Aufweichung von Wörter so das sie breiter genutzt werden können um Leute schlecht zu reden. Eins der Wörter ist *Nazi*. Dieses Wort wird in allen Westlichen Ländern heutzutage gerne genutzt um Opposition zu Attackieren. Schauen wir nach Australien als Beispiel wo Bauarbeiter gerade Demonstrieren gegen Lockdowns und das ihre Union sie nicht Repräsentiert sondern sie den Haien vorwirft für eine Abmachung mit der Regierung. Diese Protester werden jetzt als Nazis und Extremisten bezeichnet.
Schauen wir nach UK. Dort kommt bald eine Election Bill
https://www.spiked-online.com/2021/09/19/the-elections-bill-protecting-politicians-from-democracy/
Ja gut. Das ist aber dem generellen Niedergang vernünftiger Diskussionskultur zu verdanken und keinesfalls eine einseitige Sache des politisch linken Spektrums.
Was glaubst du denn, was Parteien wie die AfD, bzw. einige ihrer Parteimitglieder bisher alles gefordert und von sich gegeben haben? Meinungsfreiheit ist denen auch nur so lange recht, solange sie keinen Gegenwind bekommen.
Populismus, das Absprechen von Rechten etc. sind de facto nicht nur dem linken Spektrum zu zuschreiben. Ganz im Gegenteil. Wir in leben leider in einer Zeit, in der der Beißreflex mehr wiegt, als Argumente und vernünftige Diskussionen, unabhängig der politischen Gesinnung.
Deutschland hat man es ebenso gesehen das Bestimmte Gruppen wie Antifa/BLM erlaubt wurden zu Protestieren wärend Lockdowns wiederum werden Lockdown Protester von der Polizei runtergeknüppelt. Proteste wie die in Berlin.
Der Westen wird immer Autoritärerer und Corona wurde dafür genutzt und wie in Vorherigen Texten (hier in diesem Thread) werden Wörter genutzt um die Opposition zu diskreditieren, als Extremisten wie in Australien bezeichnet um dann dich Online Mundtot zu machen. Australien bringt als Beispiel schon bald ein Social Kredit Score. In Deutschland gibt es auch Gespräche dafür
Das ist ganz klar und faktisch eine Falschaussage, bzgl. Proteste/Demos.
Proteste sind grundsätzlich erlaubt, blieben erlaubt und bleiben erlaubt. Jede Demo muss jedoch angemeldet werden und es wird im Zweifelsfall geprüft, ob eine Demo stattfinden darf oder nicht. Hier spielt z.B. auch die Gefährdungsbeurteilung eine Rolle, vor allem in einer Pandemie. Wenn also eine Demo unerlaubt stattfindet oder nicht angemeldet wurde, wird sie eben aufgelöst. Und es wurden auch nur die Demos aufgelöst, die illegal waren oder in denen eine Gefährdung durch Gewalt gesehen wurde (was zugegebenermaßen auch nicht immer gut funktionierte oder falsch beurteilt wurde).
Es wurden oft genug Demos aus dem politisch linken Spektrum aufgelöst (teilweise gewaltsam), während Querdenker marschieren durften. Und umgekehrt. Das kann man ja wohl ohne weiteres innerhalb von fünf Minuten nachlesen. Das Internet ist nicht nur für Katzenbilder und Verschwörungstheorien da.
Zu diesem Social Kredit Score kann ich nix sagen, aber ich wüsste jetzt auch nicht, dass es in DE auch schon Gespräche zu sowas geben würde. Wäre schön, wenn du dazu mal ne Quelle angibst. Da hab ich beim Suchen nichts gefunden.
Aber wie wäre es aber einfach mal, sich nicht wie die Axt im Walde zu verhalten?

Meinungsfreiheit hat nun mal Grenzen und diese habe ich dir oben erläutert. Und dass man auch mal aufpassen sollte, was man sagt und WIE man etwas sagt, war schon immer so. Im Grunde hat sich daran nix geändert. Und das hat nicht mal was mit Legalität und Illegalität zu tun, sondern ganz simpel mit Achtung und Respekt. Die eigene Freiheit hört nun mal da auf, wo die Freiheit und Rechte des anderen beginnen. Kann nicht oft genug wiederholt werden.
Wenn sich jemand offen ausländerfeindlich - und sei es noch so blumig formuliert - äußert, ist die Person vlt. kein Nazi, aber ein Rassist. Wenn sich jemand frauenfeindlich äußert (oder eben männerfeindlich), ist die Person ein Sexist. Usw.
Und auch wenn es ganz klar des öfteren absurde Auswüchse gibt und immer geben wird: Es geht im Allgemeinen nicht darum, Menschen mundtot zu machen, sondern die Rechte aller Menschen zu stärken. Insbesondere die, die gesellschaftlich in einer bedeutend schwächeren Position sind.
Und wenn jemand auf irgendeiner Demo mit sogenannten Reichsbürgern oder Neo-Nazis mit marschiert, ist diese Person möglicherweise auch kein Nazi, aber eine Person, die Rechtsextremismus und Radikalisierung duldet und akzeptiert. Und das ist im Endeffekt genauso schlimm. Menschenverachtendes Gedankengut hat nun mal nichts in einer Gesellschaft verloren, in der nicht nur die Rechte des Bürgers zählen, sondern die Rechte aller Menschen.
Und wenn Menschen absichtlich und in vollem Bewusstsein die Sicherheit anderer Menschen gefährden, Falschaussagen verbreiten, die sich innerhalb von fünf Minuten widerlegen lassen, in voller Absicht gegen geltendes Recht verstoßen oder gar aufgrund politischer Ideologien Leben nehmen, dann kann es da sowieso keine Diskussionen über das Für und Wider geben.