i7 3770k@4300 Mhz gegen AMD R.1800x austauschen ?

alientrax

Schraubenverwechsler(in)
Also eigentlich bin ich mit meinem System echt zufrieden, gelegentliche Spiele laufen ohne Probleme und Bild und Videobearbeitung klappt auch, könnte aber etwas schneller sein. Lohnt sich der Austausch, Bord, Speicher und CPU? Ich meine ich hab das System jetzt schon +4 Jahre, nur die Grafikkarten und SSD/Festplatten wurden mal gewechselt.
 
Fürs Spielen alleine lohnt es nicht. Dein i7 ist noch recht ordentlich dabei. Wenn Du viel Encoding betreibst oder auch gerne streamst oder Recording betreibst, dann zerpflückt der Ryzen den i7 einfach nur. Ich würde aber wohl eher den 1700 oder 1700x nehmen und selbst übertakten. Das gesparte Geld kann man in andere Hardware investieren.

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Also wie schon geschrieben wurde, wenn viel Videoschnitt/Encoding betrieben wird lohnt es sich definitiv - da macht das mehr an Kernen/Threads massiv was aus - will ich nicht mehr missen! Der 1800x muss es auch nicht sein, habe den 1700x und der lässt sich super übertakten - meiner zumindest.

Aber wenn es grundlegend noch reicht, dann wäre es halt schon ne Stange Geld die man dafür hinlegt.
 
Also ich denke ich werde noch ein paar Tage drüber schlafen ... Denke wenn wird es wohl der 1700x und für das gesparte Geld eine M.2 SSD, Grafikkarten hab ich jetzt 2 GTX 980 Sli und die reichen mir auch noch. Das Problem was ich mir meinem System habe ist eigentlich das es sich alt anfühlt ... Headspreader am Speicher lösen sich, hab den nun abgelassen ... Lüfter klackern etc. Und es muss auch ein neues Gehäuse her ...
 
Ich selbst warte jetzt erst einmal auf die Preisschlacht von Intel. Als AMD damals konkurenzfähig war, da hat man Prozessoren, die ein Jahr vorher 1000 € gekostet hatten 12 Monate später für einen Bruchteil bekommen. Ich vermute, dass Zen 1 als Einstieg recht schnell im Preis fallen wird, alleine schon da auch Zen 2 auf den Plan tritt. Intel kommt jetzt auch mit den ganzen Mehrkernern und wird sich da auch hoffentlich auch recht flott runterregulieren. Einerseits schön, dass es jetzt endlich wieder vorangeht, aber damals hat man spätestens alle 2-3 Jahre den Unterbau komplett wechseln dürfen.
 
Also eigentlich bin ich mit meinem System echt zufrieden.

Wenn du aktuell unzufrieden bist dann lohnt ein Wechsel auf ryzen aufjedenfall.

Wat denn nu? :)

@TE kannst du "etwas schneller sein" vielleicht spezifizieren?

Den Punkt mit dem "Das Problem was ich mir meinem System habe ist eigentlich das es sich alt anfühlt" kann ich allerdings mehr als verstehen, aber vielleicht reicht ja der Umzug in ein frisches Gehäuse mit ordentlichen Lüftern? Hat mir mal sehr geholfen ;-)
 
Ich hab genau den Wechsel gemacht, i7-3770K@4,5GHz auf 1800x + Mainboard + Gehäuse + DDR4-Ram + 6 neue Lüfter usw. und habe es nicht bereut. Meine Spiele laufen deutlich flüssiger.
Nach über 4 Jahren wollte ich mir aber auch einfach mal was Neues gönnen...

Was ich im Nachhinein anders machen würde: 1700X kaufen. Den Mehrpreis zum 1800X hätte ich mir sparen können.
 
Überleg dir nochmal ob du wirklich eine M.2 SSD benötigst. Die Geschwindigkeit nimmt nur ein paar % zu, was gegenüber einer SATA 3 SSD kaum spürbar ist.
 
