Googles Geburt (PCGH Retro 7. September)

Hö?
Inwiefern denn das?

Gab es bei dir damals nicht die Schulhofdiskussionen? Sega vs Nintendo vs Sony? Bei uns war es so das die Konsole mit den meisten "bits" die Beste war. Und ein Aspekt davon war zu denken, dass die Konsolen ja in Japan gebaut werden, und Japan hat ja NTSC, also müssen die Konsolen ja für NTSC ausgelegt sein. Wenn also die Konsole, die man selbst zu Hause hatte, irgendwo unterlag, dann war es wegen PAL. Mein Vater hat Ende der 90er eine Weile in Japan gearbeitet und weil es mir als Kind schwerfiel mich in die Gesellschaft/Schule zu integrieren, Freunde kennenzulernen und weil ich nicht alleine raus durfte(weil ich ja nicht nach dem Weg fragen konnte), hat mein Vater mir damals so ziemlich jede Konsole/Spielzeug gekauft. Jedenfalls hatte ich deswegen keine Seite, als wir dann wieder nach Deutschland zurückgezogen sind.

Oh ja... man fühlte sich direkt nach Japan versetzt, was für eine dichte Atmosphäre (auch durch die Akustik)!
Erinnere mich noch gut, das hat einen echt umgehauen.
Wegen der Geschichte oben, bekomme ich bei dem Spiel starke Nostalgie. Und ich fand auch Hong Kong extrem gut gelungen, die andere Gegend in China hat leider unter den teschnischen Limitationen der Zeit gelitten.

Nachteile waren technisch für mich aber:
- kleine Areale (mehr passte wohl nicht ins RAM bzw. wär auch zu Polygonratenintensiv gewesen)
- häufige und lange Ladezeiten
- aus dem nichts ins Bild fadende "Gespenster"-NPCs ;)
Na ja, irgendwie musste man um die technischen Einschränkungen herum arbeiten. Ich bin mir sicher, dass es ähnliche Kritik für die Spiele unserer Zeit geben wird.
 
Gab es bei dir damals nicht die Schulhofdiskussionen? Sega vs Nintendo vs Sony?

Doch doch, klar. Hab auch eifrig mitgemischt. : D
Konsole VS PC auch.

Bei uns war es so das die Konsole mit den meisten "bits" die Beste war. Und ein Aspekt davon war zu denken, dass die Konsolen ja in Japan gebaut werden, und Japan hat ja NTSC, also müssen die Konsolen ja für NTSC ausgelegt sein. Wenn also die Konsole, die man selbst zu Hause hatte, irgendwo unterlag, dann war es wegen PAL.

Aber es waren doch alle drei aus Japan, Sega, Sony und Nintendo? Also gleicht sich das doch aus. lel
Es sei denn man redet von der Xbox... oder dem Atari Jaguar. Na gut, der hatte ja im 32-Bit-Zeitalter schon 64 Bit, muss also sowieso am besten gewesen sein. : D

Mein Vater hat Ende der 90er eine Weile in Japan gearbeitet und weil es mir als Kind schwerfiel mich in die Gesellschaft/Schule zu integrieren, Freunde kennenzulernen und weil ich nicht alleine raus durfte(weil ich ja nicht nach dem Weg fragen konnte), hat mein Vater mir damals so ziemlich jede Konsole/Spielzeug gekauft. Jedenfalls hatte ich deswegen keine Seite, als wir dann wieder nach Deutschland zurückgezogen sind.

Das ist einerseits irgendwie ziemlich cool, aber andererseits auch irgendwie tragisch.
Aber klar, da braucht man dann auch keine Seite zu wählen.

Ich hatte eine zeitlang auch wirklich jede Konsole (auch ganz viel seltenes und so gut wie alles aus Japan).
Allerdings nur bis zur PS2, dann wars für mich vorbei mit der Zockerei. ^^

Na ja, irgendwie musste man um die technischen Einschränkungen herum arbeiten. Ich bin mir sicher, dass es ähnliche Kritik für die Spiele unserer Zeit geben wird.

Ich sag mal so, für ein Adventure wie Shenmue, das recht Slow Paced ist, gehen so eingeschränkte Areale noch in Ordnung, auch wenn ich generell eher eine zusammenhängende Welt bevorzuge.
Dafür hatte man in Shenmue halt enorm viele Details, die man in anderen (schnelleren) Spielen, wo man größere Areale brauchte, nicht in dem Maße hatte.
RÜLPS
Biohazard Code Veronica wäre ein ähnlich gelagertes Beispiel.

