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HDD extrem Langsam unter Windows 8.1

MARCU5

PC-Selbstbauer(in)
Hallo Leute,
Ich bin mit meinem Latein am Ende und brauch mal hilfe.
Im Rechner meiner Freundin hab ich ne Seagate Barracuda 7200.9 von 2006 mit 300 GB eingebaut. die ist laut Taskmgr ständig bei 100% Auslastung, was man auch merkt. Zwischenzeitlich geht die Auslastung dann aber wieder gegen 0.
Seatools und HDTune bescheinigen der HDD aber top S.M.A.R.T. Werte und alles andere ist auch in Ordnung bei knapp 6300 Betriebsstunden. Nur Spin-Retry-Count ist gelb unterlegt. Der Wert ist hier 100, Threshold ist 97. Mir is aufgefallen dass die HDD beim Benchmark von HDTune auf einmal einbricht beim lesen von 57,6 Mb/s auf unter 3... Temperatur der Platte liegt dabei bei 35°C. Wird von Vorn durch einen 120er-Lüfter gekühlt, welcher nur von Mesh-Gittern verdeckt ist (Sharkoon Vaya)
Rest-System ist ein Asus P5G41C-M LX mit G41-Chipsatz (SATA II)
und 8 GB DDR3 1333@ 1,755V (Board kann DDR2 und 3)
plus Q6600@ 3,0 GHz (FSB 333). Habt Ihr vielleicht ne Idee ? Hab schon das SATA-Kabel getauscht. Im BIOS steht ATA/IDE auf Enhanced und Enhanced Mode Support On steht auf SATA
Ich habe euch mal das angehangen was HDTune mir ausgibt.
Ich danke euch schonmal für eure Hilfe :)
HDTune.jpgSMART.jpg
edit: Bios ist das neueste für das Board, Firmware der Platte ist auch die aktuellste.
 

hbf878

Software-Overclocker(in)
Die Einbrüche beim Benchmark sind normal, wenn die Platte währenddessen als Systemplatte in Benutzung ist.
Könntest du die SMART-Rohwerte (Data) mal als Hexadezimalzahl / Byteschreibweise hochladen? Falls man das bei HDTune nicht umstellen kann, könntest du CrystalDiskInfo verwenden (gibt's auch als portable Version).
Ansonsten sind Lese- und Suchfehlerrate nicht so doll. Da das SATA-Kabel offenbar ok ist, könnten die 100%-Phasen dadurch ausgelöst werden.
Zeigt der Ressourcenmonitor / Taskmanager die Aktivität mit einem Wert knapp unter 100% oder mit genau 100.00% an?
 
Zuletzt bearbeitet:

hbf878

Software-Overclocker(in)
Das ist schon mal gut zu wissen. aber wieso ist die platte fast immer zu 100% ausgelastet?
Könnte daran liegen, dass es Probleme beim Lesen der Plattenoberfläche gibt, siehe ECC-Recovery, Lese- und Suchfehlerrate. Allerdings sind bisher noch keine Sektoren als unlesbar markiert. Möglicherweise sinkt die Qualität der Plattenoberfläche schleichend, sodass sich dieses Fehlerbild ergibt.

Zeigt der Ressourcenmonitor / Taskmanager die Aktivität mit einem Wert knapp unter 100% oder mit genau 100.00% an?

Könntest du die SMART-Werte mal mit dem in #2 genannten Programm auslesen und hier posten?
 
TE
M

MARCU5

PC-Selbstbauer(in)
Könntest du die SMART-Rohwerte (Data) mal als Hexadezimalzahl / Byteschreibweise hochladen? Falls man das bei HDTune nicht umstellen kann, könntest du CrystalDiskInfo verwenden (gibt's auch als portable Version).
Zeigt der Ressourcenmonitor / Taskmanager die Aktivität mit einem Wert knapp unter 100% oder mit genau 100.00% an?
Da ich den entsprechenden Punkt bei HDTune nirgends gefunden habe, hab ich wie gewünscht die Platte mit CrystalDiskInfo noch einmal ausgelesen :)
Sie hat oft genau 100%, jetzt wo ich nen kompletten Virenscan laufen lasse ist sie gerade bei dauerhaften 99%
Wenn der Scan vorbei ist beobachte ich es noch ein wenig weiter

CDI.jpg

edit: Mir ist gerade in der Defragmentierung aufgefallen, dass der System-reservierte Teil der Festplatte behauptet eine Optimierung wäre erforderlich, da dieser zu 20% fragmentiert wäre. Allerdings kann man diesen Bereich doch gar nicht Defragmentieren ?
 
