Geschichte wiederholt sich, diesmal die USA

So könnte Trump also nur für relativ kurze Zeit regieren. Für wesentlich wahrscheinlicher halte ich, dass er mit diesem Teil der Gesetze genau das gleiche macht, wie mit so vielen anderen jetzt schon: Sich darüber hinwegsetzen. Die andere Option ist, auch mit Blick auf Trumps Alter, weiterhin, dass Musk übernimmt. Änderungen des Staatsbürgerschaftsrechts sind ja bereits im Gespräch und rückwirkende Umdeutungen und/oder Erlasse zu Einzelpersonen sind Trumps Spezialität. Dann wird Musk halt einfach zum Amerikaner ab Geburt erklärt und gut ist.
Deswegen sagte ich ja, dass die Republikaner Trump folgen müssen und derzeit ist das eine hörige Gruppe.
Änderung der Verfassung ist nicht möglich, denn sonst könnte Trump die Sperre ja direkt aufheben. Wozu dann noch Musk zum geborenen Amerikaner machen?
Oder Trump sorgt dafür, dass Vance Präsident wird und Trump sagt ihm, wie er welche Dekrete unterschreiben soll.
Und natürlich findet z.B. niemand der zur Zeit in irgendeiner Form Aktien besitzt (und das dürften ja mittlerweile einige sein, da dies ja abseits von Immobilien die einzige Möglichkeit überhaupt ist fürs Alter vorzusorgen) die Beschlüsse von Trump gut. Die Frage ist letztendlich aber: wie wird es in 5 oder 10 Jahren aussehen?
Wo findet der, der Aktien hat, Trump gut?
Der Aktienmarkt bricht ein. Ich selbst hab Tesla Aktien. Mal geguckt, wie die in den letzten Monaten gefallen sind?
 
Geiler Move von der EU, dem Trumpletier beidseitig 0 % Zölle auf Industriegüter anzubieten. Kann und will der Opa gar nicht annehmen, weil er das Geld ja für seine Steuergeschenke an die Reichen braucht. Es wird immer absurder.
 
Du hast keine Ahnung was linksradikal überhaupt sein soll, oder?

Trump ist schlicht so dermaßen weit rechts, dass alles was auch nur im Ansatz im Zentrum verortet ist, links aussieht...

Immer wieder mit denselben Buzzwords um sich zu schmeißen macht sie nicht wahrer ;)
Mir ist schon bewusst, was "linksradikal" ist. Die identitätspolitische Strömung innerhalb der Demokraten speist sich ideologisch mitunter aus linksradikalem Gedankengut. Die BLM-Bewegung dürfte dafür mit Parolen wie "Defund the Police" durchaus ein gutes Beispiel sein. Mittlerweile hat sich Politik und Wahlverhalten ohnehin stark gewandelt. Es gibt kein "Gesamtpaket" mehr, dem man eine Richtung zuschreiben kann.
 
Der Mann erklärt, was da nun alles kommt.

"... nur die Finanzmärkte können ihn [Trump] disziplinieren ..."

Das ist bitter. Erst oder vielmehr frühestens, wenn ihn [Trump] die Armen, die Beinahe-Armen und die Reichen hassen, wird er [Trump] verstehen, dass er einen Fehler macht. Ein paar dumme Worte, eine Unterschrift, und unfassbar viele Menschen bezahlen für seine Inkompetenz und ein System ohne Resilienz. Was für ein absurder Witz.
 
Kann man nachlesen
...

Geschichte wiederholt sich eben nicht 1:1. Es gibt ähnliche Situationen, aber gleich sind sie nie. Zudem ist das Argument genauso wie bei Aktien: "die ist die letzten 10 Jahre nur gestiegen, also steigt sie jetzt weiter". Es ist ein Irrtum von Erfahrungen der Vergangenheit auf die Zukunft zu schließen. Es kann so kommen, es kann aber auch ganz anders kommen, sprich: man weiß es nicht.
 
Aus der schlechten Vergangenheit lernen, um die Gegenwart zu gestalten, um eine bessere Zukunft zu bekommen. So simpel ist das.

