Sorry, aber mittlerweile sollte jeder begriffen haben, dass "deutlich mehr kommunikative Anstrengungen und rhetorische Abrüstung und Deeskalation" bei Putin offenbar zu exakt gar nichts führen. Wenn du das tatsächlich anders siehst, würde mich interessieren, woraus sich diese Hoffnung speist und was man Putin deiner Meinung nach konkret sagen müsste, um ihn ernsthaft für Verhandlungen zu interessieren.
Geopolitischen Druck immer dann einfach anderen zu überlassen, wenn es sich für einen selbst nachteilig auswirken könnte, ist unglaubwürdig und feige. Autokratien und Diktaturen sind derzeit weltweit wieder auf dem Vormarsch; wenn man es da als EU, NATO oder freiheitliche Gesellschaften insgesamt nicht schafft, wenigstens rudimentär gemeinsam zu handeln, kann man sich gleich begraben.
Niemand eskaliert. Der einzige, der eskaliert, ist Putin. Der Rest der Welt, inbesondere der in geographischer Nähe, ist aber nun mal gezwungen, auf diese Eskalation irgendwie zu reagieren. Was wäre denn dein Vorschlag? Europa nimmt 10 Millionen flüchtige Ukrainer auf, sieht vielleicht demnächst das erste AKW in die Luft fliegen (und wäre spätestens dann auch auf diese Art unmittelbar betroffen), erklärt sich aber kollektiv für nicht zuständig? Und dass nicht mehr geredet wird, ist doch völliger Blödsinn. Es wird pausenlos geredet, auch wenn du und ich das nicht mitbekommen. Hat man zuletzt erst wieder bei den Getreidelieferungen gesehen, die es ohne Gespräche nie gegeben hätte. Denjenigen, die sich aus offensichtlichen Gründen zu Waffenlieferungen gezwungen sehen, zu unterstellen, sie wären an Gesprächen und Verhandlungen - die es im Übermaß gab - gar nicht interessiert, ist unredlich, perfide und reinste Putinpropaganda. Putin wird für Gespräche - und selbst das nur möglicherweise - erst dann wieder zu erreichen sein, wenn er für sich selbst ernsthaft und realistisch die Gefahr sieht, diesen Krieg nicht oder nur unter für ihn nicht akzeptablen Verlusten gewinnen zu können. (Wie stünde er denn sonst auch vor dem eigenen Volk da, dem er ständig erzählt, er würde die Welt - genau wie im Zweiten Weltkrieg - von Nazis befreien, nur halt diesmal in der Ukraine?) Vor diesem Punkt machen Gespräche leider NULL Sinn.
Es war noch nie klug, auf Eskalation mit Eskalation zu reagieren und wie du mir so ich dir war auch noch nie ein wirksames Mittel um Konflikte zu lösen. Und die massiven Waffenlieferungen gehen weit über das Verteidigungspotenzial hinaus. Es spricht auch grundsätzlich nichts gegen Verteidigung jedoch sollte das nicht zwangsläufig die Einstellung von diplomatischen Mitteln bedeuten. Und das massiv Säbel gerasselt werden und zwar auf beiden Seiten, unabhängig der Frage wer initiiert hat, ist wohl nicht zu übersehen, genau so wenig wie die Eskalation darüber hinaus, ich sage nur Pelosi. Das ist ein stellvertretender Akt für aktuelles westliches Verhalten. Und man kann sich das ja schön trinken wie man möchte, es ändert nichts daran, dass Aufrüstung und Waffenlieferungen und massives Aufstocken von Militärbudgets eskaliert und nicht deeskaliert.
Davon ab, zurück zum Thema, hier geht es um die ungerechte Umlage und das gesellschaftlich relevante Probleme nicht von der Gesellschaft getragen werden, sondern nur von denen, die jetzt aufgrund jahrelanger energetischer Fehlplanung, die Arschkarte haben.
Mal so nebenbei, ich habe heute die Kostenerhöhung bekommen für Gad und der Preis steigt bei mir von 5,8 Cent auf knapp 20 Cent. Das ist eine Kostenvervierfachung und das trotz gleicher Füllstände, wie die Jahre zu vor, nur "weil man annimmt", dass sich das ändern wird. Wo bleiben eigentlich die Rückzahlungen, wo die Preisspekulationen negativ zugetroffen haben und die Gasbeschaffung günstiger war und was ist mit den Mil. Gewinnen, die die großen Unternehmen die Jahre erwirtschaftet haben, warum werden diese eigentlich nicht solidarisiert? Und wo bleibt bitte die Übergewinnsteuer, es kann wohl nicht angehen, dass Unternehmen von solchen Krisen so massiv profitieren, während mil. Menschen darunter leiden, bis unter das Existenzminimum?!
Aber ja, Krieg ist natürlich jetzt wichtiger...
Ich übernehme gerne Verantwortung aber ich bin alleinerziehend und habe zwei kleine Kinder und das steht für mich an erster Stelle und eine Verfierfachung der GAS Preise ist für mich nicht bezahlbar, dazu kommt auch bald noch der Strom und nein, ich kann hier nichts einsparen, denn ich heize schon ideal, minimal kurz über dem Punkt das Wärmebrücken und damit Schimmel entstehen.^^ Die Leute werden sich noch wundern, was die Herabsetzung von 1-2 Grad Temperatur bei älteren und mehrheitlichen Bestandsimmobilien bedeuten, wenn bei ca. 30 cm Bodenhöhe die Wandtemperatur unter 16 Grad sinkt. Es bildet sich Schimmel, schneller als man gucken und handeln kann und die Beseitigung canibalisiert die Einsparungen bei weitem.^^
Hier noch einmal mein Posting, warum die Umlage ungerecht ist.:
Die ungerechteste Umlage EVER!
Man muss sich das einmal auf der Zunge zergehen lassen. Durch die Umlage sollen Unternehmen vor Insolvenzen geschützt werden, um die gesamtgesellschaftlichen Folgen dessen abzuwenden aber im Gegensatz zur Spritpreissubvention, wo alle zahlen mussten - egal ob Auto oder nicht, zieht man für diese gesamtgesellschaftliche Aufgabe nur Gasheizungsnutzer zur Finanzierung heran. Das ist realste Realsatire, Standupcomedians und Kaberettisten fürchten diesen Trick.^^
MfG
MfG
Einen Anteil von 40% kann man natürlich totreden.
Zumal Frankreich diesen Sommer ja so gar keine Probleme mit ihren AKW's hatte.
Es reicht eben nicht für Grundlasten und ohne diese keine vergleichbare Industrie und löst man das nicht, bleibt man an aktuelle Technologien gebunden, so einfach ist das.
MfG