[Intel Themenabend] Statement zu Sockelproblematik LGA1156

Gigabyte lacht doch ueber sowas. Sollte es wirklich zum Gerichtsverfahren kommen, was ich bezweifle, dann ruecken die mit eienr ganzen Armada von Anwaelten an.

Die lassen im Zweifelsfall technische Gutachten erstellen und wenn du denen noch mit Presse drohst haben se dich auch noch am Wickel und wuergen dir da auch eine rein.

Blödsinn. In 99% aller Fälle werden die einen Vergleich anstreben, bzw gleich aufs Anwaltschreiben die CPU ersetzen.
Ein Gerichtsverfahren kommt denen viel teurer als eine neue CPU.
GB ist gegen sowas versichert, das erste Schreiben ist lediglich das Standardprozedere, weil natürlich der Großteil an Kunden sicher nicht gleich zum Anwalt läuft.
Aber ich wette darauf, dass es gar nicht vor Gericht geht.
 
Wir werden es doch nächste Woche sehen Jungs, dann wissen wir wieder mehr.

Aber ich möchte denjenigen sehen, der @standard seine CPU und sein Board verliert der nicht zumindest versucht die Sachen entschädigt zu bekommen.

Gruß
 
Apropos Spezifikationen:

Intel gibt sicher keine Garantie, wenn man die CPU übertaktet, aber die standard Spezifikationen eines Mainboards sind doch nicht die "default" Werte der CPU, sondern die Spezifikationen eines Mainboards beinhalten das was, das Mainboard an Settings zur Verfügung stellt. Also auch VCOre weit über 1,4 und Späßchen.

Wenn ein Auto bei 220 auseinanderfällt, kann der Hersteller doch auch nicht sagen: Aber du darfst eh nur 130 fahren an der Stelle wo das passiert ist, also gibts keine Garantie...:rolleyes:

Oder anderes Beispiel: Die Reifen sind für 200 nur geeignet, du fährst 220 und die Achsen brechen und zerstören die Reifen dabei. Ok, die Reifen waren außerhalb der Spezifikation betrieben worden, aber diese sind ja nicht defekt gewesen, sondern es waren die Achsen des Autos, was laut Hersteller vielleicht 250 Spitze fahren kann.

Und hier ist es ja auch so, dass die CPU ja garnicht defekt ist, sondern der Mainboardsockel, und dessen Spezifikationen sind halt das was das Mainboard an Einstellungen zur Verfügung stellt.
 
Wer OC gemacht hat, hat Pech ! das kann man übrigens auch hinterher festellen,
Garantie von Intel gibt es nicht auch AMD gibt keine Garantie
wenn eine CPU OC benutzt wurde, wegen technischer Veränderung.
Das wird euch jeder Anwalt sagen , wie das jetzt bei den Bords ist weiß ich nicht, das könnte von fall zu fall anderes sein muss man die AGB mal lesen?

wo erfährt man das denn,
wer prüft das jetzt mit dem Sockel Problem ?
mal so aus Interesse angefragt und verdammt, ich ich hätte mir beinahe vor ein paar Wochen auch einen I5 LGA1156 System geholt, habe ich aber nicht .
 
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Apropos Spezifikationen:

Intel gibt sicher keine Garantie, wenn man die CPU übertaktet, aber die standard Spezifikationen eines Mainboards sind doch nicht die "default" Werte der CPU, sondern die Spezifikationen eines Mainboards beinhalten das was, das Mainboard an Settings zur Verfügung stellt. Also auch VCOre weit über 1,4 und Späßchen.

Wenn ein Auto bei 220 auseinanderfällt, kann der Hersteller doch auch nicht sagen: Aber du darfst eh nur 130 fahren an der Stelle wo das passiert ist, also gibts keine Garantie...:rolleyes:

Oder anderes Beispiel: Die Reifen sind für 200 nur geeignet, du fährst 220 und die Achsen brechen und zerstören die Reifen dabei. Ok, die Reifen waren außerhalb der Spezifikation betrieben worden, aber diese sind ja nicht defekt gewesen, sondern es waren die Achsen des Autos, was laut Hersteller vielleicht 250 Spitze fahren kann.

