Graka Aufrüsten - GTX 1070?

Craganmore

PC-Selbstbauer(in)
Graka Aufrüsten - GTX 1070?

Moin Leute,

Ich würde mir gerne eine neue Grafikkarte zulegen. Habe da an eine GTX 1070 gedacht. Budget ist bei 500 Euro.

Ich Zocke in WQHD und da kommt meine derzeitige HD 7950 schon ziemlich ins Schwitzen.

Die Frage ist, passt der Rest von meinem System noch?

Danke schonmal.
 
AW: Graka Aufrüsten - GTX 1070?

Ah sry, dachte das wird in meiner Signatur angezeigt.

CPU: i5 3570k

RAM: Corsair Vengeance 8 Gb

Mainboard: Asrock Z77 Pro 4

Netzteil: Be Quit 430W
 
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Wenn du nochmal 8GB RAM dazusteckst, dann sollte das passen.
8GB sind etwas wenig. Vielleicht reichen sie jetzt noch aus, aber in Zukunft wird das knapp.

CPU ist noch frisch genug, Board hat auch PCIe 3.0, also alles kein Problem.

Welches NT denn genau? Pure Power 7/8?
 
AW: Graka Aufrüsten - GTX 1070?

Das kann auf Dauer Probleme mit einer GTX1070 geben, dadurch, dass es technisch ziemlich alt ist.
Muss zwar nichts passieren, aber wenn es länger damit läuft, können Festplatten oder andere Teile kaputt gehen.
Auch kann es dazu kommen, dass die Karte nicht stabil läuft, weil das L8 ist Spannung nicht zuverlässig liefern kann.
 
AW: Graka Aufrüsten - GTX 1070?

Das kann auf Dauer Probleme mit einer GTX1070 geben, dadurch, dass es technisch ziemlich alt ist.
Muss zwar nichts passieren, aber wenn es länger damit läuft, können Festplatten oder andere Teile kaputt gehen.
Auch kann es dazu kommen, dass die Karte nicht stabil läuft, weil das L8 ist Spannung nicht zuverlässig liefern kann.

Erkläre das mal genauer. Überall liest man solche schwammigen Argumente. Mit meinem China Böller ist 8 Jahre nix passiert. Auch keiner Komponente.
 
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@ Craganmore:
Ich würde das E10 mit 400 Watt nehmen:
be quiet! Straight Power 10 400W ATX 2.4 Preisvergleich | Geizhals Deutschland

@BBQ-Pirat:

Ich kopiere mal den Text, verfasst von Threshold, überarbeitet von mir, hier rein.
Das und noch viel mehr findet man auch im entsprechenden Forenteil:
http://extreme.pcgameshardware.de/netzteile-und-gehaeuse/73

