Gravitonen, Sonnenfinsternisse, Einstein; ein paar Fragen;)

Ja bitte!

Das du auf dem Gymi bist lässt wenigstens etwas hoffen. Die Physiklehrer von der PH sind..... ähm...... naja, nicht ganz so tief in der Materie drin.
 
PH?^^

Nur mal, damit ich auch ein paar Argumente bringen kann:

Warum denkt ihr, dass sich Gravitonen und Raumzeitkrümmung ausschließen?
 
@Quanti: Was hast du eigentlich studiert, wenn ich fragen darf:)

Whisky Destillation. :devil:

Warum denkt ihr, dass sich Gravitonen und Raumzeitkrümmung ausschließen?

Weil die Gravitation Einsteins eben kein Überträger der Kraft braucht um zu wirken, da sie ja eben eine Eigenschaft der Raumzeit ist. Eine Masse krümmt den Raum, ganz ohne mit der anderen Materie zu wechselwirken, also mit der Erde als Beispiel.
In der Quantenphysik wechselwirken aber die Teilchen miteinander und das tun sie mit den Teilchen der Kraftüberträger. Eben Photon für elektromagnetische Welle oder das Gluon für den Zusammenhalt der Quarks.

PH=Pedagogische Hochschule

Klingt eher nach Leuten, die selbst den Sonderschulabschluss nicht geschafft haben. :D
 
Ich sag dazu jetzt nichts. Eine Bekannte hat an der PH Englisch und Geographie gemacht. Als Sie mal einen Vortrag über Teleskope machen musste war Sie vom Spiegelteleskop überfordert :schief:

Und wenn halt kein Physiklehrer da ist, kann dir an einer Realschule passieren, dass diese Person Physik unterrichten muss. Eigentlich ein Skandal :nene:
 
Weil die Gravitation Einsteins eben kein Überträger der Kraft braucht um zu wirken, da sie ja eben eine Eigenschaft der Raumzeit ist. Eine Masse krümmt den Raum, ganz ohne mit der anderen Materie zu wechselwirken, also mit der Erde als Beispiel.
In der Quantenphysik wechselwirken aber die Teilchen miteinander und das tun sie mit den Teilchen der Kraftüberträger. Eben Photon für elektromagnetische Welle oder das Gluon für den Zusammenhalt der Quarks.

Die Masse krümmt den Raum, wodurch Gravitation entsteht, nicht durch die Gravitation krümmen Massen den Raum, richtig?

Und wieso kann es keine Gravitonen und Raumkrümmungen geben?
 
Das ist eben die Grundlage der allgemeinen Relativitätstheorie. Die Gravitation ist keine Kraft im dem Sinne, sondern eine Eigenschaft der Raumzeit. Massen krümmen die Raumzeit und durch die Krümmung werden andere Massen an sie gebunden. Die Sonne krümmt die Raumzeit so stark, dass die Erde innerhalb dieser Krümmung auf einer gerade Bahn entlangläuft. Dreidimensional betracht umkreist die Erde die Sonne, vierdimensional betrachtet ist die Bahn der Erde aber absolut gerade.

Kannst du das auf ein Beispiel mit weniger Dimensionen herunterbrechen? Mir erschließt sich gerade nicht, wie etwas höherdimensionales, gerades bei Betrachtung von weniger Dimensionen zu einer Ellipse werden kann. :(

Messungen haben auch bestätigt, dass der Mond mit seiner Raumzeitkrümmung nicht nur das Wasser der Ozeane anhebt, sondern auch die Erde selbst. Er ist also teilweise für Erdbeben verantwortlich.

Nuja. Erdbeben wohl eher nicht, sonst kämen die alle 6 Stunden ;)
Aber das anheben ist gar nicht mal so wenig, fast 1 m wenn ich mich richtig erinnere.

Wenn du mit Lichtgeschwindigkeit fliegst (mal angenommen, du kannst das), dann kann dich nichts überholen, du kannst aber auch nichts aussenden, denn das Licht, was du aussendest (oder ein Funksignal) kann ja nicht schneller fliegen, es kann dein Raumschiff also gar nicht verlassen. Außerdem muss man auch hier wieder sagen, wie auch beim Ereignishorizont, dass die Zeit bei Lichtgeschwindigkeit stehen bleibt. Ein Photon kann also innerhalb von Null Sekunden das gesamte Universum durchqueren.

Iirc sprach er von 300.000km/s, also knapp unter c - da könnte er von einem Photon eingeholt werden und die Frage ist dann, was er sieht.
Meine Antwort wäre: Das gleiche, was er stehend gesehen hätte. Denn die Eigenschaften des Lichtes sind für jeden Beobachter gleich, egal wie er sich bewegt.
Interessanter ist, was ein externer Beobachter (ohne diese Berücksichtigung) erwarten würde:
Nämlich eine extreme Rotverschiebung, bis in den Langwellenbereich, da die einzelnen Schwingungen der Welle in sehr großen Abständen eintreffen, wenn man den Wellenschwingungen davon fliegt. Aber da zeitgleich die Zeit bei fast-c viel langsamer abläuft, ergibt sich in Kombination wieder die alte Frequenz und damit Farbe.

