Friedensnobelpreis für Barack Obama

Nobelpreis für Barack Obama finde ich...

  • gut und gerechtfertigt.

    Stimmen: 18 15,8%
  • ungerechtfertig.

    Stimmen: 80 70,2%
  • Keine Ahnung/unentschlossen

    Stimmen: 16 14,0%

  • Umfrageteilnehmer
    114
  • Umfrage geschlossen .
AW: Friedensnobelpreis für Barack Obama

Geh mal zum Arzt Woohoo , wenn ich schon höre Folterlager :ugly: , da denk ich daran das Geisel bei Osama mit Oliven und Feigen gemästet werden . Wenn Sie dann Fett sind , werden die Geiseln geschächtet wie Schafe , vor laufender Kamera.

Spar Dir hier den Populsimus für Deine arabischen Freunde........

Ah werden wir jetzt sachlich?
Dein Rechtsverständnis sagt dir also weil Verbrecher andere Quälen dürfen wir das auch?
Folterlager ist gar keine schlechte Beschreibung für Lager wie Guantanamo und Bagram. Schließlich wird dort gefoltert und es gab auch tote.
Und das will man rechtfertigen mit "Osama macht das auch"? :lol:
Es ist eine große Leistung gewesen Folter abzuschaffen.

Leute die so denken sind doch der Grund weshalb totalitäre Staaten entstehen, weil man dem Staat alles erlaubt.
Was hast du gegen Araber?
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Friedensnobelpreis für Barack Obama

Nein nein nein.
Schau dir mal eine Bundewehrunifirm an und dann die Klamotten, die du in Army Shops kriegst.
Der Unterschied ist schon da, und ich rede nicht vom Rangabzeichen auf den Schultern.
Und, jetzt mal ernsthaft, die "Lumpen", die die Taliban tragen und die auch viele Zivilisten tragen, sind alles andere als eine Uniform.
Man beachte die Definition des Begriffs "Uniform".
Außerdem muss man ja auch noch von ziviler und militärischer Uniform unterscheiden.
Keiner will Flugbegleiterinnen abknallen, nur weil sie alle die gleiche Uniform tragen. :ugly:

Ich wollte nicht sagen, dass du eine Bundeswehruniform in Army Läden bekommst ;)
Natürlich gibt es da markenrechtliche Unterschiede.
Aber gibt es auch qualitative? Gibt es etwas, dass alle (militärischen ;) ) "Uniformen" dieser Welt auszeichnet und dass kein einziges anderes Kleidungsstück hat?
Imho nein - außer die Tatsache, dass die Regierung eines Staates diese als Kleidung für seine Kämpfer anerkennt.

Wenn ich diese Definition auf Afghanistan anwende, dann liegt der einzige Unterschied zwischen Soldaten im Sinne der Genfer Konvention und "unlawful combatants" im Sinne Bushs darin, dass die Taliban und ihr Afghanistan von den USA (und vielen anderen - aber die Regelungen sind bilateral) nicht anerkannt werden.
Nun kann es aber wohl kaum Sinn der Genfer Konvention sein, dass man sie vollkommen ignorieren und mit Menschen machen kann, was man will, in dem man einfach mal einer Regierung/einem Staat die Anerkennung entzieht, oder?

Das Vertragswerk wird aber auch von fast allen nicht wirklich befolgt. Oder haben die Iraker das wärend des Krieges getan oder Nordkorea?
Oder die Talibanen und die Russen in Afghanistan?
Oder sonst wer?

Hmm - ggf. England und Argentinie im Falklandkrieg.
Ich stimme durchaus zu, wenn jemand sagt "im Krieg (nicht in der Liebe) scheint alles erlaubt". Ich fodere dann aber auch von Staaten, dass sie sich offen zu ihrem Austritt aus der Genfer Konvention und in vielen Fällen der Menschenrechte und somit der UNO bekennen und sich der entsprechenden moralischen Bewertung stellen.
Bis dahin mess ich sie an ihren eigenen Maßstäben und Versprechungen - und im Falle von Afghanistan schneiden da einige verdammt schlecht ab.