Trump will mit den Zöllen seine Steuergeschenke für die Reichen in den USA finanzieren. Ihm ist dabei entweder nicht klar oder halt vollkommen schnurzegal, dass bis zu einer Umstellung der Produktionsketten auf inländische Herstellung einige Jahre vergehen, während die breite Masse der Normalos die Kosten dafür tragen und in Form von einfach weniger für mehr bekommen bezahlen müssen.
 
Geschichte wiederholt sich eben nicht 1:1. Es gibt ähnliche Situationen, aber gleich sind sie nie. Zudem ist das Argument genauso wie bei Aktien: "die ist die letzten 10 Jahre nur gestiegen, also steigt sie jetzt weiter". Es ist ein Irrtum von Erfahrungen der Vergangenheit auf die Zukunft zu schließen. Es kann so kommen, es kann aber auch ganz anders kommen, sprich: man weiß es nicht.
Also einfach auf das Beste hoffen?
 

Durch Trumps Zollpolitik sind die Aktienkurse weltweit in den Keller gegangen. Wirtschaftswissenschaftler warnen vor einer Rezession. Das Trampeltier hat ganze Arbeit geleistet.:schief:
 
Ist schon erschreckend wie sich das gerade alles entwickelt.
Jetzt droht Trump China mit 50% Zöllen wenn die ihre erhobenen Zölle nicht zurücknehmen.

Was stimmt bei diesem größenwahnsinnigen Typen nicht.
Ich verhänge der restlichen Welt Zölle, aber wehe ihr macht das auch, dann geb ich euch richtig.:stupid:
Bin mal gespannt wie die gesamte Wirtschaft, und vorallem die Deutsche, das alles verkraften kann.
Im Grunde muss man jetzt eigentlich versuchen "Alle gegen die USA", sprich der Rest der Welt muss Deals untereinander machen.
 
Aktuell bleibt nur zu hoffen dass es den hohen Tieren in der Wirtschaft in den USA irgendwann zu viel wird und die sich um das Problem kümmern.
 
Aktuell bleibt nur zu hoffen dass es den hohen Tieren in der Wirtschaft in den USA irgendwann zu viel wird und die sich um das Problem kümmern.
Aktuell hört er nicht mal auf seinen Berater.
 
Es wird schon von Ökonomen vor einer Weltwirtschaftskrise gewarnt. Wie in den 30´er Jahren des letzten Jahrhunderts:
 
Aktuell bleibt nur zu hoffen dass es den hohen Tieren in der Wirtschaft in den USA irgendwann zu viel wird und die sich um das Problem kümmern.
Die Sache ist halt, dass der Ottonormalamerikaner genau das gewählt hat. Ein nicht unerheblicher Teil der Wählerschaft sieht das Abbrennen von Wall Street ausschließlich positiv, weil er keine Lust hat, dass die Gewinne durch Produktionssteigerungen und Wirtschaftswachstum ausschließlich an die oberen 10% fließen. Dasselbe Problem haben wir immerhin auch - wenn auch in abgeschwächter Form - bei uns, was auch einer der Gründe ist, warum Wähler die AfD wählen - eben aus Rache am (Wirtschafts-) System.
 
Die Sache ist halt, dass der Ottonormalamerikaner genau das gewählt hat. Ein nicht unerheblicher Teil der Wählerschaft sieht das Abbrennen von Wall Street ausschließlich positiv, weil er keine Lust hat, dass die Gewinne durch Produktionssteigerungen und Wirtschaftswachstum ausschließlich an die oberen 10% fließen. Dasselbe Problem haben wir immerhin auch - wenn auch in abgeschwächter Form - bei uns, was auch einer der Gründe ist, warum Wähler die AfD wählen - eben aus Rache am (Wirtschafts-) System.
Dabei geht es doch darum, genau dieses System zu zementieren und den Fokus noch mehr auf USA zu lenken. Die Superreichen werden noch reicher werden, noch mehr Macht bekommen. Die (ausreichende) Hälfte der (Ottonormal)amerikaner hat dabei seinen eigenen Schlachter gewählt. Trump mach nichts besser. Er macht es nur schlimmer.

Die Idee ist doch: Ich lasse Waren nur noch gegen Zölle ins Land. Da alle bei uns verkaufen müssen, um nicht pleite zu gehen, wird das jede Menge Geld in die Kassen spülen. Damit werden dann die Steuern, wie versprochen, massiv gesenkt. Gleichzeitig schaffe ich den Anreiz, hier im Land Produktionskapazitäten zu erzwingen. Das bring nochmal Milliarden an Investitionen ins Land. Am Ende haben wir noch mehr Geld und produzieren wieder so wie in der Guten alten Zeit für die Welt.

