News Larian: Harte Kritik vom Baldur's-Gate-Macher an Crimson Desert - "obwohl es Spaß macht"

PCGH_Jacky

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Crimson Desert sorgt weiter für Diskussionen. Ein Entwickler von Larian Studios richtet harte Kritik an Crimson-Desert-Entwicker Pearl Abyss, obwohl das Spiel Spaß gemacht habe.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Larian: Harte Kritik vom Baldur's-Gate-Macher an Crimson Desert - "obwohl es Spaß macht"

Bitte beachten: Thema dieses Kommentar-Threads ist der Inhalt der Meldung. Kritik und allgemeine Fragen zu Online-Artikeln von PC Games Hardware werden hier gemäß der Forenregeln ohne Nachfrage entfernt, sie sind im Feedback-Thread besser aufgehoben.
 
so gern ich Larian mag, aber bei deren Spiele haben die doch auch die Mechaniken aus anderen Spielen zusammengeklaut...

Sie dürfens und andere nicht oder was. Lächerliche Kritik
 
Larian hat da auch irgendwie gut reden. Bei BG3 ist alles zuende gedacht, ein Crimson Desert wirkt absolut chaotisch dagegen. Sind für mich zwei paar Schuhe, mit völlig anderem Ansatz bei der Entwicklung.
 
Ich glaube nicht, dass Du verstanden hast worum es bei der Kritik geht.
Es geht mehr darum wie man es umsetzt. Das man heute kaum etwas neues erfinden kann, ist irgendwie klar. Crpgs haben auch feste Regeln. Allerdings gab es ein Kampfsystem mit Höhenunterschied, im CRPG Bereich, so auch nicht. Und Divinity hat, wie kaum ein anderes Game, Oberflächen Zauber eingeführt, die sich mit andern Zaubern, Waffen etc. ergänzen und kombinieren lassen.
In BG3 wurde das dann verfeinert. Dazu kommt jede Menge Physik Spielerei dazu, die so in CRPGs definitiv kein Standard sind (oder heute überhaupt noch, in dem Maße wie es BG3 macht, in anderen Spielen/Genres).
Also doch, Larian hat eigene Idee an den richtigen Punkten angebracht, die so kein Standard sind.

Crimson desert mag ich aber trotzdem, allen voran wegen der Welt, der Art der Erkundung und den kämpfen, aber ich kann die Kritik definitiv nachvollziehen.
 
Wenn der Chef einer Software-Bude Kritik übt an ner anderen, aber dazu sagt, es habe Spaß gemacht zu spielen, dann haben die doch alles richtig gemacht.
Oder es ist eine höflich formulierte Kritik, mit anschließender Relativierung. Es ist nicht schlimm und zeugt von einem Respekt untereinander, die oft der real existierenden Welt fehlt. So bleibt dem Jenigen die Luft, seine möglichen Fehler zu reflektieren, ohne als Depp dazustehen.
 
Je mehr ich von Crimson Desert sehe, desto überzeugter bin ich, dass das Spiel nicht mein Fall ist. Hab schon ein paar Let's Plays geschaut.

Es wirkt auf mich wie ein MMO, aus dem man ganz simpel den Multiplayer-Part raus genommen hat, ohne sich weiter Mühe zu geben und irgendwas anzupassen.

Abwechslung? Sicherlich. Aber so gut wie kein Aspekt des Spiels ist wirklich durchdacht. Hier hat man wohl klar auf Masse, statt Klasse gesetzt. Immer höher, immer großer, immer breiter traf selten besser zu, als auf Crimson Desert. Wirkt auf mich flach und seicht, ohne Tiefgang. Nur mit ganz vielen undurchdachten Features.

Die Steuerung scheint zwar nach den Patches besser, aber am Ende bleibt sie wohl trotzdem unnötig kompliziert, und was ich von der Story gesehen habe, überzeugt mich auch nicht wirklich.
 
Je mehr ich von Crimson Desert sehe, desto überzeugter bin ich, dass das Spiel nicht mein Fall ist. Hab schon ein paar Let's Plays geschaut.

Es wirkt auf mich wie ein MMO, aus dem man ganz simpel den Multiplayer-Part raus genommen hat, ohne sich weiter Mühe zu geben und irgendwas anzupassen.

Abwechslung? Sicherlich. Aber so gut wie kein Aspekt des Spiels ist wirklich durchdacht. Hier hat man wohl klar auf Masse, statt Klasse gesetzt. Immer höher, immer großer, immer breiter traf selten besser zu, als auf Crimson Desert. Wirkt auf mich flach und seicht, ohne Tiefgang. Nur mit ganz vielen undurchdachten Features.

