

Aber:
Kosten für die anschlusslegung sind vom Hauseigentümer mit mindestens 40% zu tragen..... werden wohl einige tausend Euro sein für die anschlusslegung.

Und so ist das auch ideal geregelt:
Wer das wirklich beruflich braucht (auch ein Startup) ist bereit das Geld in die Hand zu nehmen.
 
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@Tnb das hab ich von nem Kumpel aber ganz anders gehört :/ Entweder die drosseln oder haben enorme Probleme. Sein Internet fällt dann teilweise für mehrere Tage auf ~100KBit/s.
 
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@Tnb das hab ich von nem Kumpel aber ganz anders gehört :/ Entweder die drosseln oder haben enorme Probleme. Sein Internet fällt dann teilweise für mehrere Tage auf ~100KBit/s.

KD drosselt nicht. Sie haben diese Option zwar im Vertrag, aber da wird nur p2p/filesharing gedrosselt, der Rest ist unberührt.
Wenn der Probleme hat, soll der sich mit KD/Vodafone in Verbindung setzen, deren Support ist etwas besser geworden im letzten Jahr^^
 
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Es geht um die Zukunft für die Anbieter. Da ist es piepegal wieviele aktuell die Technologie nutzen.
Die sollen einfach Kupfer komplett entsorgen und gegen FTTH tauschen.
Das würde zwar aktuell einiges an Geld kosten, aber einige Vorteile haben:
Für die nächsten 20-50 Jahre hat man ausgesorgt was ausbauen angeht. Man wird viele Tarife anbieten können - um den Leuten das FTTH nahe zu bringen, kann man ja mit günstigen 10/10 mbit/s anfangen oder wie Google Fibre einen grundlegenden freien Anschluss mit geringer Geschwindigkeit anbieten, selbst 6/1 mbit/s würden es tun. Es

Der Punkt ist das man als Unternehmen für Geld das man investiert Zinsen bezahlen muß (oder bilanztechnisch so tun sollte), sprich eine Investition die sich erst in 50 Jahren rentiert ist nicht sehr attraktiv, es sei denn man bekommt dafür dann eine gigantische Rendite (Wald z.B.), deshalb ist die Kernfusion für private Unternehmen auch recht unattraktiv. Grob gesagt: ein Unternehmen hat keine Zukunft wenn es nach wenigen Jahren schon pleite ist.

Im Moment gibt es zwei Arten wie man Gewinn rausziehen kann: einerseits in dem man alle Anschlüße übernimmt, das ist besonders in schlecht ausgebauten Gebieten möglich, allerdings baut die Telekom dann schnall aus, was einen Erfolg zunichte macht oder durch sehr hochbezahlte, schnelle Anschlüße, leider sind die noch nicht so nachgefragt.

Aber:
Kosten für die anschlusslegung sind vom Hauseigentümer mit mindestens 40% zu tragen..... werden wohl einige tausend Euro sein für die anschlusslegung.

Sowie ich es weiß ist die Anschlußlegung in der Ausbauphase kostenlos, daher wohl auch die Plakate. Danach werden 750€ fällig, klingt fair.
 
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Nein, ist ein holländischer Baukonzern, der jetzt aktuell Deutschland mit FTTH versorgt, weil die Niederlande schon voll sind. Komisch, dass die das hinkriegen, was laut Telekom bei uns niemals bezahlbar wäre.

Kosten für die anschlusslegung sind vom Hauseigentümer mit mindestens 40% zu tragen..... werden wohl einige tausend Euro sein für die anschlusslegung.
Nein, 40% der Haushalte müssen einen Vorvertrag unterschreiben, dass sie nach dem Ausbau einen Anschluss beziehen. Dann ist der Anschluss für diejenigen kostenlos.
 
