Grafikkarten-Rangliste: Radeon-, Arc- und Geforce-GPUs im Benchmark

Der Index ist aufgrund der Lage im GPU Markt nicht mehr wirklich repräsentativ für das was man kauft. Man verfolgt hab die Logik Referenzkarten zu testen und die LC ist eben eine vom Hersteller vertrieben Referenzkarte.
Ich wäre auch dafür die LC raus zu nehmen, die Turing dürften aber eigentlich auch alle nicht mit A Chip da rein.
 
Der Index ist aufgrund der Lage im GPU Markt nicht mehr wirklich repräsentativ für das was man kauft.

Muss er das denn? Also representativ sein? Dann kannst du auch gleich jegliche Titans rauslassen, die 2080 Ti kaufen am Volumen gemessen jetzt auch nicht so viele Leute. Auf jeden Fall müssten alle Intel iGPUs rein, die benutzen schließlich die meisten auf Steam...

Im Forum sind nun mal eher Enthusiasten, und die interessieren sich auch dafür, wie schnell die schnellste AMD Karte, und wenn es eine limitierte Edition war, im Vergleich zur schnellsten NV Karte ist.
 
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Ja das ist die Frage, mir fällt ehrlich gesagt auch kein bessere System ein. Man könnte überlegen zumindest die Temperaturdrosselung aktiv zu vermieden vielleicht, fraglich halb auch wie man mit dem A und non A Chip umgehen sollte.
 
Klar schmeisst eine etwas außergewöhnliche Karte raus, es muss doch Platz gemacht werden für die kommenden >100 2060 Modelle. :wall:
 
Klar schmeisst eine etwas außergewöhnliche Karte raus, es muss doch Platz gemacht werden für die kommenden >100 2060 Modelle. :wall:

Was ist denn an einer Karte, die vom Hersteller bis zum Äußersten getrieben wird, so dass sie nur noch unter Wasser anständig läuft, außergewöhnlich?
Genau das kannst du doch mit allen anderen Karten im Index genauso machen, nur dass deren Benchmarkwerte in diesem oder einem ähnlichen Zustand keinen Eingang in den Index gefunden haben.

Mir ist schon klar, dass das teilweise unlösbar ist, die vielen Ausnahmen sinnvoll in einen solchen Index zu integrieren. Trotzdem denke ich, dass ein paar Sachen leicht besser zu machen sind.

Vor allem sticht mir ins Auge, dass eine 1080 Ti auf 1650 Mhz nicht dem Alltag entspricht. Die taktet doch unter normaler Last (Witcher 3 z. B., nicht Furmark) schon auf ca. 1750 bis 1800 Mhz ohne irgendeine Veränderung durch den Nutzer. Wenn man dann das PT auf 120% erhöht, dann taktet die selbe Karte schon bei ca. 1850 bis 1900 Mhz im Dauerbetrieb.

Welchen Zweck hat es also die 1080 Ti auf 1650 Mhz in einem Index mit einer 2080, die auf 1800 Mhz taktet, zu vergleichen, mit einem 2070 Chip zu vergleichen, wo man nicht kennzeichnet, ob es ein A-Chip ist oder nicht (100 bis 150€ Preisunterschied), und zuletzt noch mit einer Karte wie der Vega LC?

Damit spielt man doch das Spiel der Hersteller mit. Eine Vega LC wurde eben nur an den Markt gebracht, um in solchen Indices ein Produkt möglichst hoch platzieren zu können (AMD). Und NVIDIA verfolgt sicherlich das Ziel, die 2000er Generation von der 1000er abzuheben. Beidem wird man hier durch das genannte unnötiger Weise gerecht, was die Qualität des Indexes aus meiner Sicht doch schon merklich schmälert und besser gelöst werden kann.

Eine Möglichkeit ist es die Taktungen so zu wählen, dass die Relation dem Alltag entspricht. Aus meinem bescheidenen Wissen geht dabei hervor, dass eine 2080 im Schnitt im Lieferzustand ca. 50 Mhz höher taktet, als eine 1080 Ti (real, nicht nominal). Also sollte das genau so in den Benchmark eingehen. D. h. in dem Fall z. B. die 1080 Ti mit 1750 Mhz Takt testen (anstatt 1650), welchen die Karte auch praktisch so gut wie immer erreicht und hält, vs. 2080 mit 1800 Mhz.

