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Ist der Boost auf 4 GHz eingestellt? Der normale Boost liegt eigentlich bei 3,8. Und wenn du einen schlechten Prozessor erwischt hast, dann kann das sehr gut funktionieren.
Und 69°C ist noch zu viel für den FX. Der sollte ein wenig kühler laufen. Und die max. Temperatur liegt bei 70,5 grad bei dem Prozessor. Da benötigst du einen besseren CPU Kühler. Der Alpenföhn ist entweder zu schwach dafür, oder er bekommt keine Luft. Auf jeden Fall liegt da auch ein riesiges Problem bei der Lüftung.
Nicht um sonst habe ich so einen riesen Kühler für meinen FX8350, der durch viel Frischluft befeuert wird. So kann er 4,2 GHz bei 20 Grad Raumtemperatur auf 50°C dauerhaft halten.
zuerst nen neuen kühler bringt hier nix
das mainboard mit dem amd sb760g chpsatz ist für den fx cpu nicht geeignet
Dazu die schwache vrm folge ist andauernde throtteln der cpu weil das mainboard vrm überhitzen
Lösung nen gebr 970a ud3p oder 970a gaming (zur not) max 60€
Sinnvoller neue CPu und ram mainboard bei der gpu reichen 8gb ram
den kühler kann man zum Glück weiterverwenden
bsp
b350m 70€
8gb ddr4 2666 dr 90€
r5 2600x 220€
das bringt mehr oder nengebr mainboard die ich vorgeschlagen habe.
Nee neue gpu ist bei den preisen aktuell Sinnfrei
Er will dir sagen du brauchst ein neues besseres Mainboard, damit der FX den Takt endlich hält. Oder du sollst gleich eine moderne neue Plattform kaufen.
Eine neue Plattform wäre die beste Lösung. Aber eine neues Board für den FX ist schlecht. Den neuen Kühler kann man auch auf der neuen Plattform verwenden.
Auf dem Mainboard würde ich so kleine Kühlkörper für die SpaWas kaufen und einen anständigen Kühler. Der Top Blower bläßt noch zusätzlich warme Luft auf die SpaWas. Mein Server läuft mit einem TopBlower und einer 45 Watt CPU und die SpaWas sind schon viel zu warm.
Ein wenig Theorie für dich: Das Netzteil bekommt 230 V aus der Steckdose und regelt daraus auf verschiedene Leitungen 3.3 V, 5 V und 12 V. Beim Umwandeln der Spannung entsteht Hitze, deshalb haben Netzteile in der Regel einen Lüfter, der eine Überhitzung verhindert. Auf dem Mainboard passiert das Selbe: Selbst 3.3 V wären Overkill für die CPU, die würde recht schnell den Geist aufgeben. Daher regelt auch das Mainboard Spannungen herunter, meist so zwischen 0.8 V und 1.4 V je nach Auslastung. Auch dabei entsteht Hitze. Je nachdem, welche Stromstärke dabei anliegt, werden die Spannungswandler zwar warm, überhitzen aber nicht. Das ist bei günstigen Boards der Fall, die für kleine CPUs gedacht sind. Große CPUs ziehen aber eine deutlich höhere Stromstärke, sodass die Spannungswandler unter Umständen so warm werden, dass sie Überhitzen. Um Schäden zu verhindern, muss die Leistung reduziert werden, und das Mainboard lässt die CPU ihren Takt reduzieren, um den Rechner nicht abstürzen zu lassen.
Falls noch nicht geschehen könnte er noch versuchen zu undervolten. Mit etwas Glück reicht das, damit die mürben Spannungswandler auf dem Billigmainboard so weit entlastet werden und der FX den Takt wider halten kann.
Plattform = CPU + Mainboard und gegebenenfalls noch RAM, falls der alte nicht weiterverwendet werden kann.
Undervolten = Die CPU Spannung auf das absolut nötige absenken. Im Prinzip einfach die Spannung minimal absenken, den Rechner auf Stabilität prüfen und das ganze so lange wiederholen, bis der PC abschmiert und anschliesend den letzten Schritt rückgängig machen.
Der Takt bei den 6 Kernen liegt bei den überwiegenden Ruckelphasen bei 1505 MHz, ansonsten kann es auch schon mal sein das die Kerne vereinzelt auf über 4000 MHz hochspringen.
Was mir auch aufgefallen ist, aber keine Ahnung ob das was damit zutun hat, dass selbst im Windows ab und zu die Maus hängt und ruckelt, dass hatte ich vorher nie.
Was bleibt mir jetzt noch übrig? Neuen Rechner kaufen? Das wollte ich eigentlich noch nicht, der Rechner ist gerade mal 3 Jahre alt...
Wieviel man ausgeben muss? Bei Gebrauchtware würde ich nicht unter 150 € anfangen, damit es sich auch lohnt. Bei Neuware wird es erst bei ~280 € Aufwärts langsam interessant, finde ich.
Das Problem ist weniger deine CPU. Mit der kann man noch halbwegs Zocken.
Die Drops auf 1000Mhz sorgen für deine Ruckler. Das wird höchstwahrscheinlich an den Spannungswandlern auf den Mainboard liegen. Die werden zu heiß und drosseln dann die CPU.
Da kannst du entweder für zusätzliche Kühlung der VRMs sorgen (Lüfter direkt draufrichten) oder den Takt und den Leistungsbedarf des FX 6300 reduzieren.
Mit den Standardtakt von 3500Mhz sollte die CPU eigentlich ordentlich laufen.
aktuelles BIOS drauf?
Spannung reduzieren:
Handbuch Seite 36 (BIOS, OC Tweaker,Multiplier/Voltage change)- die CPU Spannung um mdst 0.1V reduzieren.
Die Spannungswerte sind CPU spezifisch (also jede CPU ist ein Einzelfall ).
Bei mir ist der FX 6300 (MB: GA-880GMA-USB3) bei -0.15V stabil und nebenbei mit erheblich besseren Temperaturen.
Coretemp: +21°C (alle Kerne)einstellen, dann erhält man realistisch Werte für die CPU Temperetur
Wie soll ich denn den Lüfter auf die Spannungswandler richten? Der Sitzt doch fest auf der CPU.
Wie reduziere ich den Takt und Leistungsbedarf?
@rschwertz ... ich versteh nur Bahnhof, ich habe kein Handbuch und wie ich die Spannung reduziere weiß ich auch nicht, kannst du mir das bitte mal erklären?
alsp, das ist dein Mainboard, richtig? ASRock > 960GM-VGS3 FX
Das ist das Manual für das Board, in dem auch das Bios beschrieben ist http://asrock.pc.cdn.bitgravity.com/Manual/960GM-VGS3 FX.pdf
Das sind die Spannungswandler, die bei deinem Board anscheinend überhitzen und dadurch das heruntertakten der CPU bewirken. Zur Theorie dazu hat TheGermanEngineer in Post #48 schon geschrieben.
Die Kühlkörper für die Spannungswandler können z.B. so aussehen.
Zum Thema undervolting. Wenn du den PC startest, dann kannst du während des Startvorgangs F2 oder Entfernen hämmern, um in das Bios zu gelangen.
Wenn du dann zum OC Tweker steuerst, kannst du die Einstellungen für die CPU verändern.
Ich verstehe das so, dass man zum einstellen der CPU Spannung den "Overclock Mode" auf manual stellen muss.
Dann kannst du die Spannungen reduzieren. Ich würde vorschlagen, wenn du die Spannung in 20mv reduzierst, bis die CPU nicht stabil läuft.
Wenn dieser Punkt erreicht ist, den letzten Schritt rückgängig machen und danach das System z.B. mit Prime95 auf Stabilität prüfen.
rschwertz hat dir bereits geschrieben, was du so erwarten kannst (vrmtl. 100-150mv). Da aber keine CPU wie die andere ist, kannst du seine Werte nicht einfach übernehmen.
Wie ich beim Undervolting vorgehe:
1. Spannung um einen Schritt reduzieren (10 oder 20 mv)
2. Windows starten und 3 mal Cinebench r15 durchlaufen lassen
3 a.) wenn Cinebench ohne Probleme durchläuft, Schritt 1 und 2 widerholen, bis Schritt 3 b.)
3 b.) wenn Cinebench nicht durchläuft und ich z.B. einen Bluescreen erhalte, zurück ins Bios und die Spannung um 10mv erhöhen (mv = millivolt -> 10 mv = 0,01V)
4. Wieder 3 Cinebench runs machen, wenn die durchlaufen die Stabilität z.B. mit Prime 95 testen
5. ??? stabiles und sparsameres System genießen
Edit:
Eine neue Plattform (CPU + Board + Ram) kostet eben gleich einiges.
Mit r5 2600 oder i5 8400 ca. 400€ mit 16GB Ram und mit 8GB ca. 325€(+evtl. neues Netzteil)