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Da habe ich noch eine aus meinem Museum.
R9 390 Nitro OC von Sapphire

Als defekt geschenkt bekommen. Ein paar neue SMD's aufgelötet welche am Speicher abgerissen waren und nun rennt die Gute wieder wie am ersten Tag.
Momentan im alten Hardware Funktionstestsystem.

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Eine Palit GTX 960 mit Radiatorbelüftung.
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Mit diesem Lüfterdesign bekanntlich nicht das leiseste Modell. Habe den Lüfterkörper abgenommen und mit Kabelbindern einen Arctic 92mm-Lüfter "montiert".
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Jetzt natürlich nicht mehr das hübscheste Modell, aber wenn man mit leben kann, ein doch brauchbarer Umbau.
Resultat ist eine viel leisere Karte, Lüfterrauschen ist angenehmer und die Temperaturen um 10°C niedriger.
Ein Vergleichstest im offenen Aufbau mit dem Heaven-Benchmark:
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Heute mal was von S3 Inc. Diamond Viper II Z200 mit S3 Savage 2000 und dann eine S3 Savage 4 Extreme von Digicolor.
 

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Miro war ein braunschweiger Unternehmen, welches Videokarten, Monitore usw. vertrieb. Nach diversen verlustreichen Geschäftsjahren wurden erst einzelne Geschäftsbereiche und dann alle Sparten veräußert. 1997 hat Pinancle den traurigen Rest gekauft. :(

Eine der letzten Grafikkarten war die miro MAGIC Premium. Eine von Asus hergestellte Riva 128 (Asus V3300)

Herstellungsjahr: 1997
Chip: Nvidia Riva 128 (NV3)
Renderpipelines: 1x1
Speicher: 4 MB SGR (128 bit)
Chiptakt: 100 MHz
Speichertakt 100 MHz
API: DirectX 5
Schnittstelle: PCI
 

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Über die nächsten Tage verteilt, stelle ich euch mal ein paar Matrox-Karten aus meiner Sammlung vor. Ich werde mich dabei aber auf die Gaming-Modelle beschränken. Matrox war in den 90ern imo einer treibenden Entwickler.

Fangen wir mit der Matrox Mystique an. Ich selbst hatte nie eine, aber bei einem Kumpel haben wir damit Destruction Derby und Resident Evil gezockt. Der Unterschied zwischen der Mystique und Mystique 220 ist übrigens nur der RAMDAC. Mit der 220er waren höhere Bildwiederholfrequenzen möglich, sie hatte aber die gleiche Leistung, wie die Vanilla-Mystique. Für diese Karten habe ich leider keine Erweiterungsmodule für den VRAM.

Herstellungsjahr: 1996
Chip: Matrox Mystique (220)
Renderpipelines: 1x1
Speicher: 4 MB SGRAM (64 bit)
API: DirectX 5
Schnittstelle: PCI

EDIT:
Die Ur-Mystique hatte 170 MHz RAMDAC und die 220er hatte 200 MHz. Mit 220 MHz waren 1600er-Auflösungen bei guter Refreshrate möglich. Gespielt hat natürlich niemand in den Auflösungen, aber es gab durchaus teure Monitore die 1600x1200 mit 85 Hz darstellen konnten.
Ich kann mich erinnern, dass der RAMDAC neben der Speichermenge immer eine wichtige Angabe bei Grafikkarten war.
 

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Die nächste, für Gamer relevante, Matrox-Karte dürfte die Millenium G200 sein. Als ich damals meinen ersten Rechner mit 3D-Karte kaufte, stand die G200 definitiv auch zu Debatte. Matrox war einer der ganz Großen mit bester Qualität auf den analogen Ausgängen. Bei mir ist es dann eine Rage 128 geworden, weil ich mich von 32 MB habe blenden lassen. Ob die G200 mit dem schlechten OpenGL-Support besser gewesen wäre, weiß ich nicht.

