Haltbarkeit von Ryzen 5000: "der8auer" zitiert Zen 3 zum Langzeit-OC-Test

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In den letzten Wochen äußerten sich Spieler immer mal wieder verunsichert über die vermeintlich hohen Temperaturen von Ryzen-5000-Prozessoren. Ist das nicht auf Dauer gefährlich, wollte manch User wissen. Nun zitiert "der8auer" Zen 3 zum Langzeit-OC-Test.

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Sinnlos hoch drei, denn der Anlass dafür, sprich die scheinbar hohe Rucklaufquote, ist doch schon längst wieder vom Tisch.
Dann macht er es nur mit drei CPUs, naja, viel Aussagekraft hat das auch nicht wirklich, was ist wenn eines dieser CPUs nicht ganz so gut ist, also ausfallen sollte, was soll man dann als Fazit ziehen können, etwa das sie sich nicht lange gut takten lassen, oder das die Ausfallquote jetzt auf einmal ein drittel bei OC sein soll, oder das eine ganze Leistungsklasse von Ryzen5000 generell schlechter sei :nene:
Ach bitte, scheinbar gehen ihm die Themen aus, kein wunder warum er in seinen Videos so viel sein Schrottauto Thematisiert, da baut man lieber ein dubioses Thema ein was viel Strom verschwendet und am ende kaum bis keine Aussagekraft hat.
Hass von seinen unerschrockenen Fans in 3..2..1... (Nachtrag, einer hat sich schon geoutet)
 
Zuletzt bearbeitet:
Finde gerade den Takt nicht gerade hoch? Dazu die Voltage aber extrem angesetzt? Warum macht er das?

Meiner läuft bei 1250mV und 4850Mhz auf CCX1 und 4650Mhz auf CCX2. Ich denke mit 1,4V würde ich die 5 vorne stehen haben, zumindest auf CCX1, der zweite ist nicht ganz so gut getroffen.

Aber viel schlimmer ist, dass ich 1100mV und 4100Mhz auf beiden CCX als Standardsetting hab (ich könnte sogar noch deutlich drunter bleiben, allerdings ist der zweite CCX ein bischen zickig zu Zeiten) und mit Call of Duty Black Ops (Storymode) habe ich konstant Temperaturen um 50°, zwar 420er Radiator, aber Lüfter bei 500U/min.
Also ich bekomm den 5900 dank Noctua NH-D15 selbst unter Last nicht über 70°. Sollen die Leute halt gescheite Kühler kaufen
Welche Setting fährst du denn?

Mit Prime und 1250mV lasse ich meinen schon in Richtung 70° laufen. Denke aber irgendwie, dass 420er Radiator noch ein Stück weit effektiver als ein D15 sein sollte. Mit 1100mV komm ich daggeen auch nur um 60° raus. Aber mit 1400mV denke ich, dass man die 70° ganz locker (mit beiden Systemen) knacken sollte, könnte mir gar vorstellen, dass man ihn in ThermalThrottling bekommt.
 
Sinnlos hoch drei, denn der Anlass dafür, sprich die scheinbar hohe Rucklaufquote, ist doch schon längst wieder vom Tisch.

Nein, man weiß danach, woran man ist und muß nichtmehr rumorakeln.

Ich fände es gut, wenn man sowas künftig bei allen CPUs machen würde,

Dann macht er es nur mit drei CPUs, naja, viel Aussagekraft hat das auch nicht wirklich, was ist wenn eines dieser CPUs nicht ganz so gut ist, also ausfallen sollte, was soll man dann als Fazit ziehen können, etwa das sie sich nicht lange gut takten lassen, oder das die Ausfallquote jetzt auf einmal ein drittel bei OC sein soll.

Wenn alle drei CPUs überleben, dann ist mit den Ryzen 5000ern absolut alles in Ordnung. Man braucht sich keine besonderen Sorgen zu machen und kann nach Herzenslust übertakten (wenn man es für nötig hält).

Wenn alle drei CPUs schon nach kurzer Zeit versagen, dann weiß man, dass etwas im Busch ist. Wenn man an seiner CPU lange Freude haben möchte (ich hätte nicht gedacht, dass ich mit meinem i7 3770 ins 10. Jahr kommen könnte), dann sollte man ganz dringend Undervolten, eventuell noch Untertakten und vorallem auf die Temperaturen achten.

Wenn man noch keinen Ryzen gekauft hat, dann wäre das ein sehr guter Grund auf Intel zu setzen (beim 14nm Prozess weiß man ja, woran man ist.