Ein gruppenreguliertes Netzteil bedeutet, dass die drei vorhandenen Spannungen im Netzteil (3,3V, 5V und 12V) gemeinsam erzeugt werden. Diese drei Spannungen sind also abhängig voneinander.
Belastest du nun eine Leitung sehr stark (heute meist nur 12V für GPU, da 5V nur für USB und Festplatten, 3,3 Volt eigentlich nicht mehr benötigt), sinkt die Spannung dieser ab, sodass statt 12V z.B. nur noch 11,6 vorhanden sind. 11,6 Volt sind noch innerhalb der ATX-Spezifikation, bei 11,4 Volt wird es aber schon kritisch. Gleichzeitig steigen die anderen Spannungen an, sodass die 5V-Leitung bis 5,5V oder gar 6V angehoben wird.
Dies kann nur ausgeglichen werden indem man die zu hohe Leitung stärker belastet. Dies ist aber nicht so einfach, da es kaum Komponenten im PC gibt, welche 5V benötigen. Eine SSD oder HDD schafft diese Belastung nicht.
Wenn in dem gruppenregulierten Netzteil noch eine billige Filterung und Glättung vorhanden ist (zu erkennen an den verbauten Kondensatoren), dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass neben der steigenden Spannung auch die Restwelligkeit ansteigt. Die Restwelligkeit beschreibt die noch vorhandene Wechselspannung in der Gleichspannung.
Man kann die Wechselspannung nie komplett herausfiltern, aber es ist möglich, sie so weit zu reduzieren, dass es keinen Einfluss auf die Hardware mehr hat.
Sobald die Restwelligkeit aber wieder ansteigt, hat sie ab einem gewissen Punkt wieder Einfluss auf die Hardware. Oft ist das der Grund, warum Festplatten ausfallen.
Bei guten Netzteilen mit entsprechenden Schutzschaltungen, schalten diese ab, sobald die Spannung auf einer Leitung unter einen gewissen Wert sinkt.
Wenn man zum Beispiel mit einem gruppenreguliertem 450 Watt-Netzteil (Beispiel be quiet System Power 7) eine Grafikkarte übertaktet, dann schaltet das Netzteil ab, obwohl die Leistung des Netzteiles ausreichen sollte. Das Netzteil schaltet ab, da wie Spannung der 12V-Leitung unter einen bestimmten Wert sinkt und die 5V-Leitung nicht ausreichend belastet wird.
Es gibt allerdings auch Netzteile, welche gar nicht abschalten und weiter Strom zuführen, auch wenn die 12V-Leitung schon unter 10V gefallen ist. Dies liegt dann an dem Fehlen der Schutzschaltungen.
Beispiele für diese Netzteile wären z.B. die Corsair RM-Serie und die Thermaltake Germany-Serie.
Das wird auch dann zum Problem, wenn man Netzteile hat, die sehr viel Leistung bringen, z.B. ein be quiet L8 mit 730 Watt. Dies suggeriert einem, dass es eigentlich genug Leistung für Multi-GPU haben sollte. Allerdings ist die Spannungsstabilität dabei so schlecht, dass man sie dafür nicht nutzen sollte.
Dann gibt es so genannte Indy-Netzteile. Bei denen werden, wie der Name schon erahnen lässt, die verschiedenen Spannungen unabhängig voneinander erzeugt. Dies passiert mit Hilfe eines DC-DC-Converter. Daher werden diese Netzteile auch DC-DC-Netzteile genannt. Der Vorteil dabei ist die Spannungsstabilität. Selbst wenn die 12V-Leitung sehr sehr stark belastet wird, hat dies keine Auswirkungen auf die 5V- und 3,3V-Leitung.
Dennoch sind Schutzschaltungen unumgänglich, denn bei einem Fehler wird sonst das Netzteil nicht abgeschaltet und es könnte zu Schäden an der Hardware kommen.

Es gibt aber auch Netzteile, welche so stake Kondensatoren haben, dass sie Problemlos mehr Leistung bewältigen können. Da wäre zum Beispiel ein be quiet P11 mit 550 Watt zu nennen, welches in der Lage ist, kurzfristig mehr als 700 Watt zur Verfügung zu stellen, ohne dass sich die Spannungsstabilität ändert. Das P11 wäre zum Beispiel sehr gut für ein Multi-GPU-System zu empfehlen.

Außerdem gibt es noch die Sache mit dem Peakwert. Aktuelle Grafikkarten (z.B. die 900er Serie von Nvidia) haben zum Teil stark schwankende Peakwerte. Das liegt daran, dass die Karten ständig zwischen maximaler Last und Idle hin- und herschalten. Grund dafür ist der Boost-Modus in den aktuellen Karten.
So kann es passieren, dass eine Karte mit einer durchschnittlichen Leistungsaufnahme von 180 Watt einen Peak über 300 Watt hat. Dieser Unterschied wird bei übertakteten Karten noch größer.
Einen interessanten Test dazu gab es vor einiger Zeit bei Toms Hardware (als die 900er Serie von Nvidia auf den Markt kam), dort lag die durchschnittliche Leistungsaufnahme etwas unter 200 Watt, allerdings gab es Peaks bis 400 Watt.

Zusammengefasst:
Gruppenregulierte Netzteile haben bei einseitiger Belastung der Spannung (was heute, angesichts der 12V-Leitung der Normal fall ist) ein Problem mit der Spannungsstabilität. Dies führt im geringsten Fall zum Abschalten des Netzteils (wenn die Schutzschaltungen vorhanden sind), im schlimmsten Falle aber zur Beschädigung der Hardware (falls Filterung und Glättung schlecht sind).
Indy-Netzteile haben das Problem der Spannungsstabilität nicht. Hier ist allerdings der Nachteil, dass im Bereich der maximalen Leistung die Restwelligkeit zum Teil stark ansteigt. Dies ist oft auf schlechte Komponenten im Netzteil zurückzuführen ist.
Und natürlich sollten grundlegende Schutzschaltungen verbaut sein, die auch greifen.
Es nützt nichts, wenn der Hersteller OCP verbaut, welches aber erst jenseits von 80 Ampere greift, denn schon bei weniger als 50 Ampere fangen die Leitungen an zu schmelzen.

