Günstiger Verstärker/ Was ist brauchbar?

AW: Günstiger Verstärker/ Was ist brauchbar?

Das sieht hier extremer aus als es eigentlich ist. Das rechte Schreibtischeck berührt fast das Bett. Der Raum ist einfach zu klein um den Schreibtisch an eine andere Stelle zu schieben, ohne das er im Weg ist.
 
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An der Wand ist er mehr im Weg als mitten im Raum? Auf welcher Seite sitzt du denn da? Rücken zur Wand oder zur Tür?

Na aber mal was wichtigeres. Was hälst du von sowas? CT266-1320
Das ist ein Hörnchen mit Breitbänder mit Schreibtischtauglicher Abstimmung und Abmessung. Da gibts einige Versionen mit unterschiedlichen Bestückungen. Günstig sind alle und wenn du da mehr Info zu willst, die Klang+Ton kann man als pdf runterladen und den ganzen Artikel lesen.

Wenn das nix ist gibts aber auch andere Boxen... keine Angst wir finden was.
 
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Ich sitze mit dem Rücken zur Wand (bzw. Fenster, macht das was?). Der Schreibtisch stand mal links an der Wand, das war aber irgendwie komisch.

Die Boxen sehen ganz gut aus, nur würde ich gerne bei max. 100€ das Paar bleiben (bin halt Schüler und hab das Geld nicht ganz so locker). Ist das überhaupt möglich, oder gibt es da nur noch Schrott?

Sind die zwei Verstärker hier zu gebrauchen?
http://kleinanzeigen.ebay.de/anzeigen/s-anzeige/>>-kenwood-ka-3010-<</195377596-172-12923
http://kleinanzeigen.ebay.de/anzeigen/s-anzeige/>>-sony-verstaerker-<</195371015-172-12923
MfG
 
AW: Günstiger Verstärker/ Was ist brauchbar?

Die Verstärker kenne ich zwar nicht, aber wenn die technisch i.O. sind gibts aus meiner Sicht keinen Grund die nicht zu nehmen.

100€ das Paar Boxen? Das ist ne Herausforderung! Es gibt reichlich Bausätze um die 50€ das Stück (u.a. eine Version des oben verlinkten Hörnchens), aber du solltest noch so 15-20€ fürs Holz dazurechnen. D.h. Bausatz um die 40€... Viel ist da nicht mehr geboten, aber ein paar gibts dann doch:
- Lautsprecherbausatz CT 242 von Klang+Ton ist echt billig, sicherlich kein High End und sicher trotzdem weit von den Logitröten der Welt entfernt. Bass kann man nicht ernsthaft erwarten, aber die Schreibtischplatte hilft ein wenig nach.
- TML W3 Alu gilt im Prinzip das gleiche wie oben.
 
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Hmm also die sehen mir fast etwas zu mickrig aus. Sind die Magnat Monitor Supreme 200 Kompaktlautsprecher Paar schwarz Preisvergleich | Geizhals Deutschland wirklich nicht zu empfehlen?
Vom Frequenzbereich sind die ja so gut wie die Strassacker, Komponenten: Lautsprecher, Frequenzweichen, Bauelemente, nur ob die Herstellerangaben stimmen... Sonst muss ich halt in den sauren Apfel beißen, aber nur wenn es absolut nicht anders geht. Ich höre Musik allgemein etwas basslastiger, deshalb habe ich nicht so viel Vertrauen in die kleinen Lautsprecher.
 
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Die Magnat sind doch in verfügbar auch bei 120€ das Paar, also warum keine 50€ Bausätze?
 
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Also wenn ich das richtig gesehen habe, kostet der Bausatz ohne Gehäuse, Preis pro Box EUR 68,00. Dann noch 15€ für Holz dazu sind 151€. Dann noch um 35€ für den Verstärker sind ca. 185€, was mir doch zu viel ist. Ich benutze die Anlage ziemlich wenig, deshalb möchte ich nicht so viel dafür ausgeben, ich hoffe das ist verständlich.