Nun ja, laut der Quantenphysik gibt es einen Überträger einer Kraft. Ich hab dir ja aufgezeichnet, weler Überträger welche Kraft überträgt, also Gluon, Photon, Boson. Will man alle vier Kräfte der Natur vereinen (und daran arbeitet man seit Jahrzehnten) muss es auch einen Überträger der Gravitation geben, das man halt Graviton genannt hat. Leider hat man ein solches Teilchen noch nicht entdecken können. Es muss aber gefunden werden, sonst sind die Annahmen der Quantenphysik falsch.

Gibts eigentlich eine verständliche Erklärung, wie diese "Übertragung" abläuft?
Bei einer Abstoßung könnte man sich das ja noch vorstellen (Teilchen knallt gegen) - aber wie überträgt ein Teilchen eine anziehende Kraft?


Die Umkehrung sollte nicht zwingend gelten, wenn es SEHR genau nimmt, da die Formel ja unvollständig sein könnte, und weitere Therme aufweisen könnte. Damit könnte eventuell dann ein masseloses Teilchen auch langsamer als C sein. Aber wie gesagt, ist hypothetisch. So wie die Formel dasteht, gilt auch das jedes masselose Teilchen sich mit c bewegen muss.

Würde ein masseloses Teilchen nicht ohnehin bei Einwirkung von unendlich kleiner Energie bis auf c beschleunigen? (oder gar darüber hinaus?)


Jup da hast du natürlich recht. Lustig ist auch, das man auf einem Berg langsamer altert, weil man sich schneller bewegt. Der entgegengesetzte Effekt aus der kleineren Masse ist wohl kleiner, oder wurde nicht berücksichtigt. Aber ist schon lustig :lol: Naja, nur schade, das es eben zu klein ist um relevant zu sein :(

Weiß eigentlich jemand, wie groß im Vergleich dazu die Einflüsse der auf die Uhren einwirkenden Kräfte sind? (unterschiedliche Fliehkraft, unterschiedliche Schwerkraft, Rotationsfrequenz beim kreisen um die Erde und Sonne,... - bei so kleinen Unterschieden könnte ja alles mögliche eine Rolle spielen)


Edit:
Nennt man einen weiblichen Butler Butlerness oder Butlerine? :devil:

Traditionell ausschließlich von Männern ausgeübter Beruf. Das weibliche Gegenstück in nicht ganz identischer Funktion wäre "maid".


Whisky Destillation. :devil:

Ich grad ne Ausschreibung von ner Uni gesehen, die "Brauerereiwesen" als einen von vier Fachbereich hat...
 
Iirc sprach er von 300.000km/s, also knapp unter c - da könnte er von einem Photon eingeholt werden und die Frage ist dann, was er sieht.
Meine Antwort wäre: Das gleiche, was er stehend gesehen hätte. Denn die Eigenschaften des Lichtes sind für jeden Beobachter gleich, egal wie er sich bewegt.
Interessanter ist, was ein externer Beobachter (ohne diese Berücksichtigung) erwarten würde:
Nämlich eine extreme Rotverschiebung, bis in den Langwellenbereich, da die einzelnen Schwingungen der Welle in sehr großen Abständen eintreffen, wenn man den Wellenschwingungen davon fliegt. Aber da zeitgleich die Zeit bei fast-c viel langsamer abläuft, ergibt sich in Kombination wieder die alte Frequenz und damit Farbe.
Kommt halt ganz drauf an, von WO aus das Licht ausgesendet wird. Von einem Objekt, das sich mit dem Beobachter gleichförmig bewegt (nehmen wir mal an die Lampe steht im Raumschiff), dann sieht der Beobachter im Raumschiff keinen Unterschied ob er sich bewegt oder nicht. Für einen externen Beobachter wäre es wenn das Raumschiff auf ihn zukommt blau verschoben, und wenn es von ihm weg geht rot verschoben.

Wenn die Lampe NICHT im Raumschiff ist, sondern sich langsamer als das Raumschiff oder weg davon bewegt, dann ist das Licht, das der Beobachter sieht rot verschoben, wenn sich die Lampe schneller oder auf ihn zu bewegt, dann blau verschoben.

Gibts eigentlich eine verständliche Erklärung, wie diese "Übertragung" abläuft?
Bei einer Abstoßung könnte man sich das ja noch vorstellen (Teilchen knallt gegen) - aber wie überträgt ein Teilchen eine anziehende Kraft?
Feymann-Diagramme sind im Prinzip die einfachste Erklärungsform die es dafür gibt.

