AW: GEZ: Haushaltsabgabe für alle kommt ab 1. Januar 2013
@all:
Ich weise ausdrücklich daraufhin, dass Beleidigungen und Verleumdnungen in diesem Forum verboten sind. Das schließt auch Beleidigungen und Verleumdnungen gegenüber juristischen Persönlichkeiten, z.B. den ÖR oder der GEZ mit ein. Man kann seine Meinung auch sachlich äußern. (oder noch besser: Sich an einer Diskussion beteiligen, anstatt mit minimale Variation eine Meinung hinzurotzen, die schon 20mal geäußert wurde)
Im Prinzip ist das Gerecht. Aber was ist mit all den Studenten, Alternativen und, und, und die TV und Radio nicht brauchen und nutzen? Die Zahlen dann für alle mit.
Bafög-, ALG II-, Sozialhilfe-,... Empfänger konnten und können sich von den Gebühren befreien lassen. Davon abgesehen fußt die Neuregelung afaik argumentativ darauf, dass ohnehin jeder in der Lage ist, die Medien zu konsumieren (kein Radio, kein Fernsehen
und kein Internet wird man in quasi keinem deutschen Haushalt finden) und dass diese der Grundversorgung dienen. Wer die Grundversorgung nicht annimmt und sich nicht bildet, der muss dafür ja nicht unbedingt belohnt werden.
(ob das Programm der ÖR nun diesem Anspruch gerecht wird, wäre eine andere Frage... . Ich denke aber, dass die letzte Bundestagswahl gezeigt hat, dass eine ganze Reihe von Leuten durchaus dazu verdonnert werden sollte, eine der objektiveren politischen Informationsquellen zwangszubeziehen, in der Hoffnung, dass sie dann wenigstens einmal reingucken.)
Die Summe ist aber schon der Hammer. Möchte nicht wissen, was die Herren damit an Mehreinnahmen haben
Vorerst wohl relativ wenig, weil ja eben ohnehin wenig Haushalte existieren, die nicht unter die Regelung fallen.
meine News kriege ich im Internet (auch nicht bei ÖR -.-) oder per Zeitung (und dafür zahle ich schon).
Und du bist dir sicher, dass diese wiederum sich bei ihren Meldungen nie auf die ÖR und deren umfangreiches Korrespondentennetz beziehen?
Das Prinzip der ÖR ist einfach veraltet und sollte nochmal neu modelliert werden, z.B. wie bei Sky; im Prinzip ist es nichts anderes als PayTV - bei PayTV muss man wenigstens nur zahlen, wenn man die Angebote auch nutzen möchte.
Siehe oben: Der Grundgedanke (...) der ÖR ist ein ganz anderer. Eine Grundversorgung der mündigen Bürger mit neutraler Information, die jedem zugänglich sein soll, ungeachtet seiner wirtschaftlichen Situation. Pay-TV dagegen dient der Unterhaltung von Leuten, die zuviel Geld übrig haben.
Wie rechtfertigt man die Höhe der Gebühren? 18€ im Monat o.O!? Nach meinen Rechnungen (bei ca. 20M Haushälten) macht das 4,32 Milliarden im Jahr - sieht nach einer Menge aus...
Fußball, Wetten dass, Mutantenstadl,...
Das ist ja der Plan, die GEZ braucht keine Mitarbeiter mehr, die Geld eintreiben, weil jeder bezahlen muss.
Sie sparen als das Geld für ihre Truppe und kassieren dazu noch mehr Gebühren.
Es gibt afaik schon seit langem keine "ihre Truppe" mehr. Das läuft über freie Mitarbeiter auf Provisionsbasis. Deswegen ja auch deren z.T. trickreiches und dreistes Vorgehen: Wer niemanden findet, verdient auch nichts.
seit wann gehört RTL zu den öffentlich rechtlichen?
Vielleicht wollte er darauf hinweisen, wie wichtig der Bildungsauftrag der ÖR ist
Man könnte ja Altersabhängig zahlen lassen. irgendwie 0,25cent pro Lebensjahr. Dann müssen die Omis, die sowieso hauptsächlich die ÖR Nutzen eben 20€+ Zahlen und die jungen halt nur ca 10€
Eigentlich sollten sich die ÖR ihrem Auftrag nach darum kümmern, dass sie alle Generationen bedienen...
Natürlich ist die GEZ wichtig, bzw. dass wir unabhängigs Fernsehen haben. Das Privatfernsehen ist beeinflussbar vom Besitzer des Senders.
Das sagst du doch nur, weil du neidisch auf Berlusconi und seine Freundinnen bist
Daher habe ich kein Problem damit dafür auch zu bezahlen. Allerdings muss die ARD nicht gefühlte 20 Sendeanstalten unterhalten, das ZDF macht das auch nicht. Ebenso reicht es meiner Meinung nach, wenn es in Deutschland ein öffentlich rechtliches Fernsehen gibt (England kommt auch mit der BBC aus). Also ZDF und ARD zusammenlegen zum ADF (allgemeines deutsches Fernsehen).
Weg mit den vielen Sendeanstalten, Regionalfernsehen kann man auch ohne extra Sendeanstalt machen.
Hmm - würde die Abschaffung der Anstalten so einen Unterschied machen? Die Studios braucht man ja so oder so, die Kanäle würden bei gleichem Program auch erhalten bleiben. BBC ist ja auch nicht nur ein Sender.
Was imho überarbeitet gehört, ist der Umfang und Inhalt des Programms. Die Unterhaltungsansprüche der Bevölkerung sind imho zu vielfältig geworden, als dass man sie sinnvoll über ÖR-Modell befriedigen könnte oder müsste (auch wenns aus künstlerischer Sicht stellenweise schade wäre. Ijon Tichy gäbs bei Sat 1 garantiert nicht).