Zuletzt bearbeitet:
TE
M

MARCU5

PC-Selbstbauer(in)
So ich habe herausgefunden, dass OneDrive irgendwie ständig versucht hat was zu Syncen, was eig nicht sein sollte. Habs bei der Installation eig. deaktiviert. Was solls.... Registry-Key geändert und nun is der Rechner beim Starten bei 100%(durch das Antiviren-Programm 360 IS), was sich nach 2-3 Minuten senkt auf normale Werte...sprich 0-20%...
Wenn ich allerdings was größeres öffne, Wie z.B.: Libre Office spring die Auslastung der HDD auf 80-90% kurzzeitig hoch....
Ist das normal ? :D Kanns nicht nachvollziehen da ich ne SSD drin hab ^^
 

hbf878

Software-Overclocker(in)
edit: Mir ist gerade in der Defragmentierung aufgefallen, dass der System-reservierte Teil der Festplatte behauptet eine Optimierung wäre erforderlich, da dieser zu 20% fragmentiert wäre. Allerdings kann man diesen Bereich doch gar nicht Defragmentieren ?
Doch geht schon, bewirkt aber wahrscheinlich keinen großen Geschwindigkeitsschub.

So ich habe herausgefunden, dass OneDrive irgendwie ständig versucht hat was zu Syncen, was eig nicht sein sollte. Habs bei der Installation eig. deaktiviert. Was solls.... Registry-Key geändert und nun is der Rechner beim Starten bei 100%(durch das Antiviren-Programm 360 IS), was sich nach 2-3 Minuten senkt auf normale Werte...sprich 0-20%...
Wenn ich allerdings was größeres öffne, Wie z.B.: Libre Office spring die Auslastung der HDD auf 80-90% kurzzeitig hoch....
Ist das normal ? :D Kanns nicht nachvollziehen da ich ne SSD drin hab ^^
Mir fällt gerade ein: Es gibt bei Windows einen Dienst, der beim Start von der Festplatte die am häufigsten benötigten Programme und Routinen in den RAM lädt, das nennt sich prefetching (der Dienst heißt Superfetch). Dieser Dienst lastet die Festplatte gerne mal mehrere Minuten voll aus. Wenn Windows auf einer SSD installiert ist, wird dieser Dienst übrigens standardmäßig deaktiviert.
Du könntest den Dienst mal deaktivieren: How to Disable Superfetch and Prefetch in Windows 8 (Nur den ersten Abschnitt befolgen, nix mit der Registry).
Ich hab den Dienst auf allen Rechnern mit HDD, die mir unter die Finger gekommen sind, ebenfalls deaktiviert, da ich die Rechner oft nur wenige Minuten brauche und nicht immer ewig warten will, bis Superfetch fertig ist und ich loslegen kann.
 

RealMadnex

Freizeitschrauber(in)
Ansonsten sind Lese- und Suchfehlerrate nicht so doll.

Könnte daran liegen, dass es Probleme beim Lesen der Plattenoberfläche gibt, siehe ECC-Recovery, Lese- und Suchfehlerrate.
Hohe Lese-, Suchfehlerraten und ECC-Recovery-Werte sind bei Seagate Festplatten normal und stellen kein zwingendes Anzeichen für irgendwelche Probleme dar. Ein Erklärungsversuch findest du beispielsweise hier (falls es dich interessiert). Seagate handhabt diese Smart-Attribute anders als die meisten restlichen Festplattenhersteller.

Wenn eine Festplatte mit solchen Smart-Werten tatsächlich massive Lesefehler hat, sieht man das auch deutlich am HD-Tune/HD-Tach Benchmarkergebnis.

Nur Spin-Retry-Count ist gelb unterlegt. Der Wert ist hier 100, Threshold ist 97.
Das ist ein Bug in der Freeware von HD-Tune. Wie die Data-Spalte ausweist, gab es dort kein einziges Problem, das protokolliert wurde. Die HD-Tune Freeware ist so verbugt und veraltet, dass sie nicht mehr wirklich brauchbar ist.
 

hbf878

Software-Overclocker(in)
Hohe Lese-, Suchfehlerraten und ECC-Recovery-Werte sind bei Seagate Festplatten normal und stellen kein zwingendes Anzeichen für irgendwelche Probleme dar. Ein Erklärungsversuch findest du beispielsweise hier (falls es dich interessiert). Seagate handhabt diese Smart-Attribute anders als die meisten restlichen Festplattenhersteller.

Wenn eine Festplatte mit solchen Smart-Werten tatsächlich massive Lesefehler hat, sieht man das auch deutlich am HD-Tune/HD-Tach Benchmarkergebnis.
Jo, beim CDI-Screenshot sieht man ja auch, dass die ersten vier Byte 0 sind. Bei den umgerechneten Werten von HDTune sieht man ja leider nicht, was die ersten vier Bit und was die letzten 8 Bit sind, deswegen hatte ich um den CDI-Screenshot gebeten.

