News HDD-Verkäufe 2022 nahezu halbiert

Große SSDs sind im Verhältnis einfach noch viel zu teuer, der Preissprung rein von der Kapazität zwischen 2 TB und 4 TB ist im Verhältnis zu groß.

2 TB bekommt man für 90€, also 45€ pro TB:

4 TB hingegen sind teuer, ab 250€ geht der Spaß erst los, was schon über 62€ pro TB sind:

Bei noch größeren Modellen sieht es noch schlechter aus. Das ist einfach ein zu großer Anstieg für jene mit einem Platzbedarf von mehr als 2 TB oder gar mehr als 4 TB, grade, wenn man beim Ersetzen etwas Puffer einplant.
HDDs spielen mit ab 15,50€/TB in einer anderen Liga, aber wir wollen ja keine neue HDD mehr kaufen, die Zeiten sind vorbei und soo viel neuer Speicherbedarf kommt heutzutage nichtmehr dazu, zumindest bei mir, ca 100 bis 500 GB im Jahr, das ist überschaubar, und ich will die alten HDD's ja auch nicht wegschmeißen.

Ich sehe die Zeit noch nicht gekommen, in der SSDs wirklich mittelgroße Datengräber-HDDs ersetzen, dafür passt der Preis noch nicht. Erstmal muss der Preissprung auf größere Modelle geschlossen werden, das wäre schonmal ein Anfang. Ich persönlich sehe die Grenze irgendwo zwischen dem 2- und 3-fachen Preis pro TB bei Modellen ab 4 TB Kapazität. Bei 2 TB Modellen geht es schon in die richtige Richtung, da ist absolut gesehen die Investitionssumme mit >90€ für Satamodelle und ab 105€ für m2 auch passend.
 
Große SSDs sind im Verhältnis einfach noch viel zu teuer, der Preissprung rein von der Kapazität zwischen 2 TB und 4 TB ist im Verhältnis zu groß.

2 TB bekommt man für 90€, also 45€ pro TB:

4 TB hingegen sind teuer, ab 250€ geht der Spaß erst los, was schon über 62€ pro TB sind:

Bei noch größeren Modellen sieht es noch schlechter aus. Das ist einfach ein zu großer Anstieg für jene mit einem Platzbedarf von mehr als 2 TB oder gar mehr als 4 TB, grade, wenn man beim Ersetzen etwas Puffer einplant.
HDDs spielen mit ab 15,50€/TB in einer anderen Liga, aber wir wollen ja keine neue HDD mehr kaufen, die Zeiten sind vorbei und soo viel neuer Speicherbedarf kommt heutzutage nichtmehr dazu, zumindest bei mir, ca 100 bis 500 GB im Jahr, das ist überschaubar, und ich will die alten HDD's ja auch nicht wegschmeißen.

Ich sehe die Zeit noch nicht gekommen, in der SSDs wirklich mittelgroße Datengräber-HDDs ersetzen, dafür passt der Preis noch nicht. Erstmal muss der Preissprung auf größere Modelle geschlossen werden, das wäre schonmal ein Anfang. Ich persönlich sehe die Grenze irgendwo zwischen dem 2- und 3-fachen Preis pro TB bei Modellen ab 4 TB Kapazität. Bei 2 TB Modellen geht es schon in die richtige Richtung, da ist absolut gesehen die Investitionssumme mit >90€ für Satamodelle und ab 105€ für m2 auch passend.
vorallem wenn man mal nen schnapper macht bei hdd's brauch man gar nicht erst bei ssd's gucken, hab bei mm ne 12tb für 180€ ergaunern können. da kommen ssd's vllt in 10 jahren an für den endverbraucher.
ich bezweifel es das flash jemals in die nähe der platter kommt. soweit ich gelesen hab gibts bisher noch keine möglichkeit die flashzellen weiterzuverkleinern. stattdessen wird gestappelt etc.
 
Wenn keine HDDs mehr in Laptops verbaut werden, dann fallen Millionen von Einheiten weg. Ich hoffe alle HDD Anbieter haben ein SSD Standbein aufgebaut. WD verkauft SSDs, oder?
Es wird Zeit, dass 4TB SSDs erschwinglich werden. Gefühlt steht der Mainstream Markt seit 20 Jahren bei 1TB still (zuerst HDD dann SSD).
 