Wo sind den jetzt die Latzhosenträger ?
Bei Minern schreien sie doch auf wegen unnützen Stromverbrauch und das ?

Das ist ja noch eine Nr besser da es keinerlei Sinn macht außer klicks zu generieren :schief:

Man hat danach die Sicherheit, dass alles in Ordnung ist. Angesichts der zig Millionen Ryzen Verkäufe ist das eine Sache, die es Wert ist.

Das eine Jahr dürfte in der Realität, mit normalen Einstellungen, wohl eher einem Jahrhundert entsprechen.
 
Ein nhd15 reicht für 1.2v @4.575mhz @16 Cores @190-200watt bei mir und mündet in 11700 CB20 punkten.
Temps sind dann so 85-88grad

Mit ner costum Kühlung könnt ich wahrscheinlich die 12000er Punktmarke knacken..

Problematisch ist halt das man die Temperatur aufgrund der kleinen Chipgröße nicht so schnell weg trandportiert bekommt. Da haben selbst wakus ihre kleinen Problemchen mit
 
Nicht jede CPU ist gleich gut. Wenn 2 Leute die Extremen erwischt haben, können große Unterschiede zwischen 2 CPUs gleichen Typs sein.
 
Mal sehen ob was passiert hinsichtlich Degradation. Totalausfälle erwarte ich nicht aber vielleicht ein paar stabile MHz weniger.

Wenn sich das bemerkbar macht, dann ist der Tod der CPU sehr nahe.

Ein Kumpel hat man den legendären K6-2 400, mit FSB 400, aus versehen 50% mehr Kernspannung gegönnte (er wußte nicht, dass er ein speziellen Sockelaufsatz, mit Spannungswandlern, braucht und hat das Ding direkt mit 3,x Volt versorgt). Als sich die ersten Symptome bemerkbar machten, da war das Ding schon hin, immerhin konnte man noch DOS booten. Aber die CPU hat ein halbes Jahr mit dieser Spannung durchgehalten.

Man könnte aber wirklich was sinnvolleres machen als Cinebench (?), dann doch eher Falten. :-)

Wird eben schwer, da permanent aus und wieder an zu schalten.

Nicht jede CPU ist gleich gut. Wenn 2 Leute die Extremen erwischt haben, können große Unterschiede zwischen 2 CPUs gleichen Typs sein.

Es geht ja nur um das grobe, man will so etwa wissen, woran man ist.
 
Wenn sich das bemerkbar macht, dann ist der Tod der CPU sehr nahe.
Im Werksbetrieb ja, im OC Bereich weniger.
Ich hatte schon beim i7-920 Degradation über Jahre und der war noch halbwegs "sanft" betrieben worden (4 GHz @1,23v). Nach mehreren Jahren zugegeben harter Last war er am Ende bei 1,28v die nötig waren um die 4 GHz zu halten.
Im normalen Betrieb ohne OC (2,66 GHz :ugly:) wäre das natürlich erst nach gefühlten 30 Jahren passiert und dann ist der Chip durch, klar.

Ist halt die Frage ob man nahc nem Jahr durchaus harter Spannung + Dauerlast nicht doch mal 100 oder 200 MHz runter muss um keinen Blauen zu kassieren.
 
Super interessante Fragestellung der bisher kaum systematisch nachgegangen wurde - wohl weil kaum einer ein System (und schon gar nicht drei) ein Jahr lang vor sich hinlaufen lassen möchte. Ich habe öfters bemerkt dass ich bei meinen CPUs die bis an die grenze übervoltet sind (also 1.35 V-1.40 V bei meinem derzeitigen Broadwell-E) nach vielleicht einem halben bis einem Jahr die Spannung einen Tacken erhöhen muss. Das sollte doch mal quantifiziert werden.
Ich bin schon auf die Ergebnisse gespannt - aber da muss man sich wohl noch ein bisschen gedulden ;-)
 
Naja, fraglich welche Chargen er hat. Die erste war ja wirklich zum grauen, wenn es was neuere ist dann wird er da nicht so schnell was feststellen können. (Es wurden nicht so viele zurückgeschickt, aber wie man auch hier im Forum sieht gab es viele mit Problemen, nur bei AMD sind die User weitaus mehr gewillt selbst hand anzulegen damit es läuft)
Wäre vom Test interessanter wenn es nicht nur zwischen 0 und 100% Last springt sondern etwas mehr wie in Spielen - schön dauerhaft schwankend, der unterschied dürfte aber gering sein - bei bereits minimalen Alterungserscheinungen würde das dann aber eher 300 CPUs brauchen als 3.