Bei der Karte mit Kühler handelt es sich um die erste Version mit SGRAM. Der Chip hört auf den Namen Eclipse. Dank Zusatz-Modul hat die Karte dann auch 16 MB Speicher. Beim späteren G200A (Calao) war dann kein Kühler mehr nötig und man verbaute den günstigeren SDRAM. Auf dem Foto ist deutlich zu sehen, dass diese Karte ohne Zusatz-Modul ist und somit nur über 8 MB verfügt. Solch ein Modul mit SDRAM habe ich aber inzwischen auch bekommen. :)

Herstellungsjahr: 1998
Chip: Matrox Millenium G200
Renderpipelines: 1x1
Speicher: 8+8 MB SGRAM (64 bit)
Chiptakt: 84 MHz
Speichertakt: 112 MHz
API: DirectX 6
Schnittstelle: AGP 2x
 

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Die G400-Serie von Matrox war, meiner Meinung nach, die bedeutendste für Spieler. Sie konnte problemlos mit der Voodoo3, der TNT2 und erst recht mit dem, was S3 und ATI zu der Zeit boten, mithalten. Ein Alleinstellungsmerkmal war das Enviroment Bumpmapping, welches leider bei den Spielen kaum Verwendung fand. Aber jeder 3DMark-User hat sich immer etwas geärgert, wenn der entsprechende Test geskippt wurde, weil die Hardware es nicht unterstützte. :D

Die G400 gab es im unterschiedlichsten Ausbaustufen. Es reichte von der Office-Karte mit 16 MB über die Dual Head-Variante und 32 MB bis hin zur MAX mit Dual Head, 32 MB und erhöhtem Takt. Die G400 MAX hatte SGRAM mit 5 ns und hatte 150 statt 125 MHz Chiptakt. Die Speicherbandbreite war deutlich höher als bei einer Voodoo3 3500 und einer TNT2 Ultra. Erst die GeForce-256 DDR bot eine höhere Speicherbandbreite. Es gab afair keinen schnelleren SDR-Speicher als bei der G400 MAX.
Die günstigen Office Karten wurden auch gerne mit dem billigeren SDRAM bestückt. Später gab es noch eine G450, die im günstigeren Fertigungsverfahren hergestellt wurde und DDR Speicher mit halbiertem Interface hatte (64 Bit). Durch die größere Latenz sind die Karten mit DDR Speicher aber, trotz gleichem Takt, deutlich langsamer als die alten G400. Es handelte sich auch um eine Office-Lösungen.

Soweit mit bekannt ist, wurde die G400 auch nicht viel verkauft, weil sie doch recht teuer war. In meinem Freundeskreis hatte die Mehrheit 3dfx, NV und ATI-Karten. Die Seltenheit und die Alleinstellungsmerkmale hatten mich vor einiger Zeit dazu bewegt, diese Karte in mein 1999er Retro-Projekt zu bauen und die TNT2 Ultra und die Voodoo3 3500 im Schrnak zu lassen.

Herstellungsjahr: 1999
Chip: Matrox Millenium G400 (Toucan)
Renderpipelines: 2x2
Speicher: 16 MB SGRAM (128 Bit) (32 MB bei G400 MAX)
Chiptakt: 125 MHz (150 MHz bei G400 MAX)
Speichertakt: 166 MHz (200 MHz bei G400 MAX)
API: DirectX 6
Schnittstelle: AGP 4x
 

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Die letzte Karte aus meiner kleinen Matrox-Vorstellungsrunde ist die Parhelia-512. Da kann ich als erstes auf den entsprechenden PCGH-Retro-Artikel verweisen.

Ich selber kann mich daran erinnern, dass ich damals gespannt die News zu dem kommenden Flagschiff verschlungen habe. Die Eckdaten waren auf dem Papier wirklich überwältigend. Leider war die Karte dann extrem teuer und konnte trotz der Hardware nicht mit einer günstigeren GeForce4 konkurrieren. Die Karte dürfte quasi nur im Profi-Bereich verkauft worden sein, weil wohl kaum ein Spieler sich diese Karte in den Rechner gesteckt haben dürfte. Damit verschwand auf dem Gaming-Markt auch der letzte Ernst zu nehmende Konkurrent von Nvidia und AMD. So bleibt uns nur die tolle Reef-Demo als Erinnerung.

