Geschichte wiederholt sich?

Das osmanische Reich ist mit uns nur das Bündnis eingegangen weil....
Weil die Preußen damals extrem tolerant anderen Kulturen und Reliugioenen gegenüber waren. Sie z.B. die Aufnahme der Hugenotten in Preußen. Der deutsche Kaiser nutzte das Osanische Reich, natürlich auch, weil sie als Monarchie im Gegensatz z.B. zu den demokratischen Revolutionären in Frankreich, um seine Machtansprüche festigten. Die Beziehungen waren gleichberechigt. Natürlich ging es auch darum, das osmanische Reich gegen die westlichen Imperialisten zu schützen, um diese zu schwächen.

Aber damit kommen wir in Zeiten vor dem ersten Weltkrieg, die zwar die Zeit zwischen den Kriegen maßgeblich beeinflusste, aber auch nicht das Thema sind, geht es hier um Parallen von heute in die zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts

*edit*
Glaubst wahrscheinlich auch das es damit getan wäre, den oberen 10% ihr Geld wegzunehmen und jedem ein Grundeinkommen von 5000€ im Monat zu garantieren, um das wir schlussendlich alle noch mehr ******* konsumieren können.
Nein, das löst keines der globalen Probleme. Bevor das abgehängte untere Drittel aber wieder raubt, plündert und mordet, wie es in den dreißigern passierte, wäre es sicherlich eine friedlichere Lösung. Denn ob jemand 50 Milliarden oder nur noch derer eine besitzt, wird die wirtschaftliche Privatsituation nicht massgeblich verändert. Auch mit nur einer Milliarde kann man über die Runden kommen.
 
Ja ich versteh schon das es diesbezüglich dein Thema ist, weil du dies den Rechten entsprechend schön unter die Nase halten kannst. Ich weis das in Berlin deutschlandweit die erste Moschee gebaut wurde und das Kaiser Wilhelm der 2. meinte von wegen das wenn er nicht als Christ geboren wäre, er ein Moslem sei. Aber bitte, Kaiser Deutschland ging es nur um die wirtschaftlichen Beziehungen mit dem osmanischen Reich und hatte weniger was mit Toleranz als wie den Bodenschätzen im Irak und Saudi-Arabien zu tun.

Wie Toleranz damals aussah, sah man an den ganzen tollen "Menschenzoo's" im Land, oder an Deutsch West-Afrika muss ich dich glaube ich auch nicht erinnern. Die Bagdadbahn wurde auch nicht aus Nächstenliebe zu den Osmanen gebaut, sondern hatte knallharte wirtschaftliche Hintergründe. Aber genug des OT hier.
 
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Staaten haben keine Freunde sondern Interessen.
Das ist die ganze Formel und daran ist im Prinzip auch nichts falsch. Es geht auch nur um die richtigen Interessen.
 
Staaten haben keine Freunde sondern Interessen.
Glaub dieses neoliberalen Blödsinn nicht. Natürlich können Nationen und Kulturen befreundet sein.
Das "Staaten" in der Regel nicht die Interessen aller Bürger, sondern die Interessen weniger verfolgen,
ist etwas anderes.

Das ist z.B ein großer Unterschied. Während vor hundert Jahren Frankreich zum "Erbfeind" stilisiert
wurde, steht heute die deutsch-französische Freundschaft im Vordergrund, auch wenn diese dringend
weiter ausgebaut werden muss, weil Deutschland mit seinem Niedriglohnsektor Frankreich erdrückt.

Die Situation von außen ist heute eine ganz andere als früher. Oder zumindest muss man anderer
Länder in den Vergleich mit aufnehmen. Die wirtschaftlioche Macht von China kann uns durchaus
noch große Probleme bereiten, je nachdem, wie sich China entwickelknd wird.
 
Natürlich können Völker Freunde sein, vom Staat gehen Interessen aus.

Auch Staaten sind miteinander befreundet. Aber Wirtschaftsinteressen sind nun mal das, was oben drauf steht.
Man muss eben die Parteien wählen, die sich einen Dreck um die paar Finanzeliten scheren sondern sich für die breite Masse einsetzen.
Man könnte ja mal so eine Partei wählen, die die Landwirtschaftssubventionen für Nachhaltigkeit anstatt für Größe vergeben will. ;)
 
Es gilt den Nationalismus zu überwinden. Mit wem habt ihr mehr gemeinsam? Dem Arbeiter in China oder dem Milliardär in Deutschland? Wer die Nationen überwinden will muss den globalen Sozialismus einführen.
 
