Der Takt geht linear in die Abwärme ein und die Spannung quadratisch.
Angenommen deine CPU würde bei 1,28v und 4,2 GHz 120W rausdrücken dann wärst du bei 1,30v und 4,4 GHz rechnerisch bei
120W * (4,4/4,2) * (1,30/1,28)^2 = 129,7 - also etwa 130W.
Das stimmt nicht exakt, ist aber eine gute Näherung.
Hier hat ein User in einem englischsprachigen Forum dazu einen sehr guten Test geschrieben:
Effect of Temperature on Power-Consumption with the i7-2600K - AnandTech Forums . Bei den dortigen Testreihen wird auvh die Abhängigkeit der Verlustleistung von der Temperatur selber (durch die Leckströme) untersucht, genauso wie die Abhängigkeit der Leckströme von der Spannung berücksichtigt. Zu beachten ist aber, das die Werte auf Grung von seiner CPU ermittelt wurden, was bedeutet, das diese für andere CPUs des selben Typs abweichen können, aber der prinzipielle Trend sollte stimmen.
Ausgehend von den dort ermittelten Daten würde das für deine Frage ausgehend von 20°C Raumtemperatur bedeuten: Wärmewiderstand Sperrschicht - Umgebung (Ermittelt aus deinen 70°C bei 4,2 GHz und 1,296V mit den verlinkten Daten bezogen auf 20°C Raumtemperatur (134W führen zu 50K Temperaturdifferenz): 0,373 K/W. Daraus lässt sich nun interativ die resultierende Temperatur und damit Verlustleistung für deine genannten Betriebspunkte berechnen:
4,2 GHz bei 1,28V führen zu ~ 130W Verlustleistung ( ~104W dynamisch und ~26W statisch) bei ~68,4°C
4,2 GHz bei 1,30V führen zu ~ 135W Verlustleistung ( ~107W dynamisch und ~28W statisch) bei ~70,4°C
4,4 GHz bei 1,3V führen zu ~ 141W Verlustleistung ( ~112W dynamisch und ~29W statisch) bei ~72,7°C
Der Takt geht linear in den dynamischen Teil der Verlustleistung ein, da dieser durch die Arbeit der CPU entsteht. In den selben Teil geht die Spannung quadratisch ein. Soweit die bekannte Formel. Der unbekannte Teil ist die statische Verlustleistung. Diese seztzt sich aus den verschiedenen Arten der Leckstöme usw. zusammen und hängt nicht vom Takt ab, dafür jedoch mehr oder weniger expotentiel von der Spannung und der Temperatur. (An der Stelle ist der verlinkte Beitrag auch etwas großzügig, denn der dort als Ursache benannte Poole–Frenkel Effeckt ist, wenn überhaupt nur ein Teil der Wahrheit, denn die Leckströme sind eher im Bereich Subtresholdleakage, Gate(tunnel)ströme usw. zu verorten, denen entsprechende Mechanismen und Abhängigkeiten zu Grunde liegen. Da die Gleichung aber eh passend ermittelt wurde, vernachlässigen wir das auch mal.

