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Gamer PC für 1400 - 1700 €

Dracain

Schraubenverwechsler(in)
Gamer PC für 1400 - 1700 €

Hallo zusammen,

ich würde mir gerne einen neuen PC zum Zocken zusammenstellen und bin seit einiger Zeit mit dem Entscheidungsprozess nicht weitergegekommen - ich hoffe, ihr könnt mir dabei helfen.

Der PC soll zum Spielen (ca. 90%) und ein wenig für Medienbearbeitung (Musik und Bild, kein Video - ca. 10%) verwendet werden. Ich möchte für die nächsten 3 Jahre mit der Konfiguration anständig zocken können, ohne riesige Kompromisse einzugehen oder aufzurüsten.

  • Das Budget liegt zwischen 1400 - 1700 €.
  • Es geht um einen komplett neuen PC, keine vorhandenen Teile.
  • Zubehör wird nicht gebraucht.
  • Ich habe noch nie einen PC übertaktet, bin aber grundsätzlich offen mich damit zu beschäftigen.
  • Wer am Ende alles zusammenbaut ist erst einmal nicht wichtig.
Ich brauche gar nicht so sehr Entscheidunghilfe bei den Komponenten, da gibt's im Forum ja schon viele Vorschläge. Es geht mehr um grundsätzliche Infrastrukturentscheidungen.

1) Skylake ja oder nein?
Ich kann mich auch nach stundenlanger Lektüre nicht entscheiden, ob ich auf den i7-4790k oder den i7-6700k setzen soll (i7-5820K ist auch eine Möglichkeit). Die Skylake-Infrastruktur erscheint zurzeit noch reichlich teuer für die geringe Mehrleistung, was hauptsächlich an Intels Verknappungsstrategie zu liegen scheint. In manchen Reviews liegt der i7-6700K weniger als 3 % vor dem i7-4790K.

Die Kernfrage, auf die ich keine Antwort finde: Lohnt es sich, jetzt die teureren Skylake-Kosten in Kauf zu nehmen und die nächsten 3 Jahre von dem Mehrinvestment zu profitieren oder setze ich jetzt noch auf Sockel 1150, spare dadurch deutlich Geld (Invest in andere Komponenten wie GraKa) und rüste dann in 2019 komplett auf (evtl. auf den Skylake-Nachfolger)?

2) DD3 vs. DD4?
Die Entscheidung ist logisch bedingt durch 1), trotzdem würde ich gerne eure Meinung hören - gibt es einen Perfomancegewinn durch DDR4, der eine Entscheidung in Richtung Skylake rechtfertigen würde? Außerdem haben viele Konfigurationen für den i7-6700K RAM mit 2666 Takt oder noch höher, der CPU unterstützt offiziell allerdings nur DDR4-2133. Der Preisunterschied ist marginal, trotzdem würde mich interessieren, ob ich Module mit 2666 überhaupt mit dem Prozessor verwenden kann.

3) Wie viel Geld sollte man in das Mainboard investieren?
Seit ich das letzte Mal einen PC gebaut habe, ist die Zahl der höherpreisigen Mainboards rapide gestiegen - was wäre für mein Budget angemessen? Was braucht man wirklich und was ist übertrieben?

4) Taugen WLAN-Karte etwas und wenn ja welche?
Ich werde vielleicht an meinem neuen Spieleplatz kein LAN-Kabel zur Verfügung haben, würde aber trotzdem gerne eine stabile Leitung haben - die kleinen USB-WLAN Chips taugen meistens nichts.

Ich bin dankbar für jede Meinung/Hilfe!
VG
 
AW: Gamer PC für 1400 - 1700 €

Da ich auch einer derjenigen bin die kein Hardcoreverfechter von Skylake sind, obwohl ich schon anerkenne das die Weiterentwicklung bei PCH schon toll ist. Die extreme Beschneidung bei den kleinen Chipsätzen ist aber typisch Intel.

Die mMn entscheidende Frage wie geil findest du den Gedanken irgendwann mal eine megaschnelle M.2 SSD mit pci-e einzubauen und ob du für dich eine Verwendung von USB 3.1 erkennst. Wenn auf beide Fragen die Antwort nein kannst du den Haswell kaufen.

Alles über 2133 Mhz oder 1600 bei Haswell gilt als RAM OC und funktioniert nur auf Boards mit Z Chipsatz. Es gibt zwar immer mal Hersteller die umgehen wollen aber oft macht dann Intel wieder einen Strich durch die Rechnung. Der große Vorteil von DDR 4 ist der höhere Datendurchsatz. K CPU Haswell meistens 2400er RAM und bei Skylake geht auch 3000er macht einen Unterschied von 19.2 GB/s zu 24 GB/s. Nützt aber auch nur was wenn dementsprechende Datenmengen bewegt und verarbeitet werdern. Bei spielen glättet es etwas die Framerate und ein paar FpS mehr im CPU Limit. Aber beides wenige Prozente.

Mainboard 100-150 Euro je nach dem ob Z97 oder Z170 reicht in der Regel aus.
 
AW: Gamer PC für 1400 - 1700 €

1. und 2. Ich würde ganz klar auf Skylake und DDR4 setzen. DDR3 ist veraltet und du kannst bei einem Wechsel nicht mehr weiter nutzen. DDR4 wird in den nächsten Jahren weiterhin bestehen bleiben.
Der Preis des Skylake ist wieder etwas gefallen. Der 4790K war zu seiner Zeit genauso teuer. Der noch immer hohe Preis ist dem schwachen Euro zu schulden.

3. Falls du übertaktest, brauchst du zwingend ein Z-Board. Hier muss es aber nicht das teuerste sein. Das ASUS Z170 Pro Gaming (90MB0MD0-M0EAY0) Preisvergleich | Geizhals Deutschland eignet sich hier gut.

4. Die Karten sind nicht besser als die USB Sticks, wenn nicht schlechter. Die USB Sticks kann man flexibel einstecken.
Ich habe beispielsweise das Netgear A6210-100PES AC1200-High-Gain-WLAN-USB-Adapter: Amazon.de: Computer & Zubehör und kann es problemlos umher bewegen. Habe das gleiche Signal wie mein Laptop mit integriertem Wlan.
 
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