@Obiwan
Welche Spiele denn genau? Und welche Grafikkarte und Auflösung verwendest Du? Flüssiger von den MinFps her oder ein richtig deutlicher Schub?

Mich reizen mehr Kerne auch, obwohl das eigentlich einfach nur so ein "Haben-Will"-Gefühl bei mir ist. Mein 3770@4Ghz langweilt sich mit meiner 7950@1000Mhz eigentlich in der Regel eher.

Wie oben aber schon gesagt wurde, der Umzug letztens in ein neues Gehäuse hat etwas beruhigt.
 
@Salatsauce45
Ich werde bei MSI bleiben, bin damit die letzten Jahre gut gefahren. Zudem benutze ich 2 MSI Grakas und ich hatte früher öfters Probleme damit wenn Grakas und Board unterschiedlicher Hersteller waren.

@Hywelo50
Glaub das Thema M.2 ist bei mir gestorben da ich immo SLi und 2*SSDs (512gb und 1 tb) + 2 * 2tb Festplatten und ein BluRay Brenner verbaut habe. Wenn ich das dann richtig verstanden habe mit den PCI Lanes würde die M.2 bei mir eh nicht mehr mit voller Geschw. laufen. Ich will auf meine Platten nicht verzichten.

Oder hab ich da einen Denkfehler bei den PCI Lanes ?
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Preisaufschlag der M.2 ist normalerweise für den reinen Windows/Gaming Betrieb überflüssig.
Nur wenn du viel Datendurchsatz täglich hast, und es auf jede Sekunde weniger ankommt, dann vielleicht.
Lieber in eine größere (zusätzliche) 2,5" SSD investieren und die HDD intern ganz verbannen und diese nur noch extern, wenn nötig zuschalten. --> ext. Festplattengehäuse, oder sogar kleines NAS.

mfg
 
Das X370 Gaming pro Carbon ist super, vorausgesetzt das neue AGESA Update kommt endlich mal.

Ich würde in jedem Fall eine M.2 SSD empfehlen. Der Ryzen hat nunmal eine CPU Direktanbindung mit 4 PCIe 3.0 Lanes dafür reserviert, wäre schade drum, dass dann nicht auszunutzen. Bei Intel hängen die M.2 immer nur am Chipsatz und sind folglich wesentlich schlechter an die CPU angebunden. Das ist ein großer Vorteil der AM4 Plattform ggü. Intel 1151 Systemen.

Alle schreien immer nach mehr PCIe Lanes, wenn dann eine CPU etwas mehr bietet heißt es wieder: "merkst du eh nicht, bleib bei SATA" das verstehe wer will.

Dann kommen noch die Leute: "ach, 2400er DDR4 reicht locker, den Unterschied zu 3200 merkst du beim zocken eh nicht".

Wer kurze Ladezeiten will, sollte bei Dingen wie RAM, NVMe PCIe 3.0 M.2 und CPU Leistung keine Kompromisse machen.
 
Das würde bedeuten das ich 1*M.2 mit 4*3.0 und meine Grakas mit 2*8 lanes und die 4 Platten (2 SSDs und 2 Festplatten) / 1 BluRay Laufwerk betreiben kann oder ...
 
Du musst nur auf GPU und M.2 achten, der Chipsatz, an welchem USB, SATA etc hängt, hat eine feste Anbindung an die CPU, welche nicht anders genutzt werden kann und deshalb nebensächlich ist.

Die CPU bietet 16 Lanes für die GPU(s) und nochmal 4 für den M.2 Slot.
Das reicht also für 2 GPUs + M.2.

@4B11T: Weder Windows noch Programmladezeiten sind bei einer M.2 kürzer, da es da auf die Zugriffszeit, nicht auf die wunderschönen Datenraten ankommt und die ist ähnlich wie bei einer SATA SSD.
Beim Arbeiten mit großen Datenmengen, speziell zwischen mehreren M.2 Laufwerken, profitiert man von der enormen Bandbreite der PCIe Schnittstelle.
 
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