Das ist z.B ein großer Unterschied. Während vor hundert Jahren Frankreich zum "Erbfeind" stilisiert
wurde, steht heute die deutsch-französische Freundschaft im Vordergrund, auch wenn diese dringend
weiter ausgebaut werden muss, weil Deutschland mit seinem Niedriglohnsektor Frankreich erdrückt.

Also wir vergessen mal eben den 30 Jährigen Krieg, als Richelieu als Katholik die protestantischen Schweden dafür bezahlt hat, das der Krieg mind. 10-15 Jahre weiterging und Kerndeutschland das mit mehr als 1/3 Toten seiner ganzen Bevölkerung bezahlt hat, Napoleons Annektionen, die das gesammte Rheinland eigentlich nach Frankreich eingemeinden wollte und das Kaiserreich (Römischer Nation) beendete. Wir vergessen die Rheinkrise von 1840 und natürlich den deutsch-französischen Krieg von 1871, bei dem Bismarck zwar etwas nachgeholfen hat, im eigentlichen Sinne ging es aber wieder darum, das Frankreich sich gerne Gebiete auf Kosten deutschsprachiger Gebiete einverleiben wollte. Nicht zu vergessen das alle Mächte Europas inklusive Frankreich fleißig 1815 daran strickten, ein vereinigtes "Deutschland" um jeden Preis zu verhindern, weil mit der Zersplitterung konnte man ja sau gut leben und immer wieder versuchen durch Krieg Annektionen gegen die wesentlich kleineren Fürstentümer durchzusetzen, wie man es die 200 Jahre davor auch schon gemacht hatte.
Die Franzosen haben "Deutschland" über Jahrhunderte drangsaliert und es nach allen Regeln der Kunst ausgenutzt, das es kein geeintes Deutschland gab, erst als sie sich einer gesamtdeutschen Armee gegenüber sahen und gegenüber sehen, sind sie ungleich friedlicher geworden, obwohl sie 1923 mit der Rheinland/Ruhrbesetzung ihren letzten Versuch starteten, der eben hauptsächlich an den Engländern und den USA scheiterte.

Das alles sollte man nicht wirklich unter den Teppisch kehren, beschworen werden musste da wenig.

Edit:

Ach noch etwas zu den vielen Posts auf den letzten Seiten, der WWI war im Gegensatz zum WWII kein Krieg um die "Weltherrschaft" oder Ressourcen, eigentlich ganz im Gegenteil er wurde ausschließlich aus wirklicher oder eingebildeter extentieller "Angst" geführt! Ich halte von Fritz Fischer und seinen Thesen gar nichts und der WWI war garantiert kein Griff des Kaiserreichs nach der Weltmacht, eher ein versuchter Ausbruch aus einer teiweise eingebildeten Einkreisung, wie in den letzten 10 Jahren unzählige Authoren bewiesen haben!
Viel mehr war es ein Krieg der "absteigenden Mächte", K.u.K, Russland und in teilen GB, das sich durch Deutschland wirtschaftlich massiv unter Druck gesetzt fühlte.

Es war ein eher ungewollter Angstkrieg, weil nach der vorherschenden darwinistischen Lehre, niemand unter keinen Umständen sein Gesicht verlieren wollte.
 
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Also wir vergessen mal eben den 30 Jährigen Krieg...
Wir haben es doch in den Nachkriegsjahren auch geschafft, das Kriegsbeil der ewigen Blutrache zu begraben.
Das hätte man man auch 100 Jahre eher machen können, oder? Man wollte aber nicht. Stattdessen stilisierte
man vor dem ersten Weltkrieg einen ewigen Feind zum "Erbfeind". Und das Volk schrie "Hurra"

Außerdem ging es den Nazi nicht um einen Krieg gegen den Westen. Die hätten vermutlich England und Frankreich
in Ruhe gelassen. Es ging nur ein einen mörderischen Vernichtungskrieg gen Osten auf Basis von rassistischem Mist.