Und hier ist es ja auch so, dass die CPU ja garnicht defekt ist, sondern der Mainboardsockel, und dessen Spezifikationen sind halt das was das Mainboard an Einstellungen zur Verfügung stellt.

Dein Vergleich hinkt. Kein Autohersteller wird dir nach einem Motorschaden durch "Chiptuning" Garantie gewähren. Ausserhalb der Spezifikation heisst, abweichend von den Angaben des Herstellers.
Wenn du z.B. einen Mercedes tunst, darfst du nicht mal mehr den Stern draufmachen.

Ist doch klar, das bei CPU genauso die Angaben von Intel/AMD gelten.

Um deinen hinkenden Vergleich aufzugreifen - Bloss weil es auf der Autobahn keine Geschwindigkeitsbeschränkung gibt, darfst du deinen Kleinwagen eben nicht auf 500 PS tunen und Garantie verlangen.
 
@ Genghis
So sieht es z.B. auch der Asus Suport. Hier ein Auszug aus dem Suportforum bei Hardwareluxx: "wenn die Mainboards innerhalb der Spezifikationen betrieben wurden ist eine Reparatur/Austausch kein Problem. Wenn Overclocking betrieben wurde ist man selber verantwortlich für eventuell auftretende Beschädigungen. Das sollte jedem klar sein.

Im Zweifelsfall ist es halt eine Einzelfallentscheidung ob das Board getauscht wird oder nicht. Eine allgemeine Regel gibt es bei Ausnahmefällen leider nicht.

Wenn eine Komponente wie z.B. die CPU mit ausfällt, muss geprüft werden woher der Schaden kommt. Auch hier wird es auf eine Einzelfallentscheidung hinauslaufen."

und: "bezüglich der CPU habe ich bereits in meiner ersten Antwort geschrieben, dass wege der CPU im Einzelfall entschieden weden muss wie weiter verfahen wird.
Überspannungsschäden kann feststellen und damit indirekt auch Overclocking.
Aber ohne die betroffenen Boards begutachtet zu haben, kann weder ich noch sonst ein Kollege hier oder an der Hotline eine Aussage teffen, ob das Board getauscht wird oder nicht.......
nur weil man Overclocking-Features anbietet ist man ja als Hersteller nicht auch automatisch für alle daraus resultierende Schäden verantwortlich.
Wenn du mit einem Auto mit 100km/h durch die Innenstadt fährst ist ja auch nicht der Autobauer dafür verantwortlich nur weil das Auto 100km/h fahren kann.
Quelle:
ASUS P55 Motherboards und der "Sockelbrand" wie sieht die RMA über ASUS aus? - Forum de Luxx

Und letztendlich hat der Hersteller auch recht. Es wird, obwohl es bei vielen Boards leichte und zuverlässige Übertaktungsmöglichkeiten gibt, darauf hingewiesen, dass es auf eigene Gefahr geschieht, die Hardware außerhalb der Spezifikationen zu betreiben. Sich das Übertakten ging bei dem alten 775 recht unproblematisch und auch beim 1366 ist das nicht mit solchen Risiken verbunden, aber der neue Sockel scheint einfach etwas anfälliger zu sein.

Anders sieht das natürlich aus, wenn alles innerhalb der Spezifikationen betrieben wird.

Auch wenn die CPUs für den Sockel 1156 sehr leistungsstark sind, sind die hier beschriebenen Probleme ein absolutes KO Kriterium, auch wenn es nur einzelfälle sind, aber so lang es dazu keine schlüssige Stellungnahme gibt oder eine Überarbeitung des Sockels, welche die Probleme behebt, werde ich nicht zu diesem Sockel greifen.
 
es ist ja noch gar nicht geklärt was der Fehler ist
es rauchen aber auch nicht OC PCs ab hin und wieder,
nur haben die Leute dann ein Recht auf Reparatur oder Ersatz kostenlos,


Advent Advent mein Motherboard brennt,
erst eins , dann zwei.. ist nicht persönlich gemeint passt aber so schön, natürlich wünsche ich keinem einen Schaden am PC .
 
