Geschichte wiederholt sich, diesmal die USA

Das ist ein Irrglaube. Trumps Approval-Ratings sind konstant hoch, während die Approval-Ratings der Demokraten innerhalb der Bevölkerung derzeit bei rund 20% liegen. Die Proteste gehen hauptsächlich von einem harten, mitunter linksradikalen (identitätspolitischen) Kern aus. Der Ottonormal-Amerikaner ist froh über die Migrationspolitik, America First und die Tariffs.
Schau in die Statistik rein. Trump liegt bei unter 50%.
 
Die Demokraten in den USA sind nicht links, erst recht nicht linksradikal.

Harris oder Biden stehen für eine weiße Oberschicht ein, und ebend nicht für den kleinen Mann. Trump wurde auch von sozial schwachen schwarzen Männern gewählt, von Latinos, von asiatischen Einwanderern, weil die sich von den Demokraten nicht vertreten fühlen.

Das gleiche Phänomen haben wir auch in Deutschland mit der AFD.
Das ist die neue Arbeiterpartei hier im Land. Der Anteil der Arbeiter die AFD wählen ist extrem hoch, viel höher als bei der SPD, CDU, Grünen, FDP, und so gar der Linkspartei......
 
Die Demokraten in den USA sind nicht links, erst recht nicht linksradikal.

Harris oder Biden stehen für eine weiße Oberschicht ein, und ebend nicht für den kleinen Mann. Trump wurde auch von sozial schwachen schwarzen Männern gewählt, von Latinos, von asiatischen Einwanderern, weil die sich von den Demokraten nicht vertreten fühlen.

Das gleiche Phänomen haben wir auch in Deutschland mit der AFD.
Das ist die neue Arbeiterpartei hier im Land. Der Anteil der Arbeiter die AFD wählen ist extrem hoch, viel höher als bei der SPD, CDU, Grünen, FDP, und so gar der Linkspartei......
Und genauso wenig, wie die wenigstens AfD-Wähler die Steuerpolitik der AfD verstehen, interessiert sich Trump für die sozial Schwachen. Nichtmals Vance hat Skrupel die Oligarchie auszubauen, und der hat 'ne white trash Biografie.
 
Ich würde auch nie abstreiten, dass die AFD keine Arbeiterpartei ist, und Trump die Arbeiter auch nicht vertritt.

Aber genau da gewinnen die Rechten Wahlen, auch in vielen europäischen Ländern, selbst in Israel, also ein weltweites Phänomen......

Und wie geschrieben, die Demokraten in den den USA sind mit Sicherheit nicht links, und werden von der Bevölkerung auch nicht so gesehen.

Die Demokraten in den USA würde ich persönlich so einordnen wie unsere CDU, die nach aktuellen Umfragen bald von der AFD bei uns überholt wird.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Die Demokraten in den USA sind nicht links, erst recht nicht linksradikal.
Der identitätspolitische Flügel ist linksradikal und hat ganz erheblich dafür gesorgt, dass der Ottonormalamerikaner keine Lust mehr auf die Demokraten hat, auch, wenn diese sozialverträglichere Politik machen würden.
Harris oder Biden stehen für eine weiße Oberschicht ein, und ebend nicht für den kleinen Mann. Trump wurde auch von sozial schwachen schwarzen Männern gewählt, von Latinos, von asiatischen Einwanderern, weil die sich von den Demokraten nicht vertreten fühlen.

Das gleiche Phänomen haben wir auch in Deutschland mit der AFD.
Das ist die neue Arbeiterpartei hier im Land. Der Anteil der Arbeiter die AFD wählen ist extrem hoch, viel höher als bei der SPD, CDU, Grünen, FDP, und so gar der Linkspartei......
Das Problem ist halt, dass Trump / AfD als das geringere Übel empfunden und daher gewählt werden. So lange die Demokraten an Elfenbeinturmpolitik festhalten und es nicht schaffen, einen neuen New Deal vorzuschlagen, wird sich daran auch so schnell nichts ändern.
 
Einige sagen, dass Trump diesen Sommer das Kriegsrecht verkünden will.
Es gibt ja noch eine Hintertür, damit er seine dritte Amtszeit bekommt.
Trump kandidiert für das Repräsentantenhaus. Dort lässt er sich zum Speaker of the House wählen.
Nach der Präsidentenwahl wird er also Speaker. Der Speaker ist das dritt höchste Amt in den USA und es gibt keine Sperre, wie beim Präsident oder dessen Vize.