Was man mit der Vega LC macht, weiß ich nicht. Ich würde sie einfach rausnehmen und fertig. Ansonsten müsste man 2080 Ti, 2080 und 1080 Ti, etc. auch mal in einen ähnlichen Zustand bringen und in den Index einfließen lassen. AMD ist in diesen Indices sowieso generell bevorteilt, weil, wie bereits jemand anmerkte, alle ihre Karten im Ausliefzustand näher am Limit takten als bei NVIDIA, was durch z. T. recht hohen Stromverbrauch erkauft wird. Jeder, der die Karten also manuell anpasst, wird bei NVIDIA ein höheres Potential finden, was hier in diesem Index nicht abgebildet wird. Wenn man dann darauf sowas wie die Vega LC noch on top setzt, wird die Realität doch recht deutlich verfälscht. Eine 1080 Ti auf 1650 Mhz läuft dagegen am unteren Ende ihrer Leistungsfähigkeit. Das ist doch kein anständiger und rechtschaffener Vergleich.

Aber klar, wenn man dann noch Energieverbrauch einbrächte, wäre das Desaster komplett. Es ist nicht leicht das alles unter zu bringen.

Man könnte auch sagen, dass sind doch nur kleine Unterschiede. Aber man sieht, dass besonders folgender Bereich des Testfeldes sehr eng beieinander liegt, 1070, Vega 56 1070 Ti, 1080, Vega 64, 2070non-a, 2070a, 1080 Ti, 2080, und damit feine Unterschiede (wie z. B. 100 Mhz Taktunterschied) schon ins Gewicht fallen.
 
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Das nächste ist doch immer noch die Auswahl der Titel. Nicht das diese völlig schlecht sei, sie entspricht nur nicht den abgeleisteten Spielstunden der Spieler.

Natürlich gehört ein Witcher 3 in einen GPU-Benchmark. Warum man diesen dann aber mit weiteren Single-Player-Titeln, welche alle eine relativ kurze Halbwertszeit im Vgl. zu MP-Titel haben, bis zum geht nicht mehr anreichert, und man bisher immer noch keine Möglichkeit gefunden hat, MP-Titel, welche nachweislich die große Mehrheit der abgeleisteten Spielstunden der Gesamtheit der Spieler darstellen, in die Benchmarks einfließen zu lassen, ist mir ein Rätsel.

Gerade mit PUBG hat man doch einen Titel, der sowohl sehr leistungshungrig als auch langfristig sehr spielerstark ist. Es muss doch möglich sein, dort ein reproduzierbares Testumfeld zu schaffen. Wenn nicht dort, dann in anderen vergleichbaren Titeln.
 
Ich würde alles lassen wie es ist, mit einer Ausnahme: Schreibt zusätzlich zu den tatsächlich verwendeten Taktraten die Taktraten welche "normale Customkarten mit wenig Aufwand" im Normalfall erreichen können (incl. der prozentualen Steigerung zum verwendeten Takt). Dann kann jeder der seine Sinne zusammen hat 1 und 1 zusammen rechnen. Im Heft stehen auch noch die Preise der Grafikkarten. Das kann man weg lassen. In Zeiten ständiger sales stimmen die Preise sowieso nicht.
 
Das nächste ist doch immer noch die Auswahl der Titel. Nicht das diese völlig schlecht sei, sie entspricht nur nicht den abgeleisteten Spielstunden der Spieler.

Natürlich gehört ein Witcher 3 in einen GPU-Benchmark. Warum man diesen dann aber mit weiteren Single-Player-Titeln, welche alle eine relativ kurze Halbwertszeit im Vgl. zu MP-Titel haben, bis zum geht nicht mehr anreichert, und man bisher immer noch keine Möglichkeit gefunden hat, MP-Titel, welche nachweislich die große Mehrheit der abgeleisteten Spielstunden der Gesamtheit der Spieler darstellen, in die Benchmarks einfließen zu lassen, ist mir ein Rätsel.

Gerade mit PUBG hat man doch einen Titel, der sowohl sehr leistungshungrig als auch langfristig sehr spielerstark ist. Es muss doch möglich sein, dort ein reproduzierbares Testumfeld zu schaffen. Wenn nicht dort, dann in anderen vergleichbaren Titeln.