Man sieht bei den Texturen in Shenmue natürlich auch deutlich, wie sehr man da eigentlich ans Limit gegangen ist. Selbst das Mip-Mapping hat man sich gespart (zugunsten von ~1/3 mehr Platz dafür im VRAM), so dass alles natürlich übelst geflimmert hat. : D
Dazu dann die Draw-Distance bei den NPCs, auch das ein starker Kompromiss, der gut zeigt, wie man echt versucht hat alles auszureizen und auszuloten.

Ich glaube ungefähr zur selben Zeit (oder sogar noch einige Zeit später) hat man am PC Quake 3 als damalige Grafik-Referenz gefeiert.
Das war natürlich damals auch n grafischer Hammer, aber natürlich komplett anders gelagert als ein Shenmue und daher hatte es natürlich auch bei weitem nicht dessen Detailfülle zu bieten. :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Doch doch, klar. Hab auch eifrig mitgemischt. : D
Konsole VS PC auch.
Und, auf welcher Seite warst du?
Aber es waren doch alle drei aus Japan, Sega, Sony und Nintendo? Also gleicht sich das doch aus. lel
Es sei denn man redet von der Xbox... oder dem Atari Jaguar. Na gut, der hatte ja im 32-Bit-Zeitalter schon 64 Bit, muss also sowieso am besten gewesen sein. : D
War aber auch NTSC, weil Amerika :) Aber ja, stimmt natuerlich.

Das ist einerseits irgendwie ziemlich cool, aber andererseits auch irgendwie tragisch.
Aber klar, da braucht man dann auch keine Seite zu wählen.
Im Nachhinein sehe ich das ganze sehr Positiv, teilweise schon nostalgisch. Ich bedauere eigentlich nur nicht mehr getan zu haben um Japanisch zu lernen.

Ich hatte eine zeitlang auch wirklich jede Konsole (auch ganz viel seltenes und so gut wie alles aus Japan).
Allerdings nur bis zur PS2, dann wars für mich vorbei mit der Zockerei. ^^
Ja ich hatte auch mal so eine Phase, bin jetzt aber wieder zurueck :)

Ich sag mal so, für ein Adventure wie Shenmue, das recht Slow Paced ist, gehen so eingeschränkte Areale noch in Ordnung, auch wenn ich generell eher eine zusammenhängende Welt bevorzuge.
Dafür hatte man in Shenmue halt enorm viele Details, die man in anderen (schnelleren) Spielen, wo man größere Areale brauchte, nicht in dem Maße hatte.
RÜLPS
Biohazard Code Veronica wäre ein ähnlich gelagertes Beispiel.
Ja, selbst heute ist das ja noch so. Ich denke das es da aber um Entwicklungsresourcen geht. Vlt. mit der Ausnahme von Billboarding.

Man sieht bei den Texturen in Shenmue natürlich auch deutlich, wie sehr man da eigentlich ans Limit gegangen ist. Selbst das Mip-Mapping hat man sich gespart (zugunsten von ~1/3 mehr Platz dafür im VRAM), so dass alles natürlich übelst geflimmert hat. : D
Dazu dann die Draw-Distance bei den NPCs, auch das ein starker Kompromiss, der gut zeigt, wie man echt versucht hat alles auszureizen und auszuloten.
Ja das stimmt. Bei der Quake Engine konnte man halt irgendwann die ganzen Tricks sehen die sie verwendet haben, und da gibt es ja einige dinge die beeindrucken selbst heute noch Programmierer. Siehe: https://en.wikipedia.org/wiki/Fast_inverse_square_root

Ich glaube ungefähr zur selben Zeit (oder sogar noch einige Zeit später) hat man am PC Quake 3 als damalige Grafik-Referenz gefeiert.
Das war natürlich damals auch n grafischer Hammer, aber natürlich komplett anders gelagert als ein Shenmue und daher hatte es natürlich auch bei weitem nicht dessen Detailfülle zu bieten. :)
Ja natuerlich, das gab es uebrigends auch fuer die Dreamcast. Aber die level waren auch sehr groessen limitert, und Spiele die auf die Quake 3 setzten sahen nicht annaehrend so gut aus. Dazu kommt das man am PC Spiele fuer die Zukunft entwickeln kann. Das ist selbst heute noch so, wenn man sich die Unreal Engine 5 anschaut.
 
