ruyven_macaran
Trockeneisprofi (m/w)
@News:
Hat irgend jemand eine Information darüber, woher semiaccurate ihre "Informationen" nehmen? Was den Rest der SB-Familie angeht, haben die einiges berichtet, was gut zu ihrem Namen passte...
EP ist schon seit längerem der Code-Zusatz für die Dual-Sockel-tauglichen CPUs bzw. ihre Plattform. EN wurde afaik von Intel noch nie in den Mund genommen und ist mir in Gerüchten auch erst begegnet, als das erste Mal der 2011 den EPs zugeordnet wurde, so dass auf einmal eine Lücke zwischen einem Dual-Sockel 2011 und dem 1155 klaffte. Die hat man mit dem alten 1356 Gerücht und "EN" gestopft. (Sinn macht das imho alles nicht)
40 Lanes am Sockel sind schon eine Hausnummer, denn da geht es deutlich enger zu, als bei den 40 Lanes des X58. Und ein Quad-Channel-Interface ist für sich schon eine extrem Platz und Geld raubende Angelegenheit.
Die meisten Kunden reagieren nicht sehr positiv, wenn sie 100€ mehr zahlen sollen und dafür genau 0 Vorteile bekommen.
Dadurch spart man sich genau gar keine Leitung. Die 5mm von einem Slot eines Kanals zum zweiten sind vollkommen egal. Was Probleme macht, sind die Leitungen unmittelbar am Sockel. Mal eben doppelt soviele Leitungen aus dem unmittelbaren Sockelumfeld zu routen, wie beim 1055, dürfte die Six-Layer-Bauweise der meisten So1366 Platinen sprengen.
Fazit beruht auf falschen Annahmen
Dass die mysteriöse MSI Platine 4 Sockel hatte, ist keine Theorie, sondern ein Fakt. Die Frage ist, welche Schlüsse man aus diesem Ding ziehen kann.
Wenn du nicht mit x8 2.0 unterwegs sein willst, bis ATI und Nvidia 3.0 Karten rausbringen (vor Weihnachten wird wohl nichts vollkommen neues kommen), dann wirst du wohl oder übel einen (3.0 tauglichen) PCI-E-Switch (gibts noch nicht) ans Ende dieser Lanes setzen, damit du die Bandbreite auch als 2.0 x16 nutzen kannst.
Ansonsten dürfte ein 24 Lane Controller in 16+4+DMI enden und damit nur wenig mehr bieten, als So1055.
Hat irgend jemand eine Information darüber, woher semiaccurate ihre "Informationen" nehmen? Was den Rest der SB-Familie angeht, haben die einiges berichtet, was gut zu ihrem Namen passte...
Ich reime mir das so zusammen: "1356 EN" evtl. enthusiast also desktop highend, 2011 EP also Enterprise ergo server/firmen
EP ist schon seit längerem der Code-Zusatz für die Dual-Sockel-tauglichen CPUs bzw. ihre Plattform. EN wurde afaik von Intel noch nie in den Mund genommen und ist mir in Gerüchten auch erst begegnet, als das erste Mal der 2011 den EPs zugeordnet wurde, so dass auf einmal eine Lücke zwischen einem Dual-Sockel 2011 und dem 1155 klaffte. Die hat man mit dem alten 1356 Gerücht und "EN" gestopft. (Sinn macht das imho alles nicht)
Der preisliche Unterschied zwischen einem hypothetischen Sockel 1356 und dem Sockel 2011 würde sich, sollten tatsächlich beide den selben Chipsatz benutzen, ausschließlich durch die zusätzlichen Leitungen für PCIe und Speicheranbindung auf dem PCB ergeben.
40 PCIe Lanes scheinen zwar viel, verglichen mit den 24 Lanes des hypothetischen 1355ers, wenn man jedoch bedenkt, dass der X58 bereits über 36 Lanes (+6 Lanes in der SB) verfügt, spräche das eher für die Theorie, dass Intel glcih Nägel mit Köpfen macht in den 2011er auch für den Desktop herausbringt.
40 Lanes am Sockel sind schon eine Hausnummer, denn da geht es deutlich enger zu, als bei den 40 Lanes des X58. Und ein Quad-Channel-Interface ist für sich schon eine extrem Platz und Geld raubende Angelegenheit.
Die meisten Kunden reagieren nicht sehr positiv, wenn sie 100€ mehr zahlen sollen und dafür genau 0 Vorteile bekommen.
Wenn man sich die MSI-Screens genau anschaut, so ist das einzige, was als Speichercontroller in Frage kommt die beiden schwarzen Streifen rechts und Links des Prozessorsockels. Für je 4 Sockel sind die Streifen zu schmal, 3 Sockel würden bei 2011 keinen Sinn machen. daher gehe ich davon aus, dass es sich um je 2 Speichersockel handelt, also pro Speicherkanal nur ein Sockel, im Gegensatz zu 2 Sockeln im Serverbereich. Auf diese Weise könnte man auch eine Menge PCB-Leitungen einsparen.
Dadurch spart man sich genau gar keine Leitung. Die 5mm von einem Slot eines Kanals zum zweiten sind vollkommen egal. Was Probleme macht, sind die Leitungen unmittelbar am Sockel. Mal eben doppelt soviele Leitungen aus dem unmittelbaren Sockelumfeld zu routen, wie beim 1055, dürfte die Six-Layer-Bauweise der meisten So1366 Platinen sprengen.
Fazit: Ein Sockel 2011-Desktop-Board wäre nicht viel aufwändiger, als ein X58-Board und damit auch nicht teurer. Damit hat der 1356 seine Existenzberechtigung verloren...
Fazit beruht auf falschen Annahmen
EDIT: Hier wird meine Speichersockeltheorie bestätigt. Hardwareboard.eu - Erstes Sockel 2011 Board von MSI mit X68 auf CES gesichtet - Sockel 1356 tot? UPDATE
Dass die mysteriöse MSI Platine 4 Sockel hatte, ist keine Theorie, sondern ein Fakt. Die Frage ist, welche Schlüsse man aus diesem Ding ziehen kann.
Kann man schon. PCIe läuft ja über serielle Punkt zu Punkt-Verbindungen. Was sich im Controller ändert ist unerheblich. Die Leitungen auf dem Board werden durch die höhere Übertragungsrate nicht komplexer.
Wenn du nicht mit x8 2.0 unterwegs sein willst, bis ATI und Nvidia 3.0 Karten rausbringen (vor Weihnachten wird wohl nichts vollkommen neues kommen), dann wirst du wohl oder übel einen (3.0 tauglichen) PCI-E-Switch (gibts noch nicht) ans Ende dieser Lanes setzen, damit du die Bandbreite auch als 2.0 x16 nutzen kannst.
Ansonsten dürfte ein 24 Lane Controller in 16+4+DMI enden und damit nur wenig mehr bieten, als So1055.


