Geschichte wiederholt sich - 29.01.2025

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Bis heute anhaltende Milliardengeschenke an die private Versicherungswirtschaft durch Riester und Rürup, welches damals als der große Wurf gefeiert wurde. Mit der in letzter Zeit immer wieder vorgebrachten Aktienrente kommt der nächste Knaller dieser Art.
Ebenso soetwas:

Die SPD wollte ja die private Krankenversicherung abschaffen. Hatte die FDP blockiert.
 
Die meisten qualifizierten Arbeitskräfte kommen nicht nach Deutschland und viele von unseren wandern aus. Jedes Jahr über 100K.
Ja, besonders Bundesländer mit vielen AfD-Wähler*innen sind aktuell nicht so beliebt.

Warum steigen die Sozialabgaben stetig in unserem Land? Hast du dir mal Gedanken darüber gemacht?
Im Wesentlichen durch ungünstige Demografie.
Ja. Alter und Krankheit machen in der Summe knapp 650 Milliarden Euro (2020, 2021) aus.
https://www.bpb.de/kurz-knapp/zahlen-und-fakten/soziale-situation-in-deutschland/61890/sozialbudget/
Die Asylbedingten Kosten der Länder mit 6,5 Milliarden Euro (2022) bzw. 4,3 Milliarden Euro (2021).
Die Kosten des Bundes belaufen sich auf 28,4 Milliarden (2022) bzw. 21,5 Milliarden (2021), inkl. Fluchtursachenbekämpfung.
https://www.bpb.de/themen/migration...asyl/265776/asylbedingte-kosten-und-ausgaben/

Aber wie erklärst du den Anstieg von 2021 auf 2022?

Und nein, ich bin nicht ausländerfeindlich. Jeder der Asyl verdient hat soll es auch bekommen, nur der größte Teil davon sind Wirtschaftsflüchtlinge, was den Menschen ja nicht zu verübeln ist. Auf Dauer kann sich das unser Staat eben nicht leisten.
Im Gegenteil. Auf Dauer können wir es uns - Stichwort ungünstige Demografie - gar nicht leisten, eine Mauer gegen Asylsuchende aufzubauen. Und da sind wir noch immer in der rein eigennützigen Argumentation ohne humanitäre Aspekte überhaupt anzusprechen.
 
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Sahra Wagenknecht war gestern im Fernsehen wieder unerträglich. Sie hat immer noch nicht verstanden was ein Diktatfrieden ist. Und eine ukrainische Zuschauerin aus den Publikum hatte es auch nochmal konkret gesagt: was der Westen leistet ist Sterbehilfe für die Ukraine. Als sie die Chance für eine erfolgreiche Gegenoffensive hatten, hatte man ihr viel zu wenig geliefert. Der Vater der Zuschauerin hatte auch als Soldat gekämpft, wurde dann aber schwer verwundet. Sie ist froh das er noch lebt.
 
Sahra Wagenknecht war gestern im Fernsehen wieder unerträglich. Sie hat immer noch nicht verstanden was ein Diktatfrieden ist. Und eine ukrainische Zuschauerin aus den Publikum hatte es auch nochmal konkret gesagt: was der Westen leistet ist Sterbehilfe für die Ukraine. Als sie die Chance für eine erfolgreiche Gegenoffensive hatten, hatte man ihr viel zu wenig geliefert. Der Vater der Zuschauerin hatte auch als Soldat gekämpft, wurde dann aber schwer verwundet. Sie ist froh das er noch lebt.
Sahra Wagenknechts Politik ist dabei ein gutes Beispiel, dass sich die Geschichte nicht einfach wiederholt. Ihre politischen Ambitionen zur Koooperation mit Russland resultieren aus der jüngeren Nachkriegsgeschichte. Zwischen den USA und Russland war (und ist?) Deutschland wie eine Münze, die noch nicht auf Kopf oder Zahl gelandet ist, eine "Wildcard". In diesem Video speziell ab 9:20 wird die Perspektive der USA durch George Friedman dargestellt:
https://archive.org/details/stratfo...er-bundnis-deutschland-russland-zu-verhindern
Hier das komplette Video auf youtube mit mehr Pixeln.
Man beachte, dass diese Aussagen aus dem Jahr 2015, also nach Annexion der Krim durch Russland, stammen.

Die Kombination aus deutschem Kapital und deutscher Technologie mit russischen Ressourcen wird hier als zu vermeidendes Problem bezeichnet. Man beachte entsprechend die Karte zur Linie zwischen dem Baltikum und dem Schwarzen Meer bei 11:48.

