HTPC richtig angehen. einige fragen

Mein letzter Status von amd chips und deinterlace ist das AMD mit dem linux treiber kein deinterlace kann. Unter Windows können die AMD chips deinterlace. Der Treibersupport von AMD könnte besser sein für linux.

Ich habe Zuhause 2 Systeme die bei mir jeweils an einem TV hängen.

Das erste selber zusammengebauter:

-1
Intel Core i3
Geforce GT610
2 GB RAM
60 GB SSD
TV-Karte
BS: yavdr

2-
Arctic MC-001
4GB RAM
60 GB SSD
TV-USB-Stick
BS: Openelec

Der Vorteil des Arctic MC-001 ist das er komplett passiv gekühlt ist und somit keine störende Geräusche von sich gibt.
Der Nachteil ist das er ne AMD Grafikkarte hat und somit kein GPU Deinterlace unter linux kann.
 
Deinterlace macht der AVR :D

Deine Lösung mit dem i3 ist schon leicht übertrieben. Der Arctic geht auch nur, weil er im Angebot ist. Wozu da allerdings 4GB RAM und ne 60GB SSD rein müssen, erschließt sich mir nicht ganz.
 
Zuletzt bearbeitet:
Tja der arctic braucht zwar gewiss nicht 4 GB RAM aber da der so günstig war als ich den gekauft hab wars egal wie viel ich reinstecke. Und ne SSD kommt bei mir mitlerweile in jeden Rechner, bei einer Set-Top-Box wird dadurch die Bootzeit erheblich verkürtzt.
 
Ich würde von solchen Fertiglösungen abraten und zwar aus folgenden Gründen.

Meist nicht flexibel was das OS angeht
können aktuell nur Full HD manchmal 3D und wird für 4K künftig nicht mehr reichen.

Mein Rat, suche dir ein HTPC Gehäuse raus was dir optisch zusagt.
Dort packst du dann das günstigste MB mit Toslink und HDMI anschluss rein.
Darauf einen Celeron 2 Kerner + SSD + 2GB Ram

Os kannst du dich entscheiden, entweder WIndows 7 + xbmc Mediacenter oder XBMC als OS aufn USB Stick installieren oder eben auf die SSD je nachdem ob du sparen willst oder nicht.

Rapsberry Pi kann bei Full HD bereits manchmal ins Stocken kommen, zudem gibts noch Bugs mit manchen TV´s, sodass bei manchen LG Geräten einfach das Bild öfters abbricht.
 
ja man kann den Celeron alleine Verwenden aber unter Linux würde ich auf jedenfall noch graka rein packen, da die HW-Beschleunigung von intel chips unter linux chips wegen fehlen von anständigen Treibern echt miserable ist.

4K rentiert sich aber auch erst ab einem Fernseher mit 60 Zoll oder höher da man darunter sowie so keinen nennenswerten unterschied merk. Und bis diese Geräte erschwinglich sind bzw. entsprechendes Material existiert und die entsprechenden Standards durchgedrückt wurden, vergehen auch wieder ein paar Jahre.

Wer will schon 4K ich will lieber Geruchsfernsehen dann würden Kochsendungen entlich mal richtig intressant werden.
 
Warum soll man sich bei einem HTPC Linux installieren?

Auf einen HTPC würde ich windows installieren dann kann man mit Mediaportal sogar in XBMC noch Fernsehen integrieren.
Und da reicht ein Celeron dicke und wie bereits geschrieben.
Sobald 4K erschwinglich ist, steckt man einfach eine Grafikkarte dazu und dann reichts.
 
Man nimmt Linux da es resourcenschonender ist. und die integration von TV geht unter linux genauso wie unter windows. Man kann für TV unter linux vdr, tvheadend und einige andere nehmen. Ich habe die Windowsvariante mit mediaportal auch schon ausprobiert. Und bin zu dem Schluss gekommen dass es zwar viele nette funktionen hat, aber einfach zu viele resourcen und rechenleistung braucht. Liegt warscheinlich auch daran des in c# geschrieben wurde und nicht in c++.

Mein Arctic bootet in 10-15 sec durch und ist dann voll funktionfähig mit LiveTV, diese Zeit wird man mit Windows auf dem Arctic nicht erreichen. Desweiteren ist die Installion von Openelec grad mal 200 MB groß wobei windows mehrere GB braucht.

Also einen HTPC nur zum Filme und LiveTV schauen da ist die vernünftigste Variante einfach eine Linux Kiste.
 
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