Genau demselben Mist, den wir heute wieder hören. Etwas anders, aber im Grunde ähnlich. Die Lösung lag damals
wie heute nicht in Abgrenzung und Mauern, in Kriegen und Zöllen, sondern im gemeinsamen Handeln.
 
Ich hab mal etwas Spam/OT entfernt (24 Beiträge!).

Hier geht es um den Vergleich Deutschland heute und Deutschland vor 90 Jahren, und nicht um Syrien oder andere Problemherde. Wer darüber diskutieren will macht bitte einen separaten Thread auf.

Weitermachen.
 
Wir haben es doch in den Nachkriegsjahren auch geschafft, das Kriegsbeil der ewigen Blutrache zu begraben.
Das hätte man man auch 100 Jahre eher machen können, oder? Man wollte aber nicht. Stattdessen stilisierte
man vor dem ersten Weltkrieg einen ewigen Feind zum "Erbfeind". Und das Volk schrie "Hurra"

Außerdem ging es den Nazi nicht um einen Krieg gegen den Westen. Die hätten vermutlich England und Frankreich
in Ruhe gelassen. Es ging nur ein einen mörderischen Vernichtungskrieg gen Osten auf Basis von rassistischem Mist.

Genau demselben Mist, den wir heute wieder hören. Etwas anders, aber im Grunde ähnlich. Die Lösung lag damals
wie heute nicht in Abgrenzung und Mauern, in Kriegen und Zöllen, sondern im gemeinsamen Handeln.

Du unterschätzt das mit Frankreich gewaltig! Das war historisch manifestiert oder glaubst du wirklich, der "Süden" und Sachsen sind Bismarck gerne mit Hurra gefolgt?
Der wußte schon sehr genau welche Knöpfe er drücken musste und gegen Frankreich, standen ALLE wie ein Mann hinter ihm und Preußen und es war der letzte Schubs zur Vereinigung unter Vorherrschaft Preußens.
Sie es mal so, die Franzosen haben Gift und Galle gespuckt nach 1871, weil da war nichts mehr mit Grand Nation in Europa, der mächtigste Koloss in der Mitte hieß jetzt Deutschland. Während es bei den Franzosen um ihre Selbstsicht ging und das sie auf dem Kontinent über Jahrhunderte der bestimmende Faktor waren, was schlagartig vorbei war, ging es dann ab 1890/1900 bei den Engländern eigentlich ausschließlich um die wirtschaftliche Macht.

Trinke mal mit Engländern und Franzosen so richtig einen über den Durst, du wirst merken wieviele von denen die Gründung des Kaiserreiches 1871 als Grundübel überhaupt sehen, viele hätten sich gewünscht das Versaille praktisch den Wiener Kongress wiederholt, weil der Koloss Deutschland 1871 einfach, das Selbstbildnis dieser Staaten zerstörte oder in Zweifel zog.
Als Deutscher sieht man das natürlich völlig anders, formuliert das allerdings vorsichtiger, wobei ich hier zwischen Kaiserreich und 3. Reich massiv trenne, genauso wie zwischen WWI und WWII es gab eben keinen direkten Weg von 1871 nach Auschwitz und 1945. Als Fazit wird m.M. nach das Kaiserreich teilweise heute viel zu schlecht dargestellt, und/oder für eine Sonderwegstheorie und eine Erkläung für das 3. Reich mißbraucht.
Das Kaiserreich hatte teilweise sehr gute Ansätze (BGB, StGB, Zvil und Strafprozessordnung), allgemeines Wahlrecht ab 25 (ich weiß nur für Männer, ist aber ein anderes Thema) und gleichzeitig genauso wie andere Staaten schlechte Ansätze. In der Gesamtschau schneidet aber m.M. nach das Kaiserreich im Vergleich zu allen anderen Großmächten seiner Zeit, nicht schlechter ab, es gab halt ein gemischtes Bild mit Positiven und Negativen. Auch sollte man bei allem Negativen über Preußen nicht vergessen, was die preussischen Reformer, an gesellschaftlicher Moderne durchgestzt haben, m.M. nach wird das auch zu oft unter den Teppisch gekehrt.