Neben Wagenknecht befindet sich bei diesem Thema - es klingt seltsam, ist aber grotesk - allerdings auch die AfD, welcher zahlreiche Verbindungen mit Russland nachgewiesen oder wenigstens glaubhaft zugesprochen werden können.
https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/wie-russlandfreundlich-ist-die-afd,U9Satrx
Einen fiesen Beigeschmack haben das Manifest aus dem Kreml und die Tatsache, dass durch Russland initierte digitale Desinformation einerseits speziell gegen die Grünen, nicht aber gegen sondern deutlich für die AfD stattfindet.
https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/kreml-strategiepapier-afd-100.html
https://www.tagesschau.de/faktenfinder/kontext/russland-doppelgaengerkampagne-100.html
 
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Also schätzt Scholz jemanden, den er öffentlich einen Hofnarren nennt. Das ist doch mal Wertschätzung.
 
Warum kommen gerade jetzt dieses ganzen armen Irren aus ihren Löchern gekrochen? Ich bin ja mittlerweile geneigt anzunehmen, dass man die dafür bezahlt oder absichtlich von Seiten bestimmter Kreise motiviert, um hier bestimmte politische Richtungen bei Wahlen zu begünstigen ...

Davon ab bin ich ja auch dafür, dass man eine geordnete Migrationspolitik hat.

Ich will aber damit nicht gleichzeitig Nazitum und Klimaleugner haben, also fällt die AfD weg.
Ich will aber nicht soziale Kälte und Stillstand haben, also fällt die CDU weg.
Ich will aber nicht soziale Kälte und Reichenklientelpolitik haben, also fällt die FDP weg.
Ich will aber weder aus der Nato raus, noch ein russischer Vassallenstaat werden, also fällt BSW weg.
Ich will aber keine sozialpolitische Träumerei und eher wirtschaftsfeindliches Handeln haben, also fällt die Linke weg.

Was bleibt? Grüne und SPD.

Ich will aber nicht planloses Wischiwaschi haben, also fällt die SPD weg.
Ich will aber kein überhastetes Umdrehen von Jahrzehnten fehlgeleiteter Politik, während man gleichzeitig nicht wirklich willens ist, die Migrationsproblem gelöst zu bekommen. Also fallen demnach auch die Grünen weg.

Der Rest läuft dann unter "Egal, weil eh keine Chancen auf Bundestag".

Ich habe irgendwie ein Problem bei der vorhandenen Auswahl. Ist es denn so schwer Migration vernünftig zu organisieren, während man nicht parallel den Planeten schrottet, den Sozialstaat schwächt, den Reichen immer mehr in den Hintern schiebt und parallel die Souveränität aufgibt?
 
die Migrationsproblem gelöst zu bekommen
Wir haben kein Migrationsproblem. Wir haben ein Integrationsproblem.


Warum kommen gerade jetzt dieses ganzen armen Irren aus ihren Löchern gekrochen? Ich bin ja mittlerweile geneigt anzunehmen, dass man die dafür bezahlt oder absichtlich von Seiten bestimmter Kreise motiviert, um hier bestimmte politische Richtungen bei Wahlen zu begünstigen ...
Man sollte sich dann doch mal fragen: wer profitiert davon?

Es ist aber auch so, dass solch schlimme Taten in den Medien überproportional viel erscheinen wenn der Täter nicht weiß ist. Oder hast Du irgendwas von den 155 Femiziden im letzten Jahr gelesen?
 
Ich weiß, was du meinst. Die Debatte zu ignorieren, macht es dennoch keinen Deut besser.

Wir haben kein Migrationsproblem. Wir haben ein Integrationsproblem.
Auch das mag richtig sein. Wenn die Integration aber wegen der Unfähigkeit der eingesessenen Bevölkerung scheitert und parallel dazu Asyl-Migranten Kleinkinder mit Messern oder Autos töten, dann hast du eine Gemengelage, die man als Migrationsproblem titulieren kann, denn die Gesellschaft hat ein Problem mit Migration.

Es ist aber auch so, dass solch schlimme Taten in den Medien überproportional viel erscheinen wenn der Täter nicht weiß ist. Oder hast Du irgendwas von den 155 Femiziden im letzten Jahr gelesen?
Ebenso wahr. Die Argumentation der lauten Migrationsgegner ist aber die: Wenn wir schon selber so viel schlimme Taten von eigenen Leuten haben, warum gestatten wir Kulturfremden, die hier vorgeblich zum Schutze ihres Lebens sind, Zugang zu unsrem Land, um dann Menschen bei uns zu töten?

