i7 2600k overclocking

Smoger101

PC-Selbstbauer(in)
Hallo, bin gerade dabei zu übertakten und habe probleme mit der spannung beim asrock z77 extreme 4 und dem i 7 2600k. Habe die Spannung auf offset -0.070v und aditional turbo voltage auf +0.004v läuft soweit stabil . Ich ich findes aber nich gut wenn die cpu in prime 95 mit 100% und 1,320v temps sind so bei max 75°C
 
Weniger Spannung ist nicht stabil ? Welchen Multi hat du erreicht mit den 1,32v ?
Ich glaube die Grenze für Sandy Bridge im 24/7 Betreib wird bei vielen bei 1,3v gezogen.
Also wenn weniger Spannung mit deinem oc nicht geht den Multi einfach wieder soweit runter bis er mit einer erträglichen Spannung stabil läuft.

Mein 2500k läuft bei mir z.b. auf 4,5ghz mit 1,236v geht aber auch auf 4,8ghz, aber die dafür nötigen 1,35v waren mir auf Dauer zu viel.

Musst wissen wie weit an die Grenzen du gehen willst viele sagen halt so 1,3v als Grenze. Die Temps scheinen mir für die Spannung noch echt gut und sind noch ok so
 
Wie gesagt 70°C in Prime sind ok solange man im Alltag nicht Ständig 65°C+ fährt.
Bleibt nur die Voltage als Limit und da ist einfach deine Entscheidung wie weit man hochgehen will. Intel gibt bis zu 1,5 v an aber aus Erfahrung vermeiden Leute alles was deutlich über 1,3v geht zwecks Dauerhaltbarkeit. Alles im Bereich 1,3-1,4 v ist die Frage wie zwingend man die paar % mehr Takt braucht und das Risiko eines Ausfalls in Kauf nimmt.

Suche einfach den "Sweet Spot" deiner CPU bis zu welcher Voltage sie gut mit mehr Tackt Skaliert und alles darüber hinaus ist Schwachsinn wenn man nur bisschen mehr Performance aus seinem alten Sandy holen will.
 
jo oke danke werde jetzt weiter mit der vcore runter gehen hab im fixed modus 1.260v und der max zustand ist bei prime jetzt bei 1.280v
 
Weniger Spannung ist nicht stabil ? Welchen Multi hat du erreicht mit den 1,32v ?
Ich glaube die Grenze für Sandy Bridge im 24/7 Betreib wird bei vielen bei 1,3v gezogen.
Also wenn weniger Spannung mit deinem oc nicht geht den Multi einfach wieder soweit runter bis er mit einer erträglichen Spannung stabil läuft.

Mein 2500k läuft bei mir z.b. auf 4,5ghz mit 1,236v geht aber auch auf 4,8ghz, aber die dafür nötigen 1,35v waren mir auf Dauer zu viel.

Musst wissen wie weit an die Grenzen du gehen willst viele sagen halt so 1,3v als Grenze. Die Temps scheinen mir für die Spannung noch echt gut und sind noch ok so

meiner läuft auf 1,34V des macht denen nix aus :D
 
okay dann muss ich mir bei max 1.280v keine sorgen machen nur so ne rein teoretische Frage hängt die temperatur nur von der spannung ab oder auch vom takt sprich ist meine cpu angenommen mit 1.300v und 4,2ghz genau so warm wie mit 1.300v und 4,4ghz ?
 
okay dann muss ich mir bei max 1.280v keine sorgen machen nur so ne rein teoretische Frage hängt die temperatur nur von der spannung ab oder auch vom takt sprich ist meine cpu angenommen mit 1.300v und 4,2ghz genau so warm wie mit 1.300v und 4,4ghz ?

Der Takt geht linear in die Abwärme ein und die Spannung quadratisch.

Angenommen deine CPU würde bei 1,28v und 4,2 GHz 120W rausdrücken dann wärst du bei 1,30v und 4,4 GHz rechnerisch bei

120W * (4,4/4,2) * (1,30/1,28)^2 = 129,7 - also etwa 130W.

Das stimmt nicht exakt, ist aber eine gute Näherung.
 
Ja, wesentlich.

Bei SandyBridge ists noch nicht ganz so extrem (da die CPU noch keine FMA3-Befehle kann wo Prime95 komplett durch die Decke geht), trotzdem ist die Last von Prime95 sehr viel höher als die jedes Spiels. Sprich in Spielen dürftest du Größenordnung 10°C weniger sehen.
 
okay gut dann bin ich ja beruhigt werde mal die übertaktung spiele technisch aus testen. Hab nochmals eine Frage wenn ich im bios einstelle dass wenn nur 2/4 kernen benutzt werden und ich dann dort 4,4GHz einstelle das gleiche an TDP rauskommt wie bei zb. 4,2GHz auf 4 kernen?
 