Die Steuerung scheint zwar nach den Patches besser, aber am Ende bleibt sie wohl trotzdem unnötig kompliziert, und was ich von der Story gesehen habe, überzeugt mich auch nicht wirklich.
Ich habe das Spiel in den ersten 10 Stunden gehasst, ich habe jetzt 80 Stunden drin, glaube mir das Spiel wird auch von der Story noch richtig gut. Das Spiel hat definitiv Tiefgang, vor allem das Kampfsystem und generell wird man bei sehr vielem nicht an die Hand genommen, ich habe z.b erst in der 80 Stunde heraus gefunden, dass man Begleiter mit in den Kampf nehmen kann. Trotzdem gibt es für mich einige Kritikpunkte am Spiel z.b ist das Game 70% Menüverwaltung und 30% Kämpfen und extrem viel rumlaufen/suchen von Schnellreisepunkten. Das Game ist für mich 80/100. Die Bosse und deren Inszenierung und Brutalität ist gestört geil und habe ich bis dato auch noch in keinem anderen Game gesehen. Dann gibt es teilweise Kulissen, da denkst du wirklich du bist gerade im Auenland. Dann das man drei verschiedene Charakter welche sich auch unterschiedlich spielen ist halt schon einfach ne Messlatte und Maßstab, dass wird in den nächsten 10 Jahren kein anderes RPG einem bieten, außer vllt Witcher 4. Aber Witcher 4 wird sehr wahrscheinlich, nicht so ein Abwechslungsreiches Kampfsystem und umfangreiches Crafting von Gear System haben, dafür aber die besseren Nebenquests, Charakter und Storys. Man muss aber in das Game schon täglich mindestens 5 Stunden reinballern, ansonsten kannst du wirklichen Progress vergessen und wird das Spiel iwann in der Hälfte liegen lassen und dann wieder reinzukommen ist bei dem Game echt nicht easy. Ich habe aufjedenfall jetzt schon ne Woche jeden Tag 10 Stunden gezockt und das obwohl bei anderen Games bei mir spätestens nach 2-3 Stunden die Luft raus ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sowohl das eine als auch das andere Spiel haben keine deutsche Sprachausgabe, daher nehmen sie mir viel Spielspaß und Immersion.

Egal wie gut man sein Englisch einschätzt, man versteht nie so viel wie ein Muttersprachler. Viele täuschen sich selbst darüber, wie gut sie tatsächlich sind.

Baldur's Gate 3 hat immerhin viele Entscheidungen; das andere fällt diesbezüglich leider aus.
Ich habe das Spiel in den ersten 10 Stunden gehasst, ich habe jetzt 80 Stunden drin, glaube mir das Spiel wird auch von der Story noch richtig gut. Das Spiel hat definitiv Tiefgang, vor allem das Kampfsystem und generell wird man bei sehr vielem nicht an die Hand genommen, ich habe z.b erst in der 80 Stunde heraus gefunden, dass man Begleiter mit in den Kampf nehmen kann. Trotzdem gibt es für mich einige Kritikpunkte am Spiel z.b ist das Game 70% Menüverwaltung und 30% Kämpfen und extrem viel rumlaufen/suchen von Schnellreisepunkten. Das Game ist für mich 80/100. Die Bosse und deren Inszenierung und Brutalität ist gestört geil und habe ich bis dato auch noch in keinem anderen Game gesehen. Dann gibt es teilweise Kulissen, da denkst du wirklich du bist gerade im Auenland. Dann das man drei verschiedene Charakter welche sich auch unterschiedlich spielen ist halt schon einfach ne Messlatte und Maßstab, dass wird in den nächsten 10 Jahren kein anderes RPG einem bieten, außer vllt Witcher 4. Aber Witcher 4 wird sehr wahrscheinlich, nicht so ein Abwechslungsreiches Kampfsystem und umfangreiches Crafting von Gear System haben, dafür aber die besseren Nebenquests, Charakter und Storys. Man muss aber in das Game schon täglich mindestens 5 Stunden reinballern, ansonsten kannst du wirklichen Progress vergessen und wird das Spiel iwann in der Hälfte liegen lassen und dann wieder reinzukommen ist bei dem Game echt nicht easy. Ich habe aufjedenfall jetzt schon ne Woche jeden Tag 10 Stunden gezockt und das obwohl bei anderen Games bei mir spätestens nach 2-3 Stunden die Luft raus ist.
Wem es gefällt, dem gefällt es natürlich; viele sind ja glücklich, wenn es dicke Optik, schwere Kämpfe und so etwas gibt.

