Gurdi
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BUS ist nicht nur Bandbreite, sondern auch im Bereich der Latenz relevant. AMD Karten haben in synthetischen Tests in aller Regel eine höhere Leistung am BUS gegenüber den NV-Karten. Trotzdem laufen die AMD-Karten aber bei einer Limitierung durch den BUS (meistens, nicht immer) langsamer als die NV-Karten. Ausschlaggebend dafür, ist das Handling des Treibers, der durch Komprimierungen sowie die Latenz schlussendlich eine höhere Leistung ermöglicht.Der Hinweis von Gurdi zu e-sports klingt auch interessant, weil da bei häufigen Drehungen = Nachladen
viel Traffic auf dem Bus ist.
Dinge wie Streaming oder überlaufenden VRAM habe ich bewusst ausgeklammert. Es ist richtig, dass Benchmarks diese Symptomatik aufgrund des Schwerpunktes nicht korrekt erfassen in der Regel.Die Beiden reden von längerem Gaming wo der Vram überläuft.(x)
(die Balken können sowas nicht wiedergeben)
Der BUS spielt aber auch darüber hinaus eine Rolle wie bereits erwähnt. Das kann sogar so weit führen, dass der BUS vollständig die Performance limitiert. Völlig unabhängig davon, ob eine 5090 oder 5060 da drin steckt.
Mal abgesehen davon, dass ich eigentlich wenig Zeit und Muse heute habe mich mit einem so unsachlichen Akteur wie dir über das Thema im Kreis zu drehen, versuche ich es ein letztes mal anhand deines eigenen Beispiels zu verdeutlichen, da es hier ja auch noch Leute gibt die ernsthaft an den technischen Details interessiert sind.Hast den Test überhaupt gelesen oder willst nur rumspammen?
Hier bitte nochmal für dich: https://www.techpowerup.com/review/nvidia-geforce-rtx-5060-ti-pci-express-x8-scaling/28.html
Ganze 4% Unterschied zwischen x8 5.0 und x8 3.0, redet euch das x16 interface nur weiter schön
Bleiben wir wie gesagt bei dem zitierten TPU-Test. Was wurde dort gemacht? Der Standardparcours wurde nach den normalen Methoden jeweils via Bios gekappter Bandbreite durchlaufen und verglichen. Von der Problematik des kappen allein via BIOS sehe ich jetzt auch mal ab um die Thematik nicht unnötig aufzublähen.
Der Schnitt entspricht dann wie erwähnt 4% Differenz in FHD. Die anderen Auflösungen klammere ich jetzt mal bewusst aus, da mit steigender Auflösung die Bandbreite zunehmend irrelevant wird (weil die Fps schlicht fallen). Beim RT sind es schon 6% im Schnitt in besagten Test. Warum das so ist, darauf komme ich später.
Betrachtet wir im Bereich RT mal die Einzelergebnisse.
12,5% Leistungsabfall sind es hier in Indy. Warum? Weil die Systemkommunikation via dem BUS durch RT deutlich höher ausfällt.
Betrachtet man F1 24 genauer, stellt man in FHD einen gravierenden Leistungsabfall von 9% fest. In QHD ist dieser jedoch irrelevant. Die Fps sind soweit abgesunken, dass der BUS keine entscheidende Rolle mehr spielt.
Nun zu Spieder Man 2, ein Paradebeispiel wegen der hohen Abhängigkeit von Kommunikation zwischen Treiber, CPU und Streaming. 13 % in FHD stehen hier 10% in QHD gegenüber. Das reine absenken der Fps entlastet den BUS zwar, die Latenzen der Schnittstelle und das Streaming dominieren aber den Einbruch.
Es braucht dazu auch kein RT, die Faktoren dazu habe ich bereits genannt und werde ich abschließend auch nochmal unterstreichen. Schauen wir also bei nonRT Benchmarks rein.
Nochmals das Paradebeispiel Spider Man. immer noch 13% Leistungsabfall in FHD.
Satte 14% sind es in Elden Ring was sich mit steigender Auflösung zunehmend negiert.