Das wirklich schwarze Kapitel unserer Vergangenheit ist 1933-1945, auch wenn man das immer irgendwie soziopolitisch bei den Historikern anders einordnen will, noch 1932 hätte das anders laufen können, zumindestens bin ich der Meinung, dass es mit einem lebenden Stresemann und Ebert auf gar keinen Fall dazu gekommen wäre. Das kann man aber diskutieren.
 
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Und was hat der Mann jetzt schlimmes gesagt, dass er abgewählt wird?
Hab mir das alles mal durchgelesen war er so labert, aber für einen Rücktritt ist das schon megadünn.
Da kann sich die AFD wieder zurecht als Opfer gerieren. Und da wundert man sich wieso die AFD immer mehr Zuspruch bekommt.
Auch die Alterspräsidentschaft wurde verwehrt, und das hier ist eine ähnliche Nummer.
 
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Nein, ihr Geschichtsverdreher, Brandner ist eine Hetzer und Spalter ohnegleichen
AfD - Dieser Mann kann und darf nicht gewaehlt werden - Politik - Sueddeutsche.de

Und das ihr nicht verstehen wollt, das "Judalohn" gleichbedeutend mit "Volksverräter"
genutzt wurde, war zu erwarten

Erinnert mich an dieses skandalöse Schreiben- Auch das zeigt, inwieweit heute
massive herabwürdigende Beleidigungen salonfähig geworden sind.

Realer Irrsinn: "Fickt Euch!" | extra 3 | NDR
YouTube

Das ist AfD. Hier mal ein paar Zitate, auch von Brandner. Das ist 1:1 bei der NSDAP abgeschaut.
"Wir werden sie jagen": Die AfD will nicht, dass du diese AfD-Zitate verbreitest - Volksverpetzer


Und hier geht es mit den Hetzern weiter:
https://www.brigitte-zypries.de/dl/2016_02_16_zitatsammlung_afd.pdf
....
 
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Und? Ihm missfällt das Bundesverdienstkreuz für Udo Lindenberg und sieht es als Judaslohn, also als "Geld" für einen Verräter.
Was soll da nun problematisch sein?:ugly: Ein wenig Zuspitzen ist erlaubt, also sorry.

Wie man daraus einen Judenhass oder Antisemitismus ableiten kann, ist mir wirklich ein Rätsel.
Die haben wirklich Lack gesoffen.

Sehr aufschlussreichn. Brandner ist ein Labersack und nervt mit seinen Tweets, aber für nen Rücktritt?
Sorry, das ist doch viel zu wenig. Auch diese Geschichte mit dem Tweet den er teilte, wo es um Halle ging, ist auch eher lachhaft.

SPD-Lauterbach blamiert sich mit Tweet zu „Wir“ und „Juden“
 
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Erinnert mich an dieses skandalöse Schreiben- Auch das zeigt, inwieweit heute
massive herabwürdigende Beleidigungen salonfähig geworden sind.
Diese Leute gab es schon immer, die bekommen nur heute einfach durch unsere Medien eine riesengroße Aufmerksamkeit, das regt andere Leute dazu an, das auch zu tun. Früher wäre sowas vielleicht in der Dorfzeitung und bei der Polizei vor Ort diskutiert worden, jetzt wird über die Beleidigung in ganz Deutschland diskutiert. Wer hat sein Ziel erreicht? Die Leute, die beleidigt haben, haben viel mehr Aufmerksamkeit geschenkt bekommen als sie dachten.
EDIT: Es waren nicht die Bauarbeiten mit der rechtsradikalen Kleidung, sondern andere Leute.
Und das ihr nicht verstehen wollt, das "Judalohn" gleichbedeutend mit "Volksverräter"
genutzt wurde, war zu erwarten
Wo habe ich das getan? Ich habe einfach nur wiedergeben, was der Brandner gesagt hat, völlig ohne Kommentar. Ist das nun ein Problem, dass man Dinge nicht sofort kommentiert, sondern einfach nur Fakten wiedergibt?
Wer mehr dazu wissen will, kann einfach Judaslohn+Brandner in der Suchmaschine seines Vertrauens eintippen: judaslohn brandner at DuckDuckGo
 
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