Ganz primitiv runter gebrochen geht es halt auf das Aktio-Reaktio Prinzip zurück zusammen mit der Kausalität + Welle-Teilchendualismus. Mehr brauchst du eigentlich nicht. Es gibt ja nicht nur reale Austauschteilchen, sondern auch virtuelle.

Würde ein masseloses Teilchen nicht ohnehin bei Einwirkung von unendlich kleiner Energie bis auf c beschleunigen? (oder gar darüber hinaus?)
Ein masseloses Teilchen gibt es nicht ohne "Bewegungs"-Energie. Es besteht ja NUR aus Impuls. Daher kann es ja auch nicht beschleunigt werden, weil solange es keine Energie hat, existiert es nicht, wenn es aber existiert, dann hat es die Geschwindigkeit c und den entsprechenden Impuls p=E/c. Es kann also nicht beschleunigt werden im klassischen Sinne, da die Geschwindigkeit mit der es sich bewegt halt immer Konstant ist.

Naja, und es gilt halt dv/dt=a also die Ableitung der Geschwindigkeit v nach der Zeit t ist die Beschleunigung. Da sich die Geschwindigkeit aber nicht ändert, kann es auch nicht beschleunigt werden. Es ändert sich halt "nur" der Impuls. Nicht mehr und nicht weniger. Naja, und für ein Photon hängt der Impuls halt mit der Frequenz der Elektromagnetischen-Welle zusammen.

Kurz um, würdest du ein masseloses Teilchen beschleunigen können, und es sich nicht sofort bei seiner Erzeugung schon mit konstanter Geschwindigkeit bewegen, dann wäre es nicht masselos :ugly:

Und nein, das ist jetzt nicht einfach nur eine Verallgemeinerung, sondern wohl so Fakt. Mathematisch würdest du auch geringfügig Probleme bekommen.

Aber eigentlich hat die Idee sogar einen nicht ganz trivialen Kern :ugly: Man kann ja nicht sagen, ob Photonen wirklich immer Photonen sind. Wir haben ja die Äquivalenz von Masse und Energie. Innerhalb der Heisenbergschen Unschärferelation wäre es vielleicht sogar möglich, das wir ne Masse haben, wäre aber schon SEHR außergewöhlich, und ich glaube nicht, das es da eine Möglichkeit gäbe die Sache zu beweisen oder zu widerlegen. Also mir fällt zumindest nichts dazu ein. Müsste man sich eventuell mal genauer anschauen. Ich glaub damit hat man sich nicht wirklich beschäftigt, da eben die Frage nicht zu klären ist.

Weiß eigentlich jemand, wie groß im Vergleich dazu die Einflüsse der auf die Uhren einwirkenden Kräfte sind? (unterschiedliche Fliehkraft, unterschiedliche Schwerkraft, Rotationsfrequenz beim kreisen um die Erde und Sonne,... - bei so kleinen Unterschieden könnte ja alles mögliche eine Rolle spielen)
Auf Atomuhren? Also das hat teils schon Auswirkungen, aber du kannst die Sache ja rein theoretisch angehen, und danach ist der Effekt durch die Geschwindigkeitsvergrößerung glaub ich größer als der Effekt durch die Entfernung vom Massezentrum. Zumindest habe ich dies schon mal wo gelesen.

Traditionell ausschließlich von Männern ausgeübter Beruf. Das weibliche Gegenstück in nicht ganz identischer Funktion wäre "maid".
hmm "maid" :devil:
 
Die Masse krümmt den Raum, wodurch Gravitation entsteht, nicht durch die Gravitation krümmen Massen den Raum, richtig?

Und wieso kann es keine Gravitonen und Raumkrümmungen geben?

So sieht es aus. Die Masse selbst ist für die Gravitation verantwortlich, in dem sie den Raum krümmt. Ein Objekt, das sich innerhalb dieser Krümmung bewegt, verhält sich anders als wenn es diese Krümmung nicht gibt. Wenn das Licht diese Krümmung durchläuft, verliert es an Energie. Da das Licht aber niemals an Geschwindigkeit verlieren kann, muss sich der Energieverlust anders bemerkbar machen. Die Frequenz des Lichtes nimmt ab. Je stärke die Raumkrümmung ist, desto stärker wird die Lichtwelle "gedehnt", ist also stärker ins Rote verschoben. Daher würde ein außenstehender Beobachter auch nie sehen können, dass Materie in ein schwarze Loch fällt. Das Licht würde immer mehr ins Rote verschoben werden. Auch beim Verlassen der Erde wird das Licht ins Rote verschoben, aber der Effekt ist so gering, dass man ihn nur mit großem Aufwand messen kann. Es ist hier genauso wie bei der Lichtgeschwindigkeit. Erst wenn man sich ihr sehr annähernd, werden die Veränderungen offensichtlich.