Danke das ihr so viel Geduld mit mir habt!
MfG
 
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Hmm also die sehen mir fast etwas zu mickrig aus. Sind die Magnat Monitor Supreme 200 Kompaktlautsprecher Paar schwarz Preisvergleich | Geizhals Deutschland wirklich nicht zu empfehlen?

Wenn man selber bauen kann, dann auf gar keinen Fall!

Vom Frequenzbereich sind die ja so gut wie die Strassacker, Komponenten: Lautsprecher, Frequenzweichen, Bauelemente, nur ob die Herstellerangaben stimmen...

Frequenzbereich miteinander zu vergleichen ist völlig sinnlos. Zum Einen weil da unterschiedlich gemessen ausgewertet und geschummelt wird und zum anderen weil das gar nix über den Verlauf aussagt. Definitionsgemäß ist die Grenze dann erreicht, wenn der Frequenzschrieb einen bestimmten Betrag unter den Durchschnittspegel einer Box fällt (üblicherweise -3dB, -8dB oder -10dB). Wie der aber abfällt sieht man daraus nicht.

Eine Bassreflexbox fällt ungleich steiler ab wie eine Geschlossene (nur um mal ein Beispiel zu haben), deswegen ist der subjektive Höreindruck bei der geschlossenen Box der einer basspotenteren Box obwohl deren untere Grenzfrequenz evtl. evtl. ein paar Hertz höher liegt. Dann kommt noch die Aufstellung dazu jede begrenzende Fläche füttert den Bass um 3dB auf. D.h. über die Nähe zur Rück-, Seitenwand oder z.B. einer Schreibtischplatte lässt sich das auch in bestimmten Grenzen einstellen. Deswegen sind z.B. Boxen die explizit für den Schreibtisch gemacht sind oftmals ab dem Grundton abwärts ein wenig zurückhaltend um nicht zu sehr zu übertreiben bzw. zu dröhnen.

Ich höre Musik allgemein etwas basslastiger, deshalb habe ich nicht so viel Vertrauen in die kleinen Lautsprecher.

Die Boxengröße hat nichts mit deren Basstauglichkeit zu tun, auch wenn man solchen Unsinn immer wieder liest! Entscheidend sind die Chassis, deren Parameter und das was man daraus machen kann. Google doch mal nach ct227. Das ist eine Kleinstbox (3" Bass), die in verschiedenen Versionen angeboten wird und eine untere Grenzfrequenz von 45Hz (-3dB mit recht steilem Abfall darunter damit es auf dem Schreibtisch nicht dröhnt und damit man noch ein wenig Pegel fahren kann) erreicht und perfekt auf dem Schreibtisch funktioniert. Damit kann man jedwede Musik hören ohne dass es dünn klingt!
 
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Ok, wieder was gelernt. Ich dachte immer je mehr Volumen eine Box hat desto besser. Schon stark was man aus so einem kleinen Lautsprecher alles rausholen kann.
Wären die CT266-1052 ein Kompromiss zu den CT266-1320, oder sollte ich die 30€ (bei einem paar) einfach drauflegen? Ist eigentlich beim Bauplan für den Bausatz auch die komplette Anleitung für das Gehäuse dabei?
Ich glaube das wird mein Projekt für die Osterferien.
 
Ok, wieder was gelernt. Ich dachte immer je mehr Volumen eine Box hat desto besser. Schon stark was man aus so einem kleinen Lautsprecher alles rausholen kann.

Verstehe mich nicht falsch, das Volumen hat schon auch nen Einfluss, aber vor allem in Richtung Dynamik. Aber bzgl. der Basstiefe nur sehr bedingt.

Wären die CT266-1052 ein Kompromiss zu den CT266-1320, oder sollte ich die 30€ (bei einem paar) einfach drauflegen? Ist eigentlich beim Bauplan für den Bausatz auch die komplette Anleitung für das Gehäuse dabei?

Ja, da ist ne Bauanleitung mit dabei. Lad dir doch die entsprechende Klang+Ton als pdf. Da steht alles drin zu den Boxen und Varianten.

Ich glaube das wird mein Projekt für die Osterferien.