Mir reicht das aber ohne weitreichende Entscheidungsmöglichkeiten einfach nicht.
Larian hat da auch irgendwie gut reden. Bei BG3 ist alles zuende gedacht, ein Crimson Desert wirkt absolut chaotisch dagegen. Sind für mich zwei paar Schuhe, mit völlig anderem Ansatz bei der Entwicklung.
Ist das zu Ende gedacht, weil das Spiel jetzt fertig ist und nicht mehr mit DLCs versorgt wird, oder weil du es so gut gelungen findest?

Ich fand, die Entscheidungen hätten deutlich weitreichender sein müssen.

Der dritte Akt war enttäuschend bis zum Schluss; die Romanzen blieben trotz vielversprechendem Ansatz zu oberflächlich.

Und kriechende Gehirne, riesige Gehirne — echt, das soll gutes Design sein?
 
Zuletzt bearbeitet:
Sowohl das eine als auch das andere Spiel haben keine deutsche Sprachausgabe, daher nehmen sie mir viel Spielspaß und Immersion.

Egal wie gut man sein Englisch einschätzt, man versteht nie so viel wie ein Muttersprachler. Viele täuschen sich selbst darüber, wie gut sie tatsächlich sind.

Baldur's Gate 3 hat immerhin viele Entscheidungen; das andere fällt diesbezüglich leider aus.

Wem es gefällt, dem gefällt es natürlich; viele sind ja glücklich, wenn es dicke Optik, schwere Kämpfe und so etwas gibt.

Mir reicht das aber ohne weitreichende Entscheidungsmöglichkeiten einfach nicht.

Ist das zu Ende gedacht, weil das Spiel jetzt fertig ist und nicht mehr mit DLCs versorgt wird, oder weil du es so gut gelungen findest?

Ich fand, die Entscheidungen hätten deutlich weitreichender sein müssen.

Der dritte Akt war enttäuschend bis zum Schluss; die Romanzen blieben trotz vielversprechendem Ansatz zu oberflächlich.

Und kriechende Gehirne, riesige Gehirne — echt, das soll gutes Design sein?
Aber dass hast du ja eigentlich nur in Tell Tale Games und vllt noch in Fable und Gothic und Mass Effect. Aber da sind RPG's halt auch nicht das beste Genre für deine Ansprüche, alleine schon technisch bedingt kaum möglich, sowas halt in Ner großen Open World aufgrund der Größe und Komplexität umzusetzen. Dafür gibt es halt Games wie Life IS Strange oder Detroit Become Human beispielsweise.
 
Sowohl das eine als auch das andere Spiel haben keine deutsche Sprachausgabe, daher nehmen sie mir viel Spielspaß und Immersion.
Also in diesem Punkt bin ich ganz bei dir ;-)
Nichtsdestotrotz bin ich der Meinung, Baldur's Gate 3 ist ein absolutes Brett :daumen:
Bei Crimson Desert bin ich einfach unsicher... soll ich es mir doch holen/ausprobieren? Aber wenn es mich nicht packt, dann ärgere ich mich über das investierte Geld.
 
Ich habe das Spiel in den ersten 10 Stunden gehasst, ich habe jetzt 80 Stunden drin, glaube mir das Spiel wird auch von der Story noch richtig gut. Das Spiel hat definitiv Tiefgang, vor allem das Kampfsystem und generell wird man bei sehr vielem nicht an die Hand genommen, ich habe z.b erst in der 80 Stunde heraus gefunden, dass man Begleiter mit in den Kampf nehmen kann. [...]
Das nächste Problem. Es sagen viele, dass der Anfang richtig dumm ist. Wieos sollte ich mich da durchquälen, in der Hoffnung auf ein besseres Spielerlebnis? Ein Spiel muss von Anfang an zumindest gefallen.

Und wenn es nach 80h immernoch passiert, dass man neue Mechaniken entdeckt, würde ich auch sagen, dass das Spiel was falsch macht dabei.

Ist das zu Ende gedacht, weil das Spiel jetzt fertig ist und nicht mehr mit DLCs versorgt wird, oder weil du es so gut gelungen findest?

Ich fand, die Entscheidungen hätten deutlich weitreichender sein müssen.