Kannst du das auf ein Beispiel mit weniger Dimensionen herunterbrechen? Mir erschließt sich gerade nicht, wie etwas höherdimensionales, gerades bei Betrachtung von weniger Dimensionen zu einer Ellipse werden kann. :(

Öhm, eigentlich nicht. :ugly:
Die Überlegung, dass die Erde in der vierdimensionalen Welt eine Gerade beschreibt, geht aus den Überlegungen der Gleichungen heraus (wie müssten man sich das vorstellen, usw.). Das Problem ist nur, dass sich der Mensch das nicht vorstellen kann. Du kennst ja den Vergleich mit der Gummidecke, auf der du eine Eisenkugel legst, die die Sonne darstellen soll und die die Decke eindellt. Man kann sich nicht vorstellen, wie das vierdimensional aussehen muss, man weiß aber, dass es dreidimensional eine Ellipse beschreibt (oder ein Kreis, je nach dem). Es ist ebenso wie mit den Längenverkürzungen bei hoher Geschwindigkeit. Niemand kann sich vorstellen, dass ein Space Shuttle nur noch einen halben Meter lang ist, wenn es mit c=unbekannt an uns vorbeifliegt, es sind Überlegungen aus der Relativitätstheorie, wie das aussehen müsste, wenn man sich die Gleichungen bildlich vorstellen will.
Auch kann man sich nicht vorstellen, wieso der Weg durch eine solche Krümmung für das Licht länger wird, bzw. es mehr Zeit braucht um die Lichtgeschwindigkeit zu erreichen und deshalb eben die Zeit in einer Raumzeitkrümmung langsamer läuft. Man weiß nur, dass das so ist, weil es Experimente belegt haben.
Es gibt leider eine Menge Dinge, die sich der menschlichen Vorstellungskraft entziehen. Man könnte sich auch Fragen, wieso die Superstringtheorie 11 Dimensionen braucht um das Universum zu erklären. Die Superstringtheorie, ebenso wie die Schleifenquantengravitation, quantisieren die Raumzeit, laut ihnen kann es kein "unendlich klein" geben, die Raumzeit quantisiert sich bei der Planck Länge und der Planck Zeit. Innerhalb dieser Werte vereinen sich die vier Kräfte des Universums zu einer einzigen Kraft.
Ich erwähne die Schleifenquantengravitation deswegen, weil sie ohne die vielen Dimensionen auskommt, denn sie beschreibt das Universum selbst als dynamischen Objekt, das aus einer Vielzahl von Knoten besteht, die jeweils die Plancklänge als Abstand zueinander haben.

Nuja. Erdbeben wohl eher nicht, sonst kämen die alle 6 Stunden ;)
Aber das anheben ist gar nicht mal so wenig, fast 1 m wenn ich mich richtig erinnere.

Öhm, weißt du, wie viele Erdbeben es pro Sekunde auf der Erde gibt? ;)
Es gibt ungefähr 29.000 Erdbeben im Jahr, man kann es sich also ausrechnen. :D

Wie hoch die Anhebung ist, weiß ich nicht genau, aber es ist messbar, man merkt es halt nur nicht.

Gibts eigentlich eine verständliche Erklärung, wie diese "Übertragung" abläuft?
Bei einer Abstoßung könnte man sich das ja noch vorstellen (Teilchen knallt gegen) - aber wie überträgt ein Teilchen eine anziehende Kraft?

Ja, das hat Skysnake schon angesprochen, Feynman Diagramme. Was anders würde mir jetzt auch nicht pauschal einfallen.

Würde ein masseloses Teilchen nicht ohnehin bei Einwirkung von unendlich kleiner Energie bis auf c beschleunigen? (oder gar darüber hinaus?)

Dieses Mal bin ich zu langsam. :ugly:
Nein, denn ein masseloses Teilchen hat ja in dem Sinne keine Energie, sondern einen Impuls, würdest du es mit Energie beaufschlagen, würde es Masse bekommen, das ist aber unmöglich. Außerdem kannst du ein Photon nicht mehr weiter beschleunigen, die Grenze der höchstmöglichen Geschwindigkeit ist erreicht, ein Photon mit einer höheren Energie (also Impuls) hat nur eine kürzere Frequenz.
Die Frage ist nun, in wie weit sich die Frequenz erhöhen, bzw. wie kurz die Welle werden kann, denn die Grenze ist ja hier die Planck Länge. Welchen Impuls hätte ein Photon mit einer Wellenlenlänge von 10 hoch -35 Metern? Gammastrahlung liegt bei 10 hoch -15 Metern. Die kürzeste je gemessene Frequenz war 10 hoch -18 Meter (hat eine Sonde aufgefangen, die innerhalb des Sonnensystems die Sonne umkreist und die Hintergrundstrahlung aufzeichnet, war, wenn ich nicht irre, ein Gammablitzausbruch).