Ich denke mit 1,4V würde ich die 5 vorne stehen haben, zumindest auf CCX1, der zweite ist nicht ganz so gut getroffen.
Wenn man bedenkt das bei vielen Boards >1.34V und auch schon mal 1.375V Stock anliegen dann ist 1.4V nicht wirklich viel höher - und auch dort wo viele beim OC dann liegen.
Wenn man ein gutes Sample hat und den Takt nur ein bisschen niedriger setzt geht das ganze mit deutlich niedrigerem Verbrauch.
 
Im Werksbetrieb ja, im OC Bereich weniger.
Ich hatte schon beim i7-920 Degradation über Jahre und der war noch halbwegs "sanft" betrieben worden (4 GHz @1,23v). Nach mehreren Jahren zugegeben harter Last war er am Ende bei 1,28v die nötig waren um die 4 GHz zu halten.
Im normalen Betrieb ohne OC (2,66 GHz :ugly:) wäre das natürlich erst nach gefühlten 30 Jahren passiert und dann ist der Chip durch, klar.
Hatte bei meinem x5650 (i7 980x) auch nach Jahren auf 4,3Ghz mit ~1,35V keinerlei Abnutzungserscheinungen. War deiner ein D0 oder noch das alte Stepping? Der X5650 war ja sogar schon in 32nm und damit theoretisch anfälliger für Alterungsprozesse, wenn ich mich richtig erinnere. Daher wundert mich das deiner da schon ein bisschen ausgelutscht war. Von den i7 920 habe ich auch etliche D0 durch die OC-Hölle geführt. Die haben nicht selten mal 1,5-1,6V bei knappen 4,8Ghz gesehen zum Benchen.
 
Finde gerade den Takt nicht gerade hoch? Dazu die Voltage aber extrem angesetzt? Warum macht er das?

Weil es um das hartnäckige Gerücht geht, das eben 1,4v "extrem" sind. Nichtmal 1,5V wären das, da die CPU bis 1,5V (Teillast) spezifiziert sind. Und das gilt seit Zen2. Und genauso lange gibt es Menschen die meinen 1,25V sei schon die Schmerzgrenze, ab 1,3V hält das Ding keine 6 Monate, bei 1,4V kommt die Kernschmelze und wenn 1,5V angezeigt werden ist es Fehler des MB weil das ja viel zu viel sei....

Er will damit den "gaming" Betrieb über Jahre simulieren, daher 1,4V.

Dafür nur 3 CPUs zu nehmen ist natürlich etwas mau, aber besser als nix. Er nimmt ja dafür das, was er "gesponsert" rumliegen hat.

Alleine das eine CPU ausfällt ist unwahrscheinlich.

Wie hier schon richtig gesagt wurde geht es Degradation. Und da ist die Frage ob es überhaupt eine messbare Veränderung in 12 Monaten gibt.
 
War deiner ein D0 oder noch das alte Stepping?
Ein D0.
Das alte C1 Stepping kriegste niemals auf 4+ GHz bei 1,2v ;-)
Aber auch der Q6600 davor (3,6 GHz, 1,36v, G0 Stepping war das glaub ich) musste nach Jahren auf 3,51 GHz runter bei gleicher Spannung.

Degradation als solches hab ich schon bei vielen CPUs erlebt aber niemals in einem Ausmaß dass es irgendwie für einen Normalsterblichen relevant wäre, es wird hat nur der OC-Spielraum mit der Zeit ein bisschen kleiner. Das fällt sowieso nur dann auf, wenn man sehr lange sehr nahe an der Grenze rumeiert.
Mein Q6600 lief übrigens bis vor Kurzem noch in nem PC eines Kollegen - nur halt nur noch mit 3 GHz. Das Ding hat also weit über 10 Jahre Dienst hinter sich gebracht trotz OC. OK, der Q6600 war auch ziemlich unzerstörbar.

Der Kollege hat sich übrigens für sehr kleines Geld nen gebrauchten Ryzen 2600 besorgt. Der leistungssprung hat ihn fast vom Stuhl gehauen. :haha:
 
Ich glaube kaum, dass man da zu ner Erkenntnis kommt die AMD/TSMC noch nicht hat. TSMC wird ziemlich genau wissen wie sich da Transistoren und Leiter bei welcher Spannung verhalten, schließlich gibts den Prozess nicht erst seit gestern und dazu wird man den sicher auch für Automotive anbieten wollen.
Nur gibt AMD keine Datenblätter etc. raus. Intel ist da auch deutlich knausriger geworden: Ich kann mich noch erinneren, dass z.B. der spezifizierte Spannungsbereich für RAM, Core etc. kommuniziert wurde.
 
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