Gewagtes Experiment, bei der GTX 970 moeglich?

Nein, natürlich macht die GPU das nicht selbst, sondern ihr Treiber. Speicherverwaltung ist Aufgabe des Betriebssystems und der Treiber.

Gut, dann sind wir uns völlig einig, und ich habe deine Aussagen nur alle zu wörtlich genommen :D "Effektiv" geht es natürlich schon, dass Ressourcen ausgelagert werden. Macht halt der Treiber und die Grafikschnittstelle.

Interessant, an welcher Uni bist du?

Hab an der Uni Leipzig Chemie studiert und promoviert, und arbeite jetzt in Leipzig am Helmholtz-Zentrum als Postdoc :) Seit Abschluss der Promotion (letztes Jahr) hab ich leider nicht mehr so viel mit CUDA machen können, weil mein neuer Arbeitgeber keine GPUs im Cluster hat :D Kommst du auch aus der Sparte?
 
Hui, das klingt interessant und wirklich gut!

Jein, ich studiere derzeit Informatik an der RWTH Aachen. Wenn du dich in Programmierung und Chemie auskennst, wirst du die auch kennen :D

Bin allerdings noch nicht ganz so weit wie du, aktuell im 4. Fachsemester.
 
Hui, das klingt interessant und wirklich gut!

Jein, ich studiere derzeit Informatik an der RWTH Aachen. Wenn du dich in Programmierung und Chemie auskennst, wirst du die auch kennen :D

Bin allerdings noch nicht ganz so weit wie du, aktuell im 4. Fachsemester.

Klar kenn ich Aachen und die Uni :) War grad im März erst zwei Wochen dort auf Dienstreise/Weiterbildung, bei Prof. Richard Dronskowski (Festkörperchemie). Ich drück die Daumen für die weitere Karriere ;)
 
@Knoogle: Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass es ne ziemlich geile Idee ist die du hast und wenn du es versuchen würdest, wäre ich an den Ergebnissen höchst interessiert.
 
Klar kenn ich Aachen und die Uni :) War grad im März erst zwei Wochen dort auf Dienstreise/Weiterbildung, bei Prof. Richard Dronskowski (Festkörperchemie). Ich drück die Daumen für die weitere Karriere ;)

Danke! :)
Die Chemie-Profs kenne ich leider nicht, das ist so garnicht mein Gebiet. :D



@Knoogle: Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass es ne ziemlich geile Idee ist die du hast und wenn du es versuchen würdest, wäre ich an den Ergebnissen höchst interessiert.

FALLS er es schaffen würde ... das wäre sensationell!

Aber ich glaube, die Chancen stehen nicht gut. Sonst hätte das wohl auch shconmal jemand anders gemacht.
 
Danke! :)
Die Chemie-Profs kenne ich leider nicht, das ist so garnicht mein Gebiet. :D





FALLS er es schaffen würde ... das wäre sensationell!

Aber ich glaube, die Chancen stehen nicht gut. Sonst hätte das wohl auch shconmal jemand anders gemacht.

Es hat auch noch niemand so versucht auf NonOC Boards zu uebertakten so wie ich es gemacht habe, dennoch juckt es niemanden

Ich denke auch wenns klappt, werden es nicht viel nachmachen
 
Ich denke auch wenns klappt, werden es nicht viel nachmachen
Weil ja auch jeder eine Reflow Lötanlage zu Hause stehen hat und potentiell mehrere Hundert Euronen in die Tonne treten möchte. :rollen: Ich weiß dass mit dem richtigen Equipment durchaus auch zu Hause Reparaturen möglich sind, aber da werden auch identische Bauteile verwendet.
 
Weil ja auch jeder eine Reflow Lötanlage zu Hause stehen hat und potentiell mehrere Hundert Euronen in die Tonne treten möchte. :rollen: Ich weiß dass mit dem richtigen Equipment durchaus auch zu Hause Reparaturen möglich sind, aber da werden auch identische Bauteile verwendet.
Wie gesagt, bi meiner GTX 560 Ti hat ein Foehn gereicht :D Nur das anloeten war sehr schwierig , brauchte viele Versuche bis alle Chips liefen
 
Meinst du wirklich einen Haartrockner oder nicht doch eine Heißluftpistole? Ich habe bis jetzt schon einige Föns gesehen, aber keiner hatte ne Temperatur erreicht, um auch nur Lot weich werden zu lassen. Von flüssig mal ganz zu schweigen.