Weiß eigentlich jemand, wie groß im Vergleich dazu die Einflüsse der auf die Uhren einwirkenden Kräfte sind? (unterschiedliche Fliehkraft, unterschiedliche Schwerkraft, Rotationsfrequenz beim kreisen um die Erde und Sonne,... - bei so kleinen Unterschieden könnte ja alles mögliche eine Rolle spielen)

Weiß ich jetzt so auch nicht, aber wenn sich ein Raumschiff im Orbit bewegt, liegt eigentlich keine Kraft auf der Uhr an, ebenso nicht, wenn du sie auf den Gipfel des Mount Everest legst. Trotzdem laufen die Uhren anders als wenn du eine bei dir im Wohnzimmer hast.

Traditionell ausschließlich von Männern ausgeübter Beruf. Das weibliche Gegenstück in nicht ganz identischer Funktion wäre "maid".

Ich hab mal nachgeguckt. Das weibliche Gegenstück zum Butler gibt es nicht. Der Butler stammt aus der englischen Sprache und bedeutet eigentlich die höchste Stellung innerhalb der Dienerschaft. Er ist also sozusagen der Chef und eine Bezeichnung kann man nicht verweiblichen, daher würde auch ein weiblicher Butler immer noch Butler heißen.
Bundeskanzlerin gibts eigentlich auch nicht. :D Es muss korrekter Weise dann "Frau Bundeskanzler" heißen.

Wenn die Lampe NICHT im Raumschiff ist, sondern sich langsamer als das Raumschiff oder weg davon bewegt, dann ist das Licht, das der Beobachter sieht rot verschoben, wenn sich die Lampe schneller oder auf ihn zu bewegt, dann blau verschoben.

Das kann man auch innerhalb des Sonnensystems beobachten, wenn man sich die Monde der Gasriesen anschaut. Ihr Licht ist blauverschoben, wenn sie sich auf uns zubewegen und rotverschoben, wenn sie sich von uns wegbewegen (also wenn sie den Planeten umkreisen). Natürlich ist der Effekt sehr klein, aber er ist eben messbar.

Aber eigentlich hat die Idee sogar einen nicht ganz trivialen Kern :ugly: Man kann ja nicht sagen, ob Photonen wirklich immer Photonen sind. Wir haben ja die Äquivalenz von Masse und Energie. Innerhalb der Heisenbergschen Unschärferelation wäre es vielleicht sogar möglich, das wir ne Masse haben, wäre aber schon SEHR außergewöhlich, und ich glaube nicht, das es da eine Möglichkeit gäbe die Sache zu beweisen oder zu widerlegen. Also mir fällt zumindest nichts dazu ein. Müsste man sich eventuell mal genauer anschauen. Ich glaub damit hat man sich nicht wirklich beschäftigt, da eben die Frage nicht zu klären ist.

Nö, nö, das Photon ist ja immer ein Photon, es gibt nur diese eine Sorte, eine andere kennen wir nicht und das Photon verändert sich auch nie, also kann man davon ausgehen, dass es immer Konstant ist, immer mit C unterwegs ist uns sich nicht um Heisenberg kümmert. Willst du die Unschärferelation bei einem "Partikel" Names Photon anwenden, wird es sie wie eine Welle verhalten und sich dadurch dem entziehen.
 
Nö, nö, das Photon ist ja immer ein Photon, es gibt nur diese eine Sorte, eine andere kennen wir nicht und das Photon verändert sich auch nie, also kann man davon ausgehen, dass es immer Konstant ist, immer mit C unterwegs ist uns sich nicht um Heisenberg kümmert. Willst du die Unschärferelation bei einem "Partikel" Names Photon anwenden, wird es sie wie eine Welle verhalten und sich dadurch dem entziehen.

Ich halte es auch für unrealistisch, aber ich kann atm keine Begründung dafür liefern, warum es Bereich der Plankzeit nicht das geben könnte. Also mir fehlt halt der Beweis. Und da kann ich dann schwerlich sagen, das ist so nicht, denn ich weiß es nicht, und GENAU dazu hab ich auch noch nie was gehört.
 
Kommt halt ganz drauf an, von WO aus das Licht ausgesendet wird. Von einem Objekt, das sich mit dem Beobachter gleichförmig bewegt (nehmen wir mal an die Lampe steht im Raumschiff), dann sieht der Beobachter im Raumschiff keinen Unterschied ob er sich bewegt oder nicht. Für einen externen Beobachter wäre es wenn das Raumschiff auf ihn zukommt blau verschoben, und wenn es von ihm weg geht rot verschoben.

