Härtestes Horror-Game

AW: Härtestes Horror-Game

Also ich würde mir so ein Spiel auf jeden Fall holen. Ich lote gerne mein Grenzen in Sachen Horror aus. Bis jetzt muss ich immer noch Dead Space als meinen größten Angst Shooter als Referenz nehmen.
Ein Spiel zu machen, was das noch topt wär super =)
 
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Trotzdem würde das zumindest in einer Indizierung enden - und allein durch solche "Mega-Schockeffekte" wird ein Spiel nicht zur Legende.
Darüberhinaus gibt es doch schon lange Spiele, die mit "Mega-Schockeffekten" aufwarten, es gibt unglaublich verstörende Spiele (Call of Cthulhu), extrem brutale bzw. harte Spiele (Condemned, Dead Space) oder einfach nur abgefahren-kranke Spiele (The Suffering 2: Ties that bind).
Ich wage zu behaupten, dass man dies, zumindest was die Brutalität angeht, nur extrem schwer bis gar nicht zu überbieten ist.
 
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Mmmhh.... also Schock und Härte haben das Problem das es realistisch rüber kommen muss um zu funktionieren. Da wir aber in Deutschland leben bricht gleich eine Welle der Empörung aus. Sogar die "Fachpresse" scheint aktuell eher in die No Blood No Violence Richtung zu sprinten. Kommerziell ist damit auch klein Blumentopf zu gewinnen. Aus der Liebe am Projekt selbst kommt leider kein Spiel mehr auf den Markt. Wer entwickelt noch Games aus Spass an der Arbeit, weil es ein geiles Projekt ist oder um mal neue Wege zu gehen? Niemand. Deshalb müssen wir uns auch mit den Mainstream-Produkten zufrieden geben.
 
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Naja... Studios wie Splash Damage zeigen mit Quake Wars und demnächst Brink, dass sie nicht unbedingt auf Mainstream aus sind.
 
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Definiert sich Mainstream nicht anhand der verkauften Exemplare, oder dem Zielpublikum?

Ich weiß nämlich aus Erfahrung, dass der typische QW-Zocker sowohl älter, als auch reifer als der typische MW2-Spieler ist ;)
 
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Ich finde diese Definition sehr treffend:
Der Mainstream (englisch, wörtlich Hauptstrom) spiegelt den kulturellen Geschmack einer großen Mehrheit wider, im Gegensatz zu Subkulturen oder dem ästhetischen Underground.

Auch wenn sich aktuell viele "ältere" Spieler zu Spielen der Quake-Reihe hingezogen fühlen, so richtet man sich damit doch eindeutig an die gesammte Zielgruppe der Ego- und Taktikshooter Spieler. Eine Abgrenzung oder besser eine Ausrichtung zu eine Nische findet dort auch nicht statt.

Ein Spiel, welches wie oben angeregt, ausschließlich auf Schock und Horror setzt und dadurch eine bestimmte Zieelgruppe erreichen will, habe ich noch nicht gesehen.

Ich ziehe mal den Vergleich zur Filmindustrie. Dort werden Filme produziert die sich ganz klar an die Leute richten die den 99. Spiederman sehen wollen. Es gibt klasse Filme die mit kleinem Budget aber konsequenter Stiltreue an kleine Zielgruppen gerichtet sind (keine Pornos). Ob es nun um den küstlerischen Aspekt geht oder den lyrischen in Form von Tollen Dialogen... davon findet man Abnseits des Popcorn.Kinos sehr gute Sachen. Natürlich auch viel Schund, was aber glaube ich daran liegt das ein Film leichter zu Produzieren ist wie ein Videospiel (siehe Boll).

Ich habe noch kein Spiel gesehen was konsequent für eine Zielgruppe wie, sagen wir mal als Beispiel 20 bis 40 Jahre, ledig, Horror- und Gothicfan, hört Metal und liest Edgar Allan Poe, konzipiert wurde.

Was ist mit Kunst- und Stiltreue? Ich könnte mir, grade wo der Wolfman wieder ins Kino kommt, auch mal ein Spiel im Gewand der klassischen Gruselfilme vorstellen. Auch in Schwarz/Weiß. Warum macht denn keiner mal sowas? Weil es der Masse nicht gefällt.

