GfK-Befragung von Kino.to-Nutzer bleibt unter Verschluss

Ich hab mich mit Statistiken etc befasst, keine Angst. Aber rechne mal hoch, wenn dir von diesen 3000 Leuten einer Stuss erzählt, für wie viele Leute dieser Stuss dann gelten soll auf 80 Mio hochgerechnet.
 
man rechnet üblicherweise mit mittelwerten und da ist ein ausreißer bei 3000 versuchspersonen unbedeutend.
außerdem könnte man sagen - je nachdem wie die stichprobe gezogen wurde - dass es höchstwahrscheinlich auch eine person gibt, die in die andere richtung "stuss" erzählt. ergo gleichen sich beide wieder gegenseitig aus :)
 
Ist doch vollkommen logisch, die Leute die gerne Filme sehen schauen sich die auf Kino.to an und gehen auch gern und oft ins Kino (sind ja Filmliebhaber) Leute die nicht gern ins Kino gehen surfen auch nicht auf Kino.to, sie schauen das zeug maximal im TV an. Dazu hätte ich keine Studie gebraucht das hätte ich mit Logik und gesundem Menschenverstand auch gewusst...
 
befragungen sind idR anonym und der standard forscher ist sich auch bewusst, dass die menschen bei heiklen themen eher sozial erwünscht antworten bzw. angst vor konsequenzen haben und seine versuchspersonen entsprechend über anonymität, datenschutz etc. aufklären, sodass man doch brauchbare resultate bekommt. das funktioniert nämlich sogar bei studien, die direkt nach straftaten oder pädophilen neigungen fragen, die mit sicherheit als etwas schlimmer aufgefasst werden. zudem gibt es möglichkeiten die ehrlichkeit der versuchsperson zu erfassen und entsprechen ihre weiteren angaben zu bewerten.

und wen, außer otto normal möchtest du befragen? hardcore nutzer?! wer soll das sein? woher kommen deine vermutungen? 3-4 leute aus dem bekanntenkreis? das ist eine recht kleine stichprobe, verglichen mit 3000 leuten... v.a. weil es alles recht ähnliche menschen sind (gleiche interessen, alter, geschlecht, schicht etc.)
normalerweise werden diese stichproben ja so gewählt, dass eben alle möglichen leute abgedeckt werden und nicht nur eine bestimmte gruppe (nichts-raffer oder hardcore freaks). sonst könnte man nicht auf die gesamtbevölkerung verallgemeinern.
warum sollte es auch nicht der otto-normal-nutzer sein? bei 4 millionen nutzern sind sicher nicht 90% computer-experten oder (nach was auch immer) abhängige.
dazu kommt, dass es auch vollkommen standard ist, dass man bei so einer erhebung eben auch die nutzungs-frequenz oder nenn es intensität miterhebt, welche man dann in den statistischen berechnungen berücksichtigen kann.

"Hauptsächlich sind es eher Faktoren wie Bequemlichkeit und Geiz" das ist deine theorie, die du nicht belegen kannst. auch nicht mit deinen 5 kollegen :P

Ich bin mir nicht so ganz sicher, ob du meinen Post absichtlich missverstehen wolltest oder es einfach hast.
Aber deiner Provokation nach zu urteilen, ist eines von beiden Szenarien eingetreten.

Dein "Fachwissen" in allen Ehren. Aber Theorie ist die eine Sache. Praxis die andere. Die Quintessenz und die Beurteilung dieser ist es, die tatsächlich einen näherungsweisen Durchschnitt darstellen kann.

Gerade das solltest du wissen, als jemand, der sich mit Statistik befasst.
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja, mir ging damals Avatar am Arsch vorbei, bis ich es kostengünstig sehen konnte:D
Danach bin ich Samstag Abend in die 3D-Vorstellung, 16€, und hab die DVD gekauft. Hätte ich sonst beides nicht gemacht;)

War bei mir genauso. Ich war sogar 2x Mal im Kino :D Mit Freundin und dan mit meinem Kumpel und seiner Freundin. DVD Habe ich auch zuhause Liegen habe das ding auch vorher auf "piiiiiiiieeeppppp" gesehen.
 
Naja, mir ging damals Avatar am Arsch vorbei, bis ich es kostengünstig sehen konnte:D
Danach bin ich Samstag Abend in die 3D-Vorstellung, 16€, und hab die DVD gekauft. Hätte ich sonst beides nicht gemacht;)

Das hätte ich auch machen sollen, denn dann hätte ich mir den Müll von Film (außer die Effekte) sparen können. Das ist der zweite Film wo ich es bereut habe ins kino gegangen zu sein.
 