Wenn die Lampe NICHT im Raumschiff ist, sondern sich langsamer als das Raumschiff oder weg davon bewegt, dann ist das Licht, das der Beobachter sieht rot verschoben, wenn sich die Lampe schneller oder auf ihn zu bewegt, dann blau verschoben.

Das ist jetzt aber ohne Berücksichtigung der Zeitveränderung, oder?

Ganz primitiv runter gebrochen geht es halt auf das Aktio-Reaktio Prinzip zurück zusammen mit der Kausalität + Welle-Teilchendualismus. Mehr brauchst du eigentlich nicht. Es gibt ja nicht nur reale Austauschteilchen, sondern auch virtuelle.

Das sind jetzt irgendwie alles Begriffe, die für mich keinen Funktionsmechanismus beinhalten, sondern nur Ausgangssituationen bzw. Wirkungen beschreiben.

Ein masseloses Teilchen gibt es nicht ohne "Bewegungs"-Energie. Es besteht ja NUR aus Impuls. Daher kann es ja auch nicht beschleunigt werden, weil solange es keine Energie hat, existiert es nicht, wenn es aber existiert, dann hat es die Geschwindigkeit c

Du warst derjenige, der masselose Teilchen <c in Erwähgung gezogen hat ;)

Auf Atomuhren? Also das hat teils schon Auswirkungen, aber du kannst die Sache ja rein theoretisch angehen, und danach ist der Effekt durch die Geschwindigkeitsvergrößerung glaub ich größer als der Effekt durch die Entfernung vom Massezentrum. Zumindest habe ich dies schon mal wo gelesen.

Es geht nicht um die Entfernung von Massen und andere relativistische Effekte. Es geht einfach um die Technik der Uhr. Schwingungszustände werden ja von externen Kräften beeinflusst und ob ich eine Uhr nun in ein Zimmer stelle, oder um die Erde kreisen lasse, macht da wohl einen ordentlichen Unterschied.


Hat schon seine Gründe, dass sich Quantie Gedanken macht, wie die Anstellung rüberkommt ;)


Öhm, eigentlich nicht. :ugly:
Die Überlegung, dass die Erde in der vierdimensionalen Welt eine Gerade beschreibt, geht aus den Überlegungen der Gleichungen heraus (wie müssten man sich das vorstellen, usw.). Das Problem ist nur, dass sich der Mensch das nicht vorstellen kann. Du kennst ja den Vergleich mit der Gummidecke, auf der du eine Eisenkugel legst, die die Sonne darstellen soll und die die Decke eindellt. Man kann sich nicht vorstellen, wie das vierdimensional aussehen muss, man weiß aber, dass es dreidimensional eine Ellipse beschreibt (oder ein Kreis, je nach dem). Es ist ebenso wie mit den Längenverkürzungen bei hoher Geschwindigkeit. Niemand kann sich vorstellen, dass ein Space Shuttle nur noch einen halben Meter lang ist, wenn es mit c=unbekannt an uns vorbeifliegt, es sind Überlegungen aus der Relativitätstheorie, wie das aussehen müsste, wenn man sich die Gleichungen bildlich vorstellen will.
Auch kann man sich nicht vorstellen, wieso der Weg durch eine solche Krümmung für das Licht länger wird, bzw. es mehr Zeit braucht um die Lichtgeschwindigkeit zu erreichen und deshalb eben die Zeit in einer Raumzeitkrümmung langsamer läuft. Man weiß nur, dass das so ist, weil es Experimente belegt haben.

Also mit den üblichen Längen und Zeitänderungen komme ich noch zu recht - ich kann mir zwar nicht vorstellen, wieso das so ist, aber die Auswirkungen sind konsistent. Woran ich scheitere, das ist die Umwandlung einer Kurve in eine höherdimensionale Gerade - umgekehrt kein Problem, was in zwei Dimensionen gerade ist, kann in dreien krum sein. Aber umgekehrt :huh:

Ja, das hat Skysnake schon angesprochen, Feynman Diagramme. Was anders würde mir jetzt auch nicht pauschal einfallen.

Taugen leider nicht als Antwort auf meine Frage nach einer "verständlichen" Erklärung ;)

Weiß ich jetzt so auch nicht, aber wenn sich ein Raumschiff im Orbit bewegt, liegt eigentlich keine Kraft auf der Uhr an, ebenso nicht, wenn du sie auf den Gipfel des Mount Everest legst. Trotzdem laufen die Uhren anders als wenn du eine bei dir im Wohnzimmer hast.

Fliehkraft, Graviation, Rotation. Bei der Bewegung von a nach b für den Uhrenabgleich ggf. noch zeitlich begrenzte Beschleunigungskräfte.