Die Spieleauswahl ist doch Top.
Wenn du PUBG wissen willst ist es doch ganz einfach, nimm den Vertreter der UE4 Engine, Hellblade.
 
Also mit den neuen Treiber könnte die RTX 2080 ja doch so 10-15% gut machen auf die 1080Ti als zum Launch, und die 2070 kommt teilweise auch schon sehr nah an eine 1080Ti ran. Bin mal aufs neue Jahr gespannt, es gibt durchhause einige Titel die Turing sehr gut schmeckt, Quantum Break, Hellblade, Wolfenstein 2, CoD, Dirt 4, usw.

Klar kann man eine 1080 Ti auch noch übertakten, die 1,65 ghz die PCGH verwendet sind wenig, aber bei der RTX ist beim VRAM und @ 2,0 ghz auch noch mehr drin, von daher kommt auf selbe hinaus. ^^

Fazit: Turing aka 2080/2070 brauchen auch wiederrum weniger Strom als eine 1080Ti, von daher seh ich eingentlich keinen Vorteil für den alten "Schinken" außer beim VRAM. Aber welches Spiel braucht schon 11Gig? Dazu wage ich auch zu bezweifeln, das so eine Krumme Speicherbestückung 5 Jahre später noch eine Rolle spielt, mit 16GB Karten spätenstens 2020, hat man mit 11Gig das gleiche Problem wie mit 8Gig. Nämlich das es zu wenig ist.

Just my two cents. ^^
 
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kommt natürlich auch immer auf verschiedenste faktoren an.
einem kumpel ist zu weihnachten seine alte r9 380 abgeschmiert jetzt notgegdrungen auf graka suche gewesen.
sieht auf amazon weihnachtsangebot eine asus rog gtx 1070 um 350€, hat er sich gleich eingepackt nach dem er gesehen hat was die neuen rtx so kosten xD
und ein meilenstein update zur r9 380 ist es allemal ^^
 
Für eine Wall of text habe ich zwischen den Jahren keine Zeit (ein andermal, zu Bürozeiten), aber hier ein paar Worte aus dem Off: Ich überlege angesichts der sich wiederholenden Taktdiskussion ernsthaft, die Frequenzen bei der künftigen 2019er-Testrevision einfach wegzulassen. So, wie es der Rest der Welt macht. Intransparent, schweigsam, unklar. Scheint keinen zu stören und Diskussionen, die den Takt einfordern, gibt's nicht.

Warum dieser Gedanke? Die eigentlich goldwerte Takt-Info wird anscheinend von niemandem als hilfreich angesehen, sondern konsequent missverstanden, da niemand sich die Mühe macht, den erläuternden Text zu lesen. Immerhin kam bei den meisten Lesern an, dass wir Referenzkarten (also die Modelle direkt von AMD und Nvidia) miteinander vergleichen. Gut. Dass der Boost dabei je nach Spiel und Auflösung teils deutlich schwankt, fällt bereits unter den Tisch. Ein technisches Problem, das es uns unmöglich macht, das pro Benchmarkwert anliegende Taktmittel anzugeben (loggen tun wir's), führt dann zur totalen Verwirrung. Ein Beispiel: Die GTX 1080 Ti FE läuft nicht mit "1,65 GHz", wie oft gelesen wird, sondern mit 1,65+ GHz. Mindestboost, nicht Durchschnittsboost. In Full HD und speziell den anspruchsärmeren Spielen sind ~100 MHz mehr die Regel. Aber keine 300, wie ebenfalls und fälschlicherweise oft zu lesen ist – das schaffen nur manuell ausgereizte, wassergekühlte Modelle. Sowas hat in einem Index, der den Werkszustand vergleicht, aber nichts verloren. Wir limitieren die Referenz-/Founders-Karten auch nicht künstlich, die laufen, wie's kommt. Die RTX 2070 ist eine notgedrungene Ausnahme, da Nvidia keine FE-Muster herausgibt, sodass wir ein bauähnliches Partnerdesign auf den nominellen Boost der FE setzen müssen; sind im Falle der verwendeten Gigabyte Gaming OC -15 MHz.