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@Zettabit für uns hab ich schon einen Vorvertrag unterschrieben ;)
 
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Der Punkt ist das man als Unternehmen für Geld das man investiert Zinsen bezahlen muß (oder bilanztechnisch so tun sollte), sprich eine Investition die sich erst in 50 Jahren rentiert ist nicht sehr attraktiv, es sei denn man bekommt dafür dann eine gigantische Rendite (Wald z.B.), deshalb ist die Kernfusion für private Unternehmen auch recht unattraktiv. Grob gesagt: ein Unternehmen hat keine Zukunft wenn es nach wenigen Jahren schon pleite ist.

Im Moment gibt es zwei Arten wie man Gewinn rausziehen kann: einerseits in dem man alle Anschlüße übernimmt, das ist besonders in schlecht ausgebauten Gebieten möglich, allerdings baut die Telekom dann schnall aus, was einen Erfolg zunichte macht oder durch sehr hochbezahlte, schnelle Anschlüße, leider sind die noch nicht so nachgefragt.

Zinsen zahlt man für Investitionen nicht. Man investiert aus dem vorhandenen Kapital.
Dazu sollte man dann investieren wenn es sich lohnt (z.B. wenn der €-Kurs gut steht und man in $ eingekaufte Ware verbauen kann).
Natürlich wirft diese Investition keinen Gewinn ab, aber sie würde einiges vereinfachen, das Unternehmen schlanker und effektiver machen und zukunftssicher.
Die hochbezahlten schnellen Anschlüsse gibts jetzt schon, wenn ich will - kann ich mir 1gbit/s symmetrisch legen lassen, für Unsummen jeden Monat. Damit würde die Telekom keinen Gewinn machen, es gibt genug Anbieter die Standleitungen etc realisieren für die Leute die willig sind, diese zu bezahlen.
Es geht auch nicht darum die Gewinne zu maximieren, sondern die Infrastruktur auszubauen. Dafür nimmt man auch Verluste für einige Jahre hin, wenn es später umstrukturiert werden kann und für die nächsten 50 Jahre gesorgt hat.
 
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Es geht auch nicht darum die Gewinne zu maximieren, sondern die Infrastruktur auszubauen. Dafür nimmt man auch Verluste für einige Jahre hin, wenn es später umstrukturiert werden kann und für die nächsten 50 Jahre gesorgt hat.

Es geht IMMER darum den Gewinn zu maximieren. Und solange man aus Vorhandenem noch etwas herausholen kann (>Vectoring) wird kein Unternehmen mal eben etliche Milliarden in Glasfaser investieren, sondern das lieber mit und mit erledigen.
 
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Es geht IMMER darum den Gewinn zu maximieren. Und solange man aus Vorhandenem noch etwas herausholen kann (>Vectoring) wird kein Unternehmen mal eben etliche Milliarden in Glasfaser investieren, sondern das lieber mit und mit erledigen.

Glaub mir nicht jedes Unternehmen denkt Tag und Nacht darüber nach, wie man die Kunden am besten veräppelt, Fortschritt ausbremst und am meisten Geld rausquetschen kann.
Das beste Beispiel dafür ist Google Fibre. Sieh dir das mal an, die Verträge, alles - und denk nach warum die das machen und warum die Terrorkom das nicht macht.
Investieren damit man später seine Produkte besser verkaufen kann und einen Schritt weiter ist als die Konkurrenz gehört zum ersten was ein erfolgreiches Unternehmen ausmacht. Wer dem nicht folgt, wird meist eingeholt und aufgefressen - und das ziemlich schnell.
Nokia hat sich geweigert, Smartphones zu machen. Wurde überholt und gefressen. Solche Geschichten gibt es massig.
 
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Investieren damit man später seine Produkte besser verkaufen kann und einen Schritt weiter ist als die Konkurrenz gehört zum ersten was ein erfolgreiches Unternehmen ausmacht. Wer dem nicht folgt, wird meist eingeholt und aufgefressen - und das ziemlich schnell.

