Intel Roadmap zeigt Pläne bis 2014 - Neue Midrange-Prozessoren ab Q3 2013

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Bei Intel ist ein Tick ein Shrink. Ein Refresh ist kein Shrink.

Wenn bei Intel arbeitest und bestens mit den internen Nomenklaturregeln vertraut bist, wieso sagst du uns dann nicht einfach, welche Eigenschaften die den aktuellen Haswells folgenden CPUs haben? :schief:

Würde Intel shrinken würden sie es hinschreiben weil es nach mehr aussieht als ein Refresh. Marketing eben.

"Marketing" mit einer von einem Blog geleakten, nicht im Intel-Design gehaltenen, möglicherweise gar nicht von Intel stammenden (sondern nur -wahre oder falsche- Informationen zusammenfassenden) Folie?
Logisch :rollen:

Wäre Guldtown die 2. Generation gewesen hätte Intel den Prozessor nicht i7 980 genannt sondern i7 2980.

So wie Nvidia ihr 2008er Topmodell "8800GX2" genannt hätte, wenn es die gleiche Technik wie die 8800GT genutzt hätte? :schief:
Möchte gar nicht wissen, aus welcher Generation dann ein Pentium G6000 stammt.
 
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Ja, dann bewegt sich bei Intel wenigstens wieder etwas, auch wenn es teuer wird :ugly:
 
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Sehe grad DDR 4 dann? Also dann mit neuem Sockel und kein 2011?
Oder wäre ein neuer Sockel gar nicht nötig, da ja der Speichercontroller inzwischen in der CPU liegt?
 
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Es sollen wohl weiterhin der Sockel 2011 bleiben, allerdings in einer neuen Revision plus neuem Chipsatz.
 
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Also wieder ein teurer Spaß, bis dann auch mal 2-3 Jahre später die Midrage Sparte ein Stück vom Kuchen abbekommt. :(
 
Wenn mans hochrechnet, kommt gleich sogar die gesamte Umstellung von Single- bis auf Quadcore schneller als jene von Quad- auf Hexa/Octacore

Das Problem hängt an der Software. Das heißt auch, dass du die Thread- und nicht die Core-Anzahl betrachten muss (Xeon, Opteron und Multi-CPU außen vor. Dafür entwickelt kein Desktoppublisher):
Dualthread Intel 2003; AMD 2005
Quadthread Intel 2005 (EE) bzw. 2007; AMD 2007 (fail) bzw. 2009 (2. Generation)
Hexathread Intel ----; AMD 2010
Octathread 2008 (High End) bzw. 2009 (Rest); AMD 2011
Dodecathread 2010 (High End); AMD ----

Das heißt also der Wechsel auf Quad kam ~3-4 Jahre nach Dual, Octo folgte 2-3 Jahre danach. Ein weitere Ausbau, der dann vermehrt 6+ echte Kerne hätte, würde in der Tat langsam anstehen - aber die Betrachtung hier konzentriert sich nur auf High-End. Entwickelt wird für den Durchschnitt. Und am unteren Ende hat Intel bis 2010 Singlethreader verkauft (low-power -35W- low-end wurde sogar dieses Jahr noch einer vorgestellt) und AMD bis 2011.
Die gesamte Umstellung von Single- auf Dual-Thread somit seit über einem Jahrzehnt an.


Bisher gibt es noch gar keine Folie wo Intel mal Broadwell hingeschrieben hat oder?

Die von mir oben verlinkte Folie zum Sockel 1150 ist afaik sogar offiziell von Intel veröffentlicht (sie ist definitiv im Corporate Design und zur Information von Intel Kunden gedacht - im Gegensatz zu von Leakern erstellen Roadmaps auf der Basis interner Informationen) und spricht von Sockel 1150 Broadwells.
Ansonsten ist der Name afaik nur im Rahmen von Tick/Tock-Präsentationen genannt, die ja i.d.R. weit in die Zukunft reichen, aber wenig Informationen bieten.

Es sollen wohl weiterhin der Sockel 2011 bleiben, allerdings in einer neuen Revision plus neuem Chipsatz.

Entwicklungsname ist "R3" (vereinzelt ist von 2011-3 die Rede), wogegen der Sockel2011 der Sockel "R" ist. Zum Vergleich: Sockel B (1366) und B2 (1356) sind komplett inkompatibel. Die Namensgebung besagt nur, dass die Pin-Anzahl ähnlich ist. LGA H1, H2, H3 (1156/1155/1150) sind immerhin technisch sehr ähnlich, aber austauschbare CPUs gibt es nicht einmal da.
 
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Entwicklungsname ist "R3" (vereinzelt ist von 2011-3 die Rede), wogegen der Sockel2011 der Sockel "R" ist. Zum Vergleich: Sockel B (1366) und B2 (1356) sind komplett inkompatibel. Die Namensgebung besagt nur, dass die Pin-Anzahl ähnlich ist. LGA H1, H2, H3 (1156/1155/1150) sind immerhin technisch sehr ähnlich, aber austauschbare CPUs gibt es nicht einmal da.

Ah, ok. Gut, nach dann 3 Jahren, wird es ja auch mal Zeit für eine neue Plattform, um Sachen wie DDR4 und - endlich - natives USB 3.0 zu realisieren.

Also wieder ein teurer Spaß, bis dann auch mal 2-3 Jahre später die Midrage Sparte ein Stück vom Kuchen abbekommt. :(

Ja leider.
Aber vielleicht ist Intel ja "gnädig" und bringt auch einen bezahlbaren Achtkerner, wie jetzt bei den Sechskernern den 3930K.
 