Sobald 10TB-Platten (OHNE Helium!) unter 100 Euro fallen kaufe ich vielleicht wieder welche. Ansonsten können mir neue HDDs gestohlen bleiben.
 
16 TB für 280 € zu Weihnachten gekauft

macht doch keinen Spass immer was löschen zu müssen wenn man Platz braucht, jetzt hab ich die Sorgen nicht mehr
Sobald 10TB-Platten (OHNE Helium!) unter 100 Euro fallen kaufe ich vielleicht wieder welche. Ansonsten können mir neue HDDs gestohlen bleiben.
was hast du gegen Helium FEstplatten?
 
Einer HDD dessen Funktionalität von einem hochflüchtigen Gas im inneren abhängig ist kann ich einfach nicht vertrauen.
Du hast aber kein Problem damit, Quantenmechanik auf Nanometerbasis auszunutzen bei Plattern, SSDs, Bildschirmen, CPUs, RAM, usw. - nur als Beispiel?
Heliumplatten haben iirc sogar geringere Ausfallraten als luftgefüllte. Und die Legende von undichten Platten wo das ja so flüchtige Helium entweicht ist jetzt nach so vielen Jahren wos die Dinger gibt auch nie eingetreten.

Es gibt faktisch überhaupt keinen Grund, der Heliumtechnik noch ablehnend entgegenzustehen außer dem eigenen Bias. :ka:

Es gibt im normalen Alltag sehr viele technische Dinge die absolut selbstverständlich genutzt werden, die aber auf technisch gesehen viel wackeligeren Beinen stehen als Heliumfestplatten... ;-)
 
Zwei Dinge sind da zu beachten:
1.) Das Problem spontaner Datenträgerausfälle kann NICHT durch die Art des Datenträgers gelöst werden sondern durch deren Anzahl an Kopien.
2.) Auch HDDs können ohne Vorankündigung spontan totalausfallen (der Controller einer hdd kann genauso draufgehen wie der einer ssd und das kann kein smart Wert voraussagen).

Bei Magnetspeichern ist die Datenrettung im Controller-Ausfall ziemlich einfach und damit kostengünstig, teils sogar für Privatanwender durchfürbar. Bei SSDs ist sie ja nach Controller-Typ und Ablagealgorithmus sehr schwierig bis komplett unmöglich. Zudem könnten Festplatten ihre Daten in ausgeschaltetem Zustand nahezu unbegrenzt speichern, während SSDs regelmäßig über längere Zeit mit Strom versorgt werden müssen, um ihre langsam-flüchtigen Speicherzellen zu pflegen. Wer ein Laufwerk dagegen fünf Jahre in der Schublade liegen lässt, findet gegebenenfalls nur noch Datenmüll darauf vor. Für die Archivierung selten genutzter, aber wichtiger Daten (und sei es nur aus Sentimentalität) würde ich daher immer eine HDD vorziehen. Selbst wenn man sie im aktiven System mitlaufen lässt, haben sie je nach Mainboard einen Datensicherheitsvorteil durch Speicherplatz: Wenn ich alles auf ein-zwei Laufwerke bekomme, kann ich sie im zweier respektive vierer Verbund als RAID1 laufen lassen. Wenn ich stattdessen zwei beziehungsweise vier kleinere SSDs für einen Datensatz brauche, ist auch bei noch so niedrigen Preisen keine Redundanz möglich, wenn nicht vier respektive acht freie SATA-Ports habe. Und da wirds dann doch eng, vor allem in der neuen Generation.