Übernahme des Speakers geht afaik mit baldigen Neuwahlen einher. (Falls der Speaker im Falle eines Rücktritts überhaupt übernehmen kann. Normalerweise tut er das nur, wenn Präsident und Vizepräsident komplett ausfallen.)
So könnte Trump also nur für relativ kurze Zeit regieren. Für wesentlich wahrscheinlicher halte ich, dass er mit diesem Teil der Gesetze genau das gleiche macht, wie mit so vielen anderen jetzt schon: Sich darüber hinwegsetzen. Die andere Option ist, auch mit Blick auf Trumps Alter, weiterhin, dass Musk übernimmt. Änderungen des Staatsbürgerschaftsrechts sind ja bereits im Gespräch und rückwirkende Umdeutungen und/oder Erlasse zu Einzelpersonen sind Trumps Spezialität. Dann wird Musk halt einfach zum Amerikaner ab Geburt erklärt und gut ist.
 
Die andere Option ist, auch mit Blick auf Trumps Alter, weiterhin, dass Musk übernimmt. Änderungen des Staatsbürgerschaftsrechts sind ja bereits im Gespräch und rückwirkende Umdeutungen und/oder Erlasse zu Einzelpersonen sind Trumps Spezialität. Dann wird Musk halt einfach zum Amerikaner ab Geburt erklärt und gut ist.
Musk würde mich schon sehr wundern. Sogar Trump dürfte inzwischen verstanden haben, dass Musk einfach kein Politiker ist - dem fehlt politischer Backround, politische Bildung und politischer Instinkt. Mit Vance hat er doch einen prima Nachfolger, der das politische Parkett kennt.
 
Der identitätspolitische Flügel ist linksradikal und hat ganz erheblich dafür gesorgt, dass der Ottonormalamerikaner keine Lust mehr auf die Demokraten hat, auch, wenn diese sozialverträglichere Politik machen würden.
Du hast keine Ahnung was linksradikal überhaupt sein soll, oder?

Trump ist schlicht so dermaßen weit rechts, dass alles was auch nur im Ansatz im Zentrum verortet ist, links aussieht...

Immer wieder mit denselben Buzzwords um sich zu schmeißen macht sie nicht wahrer ;)
 
Trump ist für US Verhältnisse nicht extrem rechts und der identitätspolitische Flügel der Demokraten ist für US Verhältnisse linksradikal. USA und Europa sind da halt sehr verschieden.

Solange sich die Demokraten nicht von dem identitätspolitischen Flügel trennen, kommen sie in den USA auf keinen grünen Zweig mehr, dafür ist in der letzten Zeit viel zu viel Mist raus gekommen. Das fängt bei der Bevorzugung von Menschen afrikanischer und lateinamerikanischer Abstammung gegenüber von Menschen asiatischer und europäischer Abstammung an und hört bei den Transaktivistinnen auf.
 
Habe ich meine Meinung formuliert. Das Thema ist in den USA aber insgesamt sehr negativ angekommen. Wen also die Demokraten weiterhin diese Art von Gleichstellungspolitik fahren, werden sie auch in der Mitte viele Wählende nicht erreichen.
 
Die Wahlbeteiligung lag bei ca 64%. Davon hat knapp etwas mehr als die Hälfte Trump gewählt.
Das ist ungefähr 1/3 aller Amerikaner die ihn gewählt haben!
Die meisten Amerikaner sind nicht für Trump!
Das ist in Deutschland nicht anders. Nur das hier noch zusätzlich die 5% Hürde für Verzerrung sorgt. Dieses Mal war die Wahlbeteiligung ja ziemlich hoch (82,5%), aber in der letzten Legislaturperiode (also als Rot-Grün regiert hatte) waren es gerade einmal (76,4%).

Man muss faierweise erwähnen: wann immer jemand versucht wirklich was zu verändern, zu reformieren, wird er auf starken Gegenwind stoßen (genau deshalb traut sich in Deutschland auch bisher niemand an Rentensystem, Krankensystem, etc., statt dessen wird einfach plump immer weiter der Beitrag erhöht und die Leitung verringert und das dann als Reform verkauft). Das sieht man nun bei Trump. Vollkommen unabhängig davon ob man das nun gut oder schlecht findet, ob er richtig oder falsch liegt, er verändert Dinge. Und genau deshalb gibt es massiven Gegenwind. Das wäre bei Kamala Harris nicht anders gewesen wenn sie was geändert hätte, nur das die natürlich wie auch unsere Politiker einfach eine Verwalterin ist, d.h. es wird nichts wirklich geändert, man schiebt die Probleme einfach immer weiter nach hinten bzw. versucht sie mit gedruckten/ausgepressten Geld kurzfristig zu stopfen.

Und natürlich findet z.B. niemand der zur Zeit in irgendeiner Form Aktien besitzt (und das dürften ja mittlerweile einige sein, da dies ja abseits von Immobilien die einzige Möglichkeit überhaupt ist fürs Alter vorzusorgen) die Beschlüsse von Trump gut. Die Frage ist letztendlich aber: wie wird es in 5 oder 10 Jahren aussehen?
 
Zurück