Eine Lösung, um nicht zu verwirren, wäre, den Takt künftig wegzulassen. Ich persönlich fände das sehr schade, denn damit geht Information verloren, mit der man die Werte ins Verhältnis setzen kann. Stattdessen würde ich mir wünschen, dass die Leute nicht unsere Angabe hinterfragen, sondern die Gründe, woher diese Angabe kommt. Und natürlich, dass bei anderen Publikationen nach dem Takt gefragt wird, statt diese Werte automatisch für richtig/passend anzunehmen. Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß ... ;) Die Frage, ob wir künftig keine Referenzkarten. sondern Partnerkarten in den Index packen, bräuchte Stand jetzt noch sehr viel Diskussion. Denn für die seinerzeit gefallene Entscheidung gibt es gute Gründe. Man muss einfach irgendwo eine Basislinie ziehen. Man muss eine Grafikkarte direkt zum Start indizieren können. Man kann nicht einfach subjektiv eine "repräsentative" Partnerkarte nehmen. Etc. usw. Okay, das war jetzt doch viel Text, war ja klar. :ugly:

MfG
Raff
 
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Was ist denn an einer Karte, die vom Hersteller bis zum Äußersten getrieben wird, so dass sie nur noch unter Wasser anständig läuft, außergewöhnlich?
Genau das kannst du doch mit allen anderen Karten im Index genauso machen, nur dass deren Benchmarkwerte in diesem oder einem ähnlichen Zustand keinen Eingang in den Index gefunden haben.
Und was machen wir dann mit der Titan Xp? Die Karte wird in einem einzigen Shop verkauft. Die Vega Liquid gab es wenigstens im normalen Einzelhandel.
Btw: ich finde es schade, dass die Titan V nicht im Index ist. Ja sie ist unnötig, aber war für eine Zeit lang mal die schnellste GPU die es gab.

Vor allem sticht mir ins Auge, dass eine 1080 Ti auf 1650 Mhz nicht dem Alltag entspricht. Die taktet doch unter normaler Last (Witcher 3 z. B., nicht Furmark) schon auf ca. 1750 bis 1800 Mhz ohne irgendeine Veränderung durch den Nutzer. Wenn man dann das PT auf 120% erhöht, dann taktet die selbe Karte schon bei ca. 1850 bis 1900 Mhz im Dauerbetrieb.
Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Die Karte kommt aber btw nicht mit 120% PT. Jeder, der Artikel auf PCGH liest weiß, dass sich Grafikkarte übertakten lassen (und dass die Vega Liquid schon am Maximum ist).

Was man mit der Vega LC macht, weiß ich nicht. Ich würde sie einfach rausnehmen und fertig. Ansonsten müsste man 2080 Ti, 2080 und 1080 Ti, etc. auch mal in einen ähnlichen Zustand bringen und in den Index einfließen lassen. AMD ist in diesen Indices sowieso generell bevorteilt, weil, wie bereits jemand anmerkte, alle ihre Karten im Ausliefzustand näher am Limit takten als bei NVIDIA, was durch z. T. recht hohen Stromverbrauch erkauft wird. Jeder, der die Karten also manuell anpasst, wird bei NVIDIA ein höheres Potential finden, was hier in diesem Index nicht abgebildet wird. Wenn man dann darauf sowas wie die Vega LC noch on top setzt, wird die Realität doch recht deutlich verfälscht.
Wo wird die Realität verfälscht? Die Vega Liquid leistet das, was sie nun mal leistet. Wo ist dein Problem? Nochmal, jeder hier weiß, dass sich Karten übertakten lassen. Die Vega Liquid ist nichts anderes als die Titan von Nvidia - ein teures Prestige Produkt. Trotzdem interessiert mich deren Leistung, auch wenn beiden Karten jetzt nicht besonders sinnvoll für Endkunden sind.

Das nächste ist doch immer noch die Auswahl der Titel. Nicht das diese völlig schlecht sei, sie entspricht nur nicht den abgeleisteten Spielstunden der Spieler.
Wenn der Benchmark repräsentativ sein soll, dann würde 90% wohl aus Intel GPUs, Dota2, LoL, Fortnite und CSGO bestehen. Aber wie du vllt schon an der Liste merkst, juckt das die meisten in dem Forum nicht. Wie schon gesagt, Enthusiastenforum. Wenn du damit nicht klar kommst, darfst du auch gerne im Gamestar Hardware Forum posten :ugly:

Natürlich gehört ein Witcher 3 in einen GPU-Benchmark. Warum man diesen dann aber mit weiteren Single-Player-Titeln, welche alle eine relativ kurze Halbwertszeit im Vgl. zu MP-Titel haben, bis zum geht nicht mehr anreichert, und man bisher immer noch keine Möglichkeit gefunden hat, MP-Titel, welche nachweislich die große Mehrheit der abgeleisteten Spielstunden der Gesamtheit der Spieler darstellen, in die Benchmarks einfließen zu lassen, ist mir ein Rätsel.
Guck dir einfach mal die Verteilungen der Grafikkarten im Forum an und dann vergleich die, mit der Verteilung auf Steam. Vielleicht fällt dir auf, dass hier im Forum die meisten deutlich bessere Hardware haben. Und vllt heißt das auch, dass hier eben nicht nur "durchschnittliche" Spieler unterwegs sind, die sich ihren 2000€ PC gekauft haben um dann CS auf 1080p zu spielen.
 
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Für eine Wall of text habe ich zwischen den Jahren keine Zeit (ein andermal, zu Bürozeiten), aber hier ein paar Worte aus dem Off: Ich überlege angesichts der sich wiederholenden Taktdiskussion ernsthaft, die Frequenzen bei der künftigen 2019er-Testrevision einfach wegzulassen. So, wie es der Rest der Welt macht. Intransparent, schweigsam, unklar. Scheint keinen zu stören und Diskussionen, die den Takt einfordern, gibt's nicht.

Warum dieser Gedanke? Die eigentlich goldwerte Takt-Info wird anscheinend von niemandem als hilfreich angesehen, sondern konsequent missverstanden, da niemand sich die Mühe macht, den erläuternden Text zu lesen. Immerhin kam bei den meisten Lesern an, dass wir Referenzkarten (also die Modelle direkt von AMD und Nvidia) miteinander vergleichen. Gut. Dass der Boost dabei je nach Spiel und Auflösung teils deutlich schwankt, fällt bereits unter den Tisch. Ein technisches Problem, das es uns unmöglich macht, das pro Benchmarkwert anliegende Taktmittel anzugeben (loggen tun wir's), führt dann zur totalen Verwirrung. Ein Beispiel: Die GTX 1080 Ti FE läuft nicht mit "1,65 GHz", wie oft gelesen wird, sondern mit 1,65+ GHz. Mindestboost, nicht Durchschnittsboost. In Full HD und speziell den anspruchsärmeren Spielen sind ~100 MHz mehr die Regel. Aber keine 300, wie ebenfalls und fälschlicherweise oft zu lesen ist – das schaffen nur manuell ausgereizte, wassergekühlte Modelle. Sowas hat in einem Index, der den Werkszustand vergleicht, aber nichts verloren. Wir limitieren die Referenz-/Founders-Karten auch nicht künstlich, die laufen, wie's kommt. Die RTX 2070 ist eine notgedrungene Ausnahme, da Nvidia keine FE-Muster herausgibt, sodass wir ein bauähnliches Partnerdesign auf den nominellen Boost der FE setzen müssen; sind im Falle der verwendeten Gigabyte Gaming OC -15 MHz.

Eine Lösung, um nicht zu verwirren, wäre, den Takt künftig wegzulassen. Ich persönlich fände das sehr schade, denn damit geht Information verloren, mit der man die Werte ins Verhältnis setzen kann. Stattdessen würde ich mir wünschen, dass die Leute nicht unsere Angabe hinterfragen, sondern die Gründe, woher diese Angabe kommt. Und natürlich, dass bei anderen Publikationen nach dem Takt gefragt wird, statt diese Werte automatisch für richtig/passend anzunehmen. Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß ... ;) Die Frage, ob wir künftig keine Referenzkarten. sondern Partnerkarten in den Index packen, bräuchte Stand jetzt noch sehr viel Diskussion. Denn für die seinerzeit gefallene Entscheidung gibt es gute Gründe. Man muss einfach irgendwo eine Basislinie ziehen. Man muss eine Grafikkarte direkt zum Start indizieren können. Man kann nicht einfach subjektiv eine "repräsentative" Partnerkarte nehmen. Etc. usw. Okay, das war jetzt doch viel Text, war ja klar. :ugly:

MfG
Raff
Bitte lasst die Taktraten stehen. Zusammen mit der Auflösung hat man dann einen Anhaltspunkt für die Leistung. Anhand der Taktraten sehe ich zum Beispiel, dass meine Vega noch paar FPS mehr schafft, weil sie manuell optimiert ist und nicht nur mit 1300-1400 MHz arbeitet. Andere wiederum verwenden die Karte im Auslieferungszustand und haben dann einen genaueren Überblick, wie viel FPS ihre Karte packen sollte. Es ist auch völlig unmöglich, dass ihr alle möglichen Partnerkarten in FHD, WQHD und UHD bencht, da das viel zu viel Zeit in Anspruch nehmen würde. Das System mit den Taktraten ist nicht perfekt, aber das liegt ja nicht an euch, sondern den technischen und zeitlichen Gegebenheiten bzw. Einschränkungen.
 
Ich habe am ehesten vor, eine Range pro Spiel anzugeben. Also beispielsweise 1.650-1.800 MHz, wobei immer eine Aufheizphase vorangeht und stets gilt, dass die höheren Auflösungen den geringsten Takt provozieren (wenigstens das ist eindeutig). Das ist so genau, wie's geht. :-) Aber wenn es dann an die genannte Taktrate im Index geht, ist's damit wieder nicht getan und wir landen entweder bei einer Gesamt-Range, einem Mittelwert oder ... TBA.

MfG,
Raff
 
Vielleicht solltet ihr direkt bei den Benchmarkbalken schreiben, dass der Boost nur ein Anhaltspunkt ist und je nach Partnerkarte noch höher ausfallen kann. Aber selbst dann werden einige nörgeln. ;)
 
AW: GPU-Leistungsindex

Hallo,

momentan gibt es die Vega Pulse 56 für 300€ bei Mindfactory.
Was ist die Kaufempfehlung bzw. die beste Alternative im Bezug auf Langfristigkeit, wenn zur Auswahl eine rtx 2060 für 370€ - 400€ oder eine gtx 1070 auch für 300 €? Mehr Geld möchte ich nicht ausgeben.


Vielen Dank
Dro89
 
Für eine Wall of text habe ich zwischen den Jahren keine Zeit (ein andermal, zu Bürozeiten), aber hier ein paar Worte aus dem Off: Ich überlege angesichts der sich wiederholenden Taktdiskussion ernsthaft, die Frequenzen bei der künftigen 2019er-Testrevision einfach wegzulassen. So, wie es der Rest der Welt macht. Intransparent, schweigsam, unklar. Scheint keinen zu stören und Diskussionen, die den Takt einfordern, gibt's nicht.

Warum dieser Gedanke? Die eigentlich goldwerte Takt-Info wird anscheinend von niemandem als hilfreich angesehen, sondern konsequent missverstanden, da niemand sich die Mühe macht, den erläuternden Text zu lesen. Immerhin kam bei den meisten Lesern an, dass wir Referenzkarten (also die Modelle direkt von AMD und Nvidia) miteinander vergleichen. Gut. Dass der Boost dabei je nach Spiel und Auflösung teils deutlich schwankt, fällt bereits unter den Tisch. Ein technisches Problem, das es uns unmöglich macht, das pro Benchmarkwert anliegende Taktmittel anzugeben (loggen tun wir's), führt dann zur totalen Verwirrung. Ein Beispiel: Die GTX 1080 Ti FE läuft nicht mit "1,65 GHz", wie oft gelesen wird, sondern mit 1,65+ GHz. Mindestboost, nicht Durchschnittsboost. In Full HD und speziell den anspruchsärmeren Spielen sind ~100 MHz mehr die Regel. Aber keine 300, wie ebenfalls und fälschlicherweise oft zu lesen ist – das schaffen nur manuell ausgereizte, wassergekühlte Modelle. Sowas hat in einem Index, der den Werkszustand vergleicht, aber nichts verloren. Wir limitieren die Referenz-/Founders-Karten auch nicht künstlich, die laufen, wie's kommt. Die RTX 2070 ist eine notgedrungene Ausnahme, da Nvidia keine FE-Muster herausgibt, sodass wir ein bauähnliches Partnerdesign auf den nominellen Boost der FE setzen müssen; sind im Falle der verwendeten Gigabyte Gaming OC -15 MHz.