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is ja echt mal ne harte nuss, und ich stimme dem letzten satz von jelais99 voll zu: ein sockel1156 system ist für mich gestorben! 1366 sowieso, davon will ich gar nicht reden :(
zumal ich mir ne menge geld sparen werde wenn ich den "langsameren" 965BE C3 kaufe, da kann man wenigstens recht gut ocen, und 150flocken, preis-leistung unschlagbar, v.a. wenn er dann mit 4ghz läuft ;)
 
@ amdintel & jelais99

Ich weiß nicht ob ihr absichtlich die Fakten überseht, ob ihr AMD-Fanboys seid, oder woran es liegt. Aber beantwortet mir doch bitte mal folgende Fragen:

Frage 1: Werben Autohersteller (z.B. das eben genannte Beispiel Mercedes Benz) intensiv mit der Tuningfähigkeit ihrer Autos? Nein. Denn die Garantie (des Motors) verfällt, wenn der Motor getunt wird.

Frage 2: Werben Mainboardherster (z.B. Gigabyte) intensiv mit der Übertaktfreudigkeit ihres Boards? Ja! .........obwohl die Garantie dadurch verfällt...... :what:

Jetzt sollte auch dem letzten Ignoranten klar werden, wo hier das Problem ist.
 
@Kortos Ach der 965 BE ist auch im Standardtakt fix genug

@ ABZ Ich bin weder Intel- noch AMD- Fanboy. Sicher die Boardhersteller werben recht freizügig mit Übertaktungsmöglichkeiten, aber sie weisen auch explizit darauf hin, dass das Übertakten auf eigene Gefahr geschieht und sie für entstandene Schäden keine Haftung übernehmen.

Ich sage ja nicht, dass ich das in Ordnung finde. Ich sage auch nicht, dass es nicht grundsätzlich ein Problem mit dem Sockel gibt. Wenn Du meinen Post bis zu Ende liest, wirst Du feststellen, dass ich aufgrund des Sockelproblems nicht zu einer 1156 Plattform greifen würde.

Für mich steht aber dennoch fest, dass ich das Übertakten auf eigene Gefahr betreibe, egal wie viele Funktionen mir der Boardhersteller zur Verfügung stellt. Denn man wird darauf hingewiesen, dass das Betreiben der Hardware außerhalb der Spezifikationen zu Schäden führen kann und dafür der Hersteller nicht haftet.
Edit:
Wenn ein Board ohne Übertaktungsversuch "abraucht" ist das ärgerlich. Dafür sollten die Hersteller auch die volle Verantwortung übernehmen. Ich denke, auch dass es ein Problem mit dem Sockel gibt. Nur leider lässt sich bei Schäden von übertaktenen Boards im nachhinein wohl kaum beweisen dass es am Sockel liegt oder am Übertakten. Daher werden die Oc - Künstler wohl leer ausgehen. Ob das fair ist oder nicht, ist noch einmal eine ganz andere Sache. Nur wie ich bereits oben geschrieben habe: Übertakten geschieht auf eigene Gefahr, egal wieviele Möglichkeiten seitens der Hersteller geboten werden.
 
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@Abz .. und du übersiehst den Fakt das auch nicht übertaktete Systeme abrauchen

siehe Losmile und Fr3@k

zum Autovergleich ... bei einem seriösen Tuner wird die Motorgarantie vom Tuner übernommen

mfg
 
Komisch aber, dass auf der Gigabyte-Homepage nirgendwo neben den zahlreichen OC-Features auch nur ein Satz á la "Übertakten erfolgt auf eigene Gefahr" steht.....

@ XE85

Das weiß ich.... hab ich das irgendwo abgestritten....? :what:
 
deinem letzten Posting nach zu urteilen schiebst du das Problem ganz klar aufs übertakten und bezeichnest andere als Ignoranten und AMD Fanboys die deiner meinung nach nicht sehn wolln wo das Problem liegt - und es liegt nun mal nicht nur am übertakten - da wie schon erwähnt auch nicht übertaktete CPUs abrauchen

Edit.: und Gigabyte weist im Handbuch sehr wohl darauf hin das das übertakten zu Hardwareschäden führen kann .. Hier der entsprechende Ausschnitt aus dem Handbuch eines GA P55-UD6:

attachment.php


mfg
 
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@ABZ
Wie es bei Gigabyte aussieht weiss ich nicht, aber bei meinem Asus Board werde ich sowohl im Handbuch als auch im Bios darauf hingewiesen, dass das Übertakten zu Schäden führen kann. Ich werde auch in den Garantiebestimmungen darauf hingewiesen.