Na dann viel Spaß ich habe in der Zeit auch Urlaub und ebenfalls Schreibtischbeschallung auf dem Zettel stehen (meine Frau hat Sockel betonieren und Zaun aufstellen auf ihrem - mal sehen ob ich ne Chance habe...).
Mach auf jeden Fall hier nen kleinen Bericht rein damit wir auch was davon haben!
 
AW: Günstiger Verstärker/ Was ist brauchbar?

Na dann viel Spaß ich habe in der Zeit auch Urlaub und ebenfalls Schreibtischbeschallung auf dem Zettel stehen (meine Frau hat Sockel betonieren und Zaun aufstellen auf ihrem - mal sehen ob ich ne Chance habe...).
Na dann hoffe ich doch dass du dich durchsetzen kannst :D Bei dir wird die Schreibtischbeschallung aber bestimmt in einem anderen Maß ausfallen als bei mir.

Mach auf jeden Fall hier nen kleinen Bericht rein damit wir auch was davon haben!
Aber klar doch!

Danke für deine Hilfe, falls ich nochmal Fragen hab schreib ich das hier rein.

MfG
 
AW: Günstiger Verstärker/ Was ist brauchbar?

Kauf dir auf jeden Fall den 1320er Bausatz der CT266, denn das Basteln wird heftig und da sollte schon ein Top-Chassis verbaut werden ;)


Zum Gehäusevolumen: es scheint die Luft hinter dem Chassis darf nicht zu stramm sein (zu kleines Volumen) sodass sie die Chassisbewegung hemmt und dadurch für kleinen Hub mega Strom durch die Spule benötigt (-> Wirkungsgradverlust, elektrische/thermische Leistungsgrenze des Chassis).
Das gibt keinen tiefen Bass dann weil die Membran nicht genug ausgelenkt werden kann wegen dem Widerstand der Luft im Gehäuse.

Die "Q"-Werte der Chassis geben ja an wie weich oder hart eine Membran sich bewegen lässt und welche Verluste im Spiel sind, das Luftvolumen in der Box kommt dann zu diesem Q hinzu und ergibt ein neues Q-/Schwingverhalten der Membran (in der Box eingebaut dann).


BlaBla Gutenachtgeschwafel ... bitte korrigieren ^^
 
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Ein guter 90er-Jahre Verstärker ist bei Ebay ziemlich leicht aufzutreiben. Ich hab selbst so einen: Pioneer A-676 Reference. Bei so einem alten Boliden sollte man natürlich mit ein wenig Vorbehalt ans Werk gehen, da können schon mal ein paar Kontakte ein wenig verdreckt sein. Am besten, man kauft ein vom Profi restauriertes Exemplar (minimal teurer). Zudem sollte man sich bewusst sein, was man da kauft: Ein Class-A-Verstärker ist ein Vieh, was den Stromverbrauch angeht. Der saugt auch kräftig Strom, wenn man keine Musik hört, sondern auch wenn man vergessen hat, das Biest einfach auszuschalten (A-676: Leistungsaufnahme: 650 Watt. Meine erste Strompreiserhöhung: ~98 Euro pro Jahr, weil ich ab und an ein bisschen dusselig war. Und ich hab schon großzügig angesetzt. ;-) ).

Ich bin persönlich aber bisher mit altem Hi-Fi-Equipment sehr gut gefahren und werde da auch in Zukunft weiter mit experimentieren. Allein in der Verstärker-Riege gibt's für weniger als 100,- Euro mindestens zwei Dutzend valide Optionen. Ein moderner Verstärker gleicher Güte kostet locker das dreifache. Versuch's mal. Kauf das Zeug bei einem eingetragenen Händler (14-tägiges, uneingeschränktes Rückgaberecht) und überzeug dich selbst davon. :)

Bei Boxen geht meiner Erfahrung nach kaum was über DIY. Zappaesk hat mich da drauf gebracht. Es war kein schlechter Rat. :)

Gruß,
Phil
 
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Kauf dir auf jeden Fall den 1320er Bausatz der CT266, denn das Basteln wird heftig und da sollte schon ein Top-Chassis verbaut werden ;)


Zum Gehäusevolumen: es scheint die Luft hinter dem Chassis darf nicht zu stramm sein (zu kleines Volumen) sodass sie die Chassisbewegung hemmt und dadurch für kleinen Hub mega Strom durch die Spule benötigt (-> Wirkungsgradverlust, elektrische/thermische Leistungsgrenze des Chassis).
Das gibt keinen tiefen Bass dann weil die Membran nicht genug ausgelenkt werden kann wegen dem Widerstand der Luft im Gehäuse.

