AW: Gesucht: Die größten Hardware-Fehlkäufe aller Zeiten
@Artikel: Also wer von ner 9800 ausgehend eine 6600GT gekauft hat, der sollte nun wirklich nicht der (sehr gelungenen) Hardware die Schuld geben, sondern sein Gehirn vom Pfandleiher zurückfordern. Und PCGH gab es damals genauso, wie Internet. (was übrigens für die meisten Dinge in der sonst ganz guten -wenn auch z.T. schlecht begründeten- Liste gilt, entgegen der Ankündigung im Artikel)
Wie ich vorhin schon erwähnte nichts für das gefrickel von Anfängern .
Klar das sich ein Alugehäuse verzieht wenn mann es voller Hardware einfach ohne die Seitenwände zu befestigen rumhebt wenn diese klar konstruktionsbedingt zur Verwindungssteifigkeit der Konstruktion beitragen .
Ist bei meinem P50 schon so und wird bei grösseren Lian Li Gehäusen noch mehr der Fall sein .
Muss man sich halt mehr Mühe geben und sorgfälltig Arbeiten .
Sorry, aber es hat einfach nichts mit Premium-Anspruch oder den Preisen von Lian-Li zu tun, wenn man die Gehäuse nur angucken kann. Sinn eines Gehäuses ist, das man was einbauen kann. Dazu gehört auch, das man es ohne Seitenteile bewegen darf. Zudem sind die Größenklassen, in denen sich viele Lian-Li bewegen, definitiv nicht mehr für den regelmäßigen Transport bestimmt. D.h. der Kunde profitiert nicht im geringsten von dem geringen Gewicht, aber Lian-Li von den geringeren Material- und Bearbeitungskosten bei weiterhin hohen Preisen.
Das Alu Gehäuse weniger Wiegen als Blechkisten ist zwar so aber das ist nicht der Grund weswegen man Alu nimmt und bestimmt nicht der Grund aus dem ich mich für ein Lian Li Alu Gehäuse entschieden habe .
Ich will den PC ja nicht den ganzen Tag in der Gegend rum tragen .
Das Material ist einfach an sich Edler und lässt ein ganz anderes Finish zu , von den thermischen Eigenschaften ganz zu schweigen .
Die thermischen Eigenschaften sind mal sowas von wurscht und die Optik beim Chassis wohl auch.
b2t:
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Soundblaster PCI128: Gekauft, um Kompatibilitätsprobleme mit ner ollen No-Name-Karte zu lösen. Bekommen: Noch wesentlich mehr Kompatibilitäsprobleme, einschließlich 100% DOS-Inkompatibilität was anno98 einen erheblichen Teil meiner Spielesammlung betraf.
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Teac 1000 Sourround-Boxensystem: Gaaaaanz toll in ner Zeitschrift getestet. Zu Hause festgestellt, dass sich das "Sourround" bei diesem 5+1 Set auf einen Pro Logic Decoder beschränkt und ausschließlich 2-Kanal-Eingänge zur Verfügung stehen
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Microsoft Sidewinder Precision Pro: Gekauft, als mir mein Boeder P-16 mit seiner miesen Kalibration und wenigen Knöpfen endgültig auf die Nerven ging - nur um dann festzustellen, dass die Zeit der Flu- und Weltraum-Sims vorbei ist. Für Rennspiele dagegen ist er aufgrund des Einfederdesigns dem P-16 unterlegen und zu den alten DOS-Klassikern inkompatibel.
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Sidewinder Freestyle Pro: Cooles Gamepad eigentlich, aber mit Ausnahme des beiliegenden Motocross Madness habe ich nie was gefunden, was die Technik sinnvoll nutzt.
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Gainward 6800GT Golden Sample: Im Januar 06 für irrsinige (aber zu dem Zeitpunkt normale) >200€ ersteigert, um endlich meine drei Monate vorher ausgefallene Leadtek zu ersetzen. Nicht nur dass die Gainward"kühlung" eine vollkommene Fehlkonstruktion war und die Karte schon ohne die @ultra-OC-Option der GS-Modelle kurz vorm Absturz stand, nein: Eine Woche später habe ich die Bestätigung bekommen, dass es die 7800GS geben wird *grumel* (immerhin habe ich sie dann mit 40€ Verlust weiterverkaufen können)
Der Wasserkühler, den ich gleich mitbestellt habe, war natürlich ein noch größerer Fehler.
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Infotronics Quasar HD 16MB: Sollte eine Übergangslösung sein, bis ich endlich wieder ne ordentliche AGP Karte habe (s.o. - RageII macht keinen Spaß. Maximal 1152x864. Mit 16Bit. und ich red nicht von 3D) und bot für <20€ nen DVI-Ausgang. Leider aber keinen Support und keine Kompatibilität zu meinem damaligen Mainboard.
Eingeschränkt ein Fehlkauf war auch meine Komplettaufrüstung03: Asus P4C800E, Pentium4 2,6. Abgesehen von den Fehlangaben Asus' zum Controller machten die zwar, was sie sollten und So754 war einfach zu teuer, ebenfalls schnell veraltet und nach 2 Jahren KT133 wollte ich einen Intel-Chipsatz - aber dann kamen So775, PCI-E und DDR2 und keine neuen So478 CPUs mehr.
Nur dank eines Geschenkes wurde noch einmal aufgerüstet, so dass das Board -trotz der für ein High-End-Board inakzeptablen OC-Schwächen- bis zu seinem Ableben satte 4,5 Jahre im Einsatz war. Aber in der Zeit habe ich locker nochmal 80€ in "AGP"-Preisaufschläge investiert, um passende Grafikkarten zu bekommen.
Fehler B in diesem Zusammenhang: Weil ich auf einen RAID0 bestand (was mit damals Sinn machte), bin ich nicht auf das P4GD1 mit PCI-E umgestiegen, als es noch zu hohen aber bezahlbaren Preisen im Laden stand.

Die ganze Geschichte geht auch noch auf einen weiteren ~Fehlkauf zurück; einen 600er Katmai anno00. Overvolten war damals aber ein Abenteuer und ich nach einer Woche wieder beim PII 392. So folgte 01 ein FSB200-PC133-SockelA-System. Aufrüstfalle, 03 am Ende. Hätte der PIII überlebt, wär ich wahrscheinlich im beliebten Schema AthlonXP-2002 -> Sockel-A-max-2004 -> So939&PCI-E gelandet.
So hab ich versucht, mit So478 bis zur (damals vielversprechenden) P55-Platform durchzuhalten. (Ergebniss: Im Herbst08, als 1366 noch zu teuer und 1156 nicht verfügbar war, ist das Board verreckt. Wechsel auf Phenom ging nicht, weil ich erst nochmal mit einer ICH? an die Daten auf meinen Platten ran musste -> So775 gekauft. Willkommen in der nächsten Aufrüstfalle

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