Und, auf welcher Seite warst du?

Erst Konsolero, dann aber PCler. xD

Bei Konsolen hatte ich eigentlich keine Seite.
Mochte Sega und SKN immer gerne so als Unternehmen, aber das ist mehr so ein Sympathie-Ding.
Man hat auf allen Plattformen gezockt, bis auf so Geschichten wie 3DO oder Jaguar in meinem Fall. Da hat man aber auch nich so viel verpasst, bekanntlich. ^^

Im Nachhinein sehe ich das ganze sehr Positiv, teilweise schon nostalgisch. Ich bedauere eigentlich nur nicht mehr getan zu haben um Japanisch zu lernen.

Ach so, dachte da nimmt man n bisschen was mit. Kommt aber natürlich drauf an, wie lange man dort war.

Hatte selbst während der Semesterferien immer Japanischkurse belegt, war auch echt gut drin und hab auch ne Menge gelernt. Aber mit dem Ende meiner Gaming-Karriere dann natürlich nicht weiter verfolgt.

Kann aber auf jeden Fall sagen, dass es eigentlich recht einfach zu lernen ist (insbesondere die Grammatik) und vor allem durch die total klare und deutliche Sprechweise super super easy zu verstehen.

Bzgl. der Schrift fand ich es auch kein großes Problem. Hiragana/Katakana hat man in je 2 Tagen gelernt, und die Radikale der Kanji ebenso. So kann man dann in kurzer Zeit recht gut schreiben und auch Kanji im Wörterbuch easy nachschlagen.

Was ich am schwierigsten fand, waren die vielen unterschiedlichen On-Leseweisen der Kanji. Das ist das eigentlich fiese an der Sprache.

Für mich macht es heute aber keinen Sinn, das weiter zu verfolgen, wie gesagt. Nur meine 2 Cent. ;)


Ja ich hatte auch mal so eine Phase, bin jetzt aber wieder zurueck :)
Oh? Ich gar nicht... hat mich nie mehr gereizt.

Ja natuerlich, das gab es uebrigends auch fuer die Dreamcast. Aber die level waren auch sehr groessen limitert, und Spiele die auf die Quake 3 setzten sahen nicht annaehrend so gut aus. Dazu kommt das man am PC Spiele fuer die Zukunft entwickeln kann. Das ist selbst heute noch so, wenn man sich die Unreal Engine 5 anschaut.

Also die PC-Version war dem Dreamcast meiner Erinnerung nach schon voraus, schon durch höhere Auflösung, schärfere Texturen usw, aber sonst wars glaube ich recht ähnlich. Man darf auch nicht vergessen, dass es zu dem Zeitpunkt natürlich schon aktuellere PC-Hardware gab, der Dreamcast aber schon ne zeitlang am Markt war.
Die PS2-Version hab ich mir grad nochmal am Video gegeben, sieht gruselig aus mit dem Textur-Flimmern. Keine Ahnung, was da los war. Flag fürs Filtering vergessen? : D
 
Die im Artikel erwähnten 1,2 GB Kapazität für die GD-ROMs sind übrigens ein uralter Mythos. :)

Tatsächlich sind es nur ~984 GB nutzbarer Speicherpatz, also nicht mal 1 GB.
(Hier sind auch wirklich 1024er-Einheiten gemeint - PCGH würde "GiB" schreiben).


Dieser Artikel hier erklärt das wunderbar:
 
Erst Konsolero, dann aber PCler. xD
Same.
Bei Konsolen hatte ich eigentlich keine Seite.
Mochte Sega und SKN immer gerne so als Unternehmen, aber das ist mehr so ein Sympathie-Ding.
Man hat auf allen Plattformen gezockt, bis auf so Geschichten wie 3DO oder Jaguar in meinem Fall. Da hat man aber auch nich so viel verpasst, bekanntlich. ^^
Also Ultra Vortek und AVP waren damals schon nicht schlecht.

Ach so, dachte da nimmt man n bisschen was mit. Kommt aber natürlich drauf an, wie lange man dort war.

Hatte selbst während der Semesterferien immer Japanischkurse belegt, war auch echt gut drin und hab auch ne Menge gelernt. Aber mit dem Ende meiner Gaming-Karriere dann natürlich nicht weiter verfolgt.

Kann aber auf jeden Fall sagen, dass es eigentlich recht einfach zu lernen ist (insbesondere die Grammatik) und vor allem durch die total klare und deutliche Sprechweise super super easy zu verstehen.