Eine Lösung, um nicht zu verwirren, wäre, den Takt künftig wegzulassen. Ich persönlich fände das sehr schade, denn damit geht Information verloren, mit der man die Werte ins Verhältnis setzen kann. Stattdessen würde ich mir wünschen, dass die Leute nicht unsere Angabe hinterfragen, sondern die Gründe, woher diese Angabe kommt. Und natürlich, dass bei anderen Publikationen nach dem Takt gefragt wird, statt diese Werte automatisch für richtig/passend anzunehmen. Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß ... ;) Die Frage, ob wir künftig keine Referenzkarten. sondern Partnerkarten in den Index packen, bräuchte Stand jetzt noch sehr viel Diskussion. Denn für die seinerzeit gefallene Entscheidung gibt es gute Gründe. Man muss einfach irgendwo eine Basislinie ziehen. Man muss eine Grafikkarte direkt zum Start indizieren können. Man kann nicht einfach subjektiv eine "repräsentative" Partnerkarte nehmen. Etc. usw. Okay, das war jetzt doch viel Text, war ja klar. :ugly:

MfG
Raff

Bitte nicht weglassen :). Vergiss nicht, die die am lautesten schreien, sind nicht die Meisten.

Und selbst wenn, diese Genauigkeit und Transparenz, insbesondere bei speziellen Fällen wie z.b. der RTX 2070, ist der Grund, warum PCGH für mich unverzichtbar ist.
Nur hier kenne ich auch die Umstände der Tests, nur hier wird auf die wissenschaftliche Methode geachtet und, wo diese aufgrund der Umstände nicht vollständig eingehalten werden kann, darauf hingewiesen.
Ich finde es auch immer wieder beeindruckend, wieviel Aufwand ihr betreibt, um in schwierigen Fällen zumindest valide Schätzungen oder Trends aufzeigen zu können.
Auch die erläuternden Texte zu Tabellen, Tests und Spezialmessungen sind mir sehr wichtig und machen euch aus.

Sieh es mal so, wir, die wir die Erläuterungen lesen, haben nichts zu meckern, deshalb liest man von uns weniger.

Ich versteh deinen Frust trotzdem. Ich befürchte immer wieder, dass ihr all den (sinnfreien) Forderungen nach "praxisnahen" GraKa-Tests in FHD/WQHD irgendwann nachgebt, weil es scheinbar alle fordern.
Oder auch hier: Keiner scheint zu verstehen, dass es herzlich schnuppe (besser: zweitrangig) ist, ob die getesteten Taktraten der Praxis entsprechen.
Hauptsache ist eben, dass die Zahlen vergleichbar sind, um die Abstände zwischen den Karten geht es, nicht um die absoluten Zahlen (die werden natürlich immer abweichen). Egal wie oft ihr so etwas erklärt, es wird immer diejenigen geben, denen das zu kompliziert ist.

Dauernd und dauernd Feedback zur eigenen Arbeit zu lesen, in dem Dinge kritisiert werden die missverstanden werden obwohl man sich alle Mühe gibt sie klarzustellen, dass zermürbt sicherlich.
Leider sind eure Erklärungen nicht einfach, weil die Thematik (besonders die Thematik valider, vergleichbarer Zahlen) nicht einfach ist. Viele wollen aber einfache Erklärungen, einfache Antworten, weshalb die Gegenargumente oft in Form eines oder zwei Sätzen mit scheinbarem Totschlagargument daherkommen.
Lasst euch davon bitte nicht beirren.

Haltet durch, wir sind viele, wir sind nur nicht die lautesten im Forum :).
Vor allem aber sind wir, das wage ich mal forsch zu behaupten, eure Zielgruppe. Die, für die ihr schreibt und schreiben wolltet, die, denen euer Herzblut bei der Arbeit etwas bedeutet. (Und, auch nicht ganz unwichtig, die, die das Heft kaufen und/oder Online-Abos abschließen)
 
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@PCGH : Vieleicht solltet ihr mal euren "neutralen" Spieleparkur überdenken,
wenn ihr die GTX 1060 bis zu 76% schneller als die RX 580 darstellt,:lol:
und die RTX 2070 angeblich 16% schneller als eine Radeon 7 sein soll :rollen:

Absolut nutzlos, veraltet und unrealistisch eure Grafikkarten Rangliste !°

Fake News trifft es da schon eher... :schief:
 
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