Ich glaube, du weißt nicht so ganz, wie das läuft. Umsatz, Investitionen und Gewinn müssen in einem vernünftigen Verhältnis zueinander stehen. Kein Wirtschaftsunternehmen, geschweige denn eine AG, wird sich die Bilanz mit zusätzlichen Milliarden Investitionen verhageln, wenn es nicht nötig ist.
Die Telekom investiert jedes Jahr in die Netze, auch in den Glasfaserausbau. Nur halt in einem Rahmen, in dem sie trotz Investitionen Gewinn machen. Und genau das machen alle anderen auch.

Dass Google übrigens kein Wohlfahrtsunternehmen ist, sollte wohl mittlerweile jedem klar sein. Wenn Google Glasfaser baut, dann haben sie ihre Gründe dafür, und diese Gründe sind mit Sicherheit nicht, den Menschen was Gutes zu tun.
 
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Ich glaube, du weißt nicht so ganz, wie das läuft. Umsatz, Investitionen und Gewinn müssen in einem vernünftigen Verhältnis zueinander stehen. Kein Wirtschaftsunternehmen, geschweige denn eine AG, wird sich die Bilanz mit zusätzlichen Milliarden Investitionen verhageln, wenn es nicht nötig ist.
Die Telekom investiert jedes Jahr in die Netze, auch in den Glasfaserausbau. Nur halt in einem Rahmen, in dem sie trotz Investitionen Gewinn machen. Und genau das machen alle anderen auch.

Dass Google übrigens kein Wohlfahrtsunternehmen ist, sollte wohl mittlerweile jedem klar sein. Wenn Google Glasfaser baut, dann haben sie ihre Gründe dafür, und diese Gründe sind nicht, den Menschen was Gutes zu tun.

Natürlich nicht. Die legen Fibre damit sie ihre Produkte darüber vermarkten können, und so gehen sie sicher das auch genug Bandbreite für all den Spaß vorhanden ist. Die haben in den USA so ziemlich das gleiche Theater mit ISPs wie wir - es passiert nix, die Preise sind hoch, keiner kriegt den Hintern hoch, aber sobald es um Drosselungen, abschaffen der Netzneutralität und andere undurchsichtige Angelegenheiten geht - da sind die Anbieter ganz vorne mit dabei.

Das Problem ist halt, wenn die Telekom weiterhin so ausbauen wird, mit genau diesem Tempo, haben wir 2030 immer noch Löcher die kein Glasfaser gesehen haben, geschweige denn verlegt bekommen. Darf nicht sein.
 
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Das Problem ist halt, wenn die Telekom weiterhin so ausbauen wird, mit genau diesem Tempo, haben wir 2030 immer noch Löcher die kein Glasfaser gesehen haben, geschweige denn verlegt bekommen. Darf nicht sein.

Da stimme ich dir ohne wenn und aber zu. Wenn nicht etwas Grundlegendes passiert, dann wird es noch lange dauern, bis bei uns überall Glasfaser liegen.
 
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Zinsen zahlt man für Investitionen nicht. Man investiert aus dem vorhandenen Kapital.

Das war mal im Mittelalter so, bevor es ein halbwegs modernes Bank- und Kreditwesen gab. Heute haben die meisten Unternehmen Schulden und sie machen weitere Schulden um diese Schulden besser abtragen zu können.

Natürlich wirft diese Investition keinen Gewinn ab...

Damit hat sich in jedem normalen Unternehmen jegliche Diskussion erledigt, außer es ist in einem Familienunternehmen das Hobby des Chefs oder der Chefin (Reiterhöfe und eine ganze Menge anderer Dinge werden so finanziert).

Es geht auch nicht darum die Gewinne zu maximieren, sondern die Infrastruktur auszubauen. Dafür nimmt man auch Verluste für einige Jahre hin, wenn es später umstrukturiert werden kann und für die nächsten 50 Jahre gesorgt hat.