Was zeigen uns diese Beispiele? Ich zitiere mich mal selbst, ehe wieder jemand auf die Idee kommt das aus dem Kontext zu reißen:
Neben dem verkappten Vram, kommt auch noch die Anbindung dazu. Die verhindert mit den 8-Lanes, dass diese GPU für High Fps Gaming in FHD in Frage kommt auf älteren 3.0 Systemen. Die Bandbreite spielt in gewissen Bereichen eben doch eine Rolle, vor allem bei Open World Titeln wie z.B. Monster Hunter oder AC und bei hohen Fps läuft viel über den BUS.
In Open World Titeln kann das auch schnell mal 30% Unterschied machen. Je höher die Fps, das Streaming und die Kommunikation mit der CPU, desto höher der Leistungsverlust. Es gibt natürlich auch Titel die nahezu gar nicht mit dem BUS skalieren. Die meisten Tests die ich zu dem Thema gesehen habe, sind fachlich völlig falsch aufgezogen.
Die Anbindung spielt also abseits der Extremfälle wie VRAM Mangel und Streaming auch deutlich darüber hinaus eine Rolle. Wie erwähnt ist hier nicht nur die Bandbreite an sich ausschlaggebend, sondern auch die Latenzen, die erzielten Fps und die verwendete CPU und Plattform!
Zurück zur Ausgangsbasis von 4%. Dieser Wert verschleiert eben diese Ausreißer nahezu vollständig. Auch betrachtet der Test von TPU ein High-End-RIG das künstlich limitiert wird, aber dadurch nicht volle Limitierung erreicht wie ein nativer Anschluss. Dessen Latenzen sind nämlich zusätzlich noch HÖHER und er stellt grundsätzlich bereits eine schwächere Anbindung sowohl des RAM als auch der CPU zur Verfügung, die dazu auch noch langsamer sind.
Ein Proband mit einem Aufrüstsystem, wie einer älteren Intel Plattform, wird also noch WESENTLICH schlechtere Ergebenisse erzielen.
Weiterer Faktor der den Test von TPU für die Bewertung ungeeignet macht, ist der Faktor, dass eben die besagte Zielgruppe zum Aufrüsten solcher Karten, häufig gerne ältere Titel spielt. Dann aber auch mit hohen Fps. Was haben wir aus den Auswertungen und meinen Ausführen bereits entnommen? Je höher die Last auf der CPU und die darzustellende Bildrate ist, desto größer wird das Problem. Die stark fordernden Benchmarktitel die eine Redaktion zu Recht verwendet um Grafikkarten zu testen, verschleiern aufgrund der geringen Fps die BUS-Problematik auch noch zusätzlich.
Eben genau dieser Umstand führt auch dazu, dass das schönste DLSS und MFG auf solchen Plattformen nahezu vollständig verpufft. Den genau diese Techniken BELASTEN DEN BUS ZUZÄTZLICH und zwar GRAVIEREND. MFG z.B. ist durch den BUS quasi hardcapped in einigen Titeln.
Das soll es jetzt auch gewesen sein, ich denke die Ausführung an dem Beispiel war ausführlich genug.
Bitte, nach meinen detaillierten Ausführungen anhand deines eigenen Beispiels kannst du das ja sicherlich fachlich widerlegen als Ingenieur. Feel Free.Es steht Aussage gegen Messung und als Ing. vertraue ich da immer einer Messung. Ihr redet euch da einfach was schön nur weils anscheinend von einer speziellen Firma kommt...
Du wirst mir wohl nachsehen, dass mich ein unprofesionelles YT-Video jetzt nicht gerade überzeugt oder?@Gurdi nur wenn der VRam ins Limit läuft, brechen x8 angebundene Karten entsprechend stärker ein als bei x16 angebundenen Karten, aber so oder so sollte man mit beiden nicht ins VRam Limit rennen aufgrund Mikrolags und Stutters wenn die Texturen ausgelagert werden müssen
ansonsten ist weder eine x8 angebundene auf einem PCIe 3.0 Board ein Problem, solang man den VRam Verbrauch im Auge behält
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