GOG: Passwort-geschützte RAR-Archive in Installationspaketen sorgen für Diskussionen

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Woher kommt der Schaden den in diesem Falle? Ich sehe da nämlich gar keinen Schaden, da 0 Kunden verloren gegangen sind, sind die Einnahmen durch die Raubkopierer nicht geringer.
Was du übersiehst ist durch Raubkopierer Mundpropaganda entstehen kann und dadurch die Verkaufszahlen höher sind als ohne.

Wenn Du Friseur bist und Dein Kunde prellt Dich um Deinen Lohn entsteht Dir also kein Schaden? Macht es einen Unterschied, dass er Deine Leistung nur deswegen in Anspruch genommen hat, weil er genau wusste, dass er Dich um Deinen Lohn prellen kann ohne Konsequenzen fürchten zu müssen?

Und was hilft Dir die Mundpropaganda des "Kunden", wenn die ganzen anderen "Kunden", die er anschleppt, auch nur Deine Leistung in Anspruch nehmen, ohne zu zahlen?
 
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Der Vergleich ist genauso Unsinnig wie alle anderen zu dem Thema.:schief:
Friseur= Dienstleister, der durch das nicht bezahlen einen Verlust hinnehmen muss. Da er gleichzeitig immer nur EINEM Kunden etwas anbieten kann.

Entwickler= Sein Produkt steht zeitgleichen (theoretisch) allen Menschen offen die ein Computer und Internet haben. Es können also Mio. Kunden sein Angebot gleichzeitig nutzen, dadurch entsteht durch nicht bezahlte Exemplare kein (realer )Schaden. Es ist für die Kunden a,b und c egal ob H, G, und Y für das Produkt nicht bezahlen da sie es zur gleichen Zeit nutzen können.
Ebenso gibt es keine Statistik wie viele Raubkopien in Käufe mündet oder wie viele Raubkopierer das Spiel gekauft hätten, dadurch ist die Rechnung alle Raubkopien sind verlorene Einnahmen falsch. Ebenso entsteht beim Entwickler auch keine nicht bezahlte Arbeitszeit, den die ist bereits durch andere finanziert bevor das Spiel auf den Markt kommt.


nd was hilft Dir die Mundpropaganda des "Kunden", wenn die ganzen anderen "Kunden", die er anschleppt, auch nur Deine Leistung in Anspruch nehmen, ohne zu zahlen?
Man kann sich alles so hinbiegen das es passt.:schief: Mal al Beispiel HBO sagt das es bei GoT mehr zahlende Kunden bringt: W&V: Für "Game of Thrones" sind Raubkopien "besser als ein Emmy".
 
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Ein Softwareentwickler ist auch Dienstleister. Und Software hat viel mehr gemeinsam mit einer Dienstleistung als z.B. mit einem Auto.

Ich weiß, schwer zu vermitteln, aber denk mal nen Moment drüber nach, dann wird es Dir klar. Software ist nicht greifbar. Es sind keine Materialien enthalten, es wird nicht verbraucht. Du hast als Nutzer nur deswegen einen Vorteil, weil andere Arbeit investiert haben. Alles Eigenschaften einer Dienstleistung.

Wie z.B. auch ein Zug. Der Zug fährt auch immer, egal ob 1 oder 1000 Leute damit fahren. Die Kosten für den Betrieb des Zugs sind auch immer gleich. Man kann sagen, es entsteht kein Schaden, wenn ein einzelner Passagier schwarzfährt. Ganz genau die selbe Argumentation wie bei Software. Dennoch: Es ist eine Dienstleistung, die nur dann funktioniert, wenn alle Nutzer ihren Anteil an den Kosten trägt. Genau wie bei Software.

Aber ich rede da gegen eine Wand, ich weiß. Es wird wohl noch lange dauern, bis sich diese Einsicht durchgesetzt hat... Die Leute, die das nicht verstehen WOLLEN werden auch diesen Text nicht lesen und sich erst recht keine Mühe geben, ihn zu verstehen. Denn dann müssten sie ja ihr Verhalten überdenken, Gott bewahre.
 
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. Dennoch: Es ist eine Dienstleistung, die nur dann funktioniert, wenn alle Nutzer ihren Anteil an den Kosten trägt. Genau wie bei Software.
Das stimmt auch, nur hast du das hier
Ebenso gibt es keine Statistik wie viele Raubkopien in Käufe mündet oder wie viele Raubkopierer das Spiel gekauft hätten, dadurch ist die Rechnung alle Raubkopien sind verlorene Einnahmen falsch. Ebenso entsteht beim Entwickler auch keine nicht bezahlte Arbeitszeit, den die ist bereits durch andere finanziert bevor das Spiel auf den Markt kommt.
, noch nicht wiederlegen können.