Das Vertragswerk ist schon alleine deshalb sinnlos, weil man vergehen nicht bestrafen kann.

Könnte man eigentlich schon. Aber welche Nation zieht schon diplomatische Konsequenzen aus Verfehlungen der USA?

Welcher Zivilist geht in ein anderes Land, bewaffnet sich dort und bekämpft Soldaten?
Ist er dann immer noch Zivilist?
Nee, das sehe ich nicht so. Ist er aber auch Söldner?
Was bekommen denn die einfachen Kämpfer in Afghanistan?
Geld, Versorgung der Familie?
Machen es einige nicht auch aus Überzeugung (soll es echt geben)?
Was sind dann die?

Spielt es eine Rolle, ob ein Söldner in harter Münze oder in der Erfüllung seiner Ideale bezahlt wird? Alternativ: Ist jemand, der für ein Land kämpft nicht auch dann Soldat, wenn er nicht dessen Staatsbürgerschaft hat? (man denke z.B. an Franzosen, die in amerikanischen Einheiten in den Niederlanden gegen Nazideutsche gekämpft haben: unlawful combatants?)

Hmm. Du willst also die Meschen, deren Hass wohl in den Jahren nicht weniger geworden ist, und die die amerikanische Lebensweise ablehnen, im Land lassen, in dem Land, in dem man einfacher einer Waffe bekommen kann als eine Flasche Milch?

Wenn ich wüsste, dass er diese nicht gegen jemanden anwendet, der sich gegen Bushs Machenschaften ausgesprochen hat:
Jup.
Wer die Suppe einbrockt, muss sie auch auslöffeln.
Da das wohl nicht gegeben ist, bin ich dafür, dass sie dorthin zurückgeführt werden, wo sie herkommen und mindestens eine Entschädigung für die ungerechtfertige Haftzeit erhalten, und zwar nach US-amerikanischem Recht, wie es auch auf andere zu Unrecht inhaftierte angewendet wird. (ggf. zusätzliche Schmerzensgeld für erlittene Qualen)
privat wünsch ich mir dann noch, dass sie einen guten Anwalt bekommen :devil:

Umgekehrt fordere ich strafrechtliche Prozesse gegen diejenigen, die wissentlich an solchen Rechtsverstößen beteiligt waren. (inklusive Militär- und Regierungsangehörige)


Jep, so sieht es aus. Er ist ja Koeraner und in dieses Land wird er ausgeliefert.
Hmm, abgesehen dass der Vergleich echt sehr weit hergeholt ist. :ugly:

Der Vergleich ist nicht weit hergeholt. Wenn muslimische Chinesen in Afghanistan zu Unrecht aufgegriffen, in Marokko gefoltert, in Guantanomo inhaftiert und dann nach China in die Todesstrafe ausgeliefert werden, ist das so ziemlich das gleiche. Nur das die Akteure in dem Fall nicht zur "Achse des Bösen" gehören, was ja offensichtlich einen erheblichen Unterschied macht...

Nehmen wir mal den deutschen Terroristen an, der in Afghanistan ausgebildet wird und dann nach Amerika reist um ein AKW in die Luft zu sprengen.

Wir sprechen hier nicht von Terroristen.
Terroristen kann man als Kriminelle hinter Gittern bringen oder sonst was mit machen. Wir sprechen von Personen, gegen die keinerlei Beweise vorwerfen. Unschuldige "wie du und ich", nur aus Afghanistan. (naja - fast. Talibananhänger vermutlich, aber eben keine Terroristen. Also Leute, denen die USA den Krieg erklärt hat - statt umgekehrt)


Dort wird er drei Jahre lang "befragt". Es stellt sich heraus, dass er wahrscheinlich beteiligt ist,

Ich les richtig, oder: Du willst unter Folter gewonnene "Informationen", unklare zudem, gegen jemanden verwenden?



Fairness ? Gegenüber den Millionen Opfern der Welt oder wem ? Terror ist kein Videogame ! Nenn mir die Prozentzahl der zu unrecht Inhaftierten ! Rechnet sich das gegen die Opferzahlen ?

Was ist richtiger , ein zu unrecht Inhaftierter oder KEINE 40 Bombenopfer ?
Fang an zu denken , statt Medien hinter her zu labern .