Doch es geht nur darum Gewinne zu realisieren und um nichts anderes. Bei einem Glasfaserprojekt wird man eine Renditeaussicht abgeben müssen, wenn die gut ist kann man sich den anderen Käse eigentlich sparen, der ist nur pro forma da. Wenn sie schlecht ist kann man sich die Sache auch sparen und am besten auch den ganzen Vortrag, denn man stiehlt Leuten nur ihre Zeit.

Bei deinem "wir haben für die nächsten 50 Jahre vorgesorgt" läuft es auf eine Renditeberechnung für eben diese 50 Jahre hinaus.

Nokia hat sich geweigert, Smartphones zu machen. Wurde überholt und gefressen. Solche Geschichten gibt es massig.

Es gibt auch einen Haufen Beispiele bei denen sich Leute böse verhoben haben und andere dann die Lorbeeren ernteten. Bei den Glasfasern wäre das der Fall wenn das Unternehmen pleite geht und es ein anderer für einen Apfel und ein Ei kauft.

Jedes Unternehmen kann echt froh sein das Leute wie du dort nichts zu sagen haben. Früher habe ich diese BWL Heinis belächelt, aber mittlerer weile muß ich sagen das vieles doch Hand und Fuß hat.
 
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Glasfaser ist nicht das Produkt womit die Anbieter den Gewinn einfahren, das ist die Grundlage.
Genau wie einem Logistikunternehmen die LKW selbst keinen Gewinn machen, sondern die Ware die transportiert wird. Hat man die passenden LKW nicht, kriegt man den Auftrag nicht, hier ist das ähnlich.
Google legt Fibre für extrem niedrige Kosten hin, wohlwissend das sie nicht über den Tarif die Kosten dafür reinholen sondern über die Produkte, die über diese Glasfaserleitungen dann zu den Kunden bewegt werden... Verstehst du mich jetzt?
Auch die Telekom macht Gewinn über ihre Entertaiment-Grütze. Hätte ich ne geile Leitung von der Telekom und wäre mit denen zufrieden, würde ich eventuell überlegen auch mehr bei denen zu holen. Tu ich aber nicht, ich gugg mir das im Ausland an und zahle dafür noch extra fürn VPN. Warum? Na weil die Telekomiker sich weigern, gute Leitungen schnell zu verlegen, die Preise aber nach wie vor über dem Durchschnitt halten.
 
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Glasfaser ist nicht das Produkt womit die Anbieter den Gewinn einfahren, das ist die Grundlage.
Genau wie einem Logistikunternehmen die LKW selbst keinen Gewinn machen, sondern die Ware die transportiert wird. Hat man die passenden LKW nicht, kriegt man den Auftrag nicht, hier ist das ähnlich.

Nein, das ist keineswegs ähnlich. Der Glasfaserausbau würde Milliarden kosten. Milliarden die man über Jahre hinweg nicht mehr ausgleichen würde. Von daher ist dieser Vergleich sehr unpassend.
 
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Ein passenderer Vergleich wäre, dass jener Logistikunternehmer erstmal eine Autobahn zum Kunden baut, weil's auf der Landstraße zu lange dauert :ugly:
 
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Nein, das ist keineswegs ähnlich. Der Glasfaserausbau würde Milliarden kosten. Milliarden die man über Jahre hinweg nicht mehr ausgleichen würde. Von daher ist dieser Vergleich sehr unpassend.

Der ist ziemlich passend. Logistikunternehmen investieren auch sehr viel Geld in ihre Flotte. Gugg mal was die DB macht - die ist in einer ähnlichen Lage. Sie müssen die Infrastruktur und die Züge haben, erst dann kriegen sie auch was bewegt.
Nur das die DB das meiste Geld immer noch mit der Beförderung, nicht mit Zusatzangeboten macht. Und ihre Infrastruktur ist für das Land genau so wichtig wie Glasfaserleitungen. Und kostet noch mehr. Die DB bemüht sich wenigstens halbwegs, da was anzubieten...
 
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