Das kann man auch innerhalb des Sonnensystems beobachten, wenn man sich die Monde der Gasriesen anschaut. Ihr Licht ist blauverschoben, wenn sie sich auf uns zubewegen und rotverschoben, wenn sie sich von uns wegbewegen (also wenn sie den Planeten umkreisen). Natürlich ist der Effekt sehr klein, aber er ist eben messbar.

Die Frage ist aber nicht, wie sich das Licht in Abhängigkeit von Bewegung der Quelle verändert, sondern in Abhängigkeit von Bewegung des Betrachters ;)

Wie verändert sich meine Warnehmung ein und desselben Lichtes, wenn ich von der Lichtquelle weg beschleunige, d.h. wenn aufeinanderfolge Wellen immer längere Strecken zurück legen müssen, sie zugleich aber aus meiner Sicht auch mehr Zeit dafür haben.
 
Ich halte es auch für unrealistisch, aber ich kann atm keine Begründung dafür liefern, warum es Bereich der Plankzeit nicht das geben könnte. Also mir fehlt halt der Beweis. Und da kann ich dann schwerlich sagen, das ist so nicht, denn ich weiß es nicht, und GENAU dazu hab ich auch noch nie was gehört.

Ich hab sowas noch nie gehört. Bisher waren alle der Meinung, dass ein Photon ist und auch eins bleibt.
Wie gesagt, was passiert aber, wenn die Wellenlänge sich der Plancklänge annähernd?
Gibt es eine Möglichkeit, ein Photon zu erzeugen, dass eine so große Energie, bzw. Impuls hat, dass es eine Wellenlänge besitzt, die sehr nah an der Planck Länge rankommt, also 1,616252 x 10 hoch -35 Meter?
Kann sich die Wellenlänge überhaupt so weit verkürzen?
Selbst Hochenergiewellen wie Gammablitze, die zu den Energiereichsten Erscheinungen im Universum gehören, kommen nur auf 10 hoch -18 Meter.

Es geht nicht um die Entfernung von Massen und andere relativistische Effekte. Es geht einfach um die Technik der Uhr. Schwingungszustände werden ja von externen Kräften beeinflusst und ob ich eine Uhr nun in ein Zimmer stelle, oder um die Erde kreisen lasse, macht da wohl einen ordentlichen Unterschied.

Ich tippe mal nicht. Du unterliegst ja auch auf der Erde einer Fliehkraft, die sich aus der Erddrehung ergibt (Mist, wie war noch die Formel zur Berechnung? :ugly:), jedenfalls ist sie sehr klein und dementsprechend. In einem nahen Orbit ist sie größer, aber gleichzeitig ist auch die Gravitation schwächer, daher denke ich mal, dass sie immer noch gering ist (ein paar Newton vielleicht, hab ich halt nicht nachgerechnet).

Also mit den üblichen Längen und Zeitänderungen komme ich noch zu recht - ich kann mir zwar nicht vorstellen, wieso das so ist, aber die Auswirkungen sind konsistent. Woran ich scheitere, das ist die Umwandlung einer Kurve in eine höherdimensionale Gerade - umgekehrt kein Problem, was in zwei Dimensionen gerade ist, kann in dreien krum sein. Aber umgekehrt :huh:

Wenn du das könntest, könntest du dir auch den Nobelpreis abholen. :D
Die mathematischen Gleichen lassen den Schluss zu, dass das so sein müsste, wie das mit den verkürzten Längen eben auch eine Schlussfolgerung aus den Gleichungen ist.

Taugen leider nicht als Antwort auf meine Frage nach einer "verständlichen" Erklärung ;)

Hmm, dann wird es schon schwerer. ;)
Du musst dir das Wirken der Teilchen als Austausch von virtuellen Partikeln vorstellen. Wenn sich zwei Protonen begegnen, also z.B. im Fusionsreaktor, dann tauschen sie (ich glaube) W-Bosonen aus (virtuelle Bosonen versteht sich). Das Proton kann sich einem anderen Proton aber nicht ganz annähern, da die W-Bosonen die gleiche Ladung haben, sie stoßen sich ab. Kommt aber ein Proton nah genug heran, so gerät es in den Einflussbereich des Gluons. Das Gluon ist um ein vielfaches stärker als das W-Boson (eigentlich sind das alles Bosonen) und somit "überlagert" das Gluon nun das Boson und zieht das Proton zum anderen Proton heran. Auch innerhalb des Protons tauschen die Quarks Gluonen aus, also auch hier virtuelle Gluonen. Die Gluonen sind sozusagen die Bindeglieder der Quarks und damit auch der Protonen.