Die "Q"-Werte der Chassis geben ja an wie weich oder hart eine Membran sich bewegen lässt und welche Verluste im Spiel sind, das Luftvolumen in der Box kommt dann zu diesem Q hinzu und ergibt ein neues Q-/Schwingverhalten der Membran (in der Box eingebaut dann).


BlaBla Gutenachtgeschwafel ... bitte korrigieren ^^

Den Beitrag einfach vergessen, der scheint gut gemeint zu sein ist aber völlig unsinnig!

Welche Variante du des ct266 nimmst bleibt dir überlassen, die Chassis haben alle ein wenig einen anderen Charakter. Zu sagen nimm das teuerste weil da ein Topchassis reinkommen muss ist wirklich Quatsch (unter Topchassis verstehe ich persönlich auch was anderes)! Und ob das Basteln heftig wird ist Ansichtssache, ich persönlich bin ja der Meinung, dass es nicht so heftig ist ein paar Bretter zusammenzuleimen...

Das Geschreibsel zur Güte Q und zum Gehäusevolumen ist hier völlig ohne Belang und zudem schlecht und unvollständig erklärt weil der TS ja keinen Lautsprecher selber entwickeln will / kann / soll, sondern einen Bausatz aufbauen bei dessen Entwicklung sich jemand der es besser weiß als Hänschen mit den Themen beschäftigt hat.

@Phil: Jetzt bin ich Schuld oder wie? :D
 
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AW: Günstiger Verstärker/ Was ist brauchbar?

Es ist ein Kenwood KA 3010 geworden, der sollte für meine Ansprüche genügen.

.. sollte man sich bewusst sein, was man da kauft: Ein Class-A-Verstärker ist ein Vieh, was den Stromverbrauch angeht. Der saugt auch kräftig Strom, wenn man keine Musik hört, sondern auch wenn man vergessen hat, das Biest einfach auszuschalten (A-676: Leistungsaufnahme: 650 Watt. Meine erste Strompreiserhöhung: ~98 Euro pro Jahr, weil ich ab und an ein bisschen dusselig war. Und ich hab schon großzügig angesetzt. ;-) ).

Okay, das ist schon ordentlich. Bei mir wird er aber an einer Steckerleiste hängen, somit kann er schonmal nachts nicht anbleiben.

Das mit dem selbst bauen geht klar, nur bin ich mir noch nicht so sicher welchen Bausatz ich nehmen soll. Ich hab bisschen Angst davor, dass mir die Boxen nicht genug „Wumms" haben. Deshalb wollte ich schon die ct266 1320 nehmen, aber die Ct266 1052 sind preislich eigentlich schon an der Schmerzgrenze.
 
AW: Günstiger Verstärker/ Was ist brauchbar?

Es ist ein Kenwood KA 3010 geworden, der sollte für meine Ansprüche genügen.



Okay, das ist schon ordentlich. Bei mir wird er aber an einer Steckerleiste hängen, somit kann er schonmal nachts nicht anbleiben.

Das mit dem selbst bauen geht klar, nur bin ich mir noch nicht so sicher welchen Bausatz ich nehmen soll. Ich hab bisschen Angst davor, dass mir die Boxen nicht genug „Wumms" haben. Deshalb wollte ich schon die ct266 1320 nehmen, aber die Ct266 1052 sind preislich eigentlich schon an der Schmerzgrenze.

Wumms haben die alle gleich viel. Für den Bassbereich ist das Horn zuständig und deswegen liegen die Frequenzgangverläufe bei allen Varianten in dem Bereich sehr dicht beieinander. Wie gesagt K+T laden und selber lesen. Die 2,39€ wärs mir allemal wert um zu entscheiden was die richtige Variante ist (https://www.hifitest.de/shop/magazine-epaper/klang--ton/klang--ton-3-2013-epaper.php).
 
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