Bzgl. der Schrift fand ich es auch kein großes Problem. Hiragana/Katakana hat man in je 2 Tagen gelernt, und die Radikale der Kanji ebenso. So kann man dann in kurzer Zeit recht gut schreiben und auch Kanji im Wörterbuch easy nachschlagen.

Was ich am schwierigsten fand, waren die vielen unterschiedlichen On-Leseweisen der Kanji. Das ist das eigentlich fiese an der Sprache.

Für mich macht es heute aber keinen Sinn, das weiter zu verfolgen, wie gesagt. Nur meine 2 Cent. ;)
Ja ist bei mir auch so, trotzdem eine verpasste Chance.
Oh? Ich gar nicht... hat mich nie mehr gereizt.
Ich hatte mich vom Gaming eigentlich komplett verabschiedet, bis ich dann Witcher 3 gesehen habe. Da wusste ich das es zeit fuer mich ist zurueck zu kehren :)

Also die PC-Version war dem Dreamcast meiner Erinnerung nach schon voraus, schon durch höhere Auflösung, schärfere Texturen usw, aber sonst wars glaube ich recht ähnlich. Man darf auch nicht vergessen, dass es zu dem Zeitpunkt natürlich schon aktuellere PC-Hardware gab, der Dreamcast aber schon ne zeitlang am Markt war.
Das stimmt aber die meisten Leute hatte damals langsame PCs und haben das Spiel wahrscheinlich auf dem Level der DC version gespielt.
Die PS2-Version hab ich mir grad nochmal am Video gegeben, sieht gruselig aus mit dem Textur-Flimmern. Keine Ahnung, was da los war. Flag fürs Filtering vergessen? : D
Vielleicht hatte das irgendeinen Knockon Effekt, oder irgendjemand mochte das nicht. Wer weiss :/
 
Die im Artikel erwähnten 1,2 GB Kapazität für die GD-ROMs sind übrigens ein uralter Mythos. :)

Tatsächlich sind es nur ~984 GB nutzbarer Speicherpatz, also nicht mal 1 GB.
(Hier sind auch wirklich 1024er-Einheiten gemeint - PCGH würde "GiB" schreiben).


Dieser Artikel hier erklärt das wunderbar:
1024Mebibyte = 1000MEGAbyte. Das die Leute das bis heute nicht geschnallt haben. Deswegen zeigt Windows auch die Speichermengen komplett falsch an. 1Terabyte = 981Gibibyte. Was steht bei Windows? 981GB... die meinen das richtige mit der falschen Einheit. Unter Linux wird es richtig gemacht.

Aber ja, es ist richtig, die GD-Rom hat etwa 1GB.
 
Immernoch die Konsole, mit der ich am Meisten (neben Neo Geo, PC Engine und SNES) Spaß hatte. Da war dann die 3D-Grafik endlich so, wie man sie es sich auf PSOne und N64 wünschte.

Zudem einige Hochkaräter, die die PS2 nicht hatte, u.a. Sonic Adventure (dass für mich bis heute immernoch beste Jump 'n Run. SA 2 hatte zwar bessere Grafik und lief mit 60 FPS, aber Teil 1 war bahnbrechend und der Soundtrack war Hammer), Daytona USA 2001, Soul Calibur, Shen Mue, Skies of Arcadia etc.

Vermisst hatte ich bis zum Schluss eine bessere Umsetzung/Updates von Sega Rally 2, Virtua FIghter 3tb und überhaupt Umsetzungen von Scud Race und Daytona USA 2.

Spiele, die es auf DC und PS2 gab, sahen auf DC meist besser aus und hatten nicht so Kantenflimmern, dafür konnte die PS2 eine bessere Beleuchtung darstellen. Die typischen Unterschiede sieht man gut, wenn man Le Mans 24h vergleicht.

War für mich die Konsole, bis auf PS2 Wipeout Fusion, TTT, FF X, GT4 u.a. kam und dann die erste Xbox und der GameCube.

Dennoch schalte ich heute lieber wieder die DC als die PS2 ein, wenn ich aus der Generation mal wieder Classics spielen möchte.
 
Die "Beginner"-Strecke von Scud Race ist für mich (neben dem ersten Kurs aus dem ersten Ridge Racer) immer noch DIE spiele-technische Essenz der 90er.