Von daher würde ich doch sagen das Quake Wars eindeutig dem Mainstream zuzuordnen ist. Zumindest nach meinem persönlichen Empfinden. :)
 
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Die Definition des Mainstreams ist sicherlich nicht falsch.

Doch wenn Du das Zielpublikum der Bumm-Bumm-Shooter wie z.B. MW2 mit dem Zielpublikum von teambasierten Taktikshootern á la Quake Wars vergleichst, befinden wir uns zwar möglicherweise immer noch im Segment des Mainstreams - allerdings dennoch mit viel kleinerem Publikum.

Und mal ehrlich: welche gewinn orientierte Spieleschmiede ist nicht darauf erpicht Geld zu verdienen? So wird mit Produkten, die nicht Mainstream sind, versucht ein neuer Mainstream zu etablieren.
 
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Mmmhh... wie soll ich das jetzt ausdrücken... Es macht keiner ein Spiel nur um was Cooles, Künstlerisches zu schaffen oder nur weil er Bock drauf hat. Spiele nehmen den gleichen Weg wie die Fernsehlandschaft.

Und mal ehrlich: welche gewinn orientierte Spieleschmiede ist nicht darauf erpicht Geld zu verdienen? So wird mit Produkten, die nicht Mainstream sind, versucht ein neuer Mainstream zu etablieren.

Leider gibt es nicht mehr so viele unabhängige Spieleschmieden die jenseits der Quoten und Zahlen großer Publischer ihren uneingeschränkten Freiraum haben um kreativ und auch mal abseits des "Mainstreams" Spiele zu produzieren.

Ich habe keine Ahnung ob sich das geändert hat, aber Spiele zählen/zählten ja in Deutschland nicht wie der Film als Kunstform. Als solche sollten man das aber auch sehen.

Ein weiterer Grund wie ich mir vorstellen könnte ist der Multiplayer. Viele Spiele scheiterten am Markt aufgrund eines nicht vorhandenen oder unzureichenden Multiplayers. Ich kann mich nicht mehr erinnern das mich ein Spiel (überwiegend Shooter) einzig und alleine mit seinem SP vom Hocker gehauen hat. Ich hab auch keine Ahnung wann ich denn mal mehr wie 5 oder 8 Stunden für einen SP benötigt habe.

Gefühlt dümpelt die Spieleindutrie immer nur im warmen Wasser. Aber raus wagt sich keiner.

Leider geht das hier grade stark Off-Topic. Ist aber ein spannendes Thema über das es sich lohnt mal in Ruhe zu diskutieren. Kannst ja mal auf n Bier vorbei kommen. :D ;)
 
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Aufgrund der hier im Forum eindeutig hohen Meinung über das Spiel "Condemned" hab ichs mir jetzt geholt.

Ich hab ja schon einige Horrorspiele hinter mir, die mich alle nicht sonderlich abgeschreckt haben(F.E.A.R.-Reihe , Dead Space etc.), aber Condemned...nach dem ersten Kapitel habe ich sofort aufgehört.
Zum Glück bin ich vor dem Spielen aufs Klo gegangen.:D

Kein Witz, das Spiel hat mir so derbe Angst eingejagt...ich werds wohl erst morgen am hellichten Tag weiterspielen können.
 
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Kein Witz, das Spiel hat mir so derbe Angst eingejagt...ich werds wohl erst morgen am hellichten Tag weiterspielen können.

Oder heut Nacht. Am besten wenn du allein zuhause bist:devil:

Also bei mir damals wars nicht anders. Ich brauchte da auch immer mal wieder ne Pause um den Puls runter zu bekommen.;)
 
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ich muss euch noch was beichten... ich hab dead space nur bis kapitel 7 gezockt, weil mich zwischendurch manches an dem spiel nur noch genervt...

nur ne kleine pause... aber jetzt gehts weiter hab gestern noch bis kap9 gespielt... wieviele kaps hats nochmal?
 
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ich muss euch noch was beichten... ich hab dead space nur bis kapitel 7 gezockt, weil mich zwischendurch manches an dem spiel nur noch genervt...

nur ne kleine pause... aber jetzt gehts weiter hab gestern noch bis kap9 gespielt... wieviele kaps hats nochmal?

12 insgesammt.
 
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so habs jetz durch... geiles ende..., macht bock auf mehr... von der atmo und inszenierung is dead space spitzenreiter...

aber was den grusel angeht toppt es mein geliebes condemned glaube nich^^
 
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