Mechanisch dürfte dein vorhaben wohl gelingen. Was ich bis jetzt gesehen habe, scheint das Pinout gleich zu bleiben. Allerdings habe ich in mehreren Datasheets (Qimonda, Hynix) gesehen, dass bspw. die nutzbaren Adressleitungen vom Controller verwaltet werden müssen. Würde mich stark wundern, wenn da keine BIOS Mod notwendig wäre. Auch der ganze Timing-Kram muss stimmen. Das setzt natürlich voraus, dass der Hersteller die Kontakte auch durchgeleitet hat.
 
Es gibt Heißluftgebläse, die einige hundert Grad Celsius erreichen können. Damit könnte man das vermutlich hinbekommen.


Ja, die Speicheradressierung macht mir auch Sorgen, selbst wenn die Hardware wirklich kompatibel sein sollte.

Mit noch mehr Glück ist die aber tatsächlich in Software gelöst und entsprechend veränderbar. Wenn er jemanden findet, der auf der Ebene programmieren kann.
 
Es gibt Heißluftgebläse, die einige hundert Grad Celsius erreichen können. Damit könnte man das vermutlich hinbekommen.
Deswegen frage ich ja. Dass durch RoHS und Co. die Schmelztemperatur gesunken ist, habe ich schon gehört. Aber mit nem Fön?

Mit noch mehr Glück ist die aber tatsächlich in Software gelöst und entsprechend veränderbar. Wenn er jemanden findet, der auf der Ebene programmieren kann.
Was deutlich schwieriger sein dürfte als bei einem normalen PC BIOS. Selbst da ist es schon schwierig an Tools und Doku zu kommen. Das hier ist noch mal ne ganz andere Nummer. Zumal einem da auch kein x86 Assembler hilft :ugly:

Ich würde das nicht machen, aber gut, ist nicht meine Karte ^^
 
Das wäre zumindest schonmal eine Teillösung.



Wohl eher 3,5+4,5GB. Die Speicherbandbreite wird sich dadurch nicht verdoppeln. Wenn du also satte 8GB über die kleinen 256bit (streng genommen nur 224bit) Busse schicken willst, wird das vermutlich langsamer, als einfach in den normalen RAM auszulagern.

Aus genau dem Grund gibts die GTX 980 auch nicht mit 8GB Speicher, allerdigns ist durch echte 256bit die Speicherbandbreite der 980 14% höher, weshalb sie die RAM-Problematik nicht hatte.

Ich bleibe dabei, mit einer Karte ohne 384bit Speicherinterface ist das schwachsinnig.


Bei der 560ti ging das übrigens, weil sie bereits ein 320bit Interface hatte (eine kastrierte Version des 384bit Interfaces der 580).

Die 560tu hat nur ein 256bit interface. Die sonderversion hatte etwas mehr.

Viel spass beim bearbeiten der graka. Wenns klappt biste der king wenn nicht der horst.
Good luck.
 
Ja sorry, das meinte ich auch. Da hatten ja diverse Hersteller mal vor ein paar Jahren Probleme mit den Mobil-GPUs wegen.
 
Deswegen frage ich ja. Dass durch RoHS und Co. die Schmelztemperatur gesunken ist, habe ich schon gehört. Aber mit nem Fön?
Wikipedia sagt mir, dass Lötzinn je nach Zusammensetzung bei 183°C bis 450°C schmilzt.
Ein Blick in den Katalog von Conrad zeigt, dass viele handelsübliche Heißluftgebläse ~600°C erreichen.

Das sollte also theoretisch schon mal gehen. Die Dinger sehen übrigens aus wie ein Fön und tun im Grunde auch nichts anderes, deshalb vermutlich die saloppe Schreibweise.
Was deutlich schwieriger sein dürfte als bei einem normalen PC BIOS. Selbst da ist es schon schwierig an Tools und Doku zu kommen. Das hier ist noch mal ne ganz andere Nummer. Zumal einem da auch kein x86 Assembler hilft :ugly:

Ich würde das nicht machen, aber gut, ist nicht meine Karte ^^

Das BIOS einer Grafikkarte kann man prinzipiell recht leicht auslesen und zurück-flashen, der OC-Community sei Dank.