Es bestreitet niemand, dass diese Haltung sehr widersprüchlich, ja sogar paradox ist. Aber dennoch kann ich mich nicht beschweren, wenn ich darüber in Kenntnis gesetzt werde. Dann entscheide ich selbst, ob ich das Risiko eingehe oder nicht. Nur wenn es schief geht, dann bin ich letztendlich selbst dafür verantwortlich.
 
Ich einnere auch an die Symbole mit "!" mit denen JEDER Tipp zum Thema OC in der PCGH gekennzeichnet ist ....


Es gibt EINE Möglichkeit, Mainboard Hersteller dran zu kriegen (auch wenn noch Keiner dran gedacht hat) - manchmal sind bereits in den "Default" oder auch den "Failsafe" Grundeinstellungen Overclocking Funktionen aktiviert.
Wenn man dieses beweisen kann, ist das Übertakten in der Verantwortung des MB-Herstellers. Sag ich nur : Gotcha !
 
Der Teil von mir "wo das Problem liegt" war nur auf die Marketingstrategie der Boardhersteller bezogen, nicht auf das Sockelproblem. Ich steige selbst wegen dieser Sache auf Phenom II X4 965BE um, von daher....

Und das Gigabyte und ASUS im BIOS bzw. Handbuch auf die Garantiefolgen von OC hinweisen ist schön und gut - nur leider findet diese Belehrung erst nach Kauf des Gerätes statt, nicht davor, wie es sein soll. Für mich ist es klar Irreführung, mit Sachen zu werben, von denen dann nach dem Kauf indirekt wieder abgeraten wird, weil sie garantieschädlich sind.

@ Genghis99

Achso, man muss die PCGH lesen, bevor man sich Hardware kauft? .......war das jetzt wirklich ernst gemeint? :lol:
 
meiner Meinung nach nicht den das Handbuch soll man vor dem Gebrauch lesen - und daher wird immer noch vor dem Betrieb darauf hingewiesen das overclocking zu schäden führen kann - zumal man das Handbuch schon vor dem Kauf lesen kann.

Zumal Gigabyte das overclocking nicht exzessiv anpreist - man muss schon fast suchen um auf der Seite zb des GA-P55 UD6 überhaupt irgendwas zu finden was mit overclocking zu tun hat

Ich wüsste jetzt auch keinen Chiptuner der bei seinen Produkten direkt und eindeutig lesbar auf die Risiken hinweist - da wir auch erstmal die Leistungssteigerung des Motors angepriesen - und im kleigedruckten findet man das die Risikobelehrung

andersrum würde die ganze Werbung keinen Sinn machen - es würde keiner kaufen

mfg
 
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@ amdintel & jelais99

Ich weiß nicht ob ihr absichtlich die Fakten überseht, ob ihr AMD-Fanboys seid, oder woran es liegt. Aber beantwortet mir doch bitte mal folgende Fragen:

Frage 1: Werben Autohersteller (z.B. das eben genannte Beispiel Mercedes Benz) intensiv mit der Tuningfähigkeit ihrer Autos? Nein. Denn die Garantie (des Motors) verfällt, wenn der Motor getunt wird.

Frage 2: Werben Mainboardherster (z.B. Gigabyte) intensiv mit der Übertaktfreudigkeit ihres Boards? Ja! .........obwohl die Garantie dadurch verfällt...... :what:

Jetzt sollte auch dem letzten Ignoranten klar werden, wo hier das Problem ist.

und hast du überhaupt einen Intel ?
ich habe hier seit einem Jahr einen I7 920
am laufen ist das kein Intel?
und mit dem System sehr zufrieden, es tut mehr als es soll, allerdings halte ich von OC nichts ,
hatte meinen ma spaßeshalber mit ca. 6.6 GHZ betrieben
hat der locker mitgemacht, aber so eine schnell CPU zu OC ist Blödsinn,
das ist meine Meinung dazu .
auch im voll runter gedrosseltem zustand laufen alle Games flüssig
wo zu so eine CPU OC?
das mit dem I5 scheint wohl offenbar ein Flop gewesen zu sein,
wenn man so im Asus Forum liest und noch wo anderes ..
 
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