Dieses Gedankenkonstrukt hat so viele Fehler, dass es gar nicht in Gänze - ja, vermutlich nicht einmal mehr als nur ansatzweise - funktionieren wird.
  1. Die Welt ist eine andere als in er guten, alten Zeit. Du kannst als USA nicht 70 Jahre den Freihandel pushen, daran dir eine goldene Nase verdienen, um dann einfach das System von einem Tag auf den anderen umzudrehen.
  2. Selbst wenn es mehr (Industrie-) Produktionskapazitäten in einigen Jahren gibt, wer soll da arbeiten? Die USA haben das gleiche demografische Problem wie alle anderen großen Nationen dieser Welt. Ohne Migration wird das nicht laufen, aber die will man ja seitens der White Supremacists aka MAGA-Anhänger nicht.
Das sind nur zwei gewichtige Punkte.

Von den ganzen, massiven Problemen, Verwerfungen und Wohlstandsverlusten auf dem Weg der Umstellung will ich gar nicht erst anfangen.

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Der US-Präsident begründete seine Haltung erneut mit den in seinen Augen unfairen Handelsbeziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und der EU. "Die Europäische Union hat uns sehr, sehr schlecht behandelt", sagte Trump und kritisierte: "Sie kaufen unsere Autos nicht (...), sie kaufen unsere Agrarprodukte nicht. Sie kaufen praktisch nichts von uns."
Ja, warum denn nicht?

Die Karren sind hier, außer denen von Tesla, schlicht, bis auf ein paar arme Irre, die mit einem F150 (habe einen in der Familie :ugly: ) herum fahren, nicht alltagstauglich. Wir haben keine auf Riesenkarren ausgelegte Städte. Von üblichen Verbräuchen jenseits der 10l auf 100 KM ganz zu schweigen. Würde sich der Herr nur einen Deut dafür interessieren, er würde nicht so einen Stuss reden. Wir kaufen nicht, weil die Karren scheiße sind. So wie er!

Und Agrarprodukte. Ja, woran das wohl liegt? Wir wollen in der Mehrheit keine Gentechnik im Essen haben. Klar, wir schützen unsere Bauern massiv durch Subventionen (, was in anderen Teilen unseres Längengrades zu massiven Problemen führt), aber im Wesentlichen ist auch da keine Frage von Zöllen, sondern von "hier unverkäuflich".

Schon sehr schräg, dass er das immer wieder mit so etwas begründet. Entweder ist das einfach nur eine Nebelkerze, oder der Mann ist einfach nur dumm.

Meanwhile in the US ...

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Zuletzt bearbeitet:
Die Qualität der verarbeiteten Lebensmittel ist in den USA verglichen mit den europäischen Pendants auch deutlich schlechter. Mehr Fett, Zucker und haufenweise, teils gefährliche Zusatzstoffe machen das Zeug für den europäischen Markt untauglich.
Die haben nunmal auch ein suboptimales Qualitätmanagement:
https://www.vzhh.de/sites/default/f...08_vzhh_TTIP_Unterschiede_Risikobewertung.pdf
Ach, um in Europa Geld zu verdienen würden die ohne Probleme ihre Exportprodukte für die EU Richtlinien anpassen. Das wäre übhaupt garkein Hindernis. Ein Trump der das erhoffte Freihandelsabkommen mit der EU ablehnt, ist in Augen der in Frage kommenen US Unternehmen jetzt der Buhmann, so eine historische Chance für sein Land und er lehnt ab das verzeihen ihm zu Hause viele nicht.
 
Die Qualität der verarbeiteten Lebensmittel ist in den USA verglichen mit den europäischen Pendants auch deutlich schlechter. Mehr Fett, Zucker und haufenweise, teils gefährliche Zusatzstoffe machen das Zeug für den europäischen Markt untauglich.
Die haben nunmal auch ein suboptimales Qualitätmanagement:
https://www.vzhh.de/sites/default/f...08_vzhh_TTIP_Unterschiede_Risikobewertung.pdf
Was für Amerikaner gut ist, reicht auch für Europäer. -> US Sicht der Dinge.
 
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