Sobald du die CPU nicht auf Standardwerten betreibst hat sich "TDP" sowieso erledigt. :schief:

Und ja, natürlich geben 2 arbeitende CPU-Kerne weniger Wärme ab als 4.
 
okay gut aber ich meine angenommen wie viel Spielraum hätte ich noch wenn auf 4 kernen 4,4ghz gut laufen wenn ich nur auf 2 kernen arbeite?
 
Den beinahe gleichen wie mit 4 Kernen auch.

Die Temperatur ist nicht der limitierende Faktor (extreme Kühlmethoden mal ausgenommen) - ab einer gewissen Taktrate gehts einfach nicht mehr weiter ohne sehr viel mehr Spannung aufzulegen. Und nur für 100 MHz mehr 0,15v mehr zu verwenden ist schlichtweg Unsinn, einfach auch weil der Unterschied zwischen 4,4 und 4,5 GHz abseits von Benchmarks nicht spürbar ist.

Kerne Abschalten im BIOS hat nur dann einen Sinn, wenn du extrembencher bist und irgendwelche Taktrekorde schlagen willst. Nicht nur, weil du mit einem Kern weniger Wärme abgibst sondern vorrangig deswegen, weil die Chance bei nur einem kern höher ist dass er einen hohen Takt schafft als bei 4 Kernen (weil in dem Falle ALLE Kerne diesen Takt schaffen müssten).
 
Wenn die beiden Kerne bei 4,4 GHz als Beispiel 1,25v Spannung brauchen dann brauchen sie diese auch wenn sie die einzigen aktiven kerne sind.
Und wenn ein Spiel sowieso nur 2 kerne unterstützt geben die anderen beiden nicht ausgelasteten ohnehin nur sehr wenig Wärme ab (können aber Hintergrundaufgaben des Betriebssystems übernehmen und so die Spielkerne entlasten!).

Also anders gesagt bleibts beim Statement oben: Es bringt einfach nichts Kerne manuell zu deaktivieren.
 
Der Takt geht linear in die Abwärme ein und die Spannung quadratisch.

Angenommen deine CPU würde bei 1,28v und 4,2 GHz 120W rausdrücken dann wärst du bei 1,30v und 4,4 GHz rechnerisch bei

120W * (4,4/4,2) * (1,30/1,28)^2 = 129,7 - also etwa 130W.

Das stimmt nicht exakt, ist aber eine gute Näherung.

Hier hat ein User in einem englischsprachigen Forum dazu einen sehr guten Test geschrieben: Effect of Temperature on Power-Consumption with the i7-2600K - AnandTech Forums . Bei den dortigen Testreihen wird auvh die Abhängigkeit der Verlustleistung von der Temperatur selber (durch die Leckströme) untersucht, genauso wie die Abhängigkeit der Leckströme von der Spannung berücksichtigt. Zu beachten ist aber, das die Werte auf Grung von seiner CPU ermittelt wurden, was bedeutet, das diese für andere CPUs des selben Typs abweichen können, aber der prinzipielle Trend sollte stimmen.
Ausgehend von den dort ermittelten Daten würde das für deine Frage ausgehend von 20°C Raumtemperatur bedeuten: Wärmewiderstand Sperrschicht - Umgebung (Ermittelt aus deinen 70°C bei 4,2 GHz und 1,296V mit den verlinkten Daten bezogen auf 20°C Raumtemperatur (134W führen zu 50K Temperaturdifferenz): 0,373 K/W. Daraus lässt sich nun interativ die resultierende Temperatur und damit Verlustleistung für deine genannten Betriebspunkte berechnen:

4,2 GHz bei 1,28V führen zu ~ 130W Verlustleistung ( ~104W dynamisch und ~26W statisch) bei ~68,4°C

4,2 GHz bei 1,30V führen zu ~ 135W Verlustleistung ( ~107W dynamisch und ~28W statisch) bei ~70,4°C

4,4 GHz bei 1,3V führen zu ~ 141W Verlustleistung ( ~112W dynamisch und ~29W statisch) bei ~72,7°C

Der Takt geht linear in den dynamischen Teil der Verlustleistung ein, da dieser durch die Arbeit der CPU entsteht. In den selben Teil geht die Spannung quadratisch ein. Soweit die bekannte Formel. Der unbekannte Teil ist die statische Verlustleistung. Diese seztzt sich aus den verschiedenen Arten der Leckstöme usw. zusammen und hängt nicht vom Takt ab, dafür jedoch mehr oder weniger expotentiel von der Spannung und der Temperatur. (An der Stelle ist der verlinkte Beitrag auch etwas großzügig, denn der dort als Ursache benannte Poole–Frenkel Effeckt ist, wenn überhaupt nur ein Teil der Wahrheit, denn die Leckströme sind eher im Bereich Subtresholdleakage, Gate(tunnel)ströme usw. zu verorten, denen entsprechende Mechanismen und Abhängigkeiten zu Grunde liegen. Da die Gleichung aber eh passend ermittelt wurde, vernachlässigen wir das auch mal. ;):daumen:
 
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