Darauf kann man keine befriedigende Antwort geben. Egal wie wir es haben wollen, da draußen sind sehr viele Menschen, die einfach sagen, dass es reicht, mit Zuzüglern, die hier nichts auf die Ketten kriegen, weil kein Anspruch auf Asyl, kriminell werden und im schlimmsten Fall Anschläge verüben. Du bekommst es auch nicht besser verkauft, wenn du sagst, dass es Abschiebehindernisse gibt. Dann kommt man erst recht mit dem Hinweis, dass man die, wenn man sie nicht mehr loswird, gar nicht erst hereinlassen sollte.

Wenn wir es als Gesellschaft nicht schaffen, jedes Jahr (von der Menge her lächerliche) 200.000 Asylmigranten zu integrieren, dann kann man es bedauern und als Scheitern des christlichen Gedankens anerkennen. Es ändert nur nichts am Ist-Zustand. Es ist doch so, dass die Politik als Ausdruck des Wählerwillens, es in 10 Jahren nicht geschafft hat, eine Lösung für diese Herausforderung zu finden. Wir haben noch immer Containerdörfer, noch immer werden Sporthallen zu Flüchtlingsunterkünften umfunktioniert, wir haben nicht genügend Wohnraum geschaffen, es fehlt an allen Ecken und Enden an Geld für notwendige Bildung als auch Infrastrukturen. Von der sozio-psychologischen Analyse und Betreuung der Migranten ganz zu schweigen.

Seien wir doch mal ehrlich: Als Gesellschaft sind wir unfähig dazu. Schlicht richtig schlecht.
 
Ich habe irgendwie ein Problem bei der vorhandenen Auswahl.
Ich habe ein großes Problem damit, dass der Wahlkampf dank CDU und AFD scheinbar nur ein Thema behandelt. MIGRATION. Es wäre schön, wenn sich die Parteien Mal wieder Richtung Mitte bewegen und die wichtigen Themen am Diskurs teilhaben lassen würden.

Klima, Schulpolitik, Wohnen, Infrastruktur, Rente, Pflege. Interessiert alles niemanden mehr, hauptsache die Grenzen sind dicht :wall:

Klar, versuchen wir um Alleingang die Migration zu verhindern. Wird spaßig für unsere europäischen Partner und deren Reaktion darauf sollte sich auch Friedrich Merz ausmalen können.
Die Debatte zu ignorieren, macht es dennoch keinen Deut besser.
Wir sind auf Migration angewiesen. Nur kostet es Stimmen wenn man das ansprechen würde.

denn die Gesellschaft hat ein Problem mit Migration.
Weil es die Parteien und die Medien zu einem Problem machen.

Es ist doch so, dass die Politik als Ausdruck des Wählerwillens, es in 10 Jahren nicht geschafft hat, eine Lösung für diese Herausforderung zu finden. Wir haben noch immer Containerdörfer, noch immer werden Sporthallen zu Flüchtlingsunterkünften umfunktioniert, wir haben nicht genügend Wohnraum geschaffen, es fehlt an allen Ecken und Enden an Geld für notwendige Bildung als auch Infrastrukturen. Von der sozio-psychologischen Analyse und Betreuung der Migranten ganz zu schweigen.
Und warum wird dann immer wieder CDU oder SPD gewählt? Naja, und mittlerweile auch AFD. Wobei die die Probleme eher vergrößern und Deutschland wirtschaftlich komplett kaputt machen würde.

Seien wir doch mal ehrlich: Als Gesellschaft sind wir unfähig dazu. Schlicht richtig schlecht.
Jupp, sind wir.
 
Zuletzt bearbeitet:
Weil es die Parteien und die Medien zu einem Problem machen.
Ne, leider nicht. Ich bin in meiner Hood einer von sehr wenigen, die noch Pro-Asyl eingestellt ist. Der Rest hier hat den Kanal voll. Aus einer Kultur des Willkommens haben die wenigen extremen Ausfälle eine Kultur des "Es reicht!" gemacht.