Rechtsstaaten haben auf solche Fragen eine eindeutige Antwort...


Finde ich überhaupt nicht, denn beide Seiten wussten genau, dass man einen derartigen Krieg nicht gewinnen konnte.
Den Taliban ist das aber völlig egal, sie streben ja keinem Endziel an, sie wollen nur die menschlichen Gesellschaften "anpassen".
Mir ist ein Staat lieber, der 200 Atomwaffen hat, als eine Gruppe, die nur eine haben will.

Eine Gruppe mit einer gibt aber keinen Atomkrieg.
Nur (okay: Eindeutig ""Nur"") eine Explosion.
Im übrigen wäre anzumerken, dass das Problem in Pakistan eine direkte Folge des Kalten Krieges ist...

Eben, ein Film über den Klimawandel, hat aber nichts mit Frieden zu tun.
Schon merkwürde Entscheidungen werden da getroffen.

Es kommen alle Aktionen in Frage, die mehr Frieden in die Welt bringen und Menschen helfen.
Wenn man sich überlegt, welche Folgen der Klimawandel haben wird, dann bringen Aktionen dagegen definitiv eher was für den Frieden, als z.B. die Verartztung von Kämpfern durch das Rote Kreuz (die ja n Dauerabo für das Ding haben).
Im übrigen hat nicht Al Gore den Preis für seinen Film bekommen.
Sondern Al Gore der IPCC haben ihn für ihren Kampf gegen den Klimawandel erhalten.
 
AW: Friedensnobelpreis für Barack Obama

Könnte man eigentlich schon. Aber welche Nation zieht schon diplomatische Konsequenzen aus Verfehlungen der USA?

Was ist mit Russland in Tscheschenien?
Was ist in Afrika?
Man könnte sehr viele Staaten politisch isolieren, aber es bringt wie gesagt nichts.
Nicht immer nur auf die USA umherhacken, bitte. Auch wenn der gute George viel Unsinn gemacht hat. ;)

Spielt es eine Rolle, ob ein Söldner in harter Münze oder in der Erfüllung seiner Ideale bezahlt wird? Alternativ: Ist jemand, der für ein Land kämpft nicht auch dann Soldat, wenn er nicht dessen Staatsbürgerschaft hat? (man denke z.B. an Franzosen, die in amerikanischen Einheiten in den Niederlanden gegen Nazideutsche gekämpft haben: unlawful combatants?)

Man beachte Frankreich in ersten WW, die hundertausende Afrikaner aus ihren Kolonien geholt, in Uniformen gesteckt und an die Front geschickt haben.
Nur dafür, dass die Deutschen ihre Kugeln an ihnen verfeuern, damit die "regulären" französichen Truppen nicht geopfert werden müssen.
Aber die Afrikanischer galten als Franzosen und nicht als Ausländer.
Klar gibts immer Menschen, die für ein anderes LAnd kämpfen, aber die sind auch als Soldaten zu erkennen. Taliban sind als Soldaten nicht zu erkennen, da ihre "Uniform" nun mal der Kleidung der dort lebenden Menschen entspricht und deshalb nicht als Uniform gelten kann.
Pakistanische Soldaten, die gegen die Taliban in Paktistan kämpfen, kann ich dagegen sehr wohl als Soldaten erkennen. ;)

Umgekehrt fordere ich strafrechtliche Prozesse gegen diejenigen, die wissentlich an solchen Rechtsverstößen beteiligt waren. (inklusive Militär- und Regierungsangehörige)

Da aber alles als Geheim eingestuft ist, wirst du kein Gericht finden, das irgendwelche Leute anklagen wird, da sie einfach keine Beweise vorbringen können.
Und was amerikanische Anwälte mit Zeugen machen, wissen wir ja alle sehr genau. ;)

Der Vergleich ist nicht weit hergeholt. Wenn muslimische Chinesen in Afghanistan zu Unrecht aufgegriffen, in Marokko gefoltert, in Guantanomo inhaftiert und dann nach China in die Todesstrafe ausgeliefert werden, ist das so ziemlich das gleiche. Nur das die Akteure in dem Fall nicht zur "Achse des Bösen" gehören, was ja offensichtlich einen erheblichen Unterschied macht...