Ich bin mir nicht so ganz sicher, ob du meinen Post absichtlich missverstehen wolltest oder es einfach hast.
Aber deiner Provokation nach zu urteilen, ist eines von beiden Szenarien eingetreten.
Dein "Fachwissen" in allen Ehren. Aber Theorie ist die eine Sache. Praxis die andere. Die Quintessenz und die Beurteilung dieser ist es, die tatsächlich einen näherungsweisen Durchschnitt darstellen kann.
Gerade das solltest du wissen, als jemand, der sich mit Statistik befasst.
ich weiß nicht, weswegen du dich jetzt provoziert fühlst. habe dir lediglich widersprochen, da du die studie pauschal als nicht-repräsentativ angesehen hast und der meinung bist, dass in studien nicht ehrlich geantwortet wird, sobald heikle themen angesprochen werden.

wie dem auch sei:
ich kann es jedenfalls nicht ab, wenn ständig und bei allen studien, die irgendwo durchgeführt werden, die - zumeist völlig ahnungslosen - leute (ich spreche von der gesamtbevölkerung und nicht von dir im speziellen :P) angeschissen kommen und meinen "man kann nicht von einer stichprobe auf die grundgesamtheit schließen, die studie ist unsauber erhoben worden / schlecht durchgeführt / und was weiß ich nicht noch alles.
was sollen solche behauptungen? seltenst bzw. nie bekommt man solche studien in den medien so präsentiert, dass man diesen nonsense begründen könnte. es bleibt bei geschwätz im sinne von "die studie passt mir nicht in den kram... ach, das hat alles eh kein hand und fuß!". man sucht sich irgendwelche argumente zusammen, um sich sein bild von der realität zu erhalten... "kino.to hat auch zu kinobesuchen und dvd-verkäufen geführt? nein, das passt nicht in meine kleine weltanschauung...!"

ja, man schaut sich gewöhnlich durchschnitte an. ergo kann man kein urteil über einen einzelnen menschen treffen. was aber auch nicht nötig ist. man kann jedoch sehr wohl wahrscheinlichkeitsaussagen und anteile über die gesamtbevölkerung angeben und das klappt imo sehr gut und führt zu brauchbaren aussagen.
ich sage es gerne noch mal: wenn es das nicht täte, wäre die komplette empirische forschung für den arsch... klar, die wissenschaft hat nichts besseres zu tun, als sich den ganzen tag mit nonsense zu beschäftigen, unbrauchbare studien durchzuführen und unbrauchbare ergebnisse zu publizieren... :ugly:

theorie und praxis unterscheiden sich... noch nie gehört... :ugly: aber wie gesagt, wenn die studie sauber und umsichtig durchgeführt wurde, kann man mit den ergebnissen sehr wohl etwas anfangen. da wir aber nicht wissen, wie die studie durchgeführt wurde, kann man weder behaupten die studie sei unbrauchbar, noch dass sie besonders brauchbar sei. man muss das ergebnis, das einem hier präsentiert wird, einfach schlucken.
spekulationen bringen rein gar nichts.
 
Man kann das ganze auch mit "think green" betrachten - will ich eine DVD unterwegs aufm Tablet anschauen, dann müsste ich bei der DVD diese rippen und dann umwandeln. Dafür braucht man bei einem durchschnittlichen PC leicht 2 Stunden in denen der PC ordentlich Strom vebraucht.

Lief der Film jedoch schon mal im Fernsehen, dann kann ich den einfach via OTR herunterladen und mit einem Premium Account von denen entschlüsseln, bei einer heutigen DSL 6k Leitung ist das in rund 20-30 Minuten geschehen, bei den zunehmend schnelleren Anschlüssen in unter 10 Minuten. Was ist also besser fürs Klima? ;) (ich hab bewusst OTR (Online TV Recorder) und nicht OCH für das Beispiel genommen damit nicht jemand mit "das ist dann aber illegal" kommt)

Genauso sollte die Filmindustrie wenn man schon die DVD kauft einem nen Art CD Key oder dazu noch nen QR Code bieten, den man einfach mitm Tablet über die Kamera scannt und den Film mitnehmen kann.

Genauso wie ich mit Filmdownloads ohne DRM für sagen wir 2€ gut leben könnte. Aber für Streaming in schlechter Qualität zahl ich nicht gleich viel oder sogar mehr als wie für die bessere DVD aus der Videothek...

Aber nein. Lieber 1000 Kopierschutzmechanismen einbauen und den ehrlichen Kunden gängeln. Sowas nervt einfach.

Und diese Umfrage ist einfach peinlich - bestimmt kommt jetzt eine Korrektur da die Zielgruppe alte Frauen 80+ nicht mit einbezogen wurde.:D
 
Die Studie wurde von einem Außenstehenden erstellt. Könnte auch Hans-Jürgen sein, der selber Filme bei Kino.to angesehen hat.
Ich kenne nur Leute, die dort Filme geladen haben und niemals ins Kino gehen geschweige denn sich die Filme als Medium kaufen.
Ähm interessant wärs auch zu wissen, woher diese Analysten überhaupt die Daten der User haben, einfach jemanden auf der Straße angesprechen dürfte in dem Fall ja nicht reichen.
 
Das standard-wissenschaftler-team - jahrelang an der uni geschult - macht sich vor einer untersuchung ausgiebig gedanken wie man die daten valide erheben kann und macht dazu dann kleinere vortests, bei denen geschaut wird, ob das design funktioniert und passt entsprechend an.

Es ist also quasi nie der fall, dass jemand x-beliebiges von der straße, ahnungslos, eine kleine nonsense-untersuchung durchführt.

Je nachdem, wo man halt so eine studie durchführen lässt...
 
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