Du hast als Nutzer nur deswegen einen Vorteil, weil andere Arbeit investiert haben. Alles Eigenschaften einer Dienstleistung.
Wo ist der Nachteil für den Entwickler, wenn man annimmt das kein Raubkopierer das Spiel gekauft hätte?

Man kann sagen, es entsteht kein Schaden, wenn ein einzelner Passagier schwarzfährt. Ganz genau die selbe Argumentation wie bei Software.
Inkorrekt, es wäre möglich gewesen einen zahlenden Passagier mehr mitzunehmen. Da es begrenzt ist entsteht ein Schaden, dagegen ist digitale Software unbegrenzt vorhanden. Es können immer noch genauso viele Kunden das Angebot nutzen wie ohne Raubkopierer, dagegen fehlt bei der Bahn ein zahlender Passagier, dadurch entsteht realer Schaden.
 
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Wo ist der Nachteil für den Entwickler, wenn man annimmt das kein Raubkopierer das Spiel gekauft hätte?
Extrapoliere das ganze.

Es ensteht kein Schaden. Also entsteht auch kein Schaden, wenn gar keiner kauft, oder? Denn 1.000.000.000 x 0 ist immer noch 0.

Wenn es möglich ist, eine Dienstleistung ohne negative Konsequenzen entgeltfrei gegen den Willen des Dienstleisters zu nutzen, dann ist die Dienstleistung selbst völlig entwertet.

Inkorrekt, es wäre möglich gewesen einen zahlenden Passagier mehr mitzunehmen. Da es begrenzt ist entsteht ein Schaden, dagegen ist digitale Software unbegrenzt vorhanden. Es können immer noch genauso viele Kunden das Angebot nutzen wie ohne Raubkopierer, dagegen fehlt bei der Bahn ein zahlender Passagier, dadurch entsteht realer Schaden.

Software ist gar nicht vorhanden, wenn sie nicht jemand erstellt. Nimm für meinen Vergleich einfach einen unbegrenzt großen Zug an. Das Beispiel funktioniert dann immer noch. Du bezahlst nicht für die begrenzte Zahl an Plätzten, von denen Du einen nutzen darfst, sondern Du bezahlst dafür von A nach B gebracht zu werden, DAS ist die Dienstleistung.
 
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Also entsteht auch kein Schaden, wenn gar keiner kauft, oder?
Bei der Annahme das keiner es gekauft hätte beträgt der Schaden 0, da es bedeutet es gibt dafür keine Käufer.
Bei jeder andere Annahme entsteht Schaden in Höhe der Anzahl derer die es gekauft hätte, aber nicht in der Höhe UVP*Potenzielle Käufer.

Wenn es möglich ist, eine Dienstleistung ohne negative Konsequenzen entgeltfrei gegen den Willen des Dienstleisters zu nutzen
Konsequenzen sind möglich, aber die meisten Contentanbieter verzichten darauf, da dieses vorgehen schlecht für das Image ist.

sondern Du bezahlst dafür von A nach B gebracht zu werden, DAS ist die Dienstleistung.
Dieses Dienstleistung wird aber erst erbracht, während eine Software fertig ist und idealerweise keinen weiteren Support benötigt.
Es entstehen also keine laufenden Kosten, wie bei dem Zug.

Ebenso finde ich keine Definition die Software (Spiele) als Dienstleistung sieht, würde man das tun wären Bücher, Filme und Musik ebenfalls nur Dienstleistungen.
 
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Seufz. Es entsteht ein Schaden. Der Publisher hat weniger, als ihm zusteht. So einfach ist das.

Ohne die Aktion "weitere Person kann das Spiel spielen" entsteht dem Publisher überhaupt kein Anspruch. Er kann also durch die Kopie nicht weniger haben, als vorher, es entsteht ihm kein Schaden. Was entsteht ist ggf. ein Verlust an Marktpotential, aber die Chance auf einen Handel kann man eben nicht mit einem Diebstahl von Eigentum oder einer geprellten Dienstleistung vergleichen. Wenn ich gerne etwas kaufen möchte, aber ein Ladendieb das letzte Exemplar der Ware mopst, verliere ich auch die Chance auf einen Handel, den ich gern gemacht hätte. Trotzdem würde niemand mich als Geschädigten bezeichen und mir erlauben, mal vorsichtshalber Personenkontrollen am Zugang zum Laden vorzunehmen. (Und nein, dass Beispiel ist nicht an den Haaren herbeigezogen. Ich habe lediglich die Seiten, die Ware und Bares tauschen, ausgewechselt.)
 
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