Hmm, muslime Chinesen kämpfen in Afghanistan?
Hab bisher noch keinen gesehen, gibts davon Berichte?

Allerdings... wenn muslime Chinesen, die sicher auch in China nicht gerade für die chinesische Regierung einstehen und auch in China gibts Bestrebungen der radikalen Muslime, sich abzuspalten (wenn ich mich irre, korrigiere mich, habs aber mal gelesen) nach Afghanistan gehen um auf Seiten der Taliban für einen "Gottesstaat" kämpfen, gefangen genommen werden und dann nach China abgeschoben werden, dann ist das eher ihr Problem, damit hätte man rechnen müssen.
Ich weiß ja nicht, was die Sowjetunion damals mit ausländischen Kämpfern in Afghanistan gemacht hatten, ich denke mal, sie hatten kein "Guantanamo", sie werden sie sicher gleich erschossen haben.

Wir sprechen hier nicht von Terroristen.
Terroristen kann man als Kriminelle hinter Gittern bringen oder sonst was mit machen. Wir sprechen von Personen, gegen die keinerlei Beweise vorwerfen. Unschuldige "wie du und ich", nur aus Afghanistan. (naja - fast. Talibananhänger vermutlich, aber eben keine Terroristen. Also Leute, denen die USA den Krieg erklärt hat - statt umgekehrt)

Was ist dann ein Taliban für dich, der auf einem Markt eine Bombe zündet und 50 Menschen umbringt, neben den vier Soldaten auch noch 46 Zivilisten, also Männer, Frauen und Kinder?
Ein Freiheitskämpfer etwa? :what:
Was ist mit Irak, wenn, wie letzte Woche eine Bombe 120 (waren es soviele?) Menschen tötet, meist Schiiten.
Freiheitskämpfer etwa?
Freiheit für was, ein schiitenfreien Staat etwa?

Ich les richtig, oder: Du willst unter Folter gewonnene "Informationen", unklare zudem, gegen jemanden verwenden?

Öhm, ich habe nicht gesagt, dass die "befragung" die Erkenntnis gebracht hat.
Ermittlungen in seinem Umfeld, Ermittlungen vor Ort der Tat haben diese Erkenntis gebracht.
Man konnte zwar Sprengstoff an seiner Kleidung und so nachweisen, aber für eine Verurteilung reicht es eben nicht.
Ebensowenig die Telefongespräche zwischen ihm und anderen Gruppierungen. Alles starke Indizien aber für eine Verurteilung reicht es nicht, vielleicht bekommt er Knast für den Besitz einer Schusswaffe oder so, mehr halt nicht.
Denkst du wirklich, der kommt "geläutert" aus dem Gefängnis?
Oder soll danach in den USA bleiben, mit Aufenthaltsrecht und so?
Sehe ich nicht so, er ist Ausländer, also wird er abgeschoben.

Eine Gruppe mit einer gibt aber keinen Atomkrieg.
Nur (okay: Eindeutig ""Nur"") eine Explosion.
Im übrigen wäre anzumerken, dass das Problem in Pakistan eine direkte Folge des Kalten Krieges ist...


Öhm. Ich stelle mal ein Szenario auf.
Taliban geraten an eine Atomwaffe. Sie schaffen sie nach Neu-Dehli (klingelts schon :D).
Dort wird sie scharf gemacht (ein pakistanischer Überläufer, der im Atomprogramm mitwirkte, hat den Plan). Dehli wird dem Erdboden gleich gemacht. Untersuchungen zeigen, dass es eine pakistanische Bombe sein musste.
Mit was wird Indien antworten?
Genau.
Die angegriffenen Talibanen nutzen die Verwirrung und ziehen China und Russland in den Konflikt rein.
Wie war das noch mit WW3?
 
AW: Friedensnobelpreis für Barack Obama

Das witzige an der Deutschen Uniform ist das die Uniform von Computer erreichnet wurde.Aber die DDR hat das gleich Muster ohne Computer gemacht.:lol:
 
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