Das Dilemma der Festplattenhersteller: So denken nur wenige Endnutzer, vor allem nur wenige überhaupt genug technischen Einblick um so zu denken. Also kann man mit diesem Argument auch nicht verkaufen. Und der Zug bei der Performance ist längst abgefahren. Selbst wenn endlich mal jemand die Idee umsetzen würde, mehr als einen Schreib-Lesekopf parallel zu nutzen und so auf bis zu 3 GB/s, in Kombination mit den gezeigen Dual-Actuator-pro-Platter-Seite-Prototypen sogar 6 GB/s aufzurüsten, also für große Datenmengen mit SSDs gleichzuziehen, könnte er das nicht vermarkten: Es fehlt schlichtweg eine passende Anbindung für derart schnelle 3,5-Zoll-Laufwerke. Wie viele Endanwender nutzen schon U.2? Ich kenne genau einen.

Die rückgehenden Absatzzahlen vier Quartale nach China und ein Jahr nach einer zwei Jahre währenden Boom-Phase von Streaming- und anderen Online-Angeboten führe ich aber dennoch auf andere Aspekte zurück als die technischen Eigenschaften von HDDs im Jahr 2023. :-)
 
Bei Magnetspeichern ist die Datenrettung im Controller-Ausfall ziemlich einfach und damit kostengünstig,
Theoretisch schon - "kostengünstig" bedeutet bei Kroll für einfache Fälle wie sowas trotzdem schnell mal 500€... und selber machen ist so ne Sache bei wichtigen Daten. Aber für die hat man ja eh ein Backup (... oder?!)

Zudem könnten Festplatten ihre Daten in ausgeschaltetem Zustand nahezu unbegrenzt speichern, während SSDs regelmäßig über längere Zeit mit Strom versorgt werden müssen, um ihre langsam-flüchtigen Speicherzellen zu pflegen.
Dass die Art des Datenträgers nicht egal ist wenns um stromlose Speicherung geht hab ich ja in meinem Backup-Blog auch schon erwähnt, Flashspeicher ist grundsätzlich ungeeignet für die Schublade (na, wer vertraut noch darauf dass die alten vor-Corona-Urlaubsfotos auf dem Stick oder der SD-Karte in der Schublade noch alle unversehrt da sind...?)

Für die Archivierung selten genutzter, aber wichtiger Daten (und sei es nur aus Sentimentalität) würde ich daher immer eine HDD vorziehen.
Ich auch - was in meinem Falle aber wegen der Datenmenge sowieso zwingend ist wenn ich nicht arm werden will :-D

Wenn ich stattdessen zwei beziehungsweise vier kleinere SSDs für einen Datensatz brauche, ist auch bei noch so niedrigen Preisen keine Redundanz möglich, wenn nicht vier respektive acht freie SATA-Ports habe.
Das kann auch mit HDDs knapp werden.
Ich hab ne SATA-System-SSD, ne Arbeits-SSD (NVME), zwei Daten SSDs und zwei Archiv HDDs (alles SATA) - macht 5 SATA-Laufwerke an 6 vorhandenen Ports... von denen nur 4 nutzbar sind wenn der untere M.2-Slot belegt ist wie ich wie du weißt feststellen durfte. Also mein Board ist aktuell was Datenträger angeht... äähhh... fast voll.^^
 
Wo hier gerade so viel Experten sind, ich suche eine HDD bis 230€ mit mindestens 8tb (+) Speicher.
Sie soll für ältere Spiele und zur Datenarchivierung sein.
Schön wäre es, wenn sie aufgrund meines kleinen, schlecht zu lüftenden Gehäuses, nicht zu heiß wird.
Zu laut sollte sie auch nicht sein… ^^ Hat da jemand eine Idee welche ich nehmen kann? :)
 
Wo hier gerade so viel Experten sind, ich suche eine HDD bis 230€ mit mindestens 8tb (+) Speicher.
Sie soll für ältere Spiele und zur Datenarchivierung sein.
Schön wäre es, wenn sie aufgrund meines kleinen, schlecht zu lüftenden Gehäuses, nicht zu heiß wird.
Zu laut sollte sie auch nicht sein… ^^ Hat da jemand eine Idee welche ich nehmen kann? :)
Ein eigenes Kaufberatungsthema wäre angebrachter, weil sich solch eine Kaufberatung sich gut herausziehen kann und hier mit Themenbezogene Inhalte, dein Anliegen untergehen wird.

Ansonsten mal hier hineinschauen:
 
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