Man hätte die Spieledaten davon als eine Art Zeit-Zeugnis auf eine goldene Disc pressen und der Voyager-Sonde hinterher senden sollen, wenn Du mich fragst.
Wenn irgendwelche Aliens dann in ein paar Milliarden Jahren darauf stoßen, dann haben sie sofort alles von dem verstanden, was die 90er Gaming-Industrie im Kern ausgemacht hat.

Ich glaube, es ist einfach nicht möglich, dieses Meisterwerk optisch jemals zu übertreffen. Wie hat Sega denn das bitte geschafft? Es ist vollkommen unbegreiflich, die Entwickler müssen wahnsinnig gewesen sein. Als wäre der heilige Geist persönlich in diese Leute gefahren und hätte ihre Hände geführt.

Es gibt längst Hardware, die tausendmal leistungsfähiger ist als mein über alles geliebtes, mächtiges Model 3-Board.
Aber Scud Race zeigt sich - genau wie sein Bruder Daytona USA 2 - davon vollkommen unbeeindruckt und hat dafür nur mitleidige Blicke übrig!
Es sieht selbst 30 Jahre später immer noch frisch, farbenfroh, pfeilschnell, flüssig, strahlend, sonnig, interessant, galaktisch gut, stylish und einfach perfekt aus, als wäre es nicht einen einzigen Tag gealtert. Ein virtueller Urlaubstrip und zugleich ein Ausflug in die sonnigen 90er.
Absolut erstaunlich, was hier stilistisch, visuell, artistisch abgeliefert wurde und was diese Hardware kann.


Und ja, Sonic Adventure war ein absoluter Augen-Öffner, wenn man es mit der PS1, dem Satan oder dem N64 verglich.
Plötzlich war alles scharf, flüssig, smooth, farbenfroh, dass es einfach eine reine Freude war.
Für mich auch immer noch eines der besten - wenn nicht das beste - 3D Jump n Run, und das OBWOHL ihm anzumerken ist, dass es extrem gerusht war (selbst die Musik in den Menüs wurde nicht geloopt, sondern startet nach jedem Tastendruck neu...). Und trotz dem und trotz Launch-Titel so ein audiovisueller Überkracher!

Die Musik war auch großartig, bis auf ähm... den äh... Gesang und den Text vom Tails-Theme.
I wanna flyyy hiiiiiigh!
Zumindest die Gitarre hat gerockt.

Ich weiß noch, wie ich das Spiel auf einer Party auf einem riesigen Rückprojektionsfernseher vorgeführt hatte. Irgendwie hatte ich es auch geschafft, durch die gesamten Tunnels der "Lost World"-stage zu flitzen, ohne einen einzigen Ring zu verlieren. Die ganzen Leute um mich rum waren total gebannt von dem Spiel und der Pracht, die es da auf dem Bildschirm gab.


Und wieso gibts hier keine Threads über Segas Model 3?
Diese Hardware lässt Eure armseligen PCs so dermaßen im Regen stehen, dass es die reinste Freude ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Mangel an Threads könnte daran liegen, dass Sega keine PC Gaming Hardware gebaut hat?

1024Mebibyte = 1000MEGAbyte. Das die Leute das bis heute nicht geschnallt haben. Deswegen zeigt Windows auch die Speichermengen komplett falsch an. 1Terabyte = 981Gibibyte. Was steht bei Windows? 981GB... die meinen das richtige mit der falschen Einheit. Unter Linux wird es richtig gemacht.

Aber ja, es ist richtig, die GD-Rom hat etwa 1GB.

Umgekehrt: 1.000 MiB = 1.024 MB :-)
 
Da ist doch irgendwas faul im Staate Dänemark !?! :ka:

Stimmt - gemeint war natürlich Mega, nicht Giga. 984 GiB wär das damals echt viel Speicher gewesen. : D

Aber dass der Speicherplatz einer GD-ROM so viel geringer ausfällt als vielfach angenommen, liegt eben nicht (nur) an der 1000/1024er-Umrechnungsproblematik!
Der Unterschied ist sehr viel größer und das hat andere Gründe!

Trotzdem findet man auch heute noch in Datenblättern solche Angaben.
Oder dass DC-Games bis zu 5 Millionen Polygone/s rendern.
Oder Behauptungen über das angebliche DC Anti-Aliasing.
Oder dass DC intern generell in einer höheren Auflösung (wie zB 1600x1200) rendert...

Gibt da so viele Mythen, die eben doch Wunschdenken sind, aber über Jahrzehnte hinweg für bare Münze genommen werden.
Ein Phänomen für sich.
 
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