Der dritte Akt war enttäuschend bis zum Schluss; die Romanzen blieben trotz vielversprechendem Ansatz zu oberflächlich.
Ich hatte schon zu Release von BG3 nie das Gefühl, dass die Gameplaymechaniken undurchgacht seien. Im Gegenteil, es fühlte sich alles rund an. Mir persönlich hätte da nichts gefehlt. Die (Content)Patches haben das ganze lediglich noch etwas verfeinert und erweitert.

Und kriechende Gehirne, riesige Gehirne — echt, das soll gutes Design sein?
Was hat Gameplay mit Gehirnen zu tun? Bedank dich dafür bei den Autoren der Dungeons&Dragons Lore. Diese Gehirne sind nämlich Teil der Lore.

Aber ja, why not? Das ist ja immerhin eine eher subjektive Sache.
 
Ja ich habe Black Desert Offline (Crimson Desert) auf die "kauf ich dann im Sale wenn's fertig ist" Liste gepackt. Spiele gerade Baldurs Gate 3 erstmals durch und naja... da greift man ja auch in wirklich jeden abgeranzten Klischeebeutel den es so in der RPG Geschichte gibt und kredenzt dem Spieler 5 Haupcharaktäre mit quasi derselben Background Geschichte (natürlich leicht abgewandelt) - hat ja auch alles für Top-Wertungen gereicht 🤷🏻‍♂️ Das ist auch nicht mit der D&D Lore zu begründen - hab selber paar Bücher und Regelwerke hier stehen. No offense ich feiere das Spiel aber es gab seitdem mindestens 2 größere RPGs in denen zumindest die Charaktäre der Gruppe deutlich differenzierter und daher (mMn) spannender aufgestellt waren.
Alles in Allem wirft der Dude von Larian nicht sonderlich selbstreflektiert Steine aus seinem Glashaus...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja ich habe Black Desert Offline (Crimson Desert) auf die "kauf ich dann im Sale wenn's fertig ist" Liste gepackt. Spiele gerade Baldurs Gate 3 erstmals durch und naja... da greift man ja auch in wirklich jeden abgeranzten Klischeebeutel den es so in der RPG Geschichte gibt und kredenzt dem Spieler 5 Haupcharaktäre mit quasi derselben Background Geschichte (natürlich leicht abgewandelt) - hat ja auch alles für Top-Wertungen gereicht 🤷🏻‍♂️


Die Stärke von BG3 ist auch nicht die Geschichte. Sondern, auf wie viele Arten man Quests lösen bzw. mit der Welt interagieren kann. Aber das war auch nicht der Punkt. Der Punkt -- und den können sich Larian durchaus erlauben: "Crimson Desert nimmt sich alles/vieles, was gerade hip ist -- und frankensteint ein Spiel daraus."



Larian bekamen schon mit dem ersten Spiel von den Geldgebern gesagt: "Macht das mehr Diablo, sonst gibts kein Geld. Rundenkampf ist garantiertes Kassengift." Seitdem sie unabhängig sind, sind sie (endlich) ihr eigener Herr. Generell gab es vor BG3 seit mindestens DA:Origins (das schon ein abgespecktes BG Hollywood war) kein ähnliches Game mehr auf Triple-A-Niveau.

Mit anderen Worten: Larian sind nicht den Leadern gefolgt. Weil die Risiken minimieren, indem sie sich an alles ranschmeißen, was gerade hip ist -- bis hin zu Call Of Duty und Bämmbämm inklusive, wenns gerade schee macht. https://www.gamestar.de/artikel/bioware-wollen-auch-call-of-duty-zielgruppe-ansprechen,2320902.html


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Man sollte es einfach positiv sehen: das Team hat das ganze Spiel in eine andere Richtung gesteuert. Vom MMO, hin zum Singleplayer. Skull and Bones, sowie viele andere, zeigen, wie brutal man scheitern kann. Crimson Desert beweist, dass das ganze durchaus gut gehen kann. Hauptsache, das Spiel macht Spaß und das eine sehr lange Zeit.
 
Welche 2 RPGs wären das?
Na von denen die ich gespielt habe sind die Gruppenmitglieder in Avowed und Dragon Age: The Veilguard auf jeden Fall mal deutlich differenzierter und teils spannender geschrieben als zumindest die 5 quasi identischen Hintergründe bei BG3. Ob man nun von einer Githianky Königin, einer Göttin, einem Teufel oder einem Vampirfürsten verstoßen oder hintergangen wird und sich nun dagegen stellt macht für mich jedenfalls keinen signifikanten Unterschied. Meine Lieblings-Begleiter Story war die von Emmrich in Veilguard. Die von Borte war auch nicht schlecht.
 
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