Die Frage ist aber nicht, wie sich das Licht in Abhängigkeit von Bewegung der Quelle verändert, sondern in Abhängigkeit von Bewegung des Betrachters ;)

Wie verändert sich meine Warnehmung ein und desselben Lichtes, wenn ich von der Lichtquelle weg beschleunige, d.h. wenn aufeinanderfolge Wellen immer längere Strecken zurück legen müssen, sie zugleich aber aus meiner Sicht auch mehr Zeit dafür haben.

Das macht eigentlich keinen Unterschied. Die Frequenz des Lichtes ändert sich, wenn du dich auf eine Lichtquelle zu bewegst oder von ihr weg. Fliegst du also auf die Sonne zu, verschiebt sich das Spektrum ins Blaue, entfernst du dich, verschiebt es sich ins Rote. Entweder werden die Wellen gestaucht, dann erhöht sich ihre Frequenz oder sie werden gestreckt, dann verringert sich die Frequenz, denn die Geschwindigkeit der Welle ist ja immer gleich.
 
Ich tippe mal nicht. Du unterliegst ja auch auf der Erde einer Fliehkraft, die sich aus der Erddrehung ergibt (Mist, wie war noch die Formel zur Berechnung? :ugly:),

Irgendwas mit M und r² und ner Konstante, glaube ich :ugly:

jedenfalls ist sie sehr klein und dementsprechend. In einem nahen Orbit ist sie größer, aber gleichzeitig ist auch die Gravitation schwächer, daher denke ich mal, dass sie immer noch gering ist (ein paar Newton vielleicht, hab ich halt nicht nachgerechnet).

Die Beschleunigung dürfte sich in typischen, bemannten Orbits nicht sehr weit unter g befinden. Die Frage ist halt: Wie wirkt es sich auf das Messverfahren einer Atomuhr aus, wenn am einen 0,9 g Gravitation und am anderen Ende 0,9g Fliehkraft ziehen (bzw.: eben nicht an den Enden. Sondern im Schnitt in der Mitte. An den Enden stehen sich <0,9 und >0,9 bzw. umgekehrt gegenüber) und das ganze Ding alle 8 Stunden eine Kreisbewegung um den Mittelpunkt der Gravitation und um sich selbt vollführt?

Die mathematischen Gleichen lassen den Schluss zu, dass das so sein müsste, wie das mit den verkürzten Längen eben auch eine Schlussfolgerung aus den Gleichungen ist.

Ich tu mich immer noch schwer mit mathematischen Gleichungen, die physische Realität beschreiben sollen, ihrerseits aber auf physikalischen Konzepten aufbauen, die natürliche Beobachtungen widergeben, die einer Logik folgen, der eben diese mathematischen Gleichungen diametral gegenüber stehen.
Das ergibt einfach kein schlüssiges Gesamtbild, wie es eine logische, Zusammenhängde Beschreibung aber sollte. :(

Hmm, dann wird es schon schwerer. ;)
Du musst dir das Wirken der Teilchen als Austausch von virtuellen Partikeln vorstellen. Wenn sich zwei Protonen begegnen, also z.B. im Fusionsreaktor, dann tauschen sie (ich glaube) W-Bosonen aus (virtuelle Bosonen versteht sich). Das Proton kann sich einem anderen Proton aber nicht ganz annähern, da die W-Bosonen die gleiche Ladung haben, sie stoßen sich ab. Kommt aber ein Proton nah genug heran, so gerät es in den Einflussbereich des Gluons. Das Gluon ist um ein vielfaches stärker als das W-Boson (eigentlich sind das alles Bosonen) und somit "überlagert" das Gluon nun das Boson und zieht das Proton zum anderen Proton heran. Auch innerhalb des Protons tauschen die Quarks Gluonen aus, also auch hier virtuelle Gluonen. Die Gluonen sind sozusagen die Bindeglieder der Quarks und damit auch der Protonen.

Jetzt haben wir eine Anziehung mit einem Prozess "erklärt", der eine andere Anziehung und einen Teilchenaustausch (ohne offensichtliche Kraftauswirkungen) beinhaltet ;-)

Das macht eigentlich keinen Unterschied. Die Frequenz des Lichtes ändert sich, wenn du dich auf eine Lichtquelle zu bewegst oder von ihr weg. Fliegst du also auf die Sonne zu, verschiebt sich das Spektrum ins Blaue, entfernst du dich, verschiebt es sich ins Rote. Entweder werden die Wellen gestaucht, dann erhöht sich ihre Frequenz oder sie werden gestreckt, dann verringert sich die Frequenz, denn die Geschwindigkeit der Welle ist ja immer gleich.

Damit widerholst du dich, gehts aber immer noch nicht auf den zeitlichen Aspekt ein. Wenn ich Wellen und Zeit strecke, dann können sich beide Faktoren aus der Prespektive meines, sich bewegenden Bezugssytem ganz oder teilweise aufheben.
 
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