Und warum wird dann immer wieder CDU oder SPD gewählt? Naja, und mittlerweile auch AFD. Wobei die die Probleme eher vergrößern und Deutschland wirtschaftlich komplett kaputt machen würde.
Rational ist da schon lange nichts mehr. Dagegen ankämpfen, ist aktuell bedauerlicherweise eine Sisyphusarbeit.
 
Ich habe ein großes Problem damit, dass der Wahlkampf dank CDU und AFD scheinbar nur ein Thema behandelt. MIGRATION. Es wäre schön, wenn sich die Parteien Mal wieder Richtung Mitte bewegen und die wichtigen Themen am Diskurs teilhaben lassen würden.

Klima, Schulpolitik, Wohnen, Infrastruktur, Rente, Pflege. Interessiert alles niemanden mehr, hauptsache die Grenzen sind dicht :wall:

Klar, versuchen wir um Alleingang die Migration zu verhindern. Wird spaßig für unsere europäischen Partner und deren Reaktion darauf sollte sich auch Friedrich Merz ausmalen können.

Wir sind auf Migration angewiesen. Nur kostet es Stimmen wenn man das ansprechen würde.


Weil es die Parteien und die Medien zu einem Problem machen.


Und warum wird dann immer wieder CDU oder SPD gewählt? Naja, und mittlerweile auch AFD. Wobei die die Probleme eher vergrößern und Deutschland wirtschaftlich komplett kaputt machen würde.


Jupp, sind wir.
Es müssen erst die beiden größten Probleme behandelt werden, dann kann man sich mit anderen Dingen befassen. Immer erst eins nach dem anderen.
 
Du meinst Klimakrise und Vermögensverteilung?
Sind faktisch die deutlich wichtigeren Themen, weil die noch viel mehr Sprengkraft besitzen als die Migrationspolitik. Insofern hat @TrueRomance in meinen Augen auch recht, wenn er sagt, dass die Migrationspolitik viel zu sehr und nicht der eigentlichen Bedeutung gemäß von einigen Politikern wie Medien übertrieben wird. Dennoch muss das Thema geregelt werden und vom Tisch, damit man endlich wieder Sach- und Fakten orientierte Politik gemacht bekommt. Migration ist angesichts der anstehenden Anstrengungen nur ein winziger Teil, der zudem hochemotional aufgeladen ist.

Dass sind vielleicht deine Probleme.......
Welche dich konkret betreffenden Probleme meinst du und warum?
 
Ne, leider nicht. Ich bin in meiner Hood einer von sehr wenigen, die noch Pro-Asyl eingestellt ist. Der Rest hier hat den Kanal voll. Aus einer Kultur des Willkommens haben die wenigen extremen Ausfälle eine Kultur des "Es reicht!" gemacht.
Doch. Umso stärker die AFD wurde und umso mehr die CDU deren Positionen übernommen haben, umso mehr Springer und Co. dieses Thema auf der Titelseite haben, umso mehr wird das Bild verschoben. Umso mehr wollen keine Asylsuchenden in Deutschland.

Warum sonst, sind Menschen mit Wurzeln in anderen Ländern in Ostdeutschland weniger gern gesehen, als an Orten, an denen wirklich viele derer leben, die hier nicht gewünscht sind? In Sachsen gibt es kaum Menschen ohne weiße haut aber dennoch ist die Migration das größte Problem? Das ergibt überhaupt keinen Sinn. Und vor allem hier in Sachsen fehlt es an Ärzten und Pflegekräften. Die Menschen wollen keine Migration weil diese für sämtliche Probleme verantwortlich gemacht wird.das Problem ist also nicht die Migration selbst sondern die Thematisierung dieser. Der Informationskrieg aus RU und die Diskursverschiebung durch rechte Parteien, durch Populismus, durch Witzfiguren wie Merz und Söder und durch gezielte Desinformation.

Es müssen erst die beiden größten Probleme behandelt werden, dann kann man sich mit anderen Dingen befassen. Immer erst eins nach dem anderen.
Klimakriese und fehlende Integration.

Dennoch muss das Thema geregelt werden und vom Tisch
Und das geht nur gemeinsam mit unseren Partnern der EU, nicht im Alleingang, so wie es die MerzCDU und die AFD fordern.
 
Dass sind vielleicht deine Probleme.......
Nein, das sind unser aller Probleme, denn sie sind Ursachen, während Migration ein Symptom ist. Und imho haben wir zwar ein massives Integrationsproblem, aber es gibt eben auch die islamischen Gefährder, die aus Ideologie und Überzeugung handeln. Da besteht kein Wille zu Integration.
 
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