Moderne Netzteile, wie das be quiet E10 oder auch das Antec Edge (es gibt natürlich noch weitere) haben keine Probleme mit den Peak Werten. Ihre Filterung kann dies problemlos abfangen.
Bei älteren oder gruppenregulierten Netzteilen kann es passieren, dass diese Peaks zu hoch sind und die Schutzschaltung greift (abfallende 12V-Leitung).
Dies ist gerne in älteren Netzteilen der Fall, denn Kondensatoren werden über die Zeit belastet und altern somit. Wenn ein Kondensator platzt, dann kann es zu Schäden kommen.

Das heißt nicht, dass alle Netzteile, welche älter als 4 Jahre sind, sofort entsorgt werden müssen. Wenn man die Hardware nicht verändert und alles gut läuft, dann besteht erstmal kein Grund dazu, ältere Netzteile auszutauschen.
Allerdings ändern sich die Konfigurationen von Zeit zu Zeit. Wenn man nun von einem Sockel 775-System mit GTX 280 auf ein aktuelles System mit aktueller Grafikkarte updated, sollte man sich im Klaren sein, dass das Netzteil von damals vielleicht den modernen Ansprüchen nicht gerecht wird. Dann wäre es notwendig, das Netzteil auszutauschen.
 
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Mir ist bewusst, dass ich das oft nur sehr kurz halte. Aber viele haben auch gar keine Lust, sich sowas durchzulesen.
Daher poste ich das meist nur, wenn es gewünscht wird.

Generell hast du aber recht, alles was man behauptet, muss man auch belegen und erklären können. ;)

Das P11 ist technisch noch ein bisschen besser als dsa E10, aber es reichen die 400 Watt echt aus.
Der Preisunterschied zwischen den beiden ist halt sehr groß, der technische Unterschied ist geringer.
 
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Mir ist bewusst, dass ich das oft nur sehr kurz halte. Aber viele haben auch gar keine Lust, sich sowas durchzulesen.
Daher poste ich das meist nur, wenn es gewünscht wird.

Generell hast du aber recht, alles was man behauptet, muss man auch belegen und erklären können. ;)

Das P11 ist technisch noch ein bisschen besser als dsa E10, aber es reichen die 400 Watt echt aus.
Der Preisunterschied zwischen den beiden ist halt sehr groß, der technische Unterschied ist geringer.

Das ist wohl wahr.
400W finde ich aber schon knapp bemessen. Je nach Anzahl seiner Festplatten und Lüfter, kann der das schon schnell an die Grenzen stoßen. Ich habe 4 Festplatten (5. in ner Docking Station, nur zu Sicherungszwecken. Dabei spiele ich dann aber auch nicht) und 7 Lüfter. Laut BeQuiet Tool komme ich mit meinem I74770K dann schon so bis zu 375W, bei einer 1080 da nen auch über 400W. Reserve sollte schon da sein oder nicht?
In der Regel arbeiten die Netzteil doch so ab 60% Auslastung sehr effizient.
 
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Ein Netzteil ist kein Verbrennungsmotor. ;)

Eine Festplatte verbraucht nicht viel, genau so ein Lüfter.
Dieser be quiet-Rechner ist nur ein grober Anhaltspunkt, im Normalfall verbraucht der PC wesentlich weniger.
Außerdem stellt der ja den MAXIMALEN Verbrauch dar, den man höchstens in Benchmarks haben wird. Sonst wird in der Realität dein Verbrauch wesentlich geringer sein. Ich denke nicht, dass man überhaupt mal über 300 Watt hinauskommt.

Ich weiß vom E10 mit 500 Watt, dass es Lastspitzen bis über 700 Watt verarbeiten kann. Das E10 mit 400 Watt hat die gleiche Plattform.
Daher sehe ich da kein großes Problem drin. ;)
 
AW: Graka Aufrüsten - GTX 1070?

Ich kann jetzt aber auch viele Beispiele bringen, wo das Netzteil für Ausfälle oder Instabilitäten gesorgt hat.
Auch Beispiele, wo das Netzteil verschiedene Komponenten zerschossen hat. ;)
 
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