Die erste Karte auf den Bildern ist eine OEM-Parhelia, die mit 200/250 MHz statt 200/275 MHz getaktet ist. Mit entsprechenden Tools erreicht die Karte aber natürlich auch die Leistung einer Retail-Karte. Ich habe diverse Parhelia-512 und keine davon ist eine Retailkarte. Sie stammen also alle aus irgend welchen Workstations.
Die zweite Karte ist eine PCIe-Variante, die allerdings kein Vollausbau mehr war. Der Chip und das Speicherinterface wurden halbiert und mittels Bridge war die Karte nun für PCIe geeignet. Es handelt sich aber um eine reine Business-Lösung. Für diesen Bereich hat Matrox ja noch diverse weitere Chips gefertigt, bevor sie nur noch Chips von AMD und Nvidia eingekauft haben.

Herstellungsjahr: 2002
Chip: Matrox Parhelia-512
Renderpipelines: 4x4x4
Speicher: 256 MB DDR SDRAM (256 Bit)
Chiptakt: 200 MHz
Speichertakt: 250 MHz
API: DirectX 8.1
Schnittstelle: AGP 8x

Herstellungsjahr: 2005
Chip: Matrox Parhelia-LX
Renderpipelines: 2x4x2
Speicher: 128 MB DDR SDRAM (128 Bit)
Chiptakt: 250 MHz
Speichertakt: 250 MHz
API: DirectX 8.1
Schnittstelle: PCIe 1.0

Welche Karten würdet ihr denn zuküftig gerne von mir vorgestellt bekommen? Es gibt zwar den einen oder anderen weißen Fleck in meiner Sammlung, aber von der DirectX 5 bis 10-Ära durfte das wesentliche vorhanden sein. :D
 

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Heute mal wie ein wohl längst vergessener Hersteller. Einigen sicher noch bekannt, als man in DOS-Spielen noch den Graphic Mode angeben konnte. Ich erinnere mich an Namen wie Hercules, Tandy und eben auch Trident. Trident hat, wie so viele andere, ein wenig das 3D-Zeitalter verschlafen. Der Blade 3D war zwar nicht der erste 3D-Chip von Trident, aber der erste, der konkurrenzfähig war. Aber wie man an den Werten unten sehen kann, war sie nicht wirklich auf dem Nevau einer TNT2, Voodoo3, G400 oder Rage128 Pro. Man konkurrierte wohl eher mit dem Savage4 von S3 oder einer TNT2 M64 von Nvidia.

Trident wurde übrigens später von XGI (Grafik-Ausgliederung von SIS) gekauft. Anfang der 2000er hatte man den Plan, Marktführer zu werden... :D

Herstellungsjahr: 1999
Chip: Trident Blade 3D
Renderpipelines: 1x1
Speicher: 8 MB SDR RAM (64 Bit)
Chiptakt: 100 MHz
Speichertakt: 100 MHz
API: DirectX 6
Schnittstelle: AGP 2x
 

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So hier nun der Neuzugang im GPU Gnadenhof.
Eine Palit GeForce GTX 970 im Referenznachbau.
Hat einige Zeit meinem Sohnemann gedient, aber auch er ist langsam aus dem Minecraftalter hinaus, da braucht es nun mehr. Er vergnügt sich nun mit einer Vega 56 aus meinem Fundus.

Da ist sie. Muss noch gereinigt und aufbereitet werden und dann ab ins Museum

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Hier habe ich mal ein nackte Gigabyte RX 5700 XT GAMING OC 8G (rev. 1.0). Am Kühler sieht man, dass ich selbst schnell noch ein Wärmeleitpad drangehängt habe. Entweder habe ich das beim zerlegen zerstört, oder es wurde schlecht montiert.
Die neuen Pads sind bereits da, aber mir fehlt grad noch die Zeit. Diese Woche werde ich aber noch die Pads tauschen.
 

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Es ist Zeit für ein wenig Retro-Party!

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Ich habe das Board und so eine Karte... leider beides defkt. :(

Die GeForce-8 ist eine meiner Lieblingsserien, da es die ersten modernen Grafikkarten sind. Damals hatte ATI eine weile dran zu knabbern. die HD2000-Serie war alles andere als gut. So konnte sich NV mit der GeForce-9 ein sehr liebloses Refresh des G80-Chips leisten.

Herstellungsjahr: 2007
Chip: Nvidia G80 (GeForce 8800 Ultra
Streamprozessoren: 128
Speicher: 768 MB GDDR3 (384 Bit)
Chiptakt: 612 MHz
Shadertakt: 1500 MHz
Speichertakt: 1080 MHz
API: DirectX 10
Schnittstelle: PCIe 2.0
 

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