Problem ist, dass die Editoren dafür eben auf die Modifikation von Spannungen und Frequenzen ausgelegt sind, nicht der Speicherverwaltung.
Nach wie vor ist auch fraglich, ob das überhaupt im BIOS hinterlegt wird, oder nicht fest gecoded wurde. Gerade bei diesem Chip gibt es ja nicht mal verschiedene Mengen von RAM zu kaufen, weshalb man dort wirklich garkeine Flexibilität einbauen musste.
(übrigens auch eine der Unterschiede zum vorherigen Umbau der GTX 560ti, da gab es viele verschiedene Versionen und somit war es wahrscheinlicher, dass die Architektur viel flexibler entwickelt war)


Nach wie vor besteht auch das Problem, dass der 224bit Speichercontroller mit 8GB so hoffnungslos überfordert wäre, dass der Speicher vermutlich langsamer wäre als der normale Hauptspeicher des PCs. Die Frage ist, ob er inklusive der schnellen Anbindung immer noch einen Vorteil hätte.
Besonders sinnvoll wäre das aber nach wie vor nicht.


Wie ich schon anfangs sagte: Wenn dann würde ich mir einen Kepler Vollausbau holen, die Architektur war deutlich leistungsfähiger und hätte mehr Reserven, als auch vermutlich mehr Flexibilität, um mit einer solchen Modifikation klarzukommen.


Die 560tu hat nur ein 256bit interface. Die sonderversion hatte etwas mehr.


Jein. Die 560ti gabs in drei Versionen: Auf Basis des GF114, die hatte 256 Bit. Später wurde sie aber auf Basis des GF110 rausgebracht und hatte von da an 320bit, und das blieb so bei der 448Core-Sonderversion.
 
Ich werds mir mal durch den Kopf gehen lassen

Ist ja schon sehr verlockend, der Speicher kostet nur paar Euro ;)

Werde mich eventuell dann 1-2 Wochen dran setzen, dann sollte wenigstens der neue Speicher drauf sein
Sind 8 Chips die raus und wieder rauf muessen, und wenns nicht funktioniert wieder raus und wieder rauf
 
Das BIOS einer Grafikkarte kann man prinzipiell recht leicht auslesen und zurück-flashen, der OC-Community sei Dank.
Das habe ich auch nicht bezweifelt. Nur werden da Werte angepasst und kein Code.

Nach wie vor ist auch fraglich, ob das überhaupt im BIOS hinterlegt wird, oder nicht fest gecoded wurde. Gerade bei diesem Chip gibt es ja nicht mal verschiedene Mengen von RAM zu kaufen, weshalb man dort wirklich garkeine Flexibilität einbauen musste.
Ich habe da persönlich keine Erfahrungen mit, aber ich habe schon ein paar mal gelesen, dass diverse 2 GB und 4 GB Karten sich im BIOS unterschieden haben. Ich bin mir aber mangels Erfahrung nicht sicher, ob das auch generalisiert machbar wäre. Dann natürlich nur bei Karten, die von Haus aus in mehreren Konfigurationen zu kaufen sind. Wenn schon fest steht, dass alle Karten 4 GB haben, braucht man so etwas schließlich nicht.

Um das mal in den Raum zu werfen: Auch der Treiber muss etwas von den zusätzlichen VRAM mitbekommen, gerade bei der 970 mit dem gesplitteten Interface soll ja wohl ein gewisser Aufwand in den treiberseitigen Speichermanager geflossen sein. Der ist aber auf 4 GB ausgelegt ;-)

Nach wie vor besteht auch das Problem, dass der 224bit Speichercontroller mit 8GB so hoffnungslos überfordert wäre, dass der Speicher vermutlich langsamer wäre als der normale Hauptspeicher des PCs. Die Frage ist, ob er inklusive der schnellen Anbindung immer noch einen Vorteil hätte.
Besonders sinnvoll wäre das aber nach wie vor nicht.
Davon mal ganz abgesehen.
 
Das mit der Heißluft geht im Prinzip schon gut. Es gibt professionelle Heißluft-Handlötstationen speziell für solche Aufgaben ;)

Heißluft-Lötstation mit LCD ZD-939L, 4 Wechseldüsen - Werkstatt - Löttechnik - Lötgeräte - Pollin Electronic

So etwas wäre auch für das hier geplante GPU-Projekt genau das richtige. Man kann ja nicht die ganze Karte in den Reflow-Ofen schieben ^^ Und der Luftstrahl dieser Dinger ist wesentlich feiner gebündelt als der einer "normalen" Heißluftpistole. Weiß ja nicht, was der "Föhn" ist, von dem der TE sprach :D
 
Wie gesagt, Reparaturen habe ich im Heimbereich schon gesehen. Wäre mir persönlich auch schon zu aufwändig, aber da hat man ja keine potentiellen Kompatibilitätsprobleme.
 
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