Wenn die Platte Lesefehler hat, sieht man das beim Benchmark nur, wenn zufällig während des Benchmarks ein problematischer Bereich gelesen wird (oder wenn man einstellt, dass die ganze Platte einmal eingelesen werden soll, aber meines Wissens ist bei HDTune standardmäßig nur ein kurzer ca. zweiminütiger Durchlauf voreingestellt). Zu HD Tach kann ich nichts sagen...
Bsp im Anhang (die defekte Platte wurde während des Benchmarks als Systemlaufwerk genutzt)



@TE hat das Abschalten des Superfetch-Dienstes etwas bewirkt?
 

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RealMadnex

Freizeitschrauber(in)
Jo, beim CDI-Screenshot sieht man ja auch, dass die ersten vier Byte 0 sind. Bei den umgerechneten Werten von HDTune sieht man ja leider nicht, was die ersten vier Bit und was die letzten 8 Bit sind, deswegen hatte ich um den CDI-Screenshot gebeten.
Die Werte kann man auch manuell umrechnen. Sicherlich ist CDI hierbei komfortabler, da man das Format einstellen kann.

Wenn die Platte Lesefehler hat, sieht man das beim Benchmark nur, wenn zufällig während des Benchmarks ein problematischer Bereich gelesen wird (oder wenn man einstellt, dass die ganze Platte einmal eingelesen werden soll, aber meines Wissens ist bei HDTune standardmäßig nur ein kurzer ca. zweiminütiger Durchlauf voreingestellt).
Ja, da hast du Recht. Es kommt aber auch auf den Grad der Leseprobleme an. Wenn die Platte nur hier und da mal Probleme beim Lesen von vereinzelnden Sektoren hat, dann ist das so wie du geschrieben hast.

@TE hat das Abschalten des Superfetch-Dienstes etwas bewirkt?
Er hat doch die Ursache seines Problems schon gefunden und abgestellt. Was willst du jetzt mit dem Deaktivieren des Superfetch-Dienstes bezwecken? Gerade bei einer HDD halte ich das sowieso für sinnfrei. Ist der Sinn und Zweck dieser Funktion doch das Ansprechverhalten des Betriebssystems auf einer HDD zu verbessern.

Wenn ich allerdings was größeres öffne, Wie z.B.: Libre Office spring die Auslastung der HDD auf 80-90% kurzzeitig hoch....
Ist das normal ? :D Kanns nicht nachvollziehen da ich ne SSD drin hab ^^
Natürlich ist das normal. Warum sollte die Platte beim Laden von Programmen auch mit angezogener Handbremse arbeiten?
 

hbf878

Software-Overclocker(in)
Die Werte kann man auch manuell umrechnen. Sicherlich ist CDI hierbei komfortabler, da man das Format einstellen kann.
Dafür ist es allerdings hilfreich, wenn man die vollständigen Werte hat - nicht nur Schnipsel. ;)

Er hat doch die Ursache seines Problems schon gefunden und abgestellt. Was willst du jetzt mit dem Deaktivieren des Superfetch-Dienstes bezwecken? Gerade bei einer HDD halte ich das sowieso für sinnfrei. Ist der Sinn und Zweck dieser Funktion doch das Ansprechverhalten des Betriebssystems auf einer HDD zu verbessern.
Ob das sinnvoll ist oder nicht, hängt maßgeblich vom Nutzungsverhalten ab: Bei einem typischen Büro-PC, der morgens vor Ankunft des Mitarbeiters automatisch angeschaltet wird und den ganzen Tag an bleibt, ist Superfetch sicher nützlich und sinnvoll, kein Warten beim Start und Zeitgewinn beim Arbeiten. Wenn der PC aber häufiger gestartet und heruntergefahren wird oder benutzt wird, weil man "mal kurz was nachgucken" möchte, dann kann Superfetch sehr hinderlich und frustrierend sein (die Wartezeit beim Start überwiegt die Zeitersparnis während der Nutzung), besonders bei lahmen Laptop-HDDs (und die HDD des TE zählt ja wohl auch nicht zu den schnellsten). Deshalb hatte ich vorgeschlagen, dass der TE den Dienst testweise deaktiviert und seine Freundin fragt, ob sie es dann besser findet.

@RealMadnex: Wenn man eine SSD hat, dann vergisst man schnell, wie lahm doch PCs ohne SSD eigentlich sind. Starte mal einen PC mit aktiviertem Superfetch, 8GB RAM, HDD und einigen Dutzend installierter Programme, da wirst du schnell die Geduld verlieren, wenn du eigentlich nur kurz was googlen wolltest.
 
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