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Was ist denn der Vorteil vom nativen USB 3.0? Hauptsächlich die Geschwindigkeit?

Ja 500 Euro könnte ich für 8 Kerne noch vereinbaren.
Bleibt leider nur wieder der Umstieg auf vermutlich sehr teuren RAM. ;)
(siehe damals DDR 3)
 
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Angeblich plant Intel für Haswell-E die ersten Desktop-Achtkerner. Wird aber - wenn es denn stimmt - vermutlich wieder eine 1000 € Extreme Edition:(

Es sollen wohl weiterhin der Sockel 2011 bleiben, allerdings in einer neuen Revision plus neuem Chipsatz.

Steht doch im Text.
Der aktuelle Sockel 2011 ist inkompatibel. Es wird einen neuen Sockel geben der auch 2011 Pins hat aber eine andere Verteilung.
Deswegen macht Intel eine mechanische Inkompatibilität daraus. Du brauchst also auf jeden Fall ein neues Board wenn du Haswell E und DDR3 nutzen willst.
 
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Was ist denn der Vorteil vom nativen USB 3.0? Hauptsächlich die Geschwindigkeit?

Geschwindigkeit nimmt sich nicht viel. Treiberunterstützung wird unproblematischer - das wars eigentlich auch schon. Auf Mainstream-Plattformen sind die eingesparten PCIe-Lanes Gold wert, aber für So2011 ist das eigentlich kein Problem. Da ist es zu dem umgekehrt (mal wieder) traurig, dass der Chipsatz immer noch nicht auf PCIe3 gehoben wird. Noch nicht nichtmal DMI3 gibts, das heißt bis zu 6 GB/s Lauferksgeschwindigkeit und 4 GB/s Erweiterungskarten und einige weitere GB/s USB3 hängen an einem 2 GB/s Flaschenhals zur CPU.
 
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Was ist denn der Vorteil vom nativen USB 3.0? Hauptsächlich die Geschwindigkeit?

Ich finde es halt einfach etwas eigenartig, dass Intel's teure High-End Plattform letztlich was das Thema angeht, schon veraltet war, als sie auf den Markt kam und man ihr deshalb mit Zusatzcontrollern auf die Sprünge helfen muss. Vorteile hat natives USB 3.0 aber höchstens dahingehend, was Ruyven beschrieben hat. Man braucht keine zusätzlichen Treiber mehr.
 
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Ich finde es halt einfach etwas eigenartig, dass Intel's teure High-End Plattform letztlich was das Thema angeht, schon veraltet war, als sie auf den Markt kam und man ihr deshalb mit Zusatzcontrollern auf die Sprünge helfen muss. Vorteile hat natives USB 3.0 aber höchstens dahingehend, was Ruyven beschrieben hat. Man braucht keine zusätzlichen Treiber mehr.

"eigenartig" ist gut. Wenn man bedenkt, dass ein X79 keinerlei Funktionen hat, die nicht auch ein Z78 hätte bereitstellen können, ist es einfach nur traurig. Ich konnte zwar nachvollziehen, dass Intel in einem Workstation-Chipsatz eher auf SAS denn auf USB3 geachtet hat (zumal er ja eigentlich früher erscheinen sollte) - aber warum der überhaupt für die Endnutzerplattform genommen wurde :ka:

Unter windows 7 aber schon.

Für die USB3-Funktionalität ggf., aber nicht dafür, dass die Ports überhaupt gehen. Was z.B. beim Nachladen von Installations-Treibern an einem USB-Stick im Front-Panel ein klarer Komfort-Faktor ist ;)
 
Also wirklich "nur" kein Treiber mehr von Nöten? Zumindest ab Windows 8?

Finde ich ehrlich gesagt nicht so besonders...bin grad am überlegen welchen großen Vorteil mir das bringt, außer das ich nun keinen Treiber mehr installieren bzw. aktualisieren muss.

Möglicherweise keine zukünftigen Inkompatibilitäten mit externer Hardware? So etwas? Oder liege ich damit jetzt völlig falsch?
 
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Mir geht es halt einfach um die Ausstattung. Aktuell zahlt man ~500 für einen Intel Sechskerner, der immer noch nicht offiziell PCIe 3.0 unterstützt und viel Geld für Sockel 2011 Mainboards, deren Chipsatz immer noch nicht USB 3.0 unterstützt, während man für knapp die Hälfte bei Intel CPUs bekommt, die nicht nur was die Architektur angeht top aktuell sind, sondern wo auch die Plattform als solches die angesprochene Ausstattung hat. Da stimmt das Verhältnis zwischen Midrange und High-End überhaupt nicht mehr.
 
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Außerdem ist der i7 4770k inzwischen schon sehr dicht am 3930k dran was Multi Core Anwendungen angeht.
Den Aufpreis zum 6 Kerner zu zahlen lohnt schon nicht mehr weil der Unterbau insgesamt teurer ist und deutlich mehr Strom benötigt.
 
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Ja, und allzu groß wird der Leistungssprung von Sandy- zu Ivy-E ja nun auch nicht werden. Ich hätte mir eigentlich schon dieses Jahr Haswell-E gewünscht:(
 
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Wie viel schneller Haswell im Vergleich zu Ivy ist siehst du ja jetzt schon.
Das wird bei der High End Plattform nicht anders sein.
 
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