High-End-Plattform ohne OC-Möglichkeit - ich versteh's nicht! - Die PCGH-Redaktionskolumne

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High-End-Plattform ohne OC-Möglichkeit - ich versteh's nicht! - Die PCGH-Redaktionskolumne

tja Intel wird wohl für diesen OC Kernoverkill kein Absatz finden der ein Verkauf dieser Plattform für sie rechtfertig deswegen werden sie es einfach lassen ;) die Mainboardhersteller werden werden via Strap vielleicht auf ihren Dualsockelboards OC ermöglichen aber via offenen Multi ....
 
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Du kannst bei den Xeon E5 nicht mal den maximalen Turbo per Multi auf alle Cores applizieren.
 
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Sind das denn Beschränkungen in der CPU oder im Board(Chip)?
 
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Der Xeon E5 ist nicht für PCs, sondern für SERVER gedacht. Es gibt keinen Server in einem auch nur minimalst professionellen Unternehmen, der auch nur um 1Mhz übertaktet ist. Genau deshalb fehlt die Möglichkeit, diese CPUs zu übertakten, es ist schlichtweg absolut überflüssig. Die paar Übertakter, die sich 1885$ teure Server-CPUs leisten, nur um diese dann mit Stickstoff, extremer Spannung und 7Ghz durch irgendwelche Benchmarks jagen zu können, die kann man an einer Hand abzählen und für die lohnt es sich auch nicht, den Multiplikator frei zu gestalten. Für Office-PCs gibt den Core i3-2120, für Workstations den i7-2700, das reicht vollkommen und ist sowieso in 99% der Fälle ein CPU-Overkill

@Malcolm: Einschränkungen gelten hier in den Xeon CPUs, also dem Prozessor
 
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kleiner Schreibfehler ihr meintet bestimmt Sockel 775 und nicht 771...
bin ja auch gerade vom Q9650 auf den 3930K umgestiegen...
 
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Der Xeon E5 ist nicht für PCs, sondern für SERVER gedacht. Es gibt keinen Server in einem auch nur minimalst professionellen Unternehmen, der auch nur um 1Mhz übertaktet ist. Genau deshalb fehlt die Möglichkeit, diese CPUs zu übertakten, es ist schlichtweg absolut überflüssig. Die paar Übertakter, die sich 1885$ teure Server-CPUs leisten, nur um diese dann mit Stickstoff, extremer Spannung und 7Ghz durch irgendwelche Benchmarks jagen zu können, die kann man an einer Hand abzählen und für die lohnt es sich auch nicht, den Multiplikator frei zu gestalten. Für Office-PCs gibt den Core i3-2120, für Workstations den i7-2700, das reicht vollkommen und ist sowieso in 99% der Fälle ein CPU-Overkill

@Malcolm: Einschränkungen gelten hier in den Xeon CPUs, also dem Prozessor


Das ist soweit ja richtig.......nur warum bringt EVGA dann so ein Monster Board raus, ist doch irgendwie sinnbefreit oder :schief: ?
 
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Es ist ne SERVER Plattform die ist nicht dazu gedacht übertaktet zu werden, sondern für zuverlässiges handeln
 
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Es ist ne SERVER Plattform die ist nicht dazu gedacht übertaktet zu werden, sondern für zuverlässiges handeln

Und wenn Intel den Multi nicht locken würde könnte sich sogar jeder aussuchen ob er das "zuverlässige handeln" bevorzugt oder mehr Leistung will (was sich übrigens gegenseitig nicht zwangsläufig ausschließt)... so wie es bei vergangenen Plattformen schon mal war.
 
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Der Xeon E5 ist nicht für PCs, sondern für SERVER gedacht. Es gibt keinen Server in einem auch nur minimalst professionellen Unternehmen, der auch nur um 1Mhz übertaktet ist. Genau deshalb fehlt die Möglichkeit, diese CPUs zu übertakten, es ist schlichtweg absolut überflüssig. Die paar Übertakter, die sich 1885$ teure Server-CPUs leisten, nur um diese dann mit Stickstoff, extremer Spannung und 7Ghz durch irgendwelche Benchmarks jagen zu können, die kann man an einer Hand abzählen und für die lohnt es sich auch nicht, den Multiplikator frei zu gestalten. Für Office-PCs gibt den Core i3-2120, für Workstations den i7-2700, das reicht vollkommen und ist sowieso in 99% der Fälle ein CPU-Overkill

@Malcolm: Einschränkungen gelten hier in den Xeon CPUs, also dem Prozessor
Das würde ich in 99,99999...% der Fälle unterschreiben, paar spezielle Einsatzgebiete gibts aber durchaus, wo die Leute so was auch 24/7 unter ner Kompressorkühlung laufen lassen. Gibt halt auch "Geschäftsbereiche" wo tausendstel Sekunden über SEHR viel Geld entscheiden. Aber die kann man wohl wirklich an einer Hand abzählen, die son crazy shit machen.


Du kannst bei den Xeon E5 nicht mal den maximalen Turbo per Multi auf alle Cores applizieren.
Autsch. Das ist heftig. Zumindest das hätte ich Intel schon noch zugetraut, das man diese Möglichkeit erhält. Tja, wie ich schon lange bzgl. den 2011er Xeons (Intel zitiere): "You get what you pay for."

Man muss das halt auch immer unter dem Gesichtspunkt sehen. Intel will seine i7 EE auch verkaufen, und wenn dann die Xeons OC bar sind, warum sollte dann einer noch nen Hexa nehmen, statt dem Octa, und den einfach hoch prügeln....

Intel will halt, dass die Leute in nem halben Jahr oder Jahr sich dann die neue Octa EE nochmals für 1k€ holen, nachdem Sie schon mal 1k€ für den Hexa ausgegeben haben. Der Kunde soll maximal gemelkt werden...

Wer OC machen will, bzw. ein starkes Desktop System haben will, soll richtig löhnen und das am besten mehrfach...
 
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Übertaktbare Server-CPUs sind dann halt wieder eine minimale Marktlücke mehr, die Intel (bewusst?) für AMD offen lässt.
Es bleibt zu hoffen, dass AMD schlagkräftig reinstößt, denn Konkurrenz belebt das Geschäft und sichert uns Kunden einigermaßen faire Preise.
 
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Naja, bei den Preisen der Server-CPUs, zumindest für mich, irgendwo nachvollziehbar das Intel da kein OCing sehen mag. Gerade wenn es zu leicht funktioniert, und die CPUs sich dann auch noch ordentlich übertakten lassen, besteht schließlich die Gefahr das vielleicht doch viele Server-Betreiber übers OCing nachdenken - wenn sich damit sehr leicht tausende €uros einsparen lassen.

Ein 8-Kerner mit 2GHz kostet ca. 1000€, und dürfte problemlos mit dem Takt einer 1500€-1700€ CPU zu betreiben sein. Wenn man jetzt noch bedenkt das ein Großteil der eigentlich schnelleren CPUs - aufgrund der Nachfrage - zu langsameren Modellen umgelabelt werden, dann ist klar das Intel seinen teuren CPUs nicht noch selbst Konkurrenz machen möchte. Gerade wenn man seine Server eh mit Wasser kühlt wäre etwas OCing - gerade bei CPUs die sich ordentlich übertakten lassen - kein Problem, und hier und da sicher auch schon Praxis. Zeit ist Geld, man spart also doppelt (beim EK und der Rechenzeit).
 
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Übertaktbare Server-CPUs sind dann halt wieder eine minimale Marktlücke mehr, die Intel (bewusst?) für AMD offen lässt.

Nur gibt es bei AMD aktuell keinerlei Anzeichen in richtung eines übertaktbaren Prozessors (bzw des entsprechenden Mainboards dafür) über dem aktuellen Desktop Bulldozer.

mfg
 
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Du zahlst bei Server CPUs für Stabilität und nicht wirklich für OC Potenzial, andererseits sind Xeons ja auch Workstation CPUs aber selbst für die ist ja auch höchste Stabilität bei maximaler Leistung das Ziel. Außerdem Zahlt man wohl auch für Features wie (ich hol das jetzt mal von der Alternate Seite ;) ):
Der für kleine Server und Workstations konzipierte Intel® Xeon® Prozessor E5-2670 ... Demand Based Switching (Serverversion von Intel® EIST) und ein 8.0 GT/s schnelles QPI-Interface. ... PCI-Express 3.0 (bis zu 40 Lanes) und USB 3.0 werden jetzt nativ unterstützt.
Intel® Xeon® Prozessor E5-2670
Natürlich kommt die Unterstützung von ECC-RAM wohl auch noch dazu

Vergleicht das mal bitte mit der Top Desktop CPU von Intel Intel® Core™ i7-3960X: Intel® Core

Die Sachen die ich markiert habe sind entweder schlechter oder eben nicht so vorhanden. Und spezielle Server und/oder Workstation Features sind eben meist echte Preistreiber. Und ich kann mir auch vorstellen, das Intel die Übertaktung herausgenommen hat weil es von großen Kunden gefordert/gewünscht wurde oder weil die Support anfragen ihnen zu häufig geworden sind, bei denen sich dann am ende herausgestellt hat das die CPU übertaktet war (=> kein Support).

@Skysnake Ist das den nicht eher gefährlich wenn man das so macht wie du sagst? Also übertakten und Hochverfügbarkeit? Ich meine Wenn es auf eine Tausendstel Sekunde ankommt sollte man nicht übertakten den wenn man Pech hat geht die CPU genau da durch dann kaputt wenn es drauf ankommt. Oder sehe ich das jetzt so falsch? Kaputt gehen kann immer was aber es dann evtl. auch noch Provozieren? Ich weiß nicht. Außerdem wenn es wirklich um viel Geld geht dürfte dafür auch keine noch so teure CPU zu Schade sein.
 
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Schade... das Intel in letzter Zeit mit nicht unerheblichem Aufwand gezielt gegen OC Möglichkeiten vorgeht ist eine Frechheit, die sie sich nur angesichts ihrer enormen Technischen Überlegenheit erlauben könnnen...

Es gibt übrigens, wie ich schon mehrfach geschrieben habe, sehrwohl übertaktbare E5 Xeons: in der WaKü Version des IBM System x iDataPlex dx360 M3

Nur gibt es bei AMD aktuell keinerlei Anzeichen in richtung eines übertaktbaren Prozessors (bzw des entsprechenden Mainboards dafür) über dem aktuellen Desktop Bulldozer.

Soweit ich weiß sind alle Opterons, die jemals erschienen sind Übertaktbar- für die aktuelle und letzte Generation gibt es aber keine OC tauglichen MBs; da AMD aber keine MBs baut liegt das aber auch nicht an AMD...

Außerdem: kein aktueller Opteron könnte bei vernünftiger Übertaktung einem Xeon E5-2687W @ Standard das Wasser reichen...

Und ich kann mir auch vorstellen, das Intel die Übertaktung herausgenommen hat weil es von großen Kunden gefordert/gewünscht wurde oder weil die Support anfragen ihnen zu häufig geworden sind, bei denen sich dann am ende herausgestellt hat das die CPU übertaktet war (=> kein Support).

Ja, sicher, die Xeons wurden dauernd kaputt, weil sie OCed wurden...

Nein, es handelt sich offensichtlich um eine fragwürdige produktpolitische Entscheidung.
 
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@Skysnake Ist das den nicht eher gefährlich wenn man das so macht wie du sagst? Also übertakten und Hochverfügbarkeit? Ich meine Wenn es auf eine Tausendstel Sekunde ankommt sollte man nicht übertakten den wenn man Pech hat geht die CPU genau da durch dann kaputt wenn es drauf ankommt. Oder sehe ich das jetzt so falsch? Kaputt gehen kann immer was aber es dann evtl. auch noch Provozieren? Ich weiß nicht. Außerdem wenn es wirklich um viel Geld geht dürfte dafür auch keine noch so teure CPU zu Schade sein.
Und was machste, wenn du schon die schnellste am Markt verfügbare CPU hast? Da kannste dann für alles Geld der Welt keine schnellere mehr bekommen.

Und frag mich nicht, wie viele Dinger die verheizen, aber bei High-Frequency trading werden Summen hin und her geschoben, das würde wohl auch nicht jucken, wenn die jeden Tag 10 übern Jordan schicken. Zudem wird da sicherlich Redundanz in Form von mehrfacher Hardware benutzt.

Aber ich sags mal so. Da wird sogar mit richtig viel Geld darum gerunden, näher bei den Servern der Börsen zu stehen, damit man schnell die Trades hat :ugly: Allein wenn du da nur die gleiche Hardware in ner anderen Stadt hättest, oder sogar in der gleichen aber paar Straßen weiter, wärst du schon unterlegen. Ist High-Frequency trading nicht was Tolles? :wall:
 
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Auch bei "ordinären" HPCs wird öfters mit "angepassten" Taktraten gearbeitet, meist aber einfach um mit weniger CPUs bzw. günstigeren CPUs die gleiche Leistung zu erreichen (ähnlich wie am Desktop...)

Vielleicht ist es auch der Hauptgrund für Intels Produktpolitik, dieses Vorgehen zu verhindern... im HPC Bereich ist Intel allerdings keineswegs konkurrenzlos
 
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Nein, es handelt sich offensichtlich um eine fragwürdige produktpolitische Entscheidung.

...und wenn ich den Argumenten hier richtig folgen konnte, werden diese Entscheidungen gesteuert durch die Erwartung Intels, wie die Nachfrage am Markt ausschaut.

Ich gebe mal einen beliebigen Vergleich: Wenn ein Goldschmied erwartet, daß zu Weihnachten der Absatz von Brillantringen sehr hoch sein wird, legt er von diesen mehr ins Schaufenster. Wenn eine Minderzahl von Kunden nun erwartet, daß die Steine in Grüngold gefaßt sind, ist das ihr Pech.

Der Unterschied bei meinem Beispiel zu Intel ist: Der Goldschmied kann mal schnell in ein paar Tagen ein Spezialprodukt machen, wenn ein Kunde nachfragt und dieses besondere Produkt will. Und dafür nimmt er dann 500 Euro mehr :D. Bei einer großen Firma die Schmuck macht, wird das übrigens auch nicht gehen. Es ist oft einfach nicht möglich, weil die Kosten nicht gerechtfertigt sind und der Kunde sie nicht tragen kann.

Wenn nun bei Intel son paar Anfragen eingehen einen solchen Xeon mit offenem Multi zu machen, werden die nicht Kosten von mehreren Hunderttausend investieren, um die paar popelige Kunden zu befriedigen, die dann insgesamt 10 Stück kaufen.

Angebot und Nachfrage; und die Einschätzung Intels, wie diese aussehen wird.

Traurig sein kann man ja und auch Unmut äußern aber das hilft nix den Markt zu ändern.

Gruß

